Stellen Sie sich vor, Sie eröffnen einen neuen Onlineshop, launchen ein Webangebot oder bringen eine neue Software auf den Markt – wäre es da nicht spannend mitzubekommen, wie die Nutzer und Kunden ganz zu Beginn mit Ihrem Angebot zurechtkommen?
Gerade Neukunden und -nutzer sind noch nicht an die neuen Oberflächen gewöhnt und stoßen dadurch viel schneller auf Dinge, die „noch nicht ganz rund“ sind, die irritieren oder irgendwie umständlich erscheinen. Je länger die Oberfläche dann genutzt wird, desto stärker wird die Gewöhnung daran und Schwachpunkte werden nach und nach hingenommen.
Gleichzeitig muss man vieles erst ein paar Mal probiert haben, um überhaupt die Möglichkeiten einer komplexen Software oder eines umfangreichen Webangebots zu verstehen und überblicken zu können.
Wie also vorgehen, um die Erkenntnisse aus dieser Erstnutzungsphase erfassen und möglichst schnell in Optimierungen umsetzen zu können?
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Bevor wir die Top-Themen des letzten Monats auflisten, möchten wir Ihnen die neuen Autoren auf Usabilityblog.de vorstellen:
Beliebte Beiträge im September 2011:
- Die mobile Internetnutzung nimmt stetig zu, daher ist auch die Usability von mobilen Websites enorm wichtig. Katja Brand-Sassen vergleicht verschieden Suchmasken der mobilen Websites von Flug-/Hotelportalen. Ihr Tipp: Weniger ist mehr!
Weniger ist mehr – Nutzerfreundliche Suchmasken auf mobilen Websites
Autorin: Katja Brand-Sassen (eResult GmbH)
- Juliane Hartmann zeigt auf, wie wichtige es ist die User Experience von Online-Prozessen permanent (!) zu überwachen, um bereits frühzeitig negative Trends ausmachen und denen entgegen zu wirken.
Warum regelmäßig ≠ permanent ist: Über die Notwendigkeit die UX von Online-Prozessen permanent zu überwachen
Autorin: Juliane Hartmann (m-pathy | seto GmbH)
- Dem Trend Re-Commerce auf der Spur. Anja Weitemeyer befragte deutsche Internetnutzer bzgl. der Bekanntheit von Re-Commerce.
Re-Commerce – springen Sie auf den Zug auf?
Autor: Anja Weitemeyer (eResult GmbH)
Kommen wir noch zu den Zahlen und Fakten aus dem September 2011:
- 287.149 Seitenaufruf (+0,1% im Vergleich zum Vormonat)
- 79.174 Besuche, +1,1% gegenüber August 2011
- 1.273 Twitter Follower (+3,5%)
Besten Dank an alle Autoren und Leser.
Bereits im Artikel “Usability-Heuristiken in der Praxis (Teil1): Geben Sie den Nutzern Feedback. Und zwar schnell!” wurde die Wichtigkeit von Rückmeldungen thematisiert. Ebenfalls zu einer Art von Rückmeldung gehören Fehlermeldungen, die den Nutzer darauf hinweisen, ihre Nutzung durch bestimmte Eingaben zu ergänzen. Das Fehlermeldungen für den Nutzer ebenfalls essentiell sind, hat mir neulich eine Situation während meiner Shopping-Tour auf verschiedenen Shopping-Apps wieder vor Augen geführt.
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Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.
Wie gestalten Sie den Checkout Ihres mobilen Webshops optimal? Linda Bustos gibt Antwort in ihrem aktuellen Artikel “Tips for Tweaking and Testing Your Mobile Checkout”. Interessant in diesem Zusammenhang ist ebenfalls ihr Artikel von 2009 „Mobile Commerce Usability: Forms and Checkout“. Nur schade, dass das Anschauungsobjekt immer Amazon ist. Es gibt doch heute auch schon eine Menge weiterer best practices..
Marktforscher bzw. Interviewer aufgepasst: Die kurzweiligen Artikel „Research Guidelines You Won’t Find in a Textbook“ und „Three Questions You Shouldn’t Ask During User Research” haben bei mir sowohl ein Kopfnicken als auch Schmunzeln bewirkt. Die Tipps wirken Wunder, wenn man schon lange kein Interview mehr geführt hat.
Zuguterletzt noch ein Artikel vom Web Analytics-Papst zum Thema: „Your Web Metrics: Super Lame or Super Awesome?“ Er lässt sich dort aus über gute und schlechte Metriken, Segmentierungen etc. Spannender Artikel – besonders für all die, die Optimierungsprofis werden wollen oder bereits sind
Der World Usability Day wurde 2005 vom internationalen Usability-Berufsverband, der Usability Professionals’ Association (UPA), ins Leben gerufen. Die UPA wurde 1991 in den USA gegründet; seit 2002 gibt es die deutsche German UPA (www.germanupa.de).
Am World Usability Day wird weltweit in vielen großen und auch kleineren Städten mit unterschiedlichen Aktionen auf das Thema Usability und User Experience aufmerksam gemacht. 2010 hat der World Usability Day über 40.000 Besucher auf 133 Veranstaltungen in 44 Ländern angezogen. Die Veranstaltung richtet sich an Experten aus Praxis und Forschung als auch an allgemein Interessierte.
Auch in diesem Jahr dürfen Sie gespannt sein, denn auch die eResult GmbH ist an folgenden Standorten vertreten:
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Die Frage, ob es zu der momentan geläufigen Praxis, mittels Pop-Up-Layer zu Onsite-Umfragen einzuladen sinnvolle Alternativen gibt, wurde hier im Blog bereits in zwei Beiträgen im Juni und September behandelt.
Zunächst wurden verschiedene Alternativen im Rahmen von Eyetracking-Studien hinsichtlich ihrer Aufmerksamkeitsleistung getestet. Dabei erwies sich ein Slide-In-Layer als vielversprechendster Ansatz. Der Slide-In-Layer versperrt im Gegensatz zum momentan gebräuchlichen Pop-up nicht den Blick auf den primär relevanten Seiteninhalt, sondern erscheint animiert und zeitversetzt am oberen Bildrand. Eine längere und über mehrere Seiten wiederholte Darbietung der Einladung wird so möglich. Die Ergebnisse der im letzten Artikel angekündigten quantitativen Untersuchung sollen nun vorgestellt werden. Dabei galt es die Frage zu beantworten, ob die Besucher der Seite die Möglichkeit zur späteren Teilnahme auch nutzen. Außerdem, ob sich die im Vergleich zum Pop-up Layer weniger aggressivere Einladung auch auf das Antwortverhalten auswirkt.
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