Webcontrolling zur Messung der Web-Usability

Sie haben 1.000 Besucher auf Ihrer Website, erhalten aber keine Anfragen? Dann überprüfen Sie die Wege, die ein Besucher auf Ihrer Website gehen muss.

So genannte Funnels (auch bekannt unter den Bezeichnungen Konversionspfade oder richteranalysen) sind von Ihnen festgelegte Seitenpfade, die ein Besucher durchlaufen soll, bis er eine von Ihnen gewünschte Aktion durchführen kann. Wo Besucher Ihre Website verlassen, zeigt das Webcontrolling. Die nachfolgende Grafik veranschaulicht anhand eines Beispiel-Funnels, an welcher Stelle Besucher Ihre Website verlassen könnten.

Beipsiel-Funnels
Beispiel-Funnels: An Welchen Stellen verlassen Besucher die Website.

Die einzelnen Wege kurz erläutert:

  • Weg 1: Ziellose Kommunikation – falsche Zielgruppe oder schlechtes Werbemittel
    Die Basis jeglicher Überlegungen ist die richtige Ansprache Ihrer Zielgruppe. Überlegen Sie, wo Sie Interessenten für Ihr Angebot erreichen können. Werben Sie nicht in den richtigen Medien, gelangen kaum interessierte Besucher auf Ihre Website.
  • Weg 2: Zielgerichtete Kommunikation – schlechte Überzeugung oder schlechte Usability
    An dieser Stelle kommt bereits die Usability ins Spiel: Durch zielgerichtete Werbemaßnahmen gelangen qualifizierte Kontakte auf Ihre Website. Ist die Navigation dort umständlich, lädt das nicht zu einem längeren Aufenthalt ein. Der Interessent findet die gewünschten Informationen nicht umgehend und verlässt Ihre Website.
  • Weg 3: Gute Überzeugung – schlechte Konversion oder schlechte Usability
    Interessierte Besucher finden sich zurecht und gelangen auch zu den Informationen. Nur leider gehen die Besucher nicht weiter, um eine Anfrage zu starten. Entweder entspricht Ihr Angebot nicht den Anforderungen oder die Besucher finden nötige Detailinformationen bzw. das Anfrageformular nicht.
  • Weg 4: Der richtige Weg – einfach und direkt zum Ziel
    Viele qualifizierte Anfragen erreichen Sie, wenn Sie durch zielgerichtete Werbung ausreichend Besucher auf Ihre Website ziehen. Diese ist so informativ und nutzerfreundlich gestaltet, dass die relevanten Informationen genauso schnell gefunden werden wie das Anfrageformular.

Wenn Sie nun noch die Anzahl der Besucher auswerten, die das Anfrageformular ausgefüllt und versendet haben, dann können Sie feststellen, ob Ihr Online-Formular nutzerfreundlich ist. Werten Sie dazu die Anzahl der erhaltenen Online-Anfragen aus oder die Anzahl der Seitenaufrufe Ihrer „Danke-Seite“, die nach dem Versand des Online-Formulars erscheint.

Habt Ihr für eure Webseite ein Controlling-Konzept, um zu überpürfen an welchen Stellen Besucher vermehrt die Seite verlassen?
Und werden anhand dieser Daten regelmäßig Optimierungen vorgenommen?

6 Gedanken zu „Webcontrolling zur Messung der Web-Usability

  1. Pingback: Fresh From Twitter today | Hotelmarketing Blog

  2. Pingback: Fresh From Twitter von heute | Hotelmarketing Blog

  3. Pingback: Fresh From Twitter | Hotelmarketing Blog

  4. Pingback: Notizen bei Twitter | Hotelmarketing Blog

  5. Pingback: Notizen bei Twitter | Hotelmarketing Blog

  6. Pingback: Twitter Trackbacks for Webcontrolling zur Messung der Web-Usability | usabilityblog.de [usabilityblog.de] on Topsy.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *