Monatsarchiv für Mai 2011
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Auswertung von Blickdaten: Auf die Fragestellung kommt es an!

Eye-tracking

Klingt eigentlich selbstverständlich, oder? Bei jeder Art von Datenerhebung und –auswertung sollten die betreffenden Fragestellungen beantwortet werden und sich die Auswertung daran orientieren. Doch bei der Vielfalt der Daten und Auswertungsmöglichkeiten kann es passieren, dass einfach erstmal viel zu viel ausgewertet wird und dadurch das eigentliche Ziel aus den Augen verloren wird.

Auch im Falle von Blickdaten besteht diese Gefahr. Gerade weil es so anschauliche Visualisierungen gibt wie die so genannten „Heatmaps“, wird man gelegentlich verleitet, lieber die effektvollen Darstellungen zu wählen als diejenigen, die wirklich die Ausgangsfrage beantworten (siehe hierzu auch: Trends bei Blickbewegungsmessungen im Usability-Lab: Schöne, bunte Bilder sind zu wenig!).

Um dies zu verdeutlichen, möchte ich im Folgenden ein kurzes Beispiel skizzieren und aufzeigen, welche Auswertungsmöglichkeiten sich dafür eignen.

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Wie realitätsnah soll’s denn sein? Warum Prototyping mehr ist als „mal eben einen Entwurf zu bauen“

Database Structure

Prototyping hilft dabei, bares Geld einzusparen. Denn mit ihrer Hilfe können bereits in frühen Designphasen erste Konzeptideen getestet werden – und in diesen Phasen lassen sich Probleme meistens noch ohne größeren zeitlichen Aufwand beheben.

Verschiedene Prototyping-Tools ermöglichen es, bereits in kürzester Zeit klickbare Prototypen einer Anwendung (oder auch nur einen einzelnen Funktion) zu erstellen und diese im Usability-Test zu überprüfen. Wer nun aber glaubt, Prototyping heißt „Ich bau mal eben einen Entwurf und dann schauen wir mal“, der irrt. Denn nur wenn der Konzepter im Auge behält, was mit dem Prototyp im Test eigentlich erfasst werden soll, kann er diesen auch effizient und zielgerichtet erstellen.
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Versicherungs-Detailseiten = Produktdetailseiten eines Online-Shops?

Amazon

Wie stark unterscheiden sich eigentlich Versicherungs-Detailseiten von Produktdetailseiten in Online-Shops? Aus dem Bauch heraus würde man wahrscheinlich sagen, dass beide nichts miteinander zu tun haben. Aber ist das wirklich der Fall?

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„Wie haben Sie diese Frage noch einmal gemeint?“ – Erfolgsfaktor Fragebogenentwicklung

Questionnaire

Haben Sie auch schon mal einen Fragebogen beantwortet, wo Ihnen die Frage unverständlich war und Sie lieber abgebrochen haben, als vielleicht falsch zu antworten? Oder Sie haben einfach irgendetwas angekreuzt, um weiter zu kommen. Beide Wege helfen dem Marktforscher wenig weiter. Doch oft steckt auch gar kein systematisch entwickelter Fragebogen dahinter, sondern es wurde einfach jemand aus dem Unternehmen bestimmt, diese Aufgabe doch zu übernehmen. Ein paar Fragen formulieren, Antwortvorgaben vorgeben, ist doch kein großes Ding!

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Zum Scrollen motivieren, Produktbewertungen und Potentiale von Tablet-PCs – Linktipps von Thorsten Wilhelm

Kennen Sie die längste Webseite der Welt?
Ich auch nicht, aber ich wundere mich stets, warum es auf Amazon derart lange Seiten / Pages gibt. Gibt es doch andererseits nicht grad wenige Usability-Experten, die schon seit Jahren für kurze Webseiten plädieren.
Die Conversion Rate Experts versuchen Klarheit in diese Diskussion zu bringen. Sie geben wertvolle Hinweise für die Bestimmung der richtigen Webseitenlänge und übermitteln mit Hilfe von Fallbeispielen Tipps und Anregungen, mit denen es ganz sicher gelingt Nutzer zum Scrollen zu bewegen:
How to make users scroll down your page.

Wir bleiben beim Thema Erfolgsoptimierung und Online-Shopping:
Welchen Erfolgsbeitrag haben Produktbewertungen?
Gabriel Beck (explidio WebMarketing GmbH & Co. KG) geht dieser Frage nach.
Auf Basis der Ergebnisse einer Forrester Research Studie – Nutzerbefragung in Deutschland, Großbritannien und Frankreich – stellt er zunächst die Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber Produktbewertungen dar. Darauf aufbauend entwickelt er eine Checkliste zur Conversion Steigerung über Produktbewertungen und gibt:
10 Tipps zur Conversion Optimierung mit Produktbewertungen.

Olaf Groß (Shopbetreiber-Blog) liefert in seinem aktuellen Beitrag Daten und Fakten zur Verbreitung von Tablet-PCs (USA und Deutschland). Zudem stellt er eine Studie vor, in der die Gründe für das Interesse am iPad untersucht wurden. Interessant: Das Shopping-Erlebnis mit dem iPad ist für 41 Prozent der US-Amerikaner ein Grund, sich diesen Tablet-PC anzuschaffen. Weitere Ergebnisse finden Sie in seinem Beitrag:
Tablet-PCs haben großes Potenzial für Shopbetreiber.

Interviewführung in Usability-Tests – Kann doch nicht so schwer sein, oder?

Mikrofon

Bei einem Usability-Test im Labor handelt es sich in der Regel um Einzelinterviews, bei denen Testpersonen eine Anwendung entsprechend eines zuvor definierten Ablaufs nutzen. Geleitet wird dieses Interview von einem Interviewer/Testleiter. Dieser weist die Testperson ein und stellt die zu bearbeitenden Aufgaben und Fragen. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, muss der Interviewer ganz bestimmte Fähigkeiten haben. Dies sind im Einzelnen die richtigen Fragetechniken, Kenntnis in Bezug auf den Untersuchungsgegenstand und die Projektziele, Empathie sowie ein freundliches und sicheres Auftreten. Es kommt bei der Interviewführung also auf mehr an, als auf die allgemein bekannten Regeln „keine geschlossenen Fragen“ und „nicht suggestiv fragen“. Aber warum ist es denn so wichtig, das Genannte zu berücksichtigen und wie erreicht man das?

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Direkte und zielgerichtete Informationsvermittlung – Seien Sie Problemlöser und nicht Problemverursacher

Den Leitsatz “Seien Sie Problemlöser und nicht Problemverursacher” sollten sich insbesondere die Betreiber von Informationsportalen verinnerlichen. Meist besuchen Nutzer solche Portale nur, wenn sie Informationen zu einem bestimmten Thema benötigen und dies sollte möglichst schnell gehen.
Die Zufriedenheit der Nutzer mit einem Informationsportal hängt daher sehr stark von der schnellen und einfachen Auffindbarkeit der gesuchten Informationen ab.
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Meine ersten Erfahrungen mit Mirapodo.de – Schuhe kaufen mit Begeisterung

Seit Anfang 2010 messen wir bei User Experience Tests nun auch die Aktivierung während des Surfens.

Dabei setzen wir auf die Erfassung des Hautleitwiderstandes.
Mit diesem Verfahren ist es möglich Veränderungen in der Aktivierung zu erkennen, da Veränderungen des Hautleitwiderstandwertes ein geeigneter Indikator für Aktivierungsveränderungen sind.

Jede EmotionFreude, Ärger etc. – geht mit einer Veränderung der Aktivierung einher. Aktivierungsmessungen ermöglichen jedoch zunächst keine Aussagen darüber, ob eine positive oder negative Emotion vorliegt.
Wir kombinieren daher Hautleitwiderstandsmessungen stets mit wertenden Aussagen der Nutzer und/oder einer Beobachtung der Mimik.

Als Geschäftsführer der eResult GmbH komme ich leider nur noch selten in den Genuss an solchen Untersuchungen teilzunehmen. Letzte Woche, am Montag den 02.05.2011, habe ich mir das aber einfach mal gegönnt und an einem Pretest teilgenommen: Während eines Besuchs des Online-Shops von Mirapodo.de wurde mein Hautleitwiderstand gemessen.

Über die Daten und meine Erfahrungen mit Mirapodo.de möchte ich Ihnen heute berichten – und auf diese Weise das Verfahren der Hautleitwiderstandsmessung vorstellen, sowie Anregungen zur aktivierenden Gestaltung von Online-Shops geben.

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Monatsrückblick – Top Themen im April: Google Social Search und inspirierende Gestaltung von Online-Shops

Im letzten Monat konnten wir leider keinen neuen Autor für Usabilityblog.de gewinnen.

Dafür darf ich Ihnen bereits heute gleich zwei neue Experten für diesen Monat ankündigen:
Alexander Hülle (Reader’s Digest) und Inken Petersen (XING AG).
Herrn Hülle konnten wir zu den Anforderungen und Wünschen von „Silver Surfern“ befragen, Frau Petersen gewährte uns Einblicke in den User Centered Innovation Prozess bei XING.

Sie dürfen auf zwei gehaltvolle und spannende Beiträge gespannt sein.

Die beliebtesten Beiträge der letzten 30 Tage

  1. Social Search kills SEO Teil 2 – Gedanken zu Google +1
    Autor: Eric Horster (Universität Lüneburg)
  2. Den richtigen Einstieg finden – Nutzer über die Navigation für den Online-Shop begeistern
    Autorin: Andrea Struckmeier (eResult GmbH)
  3. Web-Währung Besuchsdauer – eine Kennzahl mit steigender Bedeutung
    Autor: Thorsten Wilhelm (eResult GmbH)

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Carsharing 2.0 – mobil(e) von A nach B am Beispiel „car2gether“

Die wachsende Anzahl an Carsharing-Angeboten schafft ein völlig neues Mobilitätskonzept für Innenstädte. Doch ein ein innovatives Konzept reicht nicht aus – die Kombination mit einer nutzerfreundlichen Webpräsenz und einer App ist zwingend notwendig, um das Potential voll auszuschöpfen und Nutzer langfristig zu binden. Wie das geht, zeigt car2gether.

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