Mittendrin statt nur dabei – Interaktive Shoppingerlebnisse

Die Technik und immer schnellere Internetverbindungen machen den Einsatz von innovativen Interaktionselementen möglich. Dem Nutzer präsentiert sich das Internet nicht mehr als statisch wie ein Buch, sondern er kann selbst mitwirken bzw. sich seinen Inhalt selbst zusammenstellen oder anpassen.

Ein schönes Beispiel gibt es wieder aus dem Bereich eCommerce.
Statt alle Produkte in einer scheinbar endlosen Liste zu präsentieren, kann der Nutzer hier selbst aktiv werden. In diesem Beispiel von „h&m“ werden Ihnen zahlreiche Hosen anhand von Produktabbildungen inkl. Preis präsentiert. Per Scrollleiste lassen sich diese Angebote durchblättern. Gefällt Ihnen eine der angezeigten Hosen, öffnet sich per Klick auf das Produkt ein kleines Fenster. Hier wird nicht nur die Hose als solche präsentiert. Sie haben zudem die Möglichkeit auch das auf der Produktabbildung sichtbare Oberteil direkt auszuwählen, sofern Ihnen dies ebenfalls gefällt. Der Nutzer erfährt hier bereits eine Art Beratung – aus Sicht des Shop-Betreibers ist dies Cross-Selling.

Beispiel: h&m Produktpräsentation
Beispiel: innovative Produktpräsentation bei h&m

Der Nutzer erlebt in dieser Form das Einkaufen viel stärker durch die Möglichkeit zu agieren. Eine weitere interessante Darstellung wählt der Otto Vista Shop. Es wirkt, als sei der Nutzer „mittendrin statt nur dabei“. Die einzelnen Produkte werden auf der Produktübersichtsseite in einer Art Galerie angezeigt, die sich bewegt – je nachdem ob man mit der Maus nach rechts oder links fährt. Einzelne Modelle bzw. Angebote aus der Galerie werden in Form eines freigestellten Modells besonders hervorgehoben. Selbstverständlich wird auch hier die Möglichkeit angeboten, das gesamte Outfit zu kaufen.

Beispiel: innovative Produktpräsentation im Otto Vista Shop
Beispiel: innovative Produktpräsentation im Otto Vista Shop

Fallen Euch noch weitere Beispiele ein, die sich von der normalen Galerie- bzw. Listenansicht in Online-Shops positiv abheben?

2 Gedanken zu „Mittendrin statt nur dabei – Interaktive Shoppingerlebnisse

  1. Elske Ludewig

    Vielen Dank für den spannnden Beitrag.
    Ja, für die Möglichkeit ein komplettes Outfit zu kaufen fällt mir noch ein weiteres Beispiel ein: Der Online-Shop von Mexx bietet eine solche Möglichkeiten ebenfalls an. Hier kann man entweder ein ganzes Outfit oder auch einzelne Teile davon bestellen. Die einzelnen Komponenten lassen sich einfach an- oder abwählen. Hierzu gibt es extra ein Art „Outfit-Detailseite“.
    Danke für den Tipp des Otto Vista Shops, den muss ich mir unbedingt mal anschauen.
    Die Darstellung bei H&M finde ich ebenfalls interessant. Aber ist sie auch für eine große Zahl von Produkten geeignet? Da ja immer nur 6 Artikel pro Seite sichtbar sind, ergäben sich wohlmöglich sehr viele Seiten, die es durchzublättern gilt. Vielleicht sollte man zusätzlich doch die Möglichkeiten geben, zu einer Listenansicht zu wechseln. Was meint ihr?

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