UP08 – Der erste Tag

Ok, eigentlich ist es ja bereits der zweite Tag. Aber den gestrigen Sonntag wollte ich nicht unbedingt opfern.

Was kann ich über den ersten Tag berichten: Ich bin positiv überrascht. Der Standaufbau heute Morgen lief reibungsloser als gedacht. Es sind wieder einmal viele bekannte/vertraute Gesichter dabei – sowohl von Seiten unserer Kunden als auch von befreundeten Agenturen, etc.

Nachdem ich nun zwei Sessions besucht habe, bin ich an der Reihe den Stand zu „bewachen“. Zeit, um einen Blogbeitrag zu schreiben…

"Empfehlung vs. Umsetzung" aus dem Vortrag zum Thema Eyetracking.Die erste Session zum Thema Eyetracking fand ich sehr interessant. Der Vortrag von Herrn Schmidt bzgl. der Evaluation eines Buchungsportals für Flugtickets hat mal wieder gezeigt, was letztendlich an Empfehlungen umgesetzt wird. Schade, wodurch manchmal offensichtliche Verbesserungsvorschläge am Styleguide bzw. an internen Geschmäckern scheitern.

Der Ansatz von GoodGaze, den Herr Höning präsentierte, hat mich nicht ganz überzeugt. Ich denke, dass die „automatische“ Vorhersage von Aufmerksamkeitsverteilung auf Webseiten oder bzw. Screens noch einiges an Forschung erfordert. Jedoch ist die Idee durchaus interessant. Aber: Daten, die einer Reliabilität bzw. Validität von 7 mit einem klassischen Eyetracker getesteten Probanden entsprechen, sind noch nicht „marktreif“. Wenn ich an die Studie von SirValUse auf der letzten MUC denke, sprachen sie damals von 25-30 Testpersonen für recht valide Daten, oder so ähnlich.

Nach einer kurzen Stärkung im Bistro ging es in meiner zweiten Session um das Thema: „Usability Praxis“. Sehr erfrischend fand ich auch dieses Jahr den Vortrag von Herrn Hartwig: „Dann macht es doch selbst! – Entwickler als Usability-Experten“. Der Ansatz ist sehr interessant. Zudem können hier meiner Meinung nach nur beide Seiten profitieren („Win-Win-Situation“): Berater (Dienstleister) und Unternehmen (Kunden).

ethnografische Fragestellungen im Usability-BereichVom dritten Vortrag von Frau Oberg hatte ich etwas anderes erwartet. Dennoch fand ich den Exkurs zu ethnografischen Methoden sehr interessant.

So geht mein erster Vortragstag zu Ende…
Das Highlight steht aber noch aus: Die Abendveranstaltung in/bei den Media Docks.

Bis dahin,

Martin.

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