Das Blickverhalten von Internetnutzern ist nicht nur abhängig von der Gestaltung einer Website, sondern auch von der Intention mit der ein Nutzer auf eine Website zugreift, die sogenannte Surfmotivation. Hierbei werden zwei Nutzergruppen unterschieden: die „Browser“ und die „Seeker“. Ein Browser oder auch Surfer hat kein konkretes Ziel beim Aufruf einer Website. Er lässt sich „treiben“ und verschafft sich einen Überblick auf einer Seite. Im Gegensatz dazu geht ein Seeker zielorientiert vor und sucht systematisch nach Informationen. Welchen Einfluss haben diese beiden Nutzungsintentionen auf das Blickverhalten?
Monatsarchiv für Dezember 2009
Marketingfachleute predigen, dass Online-Shops den Kunden möglichst gut emotional ansprechen müssen. Der Konsument soll sich wohl fühlen, das Shopping ihm Spaß machen. Für einige Online-Shops bildet das Zauberwort hierfür der Einsatz von Produktinszenierungen.
Unter Produktinszenierungen können Bewegbilder, Animationen, 3D-Ansichten, aber auch plakative, statische Bilder oder die Zusammenstellung von Produktclustern zu Product Clouds verstanden werden. Sie fördern in vielerlei Hinsicht die Aufmerksamkeit des Nutzers.
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Jeder Online-Shop bzw. jede Website, auf der Produkte oder Dienstleistungen jeglicher Art (Mode, Wein, Musik, Reisebuchungen, Hotelbuchungen) angeboten werden, bietet einen Warenkorb an. In diesem sammelt der Nutzer seine ausgesuchten Produkte/Dienstleistungen, bevor er die Bestellung abschließt. Der Warenkorb ist also eines der zentralen Elemente eines Online-Shops und der Zwischenstop auf dem Weg zum Kaufabschluss.
Daher sollte dieser auch für den Nutzer erwartungskonform und gut sichtbar positioniert werden. Laut der Imagery III Studie erwarten Internetnutzer den Warenkorb oben rechts oder zumindst im Header einer Seite. Es empfielt sich also diesen auch dort zu positionieren, damit ihn Nutzer schnell finden.
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Viele Websites bieten auf ihren Startseiten alternative Einstiege an und strukturieren diese nach Themen oder Zielgruppen. Nicht immer ist dafür genügend Platz vorhanden und so werden diese kleiner oder in Bereichen positioniert, in denen sie von den Nutzern nicht erwartet werden. Das führt dazu, dass sie von Erstnutzern oder unentschlossenen Nutzern weniger wahrgenommen werden. Wie auch mit wenig Platz ein alternativer Einstieg gesehen wird, zeigen Daten einer Eyetracking-Studie.






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