Google Instant Search, Usability von Newslettern und was zu beachten ist bei Kundenzufriedenheitsstudien – dazu die heutigen Linktipps von Anja Weitemeyer

Das Thema Eyetracking greife ich heute gleich wieder doppelt auf, einmal in Zusammenhang mit der Google Instant Search und einmal beim Thema Newsletter-Optimierung. An dritter Stelle gibt es noch einen Beitrag, der daran appelliert, keine Wald-und-Wiesen-Forschung zu betreiben und ins Blaue hinein zu forschen, weil hier mit den Ergebnissen später niemand etwas anfangen kann. Sorgfältige Planung und Durchführung ist die Devise, das kann ich nur unterschreiben.

In dem Sinne, viel Spaß beim systematischen Lesen:

  • Adwords Killer? Google Instant Search Eyetracking
    Autor: Ronald Grimminger
    Quelle: konversionsKRAFT

    Neues von Google und sofort stehen die ersten Tests an. In diesem Fall wurde mittels Eyetracking überprüft, ob sich Effekte aus der Integration von Live-Suchergebnissen – noch während der Eingabe – ergeben. Zunächst einmal scheinen die Veränderungen überschaubar zu sein – keine Frage, hier ist der Nutzer noch in der Lernphase und bemerkt die Neuerung teilweise kaum. Interessant wäre eine Wiederholung in einigen Wochen, denn spätestens seit dem Phänomen Banner-Blindness steht fest, dass bestimmtes (Blick-)Verhalten ganz einfach mit der Zeit gelernt wird. Spannend wäre in diesem Zusammenhang auch der Unterschied zwischen erfahrenen und eher unerfahrenen Nutzern.

  • Usability von Newslettern – Interview mit Thorsten Wilhelm
    Autor: Nico Zorn
    Quelle: Email Marketing Blog

    Welche Rolle spielt die Usability in Newslettern? Dieses Thema rollt Thorsten Wilhelm von eResult in einem Interview auf und verrät Neuigkeiten aus dem Eyetracking-Labor. Pauschalisieren lassen sich die dort gewonnenen Erkenntnisse nicht gänzlich, aber sicherlich einige Grund-Regeln ableiten. Außerdem warnt er davor, Erkenntnisse zur Gestaltung aus der Print-Forschung 1zu1 auf einen Newsletter zu übertragen. Zuletzt kommt noch das Thema Anmeldeformular zur Sprache, auch dieses sollte natürlich nutzerfreundlich gestaltet sein, ein paar einfache Tricks verrät der Experte.

  • Unternehmen mit Kundenzufriedenheitsanalysen oftmals unzufrieden
    Autor: 2hm
    Quelle: marktforschung.de

    Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zeigen, dass oftmals Unzufriedenheit herrscht mit der Durchführung dieser Kundenbefragungen. Dabei sollte dieses Instrument doch als eines der wichtigsten herangezogen werden, denn loyale Kunden sind der Grundstein zum Erfolg. Erfährt man durch eine Kundenzufriedenheitsbefragung, wo der Schuh drückt, zeigen sich – fast automatisch – Optionen zur Handlung auf. Voraussetzung für dieses ist natürlich eine systematische Vorgehensweise. Für uns beginnt dieses z.B. mit einem ausführlichen KickOff-Gespräch mit dem Kunden, um überhaupt seine Ziele und Erwartungen an diese Studie im Detail aufzunehmen. So kann eine individuelle Befragung konzipiert und durchgeführt werden. Die tatsächliche Umsetzung der abgeleiteten Maßnahmen ist dann ein erster Schritt zur langfristigen Erfolgssteigerung.

Sollten Sie interessante Blogs/Beiträge kennen, die wir unbedingt mal vorstellen müssen, dann kurze Mail an: redaktion@usabilityblog.de.

Ein Gedanke zu „Google Instant Search, Usability von Newslettern und was zu beachten ist bei Kundenzufriedenheitsstudien – dazu die heutigen Linktipps von Anja Weitemeyer

  1. Thorsten Wilhelm

    Vielen Dank für den interessanten Hinweis auf die Eyetracking Studie zu Google Instant.
    Schade dass dabei keine Blickdaten im Verlauf gezeigt werden, also für den Moment in dem die ersten Treffer und Adwords erscheinen und die Liste der Vorschläge ausgeklappt ist.

    Zudem scheint mir ein Darstellungs-/Ausweichfehler bei dem Artikel mit den Studiendaten vorzuliegen: Denn im Falle der „neuen“ Suche (Google Instant) werden ja die Treffer und Werbehinweise „nach unten geschoben“ (wenn die Vorschlagsliste eingeblendet ist), das wird jedoch bei der Datenausweisung nicht deutlich. Ich denke wir haben es daher mit einem Messfehler des Eyetracking-Systems zu tun. Der Aufmerksamkeitsfokus lag nicht im oberen Seitenbereits der Trefferliste / Werbehinweise, sondern stattdessen in der Liste mit den Vorschlägen. Den diese ist nun ja „interaktiv“, denn beim Scrollen darin verändert sich die Trefferliste / Liste der Adwords.

    Meine Einschätzung: Die Werbehinweise in Google werden durch Google Instant deutlich an Gewicht gewinnen und die Klickanzahl steigen. Einfach aufgrund der Tatsache, dass diese im Moment der Sucheingabe flächenmäßig einen relativ größeren Anteil einnehmen als früher.

    Freue mich bereits jetzt auf weitere Studien dazu.

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