Es gibt sie, die Nutzer von Social Commerce Anwendungen…

Die Stuttgarter Agentur Digital Media Center (kurz dmc) hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass 36% der Webnutzer in Deutschland Online-Shops vermissen, die sich individuell konfigurieren lassen. 20% wünschen ein Produktangebot, dass stärker auf die eigenen Vorlieben und Interessen eingeht.

Daneben steigt auch das Interesse am Thema „inspirierende“ Online-Shopgestaltung: Knapp 30 Prozent der insgesamt 600 befragten Webnutzer/-innen (Erhebung fand über den eResult Omnibus statt) bemängeln die derzeit dominierende Art der Produktpräsentation. Dabei wird vor allem das Fehlen von inspirierenden Kaufanreizen durch multimediale Darstellungen (27 Prozent) kritisiert.

Social-Commerce auf dem Vormarsch: Käufer vertrauen Käufern

Die Mehrheit der Kunden (68 Prozent) zeigt große Freude am Bewerten von Produkten. Dabei sehen sich Online-Shopper sowohl gegenüber anderen Käufern als auch gegenüber dem Hersteller als kompetente Ansprechpartner: 30 Prozent der Befragten möchten nicht nur Ratgeber für Andere sein, sondern auch an der Produktentwicklung ein Mitspracherecht haben. Darüber hinaus können sich sogar knapp zwei Drittel vorstellen als Produkttester zu fungieren und fast jeder Fünfte (18 Prozent) würde auf Provisionsbasis gerne selbst die Ware in einem eigenen Online-Shop an den Mann bringen.
Fast die Hälfte aller befragter Webshopper (48 Prozent) hat schon einmal ein Produkt aufgrund einer positiven Online-Bewertung gekauft.

Aktions-Shopping und Shopping-Clubs

Auch wenn der Empfehlungshandel im Netz auf dem Vormarsch ist, tun sich die Befragten mit Aktions-Shopping (Tagesschnäppchen) oder Shopping-Clubs, bei dem man zuerst Mitglied werden muss, noch verhältnismäßig schwer.
Zwar kennen mehr als ein Drittel aller Online-Shopper bereits das Konzept solcher Portale. Aber nur knapp 17 Prozent haben bisher in einem Aktions-Shop eingekauft. Immerhin kann sich fast jeder Fünfte vorstellen, Plattformen mit solchen günstigen Tagesangeboten zu nutzen.
Auch Shopping-Clubs spielen noch eine eher untergeordnete Rolle: Lediglich 8,5 Prozent der Befragten haben dort schon einmal eingekauft. Allerdings würden nahezu 14 Prozent künftig ihren Einkauf auch in einem Shopping-Club tätigen.

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