Interview mit Wissenschaftlerin Dr. Marianna Obrist, HCI & Usability Unit, ICT&S Center der Universität Salzburg
Dr. Marianna Obrist ist Assistant Professor für Human-Computer Interaction & Usability an der Universität Salzburg, ICT&S Center – Center for Advanced Studies and Research in Information and Communication Technologies & Society.
Ihr Forschungsschwerpunkt sind User-Centered Design, Usability and User Experience Forschung, Design und Evaluierungsmethoden mit aktiver Einbeziehung der Nutzer in den Design- und Entwicklungsprozess von neuen Produkten und interaktiven Systemen.
- Was tun, wenn Nutzer einen Fragebogen als überflüssigen Zeitaufwand empfinden?
- Wie erfasst man User Experience, wenn Nutzer sich nicht mehr an ihre Erlebnisse erinnern?
An der Universität Salzburg setzt man auf Methoden wie das Experience Sampling.
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Wie das Institut für Demoskopie Allensbach für das Jahr 2008 festgestellt hat, sind bereits 14% der deutschen Bevölkerung (zwischen 14-64 Jahre) Pay-TV Abonnenten (Quelle Statista.com). Grund genug sich einmal die Internet-Angebote von einzelnen Pay-TV Anbietern anzuschauen.
Auf nahezu allen Webseiten von Pay-TV-Anbietern gibt es die Möglichkeit, sich über das TV-Programm über eine Art „virtuelle Fernsehzeitschrift“ zu informieren. Die sogenannten Elektronischen Programm-Guides (EPGs) sind sehr wichtig. Durch sie bekommt der Abonnent (via Internet) einen schnellen Überblick zum aktuellen Fernsehprogramm, ohne in TV-Zeitschriften schauen zu müssen.
Gute Filter sind das „A und O“
Ein Anbieter eines Elektronischen Programm-Guides muss sich sehr gut überlegen, wie er die vielen Informationen unterbringt. Bei der Fülle an Sendern und Sparten müssen gute Filtermöglichkeiten innerhalb der „virtuellen Fernsehzeitschrift“ vorhanden sein. Der Nutzer muss schnell und einfach seine gewünschten Sendungen und Informationen finden können.
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Viele Online-Shops bieten diese Funktion heute schon an: Auf der Einzelansicht eines Produktes gibt es die Möglichkeit, direkt zum nächsten Produkt zu blättern, ohne vorher zurück zur Übersichtsseite gehen zu müssen. Eine praktische Sache – wenn sie gut umgesetzt ist.
Vor allem wenn der Nutzer sich durch verschiedene Filter- und Sortiermöglichkeiten sein Suchergebnis so aufbereitet hat, dass nur noch Artikel, die für ihn wirklich von Interesse sind, erscheinen. Dann kann über diese Blätterfunktion bequem zwischen den Artikel gewechselt werden.
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Bildquelle: derbaum.wordpress.com
Männer wursteln sich lieber durch, Frauen lassen sich helfen – so das zentrale Ergebnis einer Umfrage zum Einsatz elektronischer Geräte in Privathaushalten (BITKOM-Studie).
Kommt Ihnen sicherlich bekannt vor, oder? Ist doch auch bei der Frage nach dem richtigen Weg ähnlich: Männer kommen eher auf Umwegen, dafür aber eigenständig ans Ziel.
Bleiben wir aber zunächst bei den Daten & Fakten der aktuellen BITKOM-Studie: Fast jede fünfte Frau würde beim Anschluss und Einrichten elektronischer Geräte professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen, wenn es Probleme gibt. Bei den Männern ist das Verhältnis 1 zu 10: Nur einer von 10 Männern fordert beim Einrichten von Geräten Unterstützung an.
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Nachdem ich mich in den letzen Wochen intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten der Tagebuchmethode im Usabilityumfeld beschäftigt habe, möchte ich hier noch eine weitere Anwendungsmöglichkeit beschreiben.
Wie steht es um das Wissen über Vorgehensweisen bei Auswahlprozessen? Oft werden viele verschiedene Medien und Informationsquellen zu Rate gezogen, bevor die Entscheidung für ein Produkt fällt. Je mehr dabei für ein Produkt ausgegeben wird, desto intensiver ist die vorherige Auswahlphase.
Nehmen wir beispielsweise den Kauf eines neuen Autos. Beitrag weiterlesen…
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