Beginnen wir mit folgender Feststellung: Das Webseitendesign ist an die Anforderungen seiner Nutzer gebunden. Sie sind es, die durch Kritik und Lob das Design einer Seite maßgeblich beeinflussen. So kennen wir recht gut die Erwartungen von Jugendlichen und Erwachsenen. Viele Seiten im Netz sind daher verständlicherweise auf diese souveränen Nutzergruppen hin optimiert.
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Monatsarchiv für September 2009
Das Internet ist ein schnell wachsender Dschungel mit geldgedüngtem Nährboden, in welchem nur angepasste Webseiten gedeihen können. Das sind jene Webseiten, die sich globalen und mentalen Entwicklungen unterwerfen. Nicht aus Demut, sondern aus klugem Trotz, welcher wie ein Staudamm die Flut an Informationen blockiert, die unseren kleinen Gedankenkontinent täglich 1000fach überschwemmen, sobald wir eine Webseite wie gmx.de oder reisen.de usw. anklicken. Beitrag weiterlesen…
Der Einsatz der Tagebuchmethode, um Erkenntnisse über Verhalten, Intentionen und Bedürfnisse zu gewinnen, bietet sich nicht nur für Internetanwendungen an. Die Einsatzbereiche sind vielfältig und Techniken individuell anpassbar.
Beispielsweise können über eine kontinuierliche Erfassung von Tätigkeiten und Situationen im Tagesverlauf Verzahnungen und Parallelnutzungen verschiedener Medien wie Internet, Fernsehen und Printmedien beobachtet werden. Diese bleiben bei einer Fokussierung auf die Internetnutzung weitgehend verborgen.
Hilfreich ist dabei eine Methode der Datenerfassung, die den Teilnehmer nicht an einen Rechnerarbeitsplatz bindet.
Neulich ist mir ein schönes Beispiel für eine solche Studie aufgefallen: Beitrag weiterlesen…
Schon in einer im März durchgeführten Studie der eResult GmbH zum Thema „Akzeptanz & Nutzung interaktiver Kartentool auf Reise-/Tourismusportalen“ gaben 61% der deutschen Webnutzer (repräsentative Stichprobe gemäß AGOF, erhoben über den eResult Omnibus) an, dass Sie interaktiver Karten und Lagepläne kennen und nutzen.
Betrachtet man jetzt im September einmal die Entwicklung auf den Tourismusportalen, so scheint es, als ob nun fast schon jeder Betreiber auf diesen Trend setzt und seinem Besucher entweder eine eigens entwickelte oder eine bekannte API von Google oder Microsoft bieten – immer ergänzt um verortete, touristische Zusatzinformationen (Hotels, Sehenswürdigkeiten, Rad- und Wanderrouten und noch viele andere Arten von POIs (Points of Interests)). Beitrag weiterlesen…
Beim Surfen im Netz war ich doch überrascht, dass es mittlerweile eine ganze Reihe Shops gibt, bei denen ich bestellen kann, ohne mich registrieren zu müssen. Kein Kundenkonto - ist ja super! Aber heißt das jetzt, dass ich auch keinen Newsletter und sonstige Mails von diesem Shop zugesandt bekomme? Beziehungsweise ergeben sich für mich Vor- oder Nachteile wenn ich mich (nicht) registriere?
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In unserer Studie zum Thema “Seniorenfreundliche Websitegestaltung”, die ich hier im Blog auch schon vorgestellt habe (”Usability-Test mit der Zielgruppe 50+ “), kamen neben Online-Banking Oberflächen auch Versandapotheken zum Einsatz.
Am Beispiel der Europa Apotheek (www.europa-apotheek.de) möchte ich heute weitere Ergebnisse vorstellen. Diese beziehen sich auf eine sehr wichtige Stelle auf dem Weg zum Kauf eines Produktes auf Online-Shops: Die Produktübersichtsseiten bzw. Artikellisten.
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Ein wenig englisch-lastig, aber auf jeden Fall lesenswert sind die heutigen Linktipps.
Auf geht’s:
Hansjörg Allstädt, Leiter eBusiness neckermann.de GmbH, wird auf dem diesjährigen Usability-Kongress eine Keynote zum Thema “eCommerce 2010: Menschen, Maschinen, Märkte” halten. In seinem Vortrag wird er darüber sprechen, welche Fehler angesichts neuer Entwicklungen wie Social Commerce, Medienkonvergenz und Mobile Endgeräte auf keinen Fall ein zweites Mal begangen werden sollten.
Top Thema Shopping-Usability
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Krawatten binden 1.0
Wer kennt es nicht: Man muss zu einem Kundentermin oder einer anderen festlichen Veranstaltung, hat nicht mehr viel Zeit… und nun muss man sich mal eben schnell noch die Krawatte binden. Leichter gesagt als getan. Ungeübte Krawattenträger verzweifeln hier recht schnell. Besonders unter Zeitdruck.
Eine Anleitung muss her!
Üblicherweise werden Anleitungen zum Krawatten binden, als Videoaufzeichnung oder als illustrierte Bilderfolge angeboten. Jedoch ist bei einer Videoaufzeichnung die Krawatte unausweichlich von den Fingern des Vorführenden an den entscheidenden Stellen verdeckt. Zudem ist das Tempo des Videos oft zu schnell und der Betrachter muss ständig zurückspulen, um einen Schritt nochmals genauer zu betrachten. Dabei muss er außerdem noch die Hand vom Krawattenknoten nehmen, um die Maus oder ein anderen Eingabeinstrument zu bedienen. Dadurch geht des Öfteren der Knoten wieder auseinander. Der Betrachter muss im Extremfall wieder von vorne anfangen. Illustrierte Bilderfolgen haben wiederum das Problem, dass sie nur die groben Zwischenschritte zeigen, aber wichtige Details der Krawattenführung aussparen.
Krawatten binden 2.0: „iTie“ – Die interaktive Trainingssoftware
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Vor kurzem habe ich hier Fragestellungen aufgezeigt, die den Einsatz einer Tagebuchmethode sinnvoll werden lassen. Dokumentation des Nutzungsverhaltens einer Person im gewohnten Kontext und über einen längeren Zeitraum ist –grob gesagt- die Hauptaufgabe dieser Methode. Damit dient sie als Ergänzung anderer Methoden im Usabilitybereich und stellt neben dem Kundenblog ein zweites Instrument zur Langzeitbeobachtung dar. Im Unterschied zu diesem erfolgt aber eine Beobachtung einzelner, ohne dass sich verschiedenen Teilnehmer über Diskussionen gegenseitig austauschen und beeinflussen.
Aber wie läuft eine solche Studie eigentlich ab?
Wie jedes Jahr fragen viele sich „Wohin fahre ich in den Urlaub?“.
Immer beliebter werdende Ziele sind Dänemark, Schweden und Norwegen.
Doch wie kommt man dort hin und was macht man da?
Auf der Suche nach einem Kurztrip bin ich auf die Color Line Website gestoßen.
Color Line ist die größte Fährschiffreederei Norwegens und eine der führenden Passagierschiff-Reedereien in Europa.
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Guten Tag, mein Name ist Steffen Heim. Ich bin User Experience Consultant bei der eResult GmbH und beschäftige mich neben der Betreuung verschiedener Blogs hauptsächlich mit der Konzeption und Erstellung von lauffähigen Prototypen, oder auch Klick-Dummies genannt.
Wir haben uns verschiedene Prototyping-Tools angesehen und verwenden aktuell Axure RP. Mit dessen Hilfe können schnell eher einfach gehaltene Prototypen erstellt werden. Aber auch umfangreiche und detaillierte Prototypen, über die schon „Schminke“ gelegt wurde, können relativ schnell erstellt werden. Bei einer umfangreichen Ausgestaltung stehen diese „echten“ Websites im puncto Funktionalität und Interaktion mit dem Nutzern in nichts nach.
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