Usability ist wichtig bei M-Commerce

„Ruhe vor dem Sturm“ titelt der Artikel in Ausgabe 12/09 der Internet World Business, online abrufbar. Mit Einführung des iPhone scheint es einen Schub für Mobiles Shoppen zu geben. Dieser sei noch verhalten im Vergleich zum Gesamtgeschäft der Online-Shops, das Thema des Mobilen Shoppens wird jedoch immer relevanter.

In den vergangenen Monaten konnten auch wir den Trend verfolgen und unsere Kunden z. B. mit Expertenbasierten Evaluationen beraten. Innovative Shop-Konzepte für das iPhone und Blackberry haben wir durch Nutzer & Experten in Usability-Test im Lab sowie Fokusgruppen untersucht, um z. B. vor dem Launch der Blackberry App World die Applikationen unserer Kunden auf Faktoren der Usability, Design und Branding sowie Nützlichkeit und Joy of Use zu untersuchen.

Dabei haben wir festgestellt, dass gerade für mobile Anwendungen diese Faktoren immer wichtiger werden. Denn auf ihrem mobilen Endgerät möchten die Nutzer Zeit sparen und nach ihren persönlichen Nutzungsgewohnheiten eine Anwendung bedienen können. Sobald eine diese mit den Bedürfnissen eines Nutzers übereinstimmt, wird sie häufig genutzt, kann schnell begeistern und wird auch gern weiterempfohlen, so die Aussagen unserer Probanden.

Der erste Eindruck einer Anwendung auf einem mobilen Endgerät hat eine sehr hohe Relevanz. Wenn versucht wird die Standardmenüs, Statusmeldungen oder Bedienelemente des Gerätes durch die Anwendung zu verändern, typische Gesten oder Shortcuts zu unterdrücken, wird die Anwendung kein Erfolg haben.

Deshalb ist es so wichtig die typischen Nutzer eines Endgerätes mit ins Boot zu holen und schon in frühen Entwicklungsphasen zu integrieren. Aufgrund der Gerätevielfalt werden die Nutzergruppen immer heterogener zu einander und so ist es wichtig die User Interface Guidelines des Herstellers zu kennen und sich intensiv mit den Endgeräten zu beschäftigen. Aus dieser Projekterfahrung heraus haben wir erste Erkenntnisse in einer Checkliste zur Nutzerfreundlichkeit zusammengestellt. Weitere Details dazu sind im Artikel der IWB zu finden.

Ein interessantes Thema. Wir freuen uns auf weitere spannende Projekte.

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