Usability-Testing, Usability Engineering: Eine Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen

370.000 Suchergebnisse bei Google, wenn dort die Begriffe

Usability Cost Benefit Analysis

eingegeben werden (Stand: 01.02.2011).

Darunter eine nicht unwesentliche Anzahl an so genannten Erfolgsgeschichten. Grund genug dieses Thema für Sie aufzubereiten.

In den kommenden Wochen möchte ich Ihnen verschiedene Modelle und Ansätze einer Kosten-Nutzen-Analyse vorstellen, ergänzt um aktuelle Fallbeispiele. Ich möchte damit den Nutzen von Usability-Analysen (Usability Engineering, User Centered Design) verdeutlichen und Ihnen wertvolle Tipps und Anregungen für Ihre Arbeit bereitstellen.

Sie werden erfahren, wie Unternehmen die Verfahren und Methoden der Usability-Analyse in Entwicklungs- und Gestaltungsprozesse integrieren, und welche Erfahrungen sie dabei gewonnen haben.

In der Hoffnung, dass dieses Thema auch für Sie interessant ist, freue ich mich bereits heute über einen regen Austausch und Diskussionsprozess mit Ihnen.

Gerne können auch Sie auf Usabilityblog.de über Ihre Vorgehensweise und Erfolge (und natürlich auch Misserfolge) berichten:

Welche Verfahren und Methoden setzen Sie ein?

  • Anforderungsanalyse
  • Personas
  • Wettbewerbsanalyse/Benchmarking, z.B. mit Hilfe von Remote Usability Tests
  • Design- oder Konzepttests (vergleichende Analyse von Entwürfen)
  • Prototypenerstellung
  • Iterative Nutzertests im Usability-Lab
  • A/B Tests
  • Eyetracking
  • und andere …

Welche Kosten erfassen Sie?
Wie ermitteln Sie die Kosten?

  • Personalkosten (Arbeitszeit, kalkulatorische Stundensätze)
  • Ausgaben für (externe) Berater
  • Ausgaben für Usability-Institute
  • Kosten für Teststudios/Usability-Labs (z.B. Eyetracker, Analysesoftware, Raummiete etc.)
  • Ausgaben für Rekrutierung und Incentivierung von Testpersonen
  • Reisekosten
  • Gemeinkosten/Overheadkosten (z.B. Back-Office-Aufwände, Verwaltungskosten)
  • und andere …

Wie messen Sie die Wirkungen von Usability-Analysen?
Wie definieren Sie den Nutzen?

  • Umsatzsteigerungen
  • Gewinnerhöhung
  • Verbesserung der Produktivität
  • Zufriedenheit der Anwender/Nutzer
  • Konversionsraten
  • Steigerung der Effektivität von Prozessen
  • Wiedernutzungsabsicht der Anwender/Nutzer
  • Reduzierung der Entwicklungszeit/-dauer
  • Verbesserung der Medienpräsenz/-resonanz (Wird über die Usability Ihrer Anwendungen in der Öffentlichkeit positiv berichtet?)
  • Imageveränderungen/Verbesserung der Reputation
  • Reduzierung der Kosten für Support und Trainings
  • und andere …

Ich denke, es wird bereits an dieser Stelle deutlich, dass eine Kosten-Nutzen-Betrachtung von Usability-Analysen ein komplexes Thema ist. Viele Fragen, verschiedene Aspekte und Faktoren sind zu beachten.

Aber diese Komplexität macht das Thema ja auch so spannend.
Finde ich.

Zum Ende dieses ersten Beitrag zur Blogserie:

Kosten-Nutzen Betrachtung von Usability-Analysen

möchte ich Ihnen ausgewählten Links bereitstellen. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Leider sind die meisten Quellen schon etwas in die Jahre gekommen; auch das ein Grund die Thematik noch einmal und aus heutiger Sicht aufzugreifen.

Ein Gedanke zu „Usability-Testing, Usability Engineering: Eine Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen

  1. Pingback: 83% mehr Erfolg nach Re-Designprojekten – Usability-Analysen helfen dabei! | usabilityblog

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