MUC 2008: Der 2. Tag – Benutzerfreundlichkeit ist geil!

Der zweite Tag beginnt so langsam. Ab 11h geht’s dann richtig los mit vielen interessanten Vorträgen und Workshops. Martin ist um 11h mit seinem Vortrag zum Thema „Usability Engineering bei Corporate Websites“ dran. Er stellt die Vorgehensweise bei der Konzeption eines Prozessmodells für die Entwicklung und Optimierung von Corporate Websites dar.

Die ruhige Zeit bis zum Start der Vorträge haben wir heute für einen Messerundgang genutzt. Diesmal sind wirklich viele Aussteller vor Ort, neben den Software-/Hardwareanbietern (Eyetracker von SMI, TobII und Mangold; Software zur Verhaltensanalyse von BIObserve, Noldus und Mangold), Verbandsständen sind auch zahlreiche Usability-Agenturen zu finden (u. a. Human Interface Design, Eyesquare und eResult).

Besonders gut gefallen hat uns der Stand von Human Interface Design. Sie stellen das Ergebnis einer Passantenbefragung in Hamburg vor. Befragt wurden um die 60 Personen. Thema war: „Ideen und Wünsche für benutzerfreundlichere Produkte.“ Dazu wurden verschiedene Geräte vorgestellt, u. a. ein Telefon, ein Kühlschrank und ein Fernseher aber auch Möbel wie z. B. ein Tisch oder Stuhl.

Die Passanten sollten nun Ideen entwickeln, wie diese Geräte und Möbel „nutzerfreundlicher“ gestaltet werden können. Heraus kamen solche Ideen wie z. B. ein Tisch, der die Temperatur der auf ihn abstellten Getränke konstant hält oder ein Kühlschrank, den man jederzeit anrufen kann, sich über seinen Inhalt erkundigen und automatisch Bestellungen aufgeben kann.

Hier ein paar Ausschnitte von Ideen entwickelt und vorgestellt von „normalen“ Produktverwendern!

Stand von Human Interface Design: Ergebnisse der Passantenbefragung (Bild 1)       Stand von Human Interface Design: Ergebnisse der Passantenbefragung (Bild 2)

Ein interessanter Ansatz zur Generierung von Ideen.

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