Gut gefiltert kann die Reise schneller starten – im Fokus Reise-Apps

Introbild

Immer mehr Reiseportale, egal ob es sich um Hotel-, Flugsuchen oder Vergleichsportale handelt, bieten optimierte Apps für Tablet-PCs an, natürlich bisher vor allem fürs iPad. Bereits auf den herkömmlichen Internet-Angeboten der Reiseportale handelt es sich bei den Filtern um zentrale Funktionen. Ohne Filter ist ein Nutzer kaum in der Lage, den passenden Flug bzw. das geeignete Hotel zu finden. Dies ist bei den iPad-Apps nicht anders. Auch hier sind die Filter von zentraler Bedeutung. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Display kleiner und es mit den Fingern nicht möglich ist, so punktgenau und präzise etwas auszuwählen wie mit einer Maus. Somit sind einerseits das Angebot relevanter Filter und die Umsetzung dieser Filter in Apps enorm wichtig. Sonst verliert der Nutzer schnell die Lust bei der Suche.

Ich stelle Ihnen im Folgenden zwei positive Beispiele vor, wie Filter in iPad-Apps gut umgesetzt werden können: Kayak (Flugsuche) und Trivago (Hotelsuche):

Kayak

Kayak: Flugsuche, Filter zur Eingrenzung der Reisezeiten

Beginnen wir mit der Kayak-App. Das Filterangebot ist auf der rechten Seite platziert und immer gut sichtbar. Und zwar nicht nur, welche Filter es gibt, sondern wenn eine Einschränkung vorgenommen wurde, dann erkennt dies der Nutzer an den Häkchen bei den jeweils aktiven Filtern. Dies ist in der Abbildung bei Stops und Times der Fall.

Die Schieberegler, um beispielsweise die Uhrzeiten für Abflug und Landung einzugrenzen, sind fingerfreundlich umgesetzt. Wird eine Veränderung an einem der Filter vorgenommen, dann ändert sich die Flugliste auf der linken Seite sofort und für den Nutzer gut sichtbar.

Trivago

Trivago: Hotelsuche, Filter in Form von Icons und Schiebereglern

Ein weiteres Beispiel für eine benutzerfreundliche Umsetzung der Filter ist die App von Trivago. Die einzelnen Kategorien wie Ausstattung, Bewertung und Top Optionen sind immer direkt sichtbar. Durch einfaches Antippen nicht relevanter Optionen wie beispielsweise Hotels unter 3 Sternen (die ersten beiden Icons müssen angetippt werden), kann das Suchergebnis schnell eingeschränkt werden. Die Icons sind groß genug, so dass beim Treffen der Icons keine Probleme auftreten sollten. Entscheidend ist bei der Verwendung der Icons, dass diese verständlich sind bzw. kurz benannt werden. Die Möglichkeit, einen Tool-Tipp bei Mouseover einzublenden, funktioniert auf Tablet-PCs natürlich nicht. Auch in dieser App sind die Schieberegler Touchscreen-freundlich umgesetzt, um den Preis und die Entfernung zum Zentrum einzugrenzen.

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Aspekte, die für den Erfolg einer Reise-App wichtig sind. Um Schwachstellen und Verbesserungspotentiale zu identifizieren sollte die App von (zukünftigen) Nutzern getestet werden. Ein spannender Ansatz ist dabei, den Usability-Test mit einer Aktivierungsmessung zu verbinden. Meist entscheidet der emotionale Ersteindruck binnen weniger Millisekunden über die weitere (Nicht-)Nutzung einer Anwendung (App). Mithilfe des UX Activation Labs können emotionale Schwachstellen einer Anwendung identifiziert und die Abbrüche minimiert werden. Weitere Informationen zu Usability-Tests mit Aktivierungsmessung erhalten Sie hier: UX Activation Lab

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