So bietet man jedem seinen Einstieg zum Stöbern: Gute Beispiele von Toys’R’us, etoys und WalzKidzz

Wer nutzt eigentlich einen Onlineshop für Spielwaren?

Sicherlich werden das häufig Eltern sein, die genau wissen, was sie für ihr Kind suchen und kaufen möchten, also gezielt nach einem Produkt oder einer Kategorie von Produkten suchen. Aber auch Freunde und Verwandte, die ein Geschenk suchen befinden sich unter den Nutzern eines Spielwarenshops. Die zweite Gruppe hat oft das Problem, dass sie noch nicht so genau weiß, was sie wollen und welches Spielzeug das richtige für das Kind ist – sie stöbert vielleicht lieber durchs Sortiment.

Wie schafft es ein Shop, beide Gruppen zum passenden Produkt zu führen?

Toys‘R‘us setzt zu diesem Zweck auf eine horizontale Navigationsleiste, in der verschiedene Einstiegsmöglichkeiten wie Kategorie, Alter und Marken gewählt werden können. Ergänzt wird diese durch umfangreiche Filtermöglichkeiten im linken Seitenbereich, sobald man sich für einen Einstieg entschieden hat.

toysrus Filter

Filtermöglichkeiten bei Toys'R'us

Etoys bietet entsprechende Einstiegsmöglichkeiten ebenfalls an. Während sie dort im oberen Bereich der Startseite relativ zurückhaltend gestaltet sind, findet man die Einstiege über Kategorien und Altersgruppen im unteren Seitenbereich anschaulich illustriert. Zusätzlich unterstützt hier ein „Gift Finder“ bei der Suche nach dem passenden Geschenk.

etoys Einstiege

Illustrierte Einstiege bei eToys

Walzkidzz ergänzt die Stöbermöglichkeiten innerhalb der einzelnen Rubriken durch eine Übersicht häufig verwendeter Begriffe in Form einer Tag Cloud im rechten oberen Seitenbereich. Über diese kann man wiederum tiefer in das Sortiment einsteigen. Auch so kann man Orientierung bzw. Inspiration für unschlüssige Nutzer schaffen.

walzkidzz Tagcloud

Tagcloud als Einstieg bei walzkidzz

All diese Beispiele zeigen, wie man Personen mit unterschiedlichen Intentionen „abholen“ kann, ohne dass der Shop dadurch unübersichtlich wird. Besonders, wenn ein Shop Besucher mit sehr unterschiedlichem Vorwissen und Bedürfnissen hat ist es sehr wichtig, für jede Intention einen Weg zum passenden Produkt anzubieten.
Natürlich ist es für die Konzeption entsprechender Einstiege wichtig zu wissen, welche Intentionen die Besucher des jeweiligen Shops überhaupt haben. Wie man sich seinen Zielgruppen nähern kann, hat beispielsweise Anja Weitemeyer hier im Blog erst kürzlich aufgezeigt.

Kennen Sie weitere Beispiele für Produktgruppen, bei denen verschiedene Einstiege, angepasst an die Intentionen der Nutzer besonders wichtig sind?

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