100% Conversion Rate – jeder erreichte Nutzer zeigt die gewünschte Handlung …

… das muss doch Ziel sein, oder nicht? Sie kennen doch sicherlich Anwendungen (Shops, Landingpages, Registrierungsprozesse) bei denen das gelungen ist?

Ich bin mir nicht ganz sicher, wage aber die These, dass es solche „extrem erfolgreichen“ Anwendungen gibt.

Wir bei der eResult GmbH haben eine derartige Erfolgsquote in unseren Optimierungsprojekten noch nicht erreicht. Sicherlich auch eine nahezu unerreichbare Zielgröße, wenn es darum geht Shop-Funktionen – wie z.B. die Suche, den Bestellprozess – oder zentrale Site-Bereiche zu analysieren, geeignete Tests durchzuführen und Optimierungen abzuleiten. Vor allem dann, wenn sich die Site an eine breite, heterogene Zielgruppe richtet. In einem solchen Fall sind ganzheitliche Testansätze erforderlich und zahlreiche kontrollierbare und bekannte, aber auch so einige unbekannte Faktoren am Werk, die einen Einfluss auf die Conversion Rate ausüben.

Aber wie schaut es bei Anwendungen aus, die sich an spezielle, homogene Zielgruppen richten – zum Beispiel Anwendungen in einem Intranet? Oder Anwendungen bzw. Seiten mit einem begrenzten Funktionsumfang?

Ich könnte mir vorstellen, dass es „Extrembeispiele“ gibt, bei denen eine Anwendung oder Landingpage Wandlungsraten von nahezu 100% erreicht: Nahezu alle Nutzer zeigen die gewünschte Handlung.

Wer von Ihnen kennt solche Beispiele und weiß von deren Erfolgsfaktoren zu berichten? Wie war es dabei möglich, eine besonders hohe Conversion Rate zu erreichen?

Ich bin mir sicher, dass die Usabilityblog.de-Leser aus solchen „Best Practices“ wertvolle Ideen und Anregungen erhalten werden, und freue mich daher auf einige Beispiele von Ihnen.

2 Gedanken zu „100% Conversion Rate – jeder erreichte Nutzer zeigt die gewünschte Handlung …

  1. Andreas Siebert

    Interessante Frage, aber ich vermute, dass selbst in einer homogene Gruppe es schon alleine ausgehend von den temporären psychologischen Zuständen der einzelnen Besucher eine 100%-Konversionsrate nicht zu erreichen wäre. 🙂

    wobei ein „get it free“ oder „geschenke für jederman“ bei einem Produkt, welches jedes Mitglied unserer theoretisch existierenden homogenen Gruppe haben will , dann wird die quote 100% sein 🙂

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  2. Thorsten Wilhelm

    @ Andreas: Ja, da stimme ich Ihnen zu. Das sollte machbar sein.
    Ich finde die Idee gut, auf lange Sicht gesehen, kann es durchaus von Vorteil sein Kunden erst einmal zu haben. Folgekäufe und Folgegeschäfte (Cross-Sellings) könnten die nötigen Gewinne bringen. Haben Sie da vielleicht eine Fallstudie, einen Case zu (=Erfahrungswerte)? Das wäre klasse.
    Denke, dass dabei neben den Aspekten einer guten Nutzerführung und eines attrakiven Produktes auch rechtliche Aspekte eine Rolle spielen und zu beachten sind.

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