Mobile Shopping-Studie: Das motiviert Nutzer zum Stöbern in Shopping-Apps – Teil 1

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Schaut man sich an, wie das iPad am häufigsten genutzt wird – im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzend – dann müsste jeder Online-Shop-Anbieter das dringende Bedürfnis verspüren eine Shopping-App zu entwickeln. Gerade der spielerische Nutzungscharakter und die technischen Möglichkeiten der Touchscreen-Geräte begünstigen das Stöbern durch Produktsortimente. Vor diesem Hintergrund haben wir in einer Studie ermittelt, welche Funktionen am meisten die Lust zu Stöbern erhöhen. Diese Studie ist Teil der Studienreihe „Mobile Shopping“, in der Shopping-Angebote auf unterschiedlichen Smartphones und Tablet-PCs untersucht werden.

Ob jemand in der Stadt beim Shopping ganz bestimmte Produkte sucht und dazu gezielt ausgewählte Läden ansteuert oder nur einfach mal Schauen geht, ist vor allem eine Typfrage. Dies lässt sich auf das Nutzungsverhalten von Online-Shops bzw. Shopping-Apps übertragen. Wer nicht stöbern mag, den wird selbst die beste App kaum dazu bewegen können. Umso wichtiger ist es, dass der Anbieter seine Zielgruppe möglichst gut kennt und die Gestaltung der App an der Zielgruppe ausrichtet. Es spielt eine große Rolle, welche Altersgruppen und vornehmlich welches Geschlecht mit einem Shop angesprochen werden sollen. Unser Test hat klar gezeigt, dass Frauen größeres Interesse am Stöbern haben. Aber auch jüngere Männer zeigen daran Gefallen. Die jüngere Generation geht zudem deutlich spielerischer und intuitiver mit dem iPad um, wohingegen sich bei den älteren Probanden starke Parallelen in der Nutzung zum PC zeigen.

Die wichtigste Voraussetzung ist somit die Kenntnis der eigenen Zielgruppe. Eine gute Möglichkeit, nicht an den Bedürfnissen der Zielgruppe vorbei zu entwickeln, bietet die Identifikation von Personas. Damit können die typischen Besucher „visualisiert“ und charakterisiert werden. Es werden die Intentionen identifiziert, mit denen die Nutzer auf die App zugreifen und welche Ziele sie bei der Nutzung verfolgen. Handelt es sich beispielsweise um einen Shop, der modeaffine und markenbewusste Personen anspricht, und hochpreisige Produkte anbietet – wie in der unteren Abbildung „Shopstyle“ – dann muss sich dies auch in den Farben und im Design widerspiegeln.

Shopstyle Start

Abbildung 1 – Startscreen der App „Shopstyle“

Wenn sichergestellt ist, dass die Zielgruppe ein gewisses Stöberpotential aufweist, dann gilt es auch endlich zu klären, wie dies am besten unterstützt und gefördert werden kann – dies geschieht in einem zweiten noch folgenden Blogbeitrag.

Wenn Sie nicht bis zu dessen Veröffentlichung warten wollen, dann können Sie die Ergebnisse der Studie auch hier nachlesen: eResult Mobile Shopping-Studie: Das motiviert Nutzer zum Stöbern in Shopping-Apps.

Ein Gedanke zu „Mobile Shopping-Studie: Das motiviert Nutzer zum Stöbern in Shopping-Apps – Teil 1

  1. Iwock

    Ich finde den Artikel Interessant, und kenne auch noch eine App die ich gut finde. Das ist die von Madeleine für das iPAD 🙂

    Antworten

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