Handy als Einkaufsbegleiter beim Shoppen in der Stadt? – Ergebnisse einer aktuellen Studie

Einkaufsbegleiter Handy
Einkaufsbegleiter Handy

Über mobile Applikationen lassen sich Nutzer locken und verwenden diese, um sich Einkaufentscheidungen zu erleichtern und diese letztendlich zu treffen.

Wir – die eResult GmbH – haben dem ein wenig auf den Zahn gefühlt, um die Potenziale und Aussichten verschiedener Apps einschätzen zu können. Gemeinsam mit der INTERNET WORLD Business (zugehöriger Artikel hier) wurden folgende Applikationen/Services auf Ihre Akzeptanz untersucht:

  • ortsbezogene Rabattmarken
  • mobile Barcode-Scanner für Zusatzinformationen
  • mobile Barcode-Scanner zum Preisvergleich
  • mobile Einkaufslisten
  • mobiles Bezahlen
  • mobiler Filialfinder
  • mobile Bonusprogramme
  • mobile In-Store-Navigation
  • mobile Bestellung von im Laden ausverkauften Produkten

Haben Sie schon den einen oder anderen Service davon genutzt oder würden Sie diesen nutzen? Die 600 befragten Personen (repräsentativ für die deutsche Internet-Bevölkerung, erhoben über den eResult Omnibus) antworteten folgendermaßen:

Preis steht klar im Fokus: 36,5% würden einen mobilen Barcode-Scanner für Preisvergleiche nutzen, 34,3% mobile Rabattmarken einsetzen und 34% selbst mobil bezahlen!
An letzter Stelle mit immerhin 11,2% die In-Store-Navigation, wobei ich persönlich dies sehr begrüßen würde, gerade wenn in großen Supermärkten eine komplette Umräumung des Sortiments erfolgte – das würde sicher viel Zeit und Nerven beim Suchen sparen. Interessanterweise würden allerdings sogar eher Männer (13,9%) als Frauen (7,8%) dieses nutzen – klar, Männer fragen ja nicht gerne nach dem Weg. 😉

Mobile Bonusprogramme sind dagegen eher Frauensache 35,2% im Gegensatz zu nur 27,6% der Männer würden sich darauf einlassen.
Weiterer signifikanter Gruppenunterschied: Der mobile Filialfinder würde insbesondere das Interesse der Jüngeren (<30 Jahre) treffen (42,1%), während die mittlere Generation (30-49 Jahre) nur zu 29% interessiert ist. Über 50-jährige sogar nur zu 21,9%.

Das heißt also im Umkehrschluss, dass man seine Zielgruppe besonders gut kennen muss, um geeignete Applikationen zu entwickeln. Die Berücksichtigung der Wünsche der Nutzer spielt eine entscheidende Rolle, dass solche Apps nicht nur geladen, sondern auch genutzt werden! Darüberhinaus ist natürlich die einfache und zielführende Bedienung entscheidend. Usability-Tests sollten daher auch bei Applikationen für mobile Endgeräte fest im Projektplan verankert sein.

Zum Schluss würde ich gerne noch von Ihnen wissen, ob Ihnen schon eine App über den Weg gelaufen ist (ggf. auch zum Thema Shopping), bei der Sie von der Idee ganz begeistert waren, die Umsetzung aber sehr gehakt hat. Freue mich über Ihre Erfahrungen!

Ein Gedanke zu „Handy als Einkaufsbegleiter beim Shoppen in der Stadt? – Ergebnisse einer aktuellen Studie

  1. Gabi

    Den Barcode-Scanner nutzen inzwischen ja recht viele Leute beim Einkaufen – mich eingeschlossen. Aber ich habe auch letztens von einem Projekt im Fernsehen gehört, bei welchem „intelligente“ Einkaufswagen dich ohne langes Suchen durch den ganzen Supermarkt führen. Praktische Sache!

    Antworten

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