Wettbewerbe und Portale, auf denen Kunden Ideen einreichen können sind derzeit in aller Munde. Grund genug, sich einmal näher mit dem Thema Crowdsourcing zu beschäftigen.
Designwettbewerbe gibt es sicher schon lange, aber Starbucks, Tchibo und noch einige andere haben etwas vorgemacht, was weit über die Möglichkeit, Ideen einzureichen und zu hoffen, dass die eigene Idee gewinnt hinausgeht. Auf den Crowdsourching-Plattformen finden sich zahlreiche Möglichkeiten des Austauschs der Teilnehmer untereinander. Ideen werden bewertet, kommentiert und weiterentwickelt. Die Teilnehmer können sich vorstellen und miteinander in Kontakt treten. All das trägt sicher, zusammen mit einer Prämie für die besten Ideen dazu bei, dass zahlreiche Entwürfe eingereicht werden.
Zwei Dinge sind mir bei der Beschäftigung mit Crowdsourching-Plattformen besonders aufgefallen: Beitrag weiterlesen…
Monatsarchiv für Dezember 2009
Zum Jahresende freue ich mich sehr Ihnen heute Herrn Wolfgang Henseler als Usabilityblog.de Interviewpartner vorstellen zu dürfen.
Herr Henseler ist Professor für Digitale Medien und Intermediales Design an der Hochschule in Pforzheim und Managing Creative Director von SENSORY-MINDS, einem Designstudio für Innovative Technologien und Neue Medien.
SENSORY-MINDS arbeitet für internationale Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Wir konzipieren, kreieren und entwickeln Web 2.0 Websites, Multitouch-Lösungen und Natural-User-Interface-Designs. Zum Beispiel haben wir am Nürburgring die größte Multitouchwand der Welt gebaut, 45m lang und 11m hoch, wobei natürlich nur die unteren 2m touchfähig sind.
Wie sind Sie dazu gekommen, in diesem Bereich zu arbeiten?
Von Haus aus bin ich eigentlich Industrie-Designer. Das heißt ich habe in Offenbach an der Hochschule für Gestaltung Produktdesign studiert und mich während meines Studiums sehr viel mit dem Thema Interface-Design beschäftigt. Nach dem Studium habe ich noch einen
Master für Human-Computer-Interface-Design gemacht und mich mit Usability, Software- und Kognitionsergonomie sowie dem Design von digitalen Interfaces beschäftigt.
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Ich möchte Ihnen heute, kurz vor den Feiertagen, drei interessante Beiträge empfehlen. Zwei Studien und einen Erfahrungsbericht von Jakob Nielsen (in der deutschen Übersetzungsversion von Jens Jacobsen).
Viel Spaß beim Lesen…
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Nehmen Sie zusammen mit mir mal an dass Google einen “großen” am Markt etablierten Händler aufkauft.
Dieser verfügt über ein breites Sortiment und nutzt einen Online-Shop, mehrere Printkataloge und Läden im stationären Einzelhandel zum Vertrieb seiner Produkte.
Im ersten Schritt widmet sich Google einer Optimierung des vorhandenen Online-Shops. Wie würde Google dabei vorgehen?
Meine These: Google würde einen offenen Blog einrichten und dort allen Kunden die Möglichkeit geben Beiträge einzustellen!
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Immer häufiger informiert sich ein Nutzer online über ein Produkt und nutzt dazu die vorhandenen Informationen auf einem Onlineshop als erste Informationsquelle. Produkttexte, Bilder und vor allem Videos werden immer mehr zum Standard einer guten Produktpräsentation. So richtet sich eine Kaufentscheidung nicht nur nach dem Preis sondern auch danach wie gut ein Nutzer beraten wurde.
Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Internetnutzer Texte am Bildschirm lesen. Deshalb ist es von hoher Relevanz zu untersuchen, wie ein Nutzer Texte einer Website betrachtet. Wie kann er beim Erfassen der Informationen optimal unterstützt werden, damit die wesentlichen Inhalte erfasst werden? Können dazu die Richtlinien zur Printgestaltung 1:1 übertragen werden?
Das Produktionskonzept der Mass Customization (Individualisierte Massenanfertigung) gibt es schon länger. Dabei verbindet man die Vorteile der (industriellen) Massenproduktion mit individuellen Kundenwünschen. Am Massenmarkt wird durch Variation von wenigen, aus Kundensicht jedoch entscheidenden Merkmalen des Produkts eine Individualisierung erreicht.
Spätestens seit dem Erfolg von MyMuesli.com und ist dieser Trend auch im deutschsprachigen Web angekommen. Dem Internet sei Dank, können individuelle Massenanfertigungen noch leichter (online) konfiguriert und verkauft werden. Beitrag weiterlesen…
Hallo, ich bin Anja Weitemeyer, UX-Consultant & Managing Partner bei eResult. Ab heute stehe ich Ihnen auf dem Usabilityblog Rede und Antwort zum Thema Kundenblogs. Auf diese Weise können Sie z. B. erfahren, ob der Einsatz für Ihre aktuellen Fragestellungen geeignet ist, oder was man bei Aufbau und der Betreuung eines solchen Blogs beachten muss. Beitrag weiterlesen…
Jetzt kurz vor Weihnachten steht Online-Shopping ganz hoch im Kurs. Auch Personen, die ansonsten eher verhalten den virtuellen Warenkorb auf den unzähligen verfügbaren Seiten nutzen, haben nun Interesse, gemütlich von zu Hause aus einzukaufen, statt die überfüllten Innenstädte aufzusuchen. Doch wie kann man diese Personen gezielt bei der Kaufentscheidung unterstützen und den Nutzer tatsächlich zu einem Kunden machen?
Nachdem wir bereit im April/Juni 2009 eine Nutzerbefragung unter den Blog-Lesern durchgeführt haben, haben wir diese im letzten Monat wiederholt.
Die Zentralen Fragestellungen hierbei waren:
- Wie setzt sich die Nutzerstruktur des Blogs zusammen?
- Wie regelmäßig besuchen Nutzer das Blog?
- Wie informieren sich Nutzer über neue Beiträge?
- Wie zufrieden sind die Nutzer mit www.usabilityblog.de?
- Was gefällt den Nutzern am Blog gut bzw. nicht?
- Wie wird die Themensetzung im Blog beurteilt?
- Welche Themen sollten zukünftig näher bzw. verstärkt betrachtet werden?
- Wie bewerten die Nutzer die Gestaltung und Qualität der Beiträge?
Aber kommen wir nun zu einigen ausgwählten Ergebnisse:
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Nach wie vor sind die Deutschen sehr reiselustig. Sie verreisen durchschnittlich 1,3 mal im Jahr und geben ca. 834 Euro pro Reise aus (Quelle: ReiseAnalyse 2009). Die Tatsache, dass mittlerweile 16 Millionen Deutsche ihre Reisen online buchen, stellt die Tourismus-Branche vor einige Herausforderungen, bietet aber auch große Chancen. Dabei ist es natürlich sehr wichtig zu wissen, welche Zielgruppen eigentlich online buchen und warum. Wie sieht es beispielsweise mit der sehr attraktiven Zielgruppe der Senioren aus? Sie sind zeitlich flexibel und verfügen daneben über eine verhältnismäßig gut gefüllte Reisekasse. Doch buchen Sie ihre Urlaube schon online oder doch lieber im Reisebüro? Beitrag weiterlesen…





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