Wer online ein kürzlich erworbenes Produkt bewertet, der möchte oft andere Nutzer bei ihrer Entscheidung für oder gegen das Produkt unterstützen. Aber kann man eigentlich die Bewerter dabei unterstützen, eine möglichst hilfreiche und aussagekräftige Bewertung zu verfassen?
Monatsarchiv für Dezember 2010
Ja klar!
Voraussetzung ist jedoch, dass die „guten Gründe“ aus „empirisch gesicherten Erkenntnissen“ abgeleitet werden. Erkenntnisse aus Wissenschaftsbereichen die etablierter und älter sind als die Usability-Forschung.
Beispielsweise Erkenntnisse der Psychologie, einem Wissenschaftszweig, der sich zeitlich weit vor der Usability-Forschung mit dem Verhalten von Menschen beschäftigt hat und dies auch noch heute sehr erfolgreich tut.
Wie kaum ein anderer Wissenschaftsbereich hat die Psychologie stets den Anspruch „gute Theorien“ zu entwickeln, aufgestellt auf Basis von empirischen Studien, vorhandenem Wissen und stetiger, empirischer Überprüfung. Auf diese Weise entsteht gesichertes Wissen!
Eine derart verstandene „gute Theorie“ ist die so genannte Scanpath-Theory von 1970 (!) – entwickelt von David Noton in Zusammenarbeit mit Lawrence Stark.
Hallo? Was will der denn jetzt mit einer Theorie die 40 Jahre alt ist?
Zunächst Interesse für gute Theorien der Psychologie wecken – und Ihnen natürlich auch Anregungen für die Gestaltung von Anwendungen vermitteln.
Kommen Sie mit auf einen kurzen Ausflug in die anwendungsorientierte Grundlagenforschung.
Scanpath-Theory: Ein guter Grund die Regeln der Konsistenz und Erwartungskonformität (manchmal) zu verletzten!
Die Tourismusbranche wächst immer weiter im Internet. Aber nicht nur Hotels, Flüge und Pauschalreisen werden gern im Internet gekauft, sondern auch Kreuzfahrten. Zumindest eine erste Orientierung und Informationsbeschaffung erfolgt online und immer häufiger auch der Abschluss einer Kreuzfahrt selbst. Wir haben diese Entwicklung zum Anlass genommen, uns 4 Websites von Kreuzfahrten-Anbietern genauer anzusehen. Im Rahmen des eResult FUX-Analyzers wurden vier Websites untersucht, die Kreuzfahrten anbieten. Es wurden die Websites aida.de, colorline.de, msc-kreuzfahrten.de und deilmann-kreuzfahrten.de einem Vergleichstest unterzogen.
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Sich selbst als Person und das eigene Verhalten reflektieren, daraus Veränderungen ableiten und diese in die Tat umsetzen, das gehört für viele (leider) nicht zum Alltag.
Die meisten von uns nutzen jedoch vor allem das Ende eines Jahres, um über sich, die Arbeit und ihr Privatleben nachzudenken.
Immer mehr Shopbetreiber verpassen ihrer Webseite eine professionelle Optik, lassen sich beraten, was die Ergonomie angeht … und vergessen dabei leider allzu oft, sich um die Content Usability zu kümmern. Neben Performance, Produktsortiment, Pricing und Präsentation sind nämlich auch die Produkttexte wichtig, um einen Shopbesucher zum Kauf zu motivieren.
Mit Prozessen und Formularen, die sich über mehrere Seiten erstrecken, werden Internetnutzer in Abhängigkeit von Kontext hin und wieder zwangsweise konfrontiert. So zum Beispiel wenn es um die Bestellung in einem Online-Shop geht. Noch komplexer werden die Abfragen dann, wenn es um Tarifvergleiche für Versicherungen oder Finanzdienstleistungen geht. Da eine Vielzahl von Daten benötigt wird, um ein Ergebnis zu erzielen, erstrecken sich die Prozesse meist über viele Seiten voll Eingabefeldern und Auswahlmöglichkeiten.
Hat man den Nutzer jedoch mittels verschiedener Werbemaßnahmen wie Anzeigen, Banner, AdWords oder Suchmaschinenoptimierung auf seine Seite gelotst, möchte man ihn natürlich nur höchst ungern wieder verlieren und ihm das Ausfüllen so angenehm wie möglich machen. Worauf sollte man also achten, wenn sich Prozesse über mehrere Seiten erstrecken?
Haben Sie da nicht auch schon einmal drüber nachgedacht:
- Wieso biete ich meinen Kunden nicht 10% Rabatt, wenn sie die Bestellmenge eines Produktes von 1 auf 2 erhöhen?
- Und: Wäre diese Maßnahme nicht vor allem dann interessant, wenn ich erkenne, dass es sich bei der Bestellung um ein Geschenk handelt?
Dieser Ansatz für höhere Shop-Umsätze könnte funktionieren, wenn Schenkende selbst Interesse an den Produkten haben, die sie verschenken.
Ist das so?
Die Betrachtung und Analyse relevanter Kennzahlen muss wichtiger Bestandteil der (Online-)Unternehmensentscheidungen sein. Nur so ist sichergestellt, dass die dort gewonnenen Erkenntnisse und Bewertungen in die zukünftigen Marketing- oder Sales-Maßnahmen einfließen und das Onlinegeschäft optimieren, aber auch, dass es Hinweise auf eine effizientere Nutzung der Offlinekanäle gibt.
Website-Relevanz
Nicht für jedes Unternehmen hat die eigene Website bereits die Relevanz, die es in der heutigen Zeit haben sollte. Selbstverständlich gibt es Unternehmen, die ihre sehr eng focussierte und eher kleine Zielgruppe so gut kennen, dass sie die Website nicht zur Lead-Generierung nutzen müssen oder als Serviceseite ausbauen. Jedoch ist im 21. Jahrhundert die professionelle Darstellung und damit auch ein Zusatznutzen bei Information und Kommunikation für Kunden und Besucher über die Website Pflicht. Der häufig benutzte Vergleich der elektronischen Visitenkarte und des ersten möglichen Eindrucks über das Unternehmen sollte jeden Unternehmer veranlassen, die eigene Website bzw. die eigene(n) Domain(s) so darzustellen und zu bewerten, wie es die aktuelle Nutzungslandschaft verlangt.
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Warum liest man eigentlich Kundenbewertung? Völlig klar: Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie andere Käufer die Eigenschaften und Vor- und Nachteile eines Produktes bewerten, für das man sich selbst auch interessiert. Leider gestaltet sich die Sache mit dem „Überblick“ jedoch oft schwierig, denn hierfür muss man meistens viele Kommentare durcharbeiten, die ungefähr so aussehen:
„Super Produkt! Bin total zufrieden!“
Oder aber so:
„Ich habe mir das Produkt xy gekauft weil… und dann habe ich festgestellt, dass… Aber im Grunde ist es ja so… Nun denn, schlussendlich muss ich sagen, dass ich so halbwegs zufrieden bin. Es ginge aber noch besser.“
Geht das nicht auch übersichtlicher und informativer? Ja, es geht – wie, das zeigt das Beispiel von brookstone.com.








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