Online-Formulare – Daten verständlich abfragen, aber wie?

Online-Formulare sollten leicht verständlich sein und den Nutzer bei der Informationsabfrage unterstützen, so dass die Dateneingabe intuitiv möglich ist.

Drei aktuelle Beispiele zeigen, mit welchen Mitteln Sie Formulare so gestalten, dass sie für den Nutzer leicht zu bedienen sind.

Ein Symbol oder kleines Bild zusätzlich zur Beschriftung eines Formularfeldes verdeutlicht die Abfrage und kann die intuitive Bedienung unterstützen. Der DPD Kalkulator verwendet kleine Symbole um direkt zu kennzeichnen, welche Kante eines Paketes mit Länge, Breite oder Höhe gemeint ist.

DPD Kalkulator

Wie können Datenbankabfragen dem Nutzer visualisert werden? Beim TNT Versandnavigator kommt eine animierte Ladeanzeige direkt im Formularfeld zum Einsatz, die eine Datenbankabfrage während der Eingabe visualisiert.

Animierte Ladeanzeige bei der Datenbankabfrage im Formularfeld

Animierte Ladeanzeige bei der Datenbankabfrage im Formularfeld

Der Portokalkulator der Deutschen Post unterstützt den Nutzer bei der Informationsabfrage einer Sendung durch sichtbare Ausfüllhilfen in direkter Nähe zum Formularfeld. Sobald in eines der Formularfelder geklickt wird erscheint unterhalb, gelb hinterlegt ein kurzer Hinweistext der beim Ausfüllen des Online-Formulares unterstützt, hier mit dem Hinweis, dass mm und cm als Bemaßung angegeben werden können.

Eingabehinweise beim Portokalkulator

Ob eine Formularstrecke gut funktioniert und vom Nutzer intuitiv bedient werden kann, überprüfen wir regelmäßig bei vielen Kundenprojekten in Usability-Tests im Lab. Hier können wir durch Methodenkombination aus Beobachtung und Klickverhalten bei der Nutzung eines Online-Formulars evaluieren, ob Probleme auftreten und aus diesen Erkenntnissen konkrete Handlungsempfehlungen zur Behebung der Probleme entwickeln.

4 Gedanken zu „Online-Formulare – Daten verständlich abfragen, aber wie?

  1. Pingback: t3n-Linktipps: Formular-Usability, Wirkung von Farben, rechtssichere Websites, „Zukunft der Arbeit“ und neue OpenBooks » t3n News

  2. Steffen Heim

    @Christoph: Die 3 von dir aufgezeigten Beispiele verdeutlichen dem Nutzer sehr schön, was er eingeben muss.
    Lediglich beim DPD Kalkulator finde ich es etwas schade, dass die Reihenfolge der Eingabe nicht dem üblichen/gewohnten Sprachgebrauche entspricht. Meist beschreibt man doch die Abmessungen von Gegenständen in der Reihenfolge „Länge > Breite > Höhe“. Im Kalkulator ist diese Reihenfolge vertauscht. Was aus meiner Sicht einen kleinen Makel darstellt.

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  3. Horst Wigger

    Es freut uns, dass „unser“ Portokalkulator für die Deutsche Post hier als positives Beispiel gewählt wurde. Das hat sicher auch seine Gründe darin, dass wir gemeinsam mit unserem Kunden solche Applikationen nach UX-Konzepten entwickeln und nach Möglichkeit auch Usabilitytests machen – meistens mit Bausteinen der UCD-Methode. Das war auch in diesem Falle so.

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  4. Pingback: Initative Pro Immobilie

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