Eindeutig und leicht zu verstehen ist es oft nicht!

RSS-Feeds sind effektiv, werden aber doch noch zu wenig genutzt. Dies liegt vielleicht auch an der schlechten Implementierung auf vielen Webseiten. Erste Schwierigkeiten beim Einrichten eines Feeds sind dabei vielleicht die Ursache für die Zurückhaltung der User.

In vielen Bereichen ist Kreativität gefragt. Dies trifft aber bei Bezeichnungen im Web nicht zu. Ein Beispiel habe ich auf dem Blog von Al Gore gefunden. Was will uns diese Seite mit Syndication sagen. „Finanzierung durch ein Syndikat“ habe ich als Beispiel für die Übersetzung gefunden. Jedem Besucher der Seite ist natürlich gleich klar, was XML oder ATOM zu sagen hat.
Mir war auch nicht auf den ersten Blick klar, was damit gemeint ist.

Syndication - Jedem klar und verständlich?
Syndication – Jedem klar und verständlich?

Manche Seite verzichtet auch gleich ganz auf eigenen Möglichkeiten Feeds zu abonnieren. Mein Versuche den Feed auf Aqua-TV zu abonnieren blieb zunächst ergebnislos. Es gibt nämlich keine Funktion dazu auf dieser Seite. Was mich als Segler erst einmal nicht gefreut hat.
Man verlässt sich einfach darauf, dass der Leser die RSS-Funktion des Browsers nutzt.

Abonnierung nur per RSS-Funktion des Browsers
Abonnierung nur per RSS-Funktion des Browsers

Diese und viele ähnlich Erfahrungen halten vielleicht viele Internetnutzer vom abonnieren eines Feeds ab. Ich möchte doch empfehlen die Funktionen einer Webseite immer eindeutig zu gestalten und bei der Benennung keine Experimente zu machen. Bei meiner Suche nach einem positiven Bespiel, bin ich gleich auch auf dieser Seite fündig geworden.

Der RSS-Feed ist die wichtige Funktion um Leser zu „behalten“. Deshalb sollte er, wie auf diesem Blog, deutlich sichtbar sein. Gleich ganz oben ist da ein guter Platz.
Weiterhin sollte man die Dinge auch eindeutig und leicht verständlich bezeichnen. „Beiträge abonnieren“ hört sich doch ganz anders an, als Syndication. 🙂

Das gilt natürlich nicht nur für RSS-Feeds. Die wichtigen – eigentlich alle – Inhalte einer Seite zur Navigation sollten deutlich sichtbar sein. Wählen Sie Bezeichnungen, die Ihre Zielgruppe versteht und die eindeutig beschreiben, was mit diesem Link/Button passiert. Die Besucher Ihrer Seite danken es Ihnen und schauen sich so wahrscheinlich auch mehr Inhalte an. Und sie kommen sicher wieder, Stichwort Kundenbindung!

3 Gedanken zu „Eindeutig und leicht zu verstehen ist es oft nicht!

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  2. Amos

    Also ich persönlich nutze lieber die RSS-Funktion des Browsers. Der Button ist leicht zu finden, da er immer an derselben Stelle liegt, und die Reaktion ist auch immer dieselbe. Ansonsten öffnet sich ja manchmal auch noch eine zusätzliche Seite o.ä. Nötig wird ein Hinweis zu RSS m. E. erst, wenn es mehrere Feeds zur Auswahl gibt (z.B. einen mit Kommentaren, wie hier im Blog).

    Macht eine Unterscheidung in XML/ATOM Sinn? Mein Feed-Reader kann beide Formate lesen, und die Auswahl dürfte manche Nutzer verwirren, da sie nicht wissen, welcher Feed für sie der Richtige ist.

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  3. Joachim Lindner

    Die Art und Weise, wie Nutzer mit solchen Dingen ist sehr unterschiedlich. Ich denke aber, dass nicht alle etwas mit dem Button oben in der Browserzeile etwas anfangen können. Ich sehe aber in dem Vorhandensein eines Links zum abonnieren des Feeds auch eine aktive Aufforderung zum Abonnieren. Und die sollte eindeutig und leicht zu verstehen sein.

    Darüber kann man natürlich streiten, aber wenn eine Funktion – welche auch immer – auf der Seite ist muss sie immer eindeutig und leicht verständlich sein. Meiner Meinung nach sollte man sich auch keine Gedanken über technische Dinge wie XML /ATOM machen müssen.

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