Mein erstes Mal – ein kurzer Bericht zum BarCamp in Hamburg

Wochenende, mein Geburtstag und dennoch hab ich den Weg nach Hamburg nicht gescheut, zum so genannten BarCamp.

Gleich vorab: ich hab es nicht bereut, klasse Veranstaltung: Perfekte Organisation, schönes Ambiente und größtenteils sehr gute Räume, die
(leider!) fast immer viel zu voll waren. Das zeigt aber das enorme Interesse. Und: Jede Menge zum Essen. 🙂

Im Vergleich zu Veranstaltungen wie zum Beispiel die Mensch & Computer oder dem World Usability Day, gab es ein sehr breites Themenspektrum: Von „Wie verkaufe ich Wein im Web?“, über „Gestaltung internationaler Websites“, „Erfolgsfaktoren der Selbstorganisation“, „Agile Softwareentwicklung“ bis hin zu „Print to Web“ waren vielfältige Vorträge darunter.

Ein weiterer Unterschied: Es gibt viel mehr Diskussionen in den Sessions, Vorträgen. Das ist ja letztlich auch der Sinn, und aus meiner Sicht durchaus auch der Erfolg von BarCamps. Es gibt eine viel ausgeprägtere Bereitschaft zum Diskutieren, Nachfragen und Fachsimpeln. Dazu trägt auch bei, dass die Vorträge nur ca. 20 Minuten dauern und man mind. noch mal so viel Zeit für die Diskussion hat. Da nimmt man dann viel mit, wenn man sich an der Diskussion beteiligt. Was mir dabei auffällt: Die Fragen sind sehr „kollegial“ gestellt, man will den Vortragenden nicht „vorführen“, sondern offen die Diskussion anregen und einen Beitrag leisten, Wissen mitnehmen.

Wir – federführend Martin Beschnitt – haben in die Themen „Usability Engineering“ und „User-Centered Design“ eingeführt, die gängige Vorgehensweise vorgestellt und verdeutlicht, dass Usability mehr als Nutzertests im Lab umfasst.

Die Diskussion war sehr ergibt, die Fragen drehten sich rund um die Rekrutierung von Testpersonen, Tests in frühen Projektphasen (Prototyping), iteratives Testen und Erfolgskontrolle bei multivariate Testtools. Klasse Diskussion!

Fazit: Das Thema Usability war am Samstag und am gestrigen Sonntag ein ganz heißes auf dem BarCamp in HH … und: Wir sind beim nächsten wieder dabei! 🙂

Abschließend noch ein paar Bilder:

Vortrag von Martin

Vortrag von Martin mit mir

Das interessierte Publikum
 

2 Gedanken zu „Mein erstes Mal – ein kurzer Bericht zum BarCamp in Hamburg

  1. Pingback: Barcamp Hamburg 2008 - das offizielle Fazit | jovelblog

  2. Anja Weitemeyer

    Ich bin von meinem ersten Barcamp auch total begeistert. Super-spannende Sessions, interessante Leute und eine richtig gute Location inkl. Catering. Da konnte ja nix mehr schiefgehen.
    Das Barcamp-Konzept der Un-Konferenz hat bis auf wenige Ausnahmen funktioniert und ist meiner Meinung nach sehr ergiebig! Hätte ich im Vorfeld nicht gedacht und eher Chaos vermutet. Lob an alle Teilnehmer an dieser Stelle!
    Fazit: Mehr davon, freue mich schon aufs nächste, aber bis dahin ist noch einiges an Input zu verarbeiten 😉

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