Sie haben noch keinen Tablet-PC? – Selbst im deutschen Bundestag geht es nicht mehr ohne. Jimmy Schulz hat dort bereits eine Rede von seinem iPad abgelesen.
Jeder zweite Abgeordnete besitzt einen Tablet-PC. In unserer Branche dürfte der Anteil noch viel höher sein. Tablet-PCs erobern also den Arbeitsplatz.
Sind sie im beruflichen Alltag auch gebrauchstauglich?
Michael Bretschneider-Hagemes vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat Tablet-PCs im Arbeitsleben unter die Lupe genommen und ihre Vor- und Nachteile herausgestellt.
ARD-ZDF-Onlinestudie 2011 – diese Studienserie gibt es schon ewig, jedenfalls gefühlt. Sie hat mir schon in den 90er Jahren wertvolle Erkenntnisse für meine Arbeit am Institut für Marketing & Handel gegeben. Besonders wertvoll: Die Betrachtung der Veränderungen bei den „Onliner“ und „Nicht-Onlinern“ über die Jahre hinweg.
Saim Alkan schätzt diese Studienserie ebenfalls. Er hat sich die letzten 10 Jahre dieser Studien angeschaut und die Frage beantwortet: ARD-ZDF-Onlinestudie 2011 – wie war’s eigentlich noch vor zehn Jahren?
Tipp: Beantworten Sie die Frage zunächst für sich selbst und lesen Sie danach erst den Beitrag.
Abschließend möchte ich Sie auf die Resultate einer Web-Analytics-Umfrage an der Universität Fribourg (Schweiz) hinweisen. 740 Web-Analytics-Experten aus dem deutschsprachigen Raum haben an der empirischen Untersuchung teilgenommen. Sie berichten über ihre Erfahrungen, Anforderungen und Wünsche an bzw. mit Web-Analytic Tools.
Ich möchte mich in die von Martin Beschnitt gestartete Serie zur Analyse von Hotelsuchfunktionen einreihen und den Funktionsumfang des Google Hotelfinder beleuchten. Der Hotelfinder startet zunächst nur in den USA, wird aber voraussichtlich auch bald bei uns verfügbar sein und ich gehe davon aus, dass er die Hotelsuche aufgrund seiner neuen Funktionen nachhaltig verändern wird.
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Kennen Sie das? Sie haben eine Frage zur Rücksendung eines Artikels und es graut Ihnen davor, sich die erforderlichen Informationen im Hilfebereich raussuchen zu müssen. Bei Amazon geht mir das so. Erst einmal muss ich mich entscheiden, ob ich die Information in der Rubrik Hilfe oder doch im Mein Konto-Bereich suchen will. Kurzerhand habe ich mir beide Bereiche angesehen und wieder einmal festgestellt, dass sie sehr unterschiedlich aufgebaut sind – dazu ein Erfahrungsbericht:
Wie sind eigentlich Hilfe-Rubriken entstanden? Um dem Nutzer (sofort) zu helfen, der gerade nicht weiter weiß? Oder doch eher um dem Anbieter telefonische bzw. schriftliche Anfragen vom Hals zu halten?
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In meinem letzten Beitrag ging es ja bereits um das Thema Usability Heuristiken. Genauer gesagt darum, dass eine Anwendung wie z.B. eine Website den Nutzer immer über den aktuellen Systemstatus auf dem Laufenden halten sollte. Heute geht es um eine andere Heuristik, die besagt, dass eine Anwendung immer „die Sprache des Nutzers sprechen“ sollte. Was das bedeutet und wie man dies gut (oder auch nicht so gut) umsetzen kann, möchte ich wiederum anhand einiger Beispiele verdeutlichen.
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Wie wäre das …
Zwei Mal im Monat surfen Sie „einfach so“ im Internet, einen Tag lang. Vorab definieren Sie ein Surfrevier, z.B. Online-Shops in den USA, und ein Thema (z.B. Artikeldetailseiten).
Sie nutzen Ihren Rechner/PC, ein Smartphone oder auch mal einen Tablet-PC. Während des inspirierenden Surfens erstellen Sie Screen-Shots von Seiten und Funktionen, die Sie entdecken und in irgendeiner Form interessant finden.
Mit der Zeit legen Sie auf diese Weise ein Inventar an Fundstücken an für
- „gutes Design“,
- „nützliche Funktionen“, sowie
- „tolle Nutzerführung“.
Die Fundstücke werden verbal beschrieben (Freitext), mit Schlagworten versehen, in 3-4 Kategorien eingeordnet (z.B. Seitentyp, Branche, Land) und mit dem Einstellungsdatum versehen.
Andere können ebenfalls Fundstücke in Ihre Datenbank einstellen und vorhandene bewerten.
Ergebnis: Ein Pool mit zahlreichen, inspirierenden Inhalten. Quasi ein „visueller Inspirationspool“.
Zu schön, um wahr zu sein?
Nicht ganz – die eResult Mitarbeiter/-innen haben seit nunmehr 2 Jahren einen solchen Inspirationspool aufgebaut und mit einer Vielzahl an Fundstücken gefüllt.
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Betrachtet man die Entwicklung der Websites verschiedener Nachrichtenmagazine wie z.B. Stern, Spiegel und Zeit der letzten Jahre, so hat sich auf den ersten Blick nicht viel verändert. Alle Seiten sind und waren geprägt durch eine regelmäßige Strukturierung durch Bild- und Textinhalte.
Schaut man genauer hin, sind aber dennoch einige Tendenzen erkennbar.
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Der grobe Ablauf bei der Suche nach einem Produkt mit Hilfe einer Suchfunktion ist im Web meist relativ identisch:
- Auf der Startseite gibt es neben Informationen und Teasern ein Sucheingabefeld, in das der Nutzer seine/n Suchbegriff/e eingeben und die Suche starten kann.
- Auf der Trefferliste werden alle relevanten Produkte aufgelistet. Für gewöhnlich können diese nach Belieben weiter eingeschränkt bzw. sortiert werden.
- Hat der Nutzer ein für ihn interessantes Produkt gefunden, kann er weitere Informationen auf der Detailseite einsehen.
Es kommt dabei nicht darauf an, nach welchem Produkt – z.B. Kleidung, Technik, Möbel, Reisen, Hotels, Wohnungen, Autos, usw. – der Nutzer sucht, der skizzierte Prozess wird immer durchlaufen. Egal ob Produkte sich anhand ihrer Eigenschaften eher einfach beschreiben lassen – z.B. Kleidung – oder eher schwieriger zu beschreiben sind – z.B. Wohnungen, Autos.
Insbesondere bei schwer beschreibbaren Produkten kann die gezielte Suche für den Nutzer schnell nervig und frustrierend werden, da er ggf. viele Parameter mit in die Suchmaske eingeben muss.
Die User Experience ist also nicht die beste, aber es geht auch anders!
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Wir starten mit einem Artikel zum Thema „SEO steigert doch die Conversion-Rate – oder etwa nicht?“ Gerrit van Look erklärt einleuchtend, was SEO leisten kann und was nicht? Ich ergänze: Wer lediglich in SEO und SEA investiert ohne sich dabei mit dem Customer Journey auf der Website selbst zu beschäftigen, verbrennt im wahrsten Sinne des Wortes eine Menge Geld. Was nützt es mir, wenn ich auf einmal doppelt so viel Traffic habe, davon aber nur einen Bruchteil länger als einen Pageview halten kann? Wichtig ist die ganzheitliche Optimierung…
…beispielsweise in Form von Produktvideos zur Steigerung des Abverkaufs. „Top Approaches for e-Commerce Product Videos“ liefert einen sehr schönen Überblick über verschiedene Möglichkeiten und best practices in diesem Bereich. Mehrere Studien und auch unsere eigenen Erfahrungen zeigen, dass der richtige Einsatz dieses Features die Conversion einzelner Produkte massiv steigern kann.
Dass der Kaufgedanke bzw. der Bedarf nicht erst auf der Website selbst entsteht, zeigt der Artikel von Linda Bustos: „Email Marketing: Don’t Waste Your Welcome“. Sie zeigt das Optimierungspotential einiger „Willkommen-Emails“ amerikanischer Shops auf. Definitiv etwas, dem auch hierzulande noch viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.
Last but not least ein genialer Artikel für uns Usability Professionals bzw. Marktforscher: „Client Reactions to User Research Findings” von Jim Ross, der mir sogar beim dritten Mal Lesen immer noch ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Habe mich direkt wiedergefunden in den Beispielen. Erst heute Nachmittag hatte ich eine Ergebnispräsentation (qualitativer Usability-Test) und es kam der Vorwurf seitens des Kunden, warum wir denn nur mit 12 Personen getestet haben und wie es sich nun hinsichtlich der Signifikanz verhält.
Viel Spaß beim Lesen.
Nachdem ich in meinem vorigen Artikel die beiden Hotelportale HRS.de und Booking.com ein wenig unter die Lupe genommen habe, widme ich mich nun einmal der (nutzerfreundlichen) Gestaltung von Hotel.de: dem Bronze-Gewinner der bereits zitierten DISQ-Studie. Mein Ziel: Herausfinden, was Hotel.de besser macht als andere Hotelportale am Markt.
Da eine umfassende, expertenbasierte Analyse bekanntermaßen einige Tage in Anspruch nimmt, habe ich mich auf die Suchanfrage und Trefferliste beschränkt, wie auch bei HRS.de und Booking.com.
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Personas als sinnvolles Instrument bei einem User-Centered-Design Prozess wurden bereits mehrfach beschrieben, z.B. im Beitrag von Katja Brand-Sassen im Zusammenhang mit der Internationalisierung von Websites.
Dabei wird bei der Erstellung von Personas im Kern zunächst einmal daran gedacht, eine verbale Beschreibung zu erarbeiten. Anhand dieses Dokuments kann jeder aus dem Projektteam nachlesen, wer die Personas sind, wie sie sich unterscheiden, was die jeweiligen Besonderheiten sind etc.
Aber bleibt das geschriebene Wort tatsächlich gut haften? Ist dieses ausreichend, um Personas in den Köpfen zu verankern? Wir meinen nein, und haben daher noch weitere Möglichkeiten durchdacht, um dieses Ziel bzw. diese notwendige Bedingung für die zukünftige, effektive Arbeit mit Personas zu erreichen.
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