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	<title>Kommentare zu: Trends bei Blickbewegungsmessungen im Usability-Lab: Schöne, bunte Bilder sind zu wenig!</title>
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	<description>Usability-Wissen, Methoden &#38; Verfahren, Studien und Trends</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 14:55:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Auswertung von Blickdaten: Auf die Fragestellung kommt es an! &#124; usabilityblog</title>
		<link>http://www.usabilityblog.de/2010/06/trends-bei-blickbewegungsmessungen-im-usability-lab-schone-bunte-bilder-sind-zu-wenig/#comment-8254</link>
		<dc:creator>Auswertung von Blickdaten: Auf die Fragestellung kommt es an! &#124; usabilityblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 07:44:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Auch im Falle von Blickdaten besteht diese Gefahr. Gerade weil es so anschauliche Visualisierungen gibt wie die so genannten „Heatmaps“, wird man gelegentlich verleitet, lieber die effektvollen Darstellungen zu wählen als diejenigen, die wirklich die Ausgangsfrage beantworten (siehe hierzu auch: Trends bei Blickbewegungsmessungen im Usability-Lab: Schöne, bunte Bilder sind zu wenig!). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Auch im Falle von Blickdaten besteht diese Gefahr. Gerade weil es so anschauliche Visualisierungen gibt wie die so genannten „Heatmaps“, wird man gelegentlich verleitet, lieber die effektvollen Darstellungen zu wählen als diejenigen, die wirklich die Ausgangsfrage beantworten (siehe hierzu auch: Trends bei Blickbewegungsmessungen im Usability-Lab: Schöne, bunte Bilder sind zu wenig!). [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Gute Gründe Usability-Heuristiken zu verletzen &#8211; gibt es solche überhaupt? &#124; usabilityblog</title>
		<link>http://www.usabilityblog.de/2010/06/trends-bei-blickbewegungsmessungen-im-usability-lab-schone-bunte-bilder-sind-zu-wenig/#comment-4318</link>
		<dc:creator>Gute Gründe Usability-Heuristiken zu verletzen &#8211; gibt es solche überhaupt? &#124; usabilityblog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 11:02:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ermöglicht &#8211; solche Tools müssen heute leider noch selbst programmiert werden! Mit einfachen Heatmaps (=schönen, bunten Bildern) lassen sich Sequenzen leider nicht erkennen. Nehmen wir an, eine der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ermöglicht &#8211; solche Tools müssen heute leider noch selbst programmiert werden! Mit einfachen Heatmaps (=schönen, bunten Bildern) lassen sich Sequenzen leider nicht erkennen. Nehmen wir an, eine der [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Amazon mal hinterfragt, virtuelles Wartezimmer und Eyetracking in der Diskussion – Linktipps von Anja Weitemeyer &#124; usabilityblog</title>
		<link>http://www.usabilityblog.de/2010/06/trends-bei-blickbewegungsmessungen-im-usability-lab-schone-bunte-bilder-sind-zu-wenig/#comment-3191</link>
		<dc:creator>Amazon mal hinterfragt, virtuelles Wartezimmer und Eyetracking in der Diskussion – Linktipps von Anja Weitemeyer &#124; usabilityblog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 12:51:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die Produktsuche ist für viele Online-Shops ein wichtiger Bestandteil. Das Suchverhalten zu analysieren dagegen eine schwierige Geschichte. Sowohl Eyetracking als auch Mousetracking werden als mögliche Methoden zu Rate gezogen. Dieser Blog bietet auch zahlreiche weitere Beiträge, um sich über das Thema zu informieren. Aber auch hier im usabilityblog wurde dieses Thema unlängst diskutiert, einerseits im isolierten Einsatz &#8211; andererseits als Teil einer Methodenkombination. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Produktsuche ist für viele Online-Shops ein wichtiger Bestandteil. Das Suchverhalten zu analysieren dagegen eine schwierige Geschichte. Sowohl Eyetracking als auch Mousetracking werden als mögliche Methoden zu Rate gezogen. Dieser Blog bietet auch zahlreiche weitere Beiträge, um sich über das Thema zu informieren. Aber auch hier im usabilityblog wurde dieses Thema unlängst diskutiert, einerseits im isolierten Einsatz &#8211; andererseits als Teil einer Methodenkombination. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thorsten Wilhelm</title>
		<link>http://www.usabilityblog.de/2010/06/trends-bei-blickbewegungsmessungen-im-usability-lab-schone-bunte-bilder-sind-zu-wenig/#comment-2253</link>
		<dc:creator>Thorsten Wilhelm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:06:18 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für die interessanten, ergänzenden Anmerkungen. 
Es freut mich sehr, dass dieses interessante Thema so viel Aufmerksamkeit bekommt. 

Da tut sich derzeit ja im Markt der Tools zur &quot;Darstellung&quot; von Aufmerksamkeitsverteilungen viel, und das meiste stellt m.E. eine Entwicklung dar, die man unbedingt kritisch bewerten muss. 
Da werden Aufmerksamkeitsverteilungen berechnet und als Blickdaten ausgegeben, man leitet aus Klicks Aufmerksamkeitsschwerpunkte ab. Das geht doch alles gar nicht!

Es ist schön zu sehen, dass wir uns diesbezüglich einig sind. Hoffe es gelingt uns dem Markt (unseren Kunden) dies auch zu verdeutlichen, aufzuzeigen dass Aufmersamkeitsverteilungen nur mit Blickregistrierungssystemen gemessen werden können und dass bei deren Interpretation immer die Situation und die Personen im Auge behalten werden müssen, bei / an denen die Daten gemessen wurden.
 
Viel Arbeit, denn die Anbieter dieser Tools betreiben schon ein recht &quot;aggressives&quot; Marketing. Auf Dauer wird sich aber Qualität und Seriosität durchsetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die interessanten, ergänzenden Anmerkungen.<br />
Es freut mich sehr, dass dieses interessante Thema so viel Aufmerksamkeit bekommt. </p>
<p>Da tut sich derzeit ja im Markt der Tools zur &#8220;Darstellung&#8221; von Aufmerksamkeitsverteilungen viel, und das meiste stellt m.E. eine Entwicklung dar, die man unbedingt kritisch bewerten muss.<br />
Da werden Aufmerksamkeitsverteilungen berechnet und als Blickdaten ausgegeben, man leitet aus Klicks Aufmerksamkeitsschwerpunkte ab. Das geht doch alles gar nicht!</p>
<p>Es ist schön zu sehen, dass wir uns diesbezüglich einig sind. Hoffe es gelingt uns dem Markt (unseren Kunden) dies auch zu verdeutlichen, aufzuzeigen dass Aufmersamkeitsverteilungen nur mit Blickregistrierungssystemen gemessen werden können und dass bei deren Interpretation immer die Situation und die Personen im Auge behalten werden müssen, bei / an denen die Daten gemessen wurden.</p>
<p>Viel Arbeit, denn die Anbieter dieser Tools betreiben schon ein recht &#8220;aggressives&#8221; Marketing. Auf Dauer wird sich aber Qualität und Seriosität durchsetzen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan Kittel</title>
		<link>http://www.usabilityblog.de/2010/06/trends-bei-blickbewegungsmessungen-im-usability-lab-schone-bunte-bilder-sind-zu-wenig/#comment-2231</link>
		<dc:creator>Stefan Kittel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 14:50:25 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Heatmap kann wohl nur für die Seite relevant sein, für welche sie auch erstellt wurde. Da der Internet-User generell ungern lange Texte liest, werden wohl am meisten Überschriften, stichpunktartige Aufzählungen etc. (alles was eben kurz und bündig ist) betrachtet werden. Bannerartige Grafiken werden gerne übersehen, da der Leser diese sofort als reine Werbung einstuft und nicht als für den Inhalt relevante Grafiken. Genauso verhält es sich mit der Spalte auf der rechten Seite, da die meisten Webseiten hier Inhalte platzieren, welche für den aktuellen Seiteninhalt nicht relevant sind (eher erst zweitrangig interessant werden). Im Benutzerverhalten spiegelt sich also das wieder, was er von anderen Seiten gewöhnt ist. Ich denke man muss seine Webseiten mit etwas Feingefühl gestalten und sich immer überlegen, wie der Besucher die Inhalte wahrnehmen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Heatmap kann wohl nur für die Seite relevant sein, für welche sie auch erstellt wurde. Da der Internet-User generell ungern lange Texte liest, werden wohl am meisten Überschriften, stichpunktartige Aufzählungen etc. (alles was eben kurz und bündig ist) betrachtet werden. Bannerartige Grafiken werden gerne übersehen, da der Leser diese sofort als reine Werbung einstuft und nicht als für den Inhalt relevante Grafiken. Genauso verhält es sich mit der Spalte auf der rechten Seite, da die meisten Webseiten hier Inhalte platzieren, welche für den aktuellen Seiteninhalt nicht relevant sind (eher erst zweitrangig interessant werden). Im Benutzerverhalten spiegelt sich also das wieder, was er von anderen Seiten gewöhnt ist. Ich denke man muss seine Webseiten mit etwas Feingefühl gestalten und sich immer überlegen, wie der Besucher die Inhalte wahrnehmen wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Prof. Dr. Volker Walter</title>
		<link>http://www.usabilityblog.de/2010/06/trends-bei-blickbewegungsmessungen-im-usability-lab-schone-bunte-bilder-sind-zu-wenig/#comment-2224</link>
		<dc:creator>Prof. Dr. Volker Walter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 07:23:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.usabilityblog.de/?p=2022#comment-2224</guid>
		<description>Hallo Herr Wilhelm,

ganz Ihrer Meinung. Habe mich dazu auch schon ausgelassen:
http://2nd-interactive.com/blog/2008/07/14/entmystifizierung-von-eye-tracking/

Immer wieder heißt es bei Kunden &quot;Wir wollen / machen Heatmaps&quot;. Im Projektplan eines großen DAX Konzerns habe ich neulich &quot;Heatmap&quot; als Vorgang bzw. Arbeitspaket gesehen. Das ist insofern Blödsinn, als dass eine Heatmap ein Ergebnis ist und keine Aktivität. Keiner der Verantwortlichen würde hergehen und sagen &quot;Wir wollen ein Kuchendiagramm&quot;. Das wäre aber die gleiche Anspruchsebene. 

Heatmaps sind sehr anschalich. Das Problem ist, dass sie gerade deshalb sehr schnell generalisiert werden. Wenn eine Studie dann veröffentlicht wird, werden die Aussagen von einem Blog zum anderen verbreitet und die vermeintliche Regel so gefestigt. So ist z.B. der Z-Verlauf von Blicken, der häufig propagiert wird, auf eine Studie zurückzuführen, die ein Direct Mailing untersuchte. Das wird nun oft fälschlicherweise auch auf Anzeigenwerbung übertragen, weshalb das Logo meist unten rechts platziert wird. Ich zweifle auch ein generelles F-Schema bei SERPs an, was aufgrund einer Google Untersuchung im Netz weit verbreitet ist. Die Wahrnehmung hängt davon ab, welche Nutzer, in welchem Umfeld und mit einer individuellen Motivation nach bestimmten Informationen suchen. Beantworten kann man das eigentlich immer nur vor einem konkreten Projekthintergrund unter Berücksichtigung von Produkt, Zielgruppe, Wettbewerbsumfeld, ...

Ich werde unter Kostenaspekten eines Eyetracking Testes immer wieder damit konfrontiert, ob ich nicht einfach ein paar Studenten als Probanden nehmen kann. Standardantwort: Nein, das kann ich nicht. Denn diese würden Ihre (z.B. B2B Webseite) niemals besuchen und sich für Ihre speziellen Produkte auch nicht interessieren. Die Heatmaps wären genauso bunt und hüpsch aber schlichtweg falsch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Wilhelm,</p>
<p>ganz Ihrer Meinung. Habe mich dazu auch schon ausgelassen:<br />
<a href="http://2nd-interactive.com/blog/2008/07/14/entmystifizierung-von-eye-tracking/" rel="nofollow">http://2nd-interactive.com/blog/2008/07/14/entmystifizierung-von-eye-tracking/</a></p>
<p>Immer wieder heißt es bei Kunden &#8220;Wir wollen / machen Heatmaps&#8221;. Im Projektplan eines großen DAX Konzerns habe ich neulich &#8220;Heatmap&#8221; als Vorgang bzw. Arbeitspaket gesehen. Das ist insofern Blödsinn, als dass eine Heatmap ein Ergebnis ist und keine Aktivität. Keiner der Verantwortlichen würde hergehen und sagen &#8220;Wir wollen ein Kuchendiagramm&#8221;. Das wäre aber die gleiche Anspruchsebene. </p>
<p>Heatmaps sind sehr anschalich. Das Problem ist, dass sie gerade deshalb sehr schnell generalisiert werden. Wenn eine Studie dann veröffentlicht wird, werden die Aussagen von einem Blog zum anderen verbreitet und die vermeintliche Regel so gefestigt. So ist z.B. der Z-Verlauf von Blicken, der häufig propagiert wird, auf eine Studie zurückzuführen, die ein Direct Mailing untersuchte. Das wird nun oft fälschlicherweise auch auf Anzeigenwerbung übertragen, weshalb das Logo meist unten rechts platziert wird. Ich zweifle auch ein generelles F-Schema bei SERPs an, was aufgrund einer Google Untersuchung im Netz weit verbreitet ist. Die Wahrnehmung hängt davon ab, welche Nutzer, in welchem Umfeld und mit einer individuellen Motivation nach bestimmten Informationen suchen. Beantworten kann man das eigentlich immer nur vor einem konkreten Projekthintergrund unter Berücksichtigung von Produkt, Zielgruppe, Wettbewerbsumfeld, &#8230;</p>
<p>Ich werde unter Kostenaspekten eines Eyetracking Testes immer wieder damit konfrontiert, ob ich nicht einfach ein paar Studenten als Probanden nehmen kann. Standardantwort: Nein, das kann ich nicht. Denn diese würden Ihre (z.B. B2B Webseite) niemals besuchen und sich für Ihre speziellen Produkte auch nicht interessieren. Die Heatmaps wären genauso bunt und hüpsch aber schlichtweg falsch.</p>
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	<item>
		<title>Von: Robertino Pereira</title>
		<link>http://www.usabilityblog.de/2010/06/trends-bei-blickbewegungsmessungen-im-usability-lab-schone-bunte-bilder-sind-zu-wenig/#comment-2220</link>
		<dc:creator>Robertino Pereira</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 15:57:13 +0000</pubDate>
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		<description>Das blöde an Heatmaps ist, dass Sie sich so gut verkaufen.
Leider ist es tatsächlich so, dass Heatmaps aber nur wenig aussagen. 
Sie sollten in der Regel für eine Auswertung als Einstieg genutzt werden.
 
Heatmaps verschaffen einen netten ersten Einblick, aber auch nur dann, wenn man die Zeitspanne der Heatmaps kennt, ob es eine relative oder absolute Dauer ist, die dort angezeigt wird, oder gar die Häufigkeit der betrachteten Bereiche. Und natürlich sollte man auch wissen wie viele der Teilnehmer in die Heatmap eingeflossen sind oder ob es sich dabei um eine bestimmte Zielgruppe handelt.

Eine Hetmap ohne weiteres zu interpretieren ist nicht nur ein Ding der Unmöglichkeit, sondern kann auch gefährlich sein. Eine Heatmap mit Eye Tracking + Laut Denken sieht ganz anders aus, als eine Heatmap die unter realistischen Bedingungen entstanden ist. 

Umso gefährlicher ist dann sogar der Trend, Heatmaps automatisch über Algorithmen berechnen zu lassen. Hier hat man schon die Ungenauigkeit der Berechnungen als Problem und dann noch die Schwierigkeit, dass die Heatmap eigentlich nichts aussaget, weil eben alle Angaben die wichtig sind, fehlen.

Die Kennzahlen, die einem WIRKLICH Aufschluss geben findet man erst bei genauerer Betrachtung der Daten über markierung von Areas of Interest und analyse der Blikc- und Klickdaten. Wie lange dauert es zum Beispiel ein Element zu sehen, wie viele Personen sehen diesen Bereich überhaupt, ist der Bereich relevant genug - wie lange dauert es also zum Beispiel vom ersten Sehen bis zum Klick? Erkennt man Verwirrung oder Orientierungslosigkeit anhand der Blickbewegungen? 

All diese Fragen geben Informationen über das Verhalten und die User Experience des Nutzers und werden nicht mit einer Heatmap beantwortet.

Wenn man dann zum Kunden geht, kann man die Heatmap aber natürlich wieder nutzen um die Ergebnisse anschaulich zu präsentieren - am Ende sehen Sie doch einfach klasse aus, vermitteln einen netten ersten Eindruck und verkaufen sich einfach zu gut... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das blöde an Heatmaps ist, dass Sie sich so gut verkaufen.<br />
Leider ist es tatsächlich so, dass Heatmaps aber nur wenig aussagen.<br />
Sie sollten in der Regel für eine Auswertung als Einstieg genutzt werden.</p>
<p>Heatmaps verschaffen einen netten ersten Einblick, aber auch nur dann, wenn man die Zeitspanne der Heatmaps kennt, ob es eine relative oder absolute Dauer ist, die dort angezeigt wird, oder gar die Häufigkeit der betrachteten Bereiche. Und natürlich sollte man auch wissen wie viele der Teilnehmer in die Heatmap eingeflossen sind oder ob es sich dabei um eine bestimmte Zielgruppe handelt.</p>
<p>Eine Hetmap ohne weiteres zu interpretieren ist nicht nur ein Ding der Unmöglichkeit, sondern kann auch gefährlich sein. Eine Heatmap mit Eye Tracking + Laut Denken sieht ganz anders aus, als eine Heatmap die unter realistischen Bedingungen entstanden ist. </p>
<p>Umso gefährlicher ist dann sogar der Trend, Heatmaps automatisch über Algorithmen berechnen zu lassen. Hier hat man schon die Ungenauigkeit der Berechnungen als Problem und dann noch die Schwierigkeit, dass die Heatmap eigentlich nichts aussaget, weil eben alle Angaben die wichtig sind, fehlen.</p>
<p>Die Kennzahlen, die einem WIRKLICH Aufschluss geben findet man erst bei genauerer Betrachtung der Daten über markierung von Areas of Interest und analyse der Blikc- und Klickdaten. Wie lange dauert es zum Beispiel ein Element zu sehen, wie viele Personen sehen diesen Bereich überhaupt, ist der Bereich relevant genug &#8211; wie lange dauert es also zum Beispiel vom ersten Sehen bis zum Klick? Erkennt man Verwirrung oder Orientierungslosigkeit anhand der Blickbewegungen? </p>
<p>All diese Fragen geben Informationen über das Verhalten und die User Experience des Nutzers und werden nicht mit einer Heatmap beantwortet.</p>
<p>Wenn man dann zum Kunden geht, kann man die Heatmap aber natürlich wieder nutzen um die Ergebnisse anschaulich zu präsentieren &#8211; am Ende sehen Sie doch einfach klasse aus, vermitteln einen netten ersten Eindruck und verkaufen sich einfach zu gut&#8230; <img src='http://www.usabilityblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thorsten Wilhelm</title>
		<link>http://www.usabilityblog.de/2010/06/trends-bei-blickbewegungsmessungen-im-usability-lab-schone-bunte-bilder-sind-zu-wenig/#comment-2214</link>
		<dc:creator>Thorsten Wilhelm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:50:56 +0000</pubDate>
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		<description>Geändert, auch unter den Bildern, im Text war`s richtig.
Vielen Dank für den Hinweis :).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geändert, auch unter den Bildern, im Text war`s richtig.<br />
Vielen Dank für den Hinweis <img src='http://www.usabilityblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Fritz</title>
		<link>http://www.usabilityblog.de/2010/06/trends-bei-blickbewegungsmessungen-im-usability-lab-schone-bunte-bilder-sind-zu-wenig/#comment-2213</link>
		<dc:creator>Michael Fritz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:34:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, das Ding heißt HeaTmap - wie Wärmebild. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, das Ding heißt HeaTmap &#8211; wie Wärmebild. <img src='http://www.usabilityblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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