Brillenkauf im Internet: erstaunlich anschaulich und klar

Eine eher unangenehme Situation: man braucht zum ersten Mal eine Brille und hat zunächst mal gar keine Ahnung, welche denn zum eigenen Gesicht passt. Die Vorstellung, zum Optiker zu gehen und das gesamte Sortiment durchzuprobieren ist auch nicht grade verlockend.

Da liegt es nah, sich zunächst im Internet über mögliche Brillenvarianten zu informieren. Ich habe das probiert und war positiv überrascht von den Möglichkeiten, die einem dort geboten werden. Zumindest bei deutschen Anbietern ist eine virtuelle Anprobe unter Nutzung eines eigenen Bildes Standard.

Besonders gut gefallen hat mir die Umsetzung bei brille24.de. Dort wird das eigene Bild permanent auf der Übersichtsseite angezeigt. Durch einen Klick bei der entsprechenden Brille auf „Anprobe“ wechselt die Brille, ohne dass man die Seite verlässt und das Bild springt in den sofort sichtbaren Seitenbereich. Außerdem ist durch eine gut geführte Anpassung des Bildes sichergestellt, dass die Brille immer gleich an der richtigen Stelle sitzt. Dadurch kann man sehr schnell und bequem viele Brillen „anprobieren“.

Anprobe
Virtuelle Anprobe bei www.brille24.de

Und noch eine Funktion ist mir aufgefallen: man kann Bilder von Modellen, die einem gefallen an Freunde verschicken oder auf einem „Catwalk“ ausstellen. Freunde oder andere Besucher bewerten und kommentieren dann die Modelle direkt am eigenen Portrait.

All das ersetzt zwar nicht unbedingt komplett den Gang zum Optiker, aber als „Brillenneuling“ fühlt man sich dennoch gut unterstützt und kann zunächst in Ruhe stöbern.
Was mich wirklich gewundert hat: Warum sind diese Funktionen, die bei großen Onlineshops noch immer selten sind und auch hier im Blog u.a. im Beitrag von Katja Steinebach kontrovers diskutiert werden in so einem „Nischenmarkt“ schon längst Standard?

2 Gedanken zu „Brillenkauf im Internet: erstaunlich anschaulich und klar

  1. Anja Weitemeyer

    Toll, ich finde es total faszinierend, wie „echt“ das eigene Bild mit Brille wirkt. Vorteil bei diesem Produkt natürlich, dass sich die Bilder sicherlich sehr schnell freistellen lassen, was diese virtuelle Anprobe ja überhaupt erst möglich machen.
    Ich hatte mal ein Programm zum Frisuren ausprobieren, wo man sein eigenen Foto hochladen konnte, es passte von der Größe her schließlich mit viel Geduld und rumprobieren, sah aber immer künstlich aus – so ist es bei mir nie zu einer Kurzhaarfrisur gekommen 😉

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  2. Pingback: Virtuelle Anprobe par excellence – Brillenkauf bei Mister Spex | Usabilityblog.de

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