Customer Journey Maps, ein Revival der Usability Metriken? und die Auswirkungen des Like-Buttons auf Produktdetailseiten – Linktipps von Martin Beschnitt

Was sind „Customer Journey Maps“ und wie setze ich diese effektiv in meinem Designprozess ein? Diese Fragen beantwortet Joel Flom in seinem Artikel „The Value of Customer Journey Maps: A UX Designer’s Personal Journey“ Für mich stellt dieser Art des Customer Journey ein sinnvolles Weiterdenken von entwickelten Szenarien und Personas. Die Map leitet durch den gesamten Interaktionsprozess des Nutzers inklusive der anschaulichen Darstellung, welche Bedürfnisse an welcher Stelle relevant sind. Wichtig ist jedoch, und das kann ich nur immer wieder betonen: die Personas, als auch die Customer Journey Map müssen auf Marktforschungsdaten beruhen, erhoben durch z. B. eine Nutzerbeobachtung vor Ort oder eine Online-/Panelbefragung. (Näheres zur Erstellung von Personas.)

Wie messe ich den Erfolg/die Effizienz eines Testobjektes eines Usability-Tests im Labor bzw. wie bilde ich einen Bewertungsindex für kontinuierliche Usability-Benchmarks? Kein wirklich neues Thema, jedoch steigt in meiner subjektiven Wahrnehmung der Bedarf an der Bildung und Erhebung von sog. Metriken bei vielen Unternehmen, die nun schon seit einiger Zeit Usability-Testing betreiben und das nächste Wissenslevel erreichen möchten. Aus diesem Grund anbei schon einmal 2 grundlegende Linktipps zu diesem Thema: http://www.usabilitymetrics.com/usability-metrics.html und Usability Metrics von Jakob Nielsen. In Kürze erfolgt dazu ein eigener Blogbeitrag – versprochen!

Hat die Platzierung des Like-Buttons auf einer Produktdetailseite nun eine Auswirkung, oder nicht? Linda Bustos bzw. 8thBridge sind uns mit einer Studie für die USA zuvorgekommen. In „Facebook Commerce: Do Facebook Likes Matter?” werden interessante Studienergebnisse und Überlegungen zu diesem Thema aufgeführt. Jedoch bitte mit Vorsicht genießen: Erstens gibt es nationale bzw. kulturelle Unterschiede, die hier sicherlich eine Rolle spielen. Zweitens kommt es meines Erachtens stark auf die jeweilige(n) Zielgruppe(n) an.

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