Erfolgsfaktoren von Shoppingclubs für die eigene Website nutzen: Exklusivität, Rabatte, Personalisierung

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Das Interesse an Shopping Clubs wie brands4friends, limango oder buyvip bleibt stabil. Grund genug, sich diesem Thema einmal zu widmen. Wobei ich nicht dazu aufrufen möchte, selbst erfolgreich einen Club zu gründen, sondern zeigen welche Elemente übertragbar sind und mir erfolgversprechend für die Kundenbindung erscheinen – was allerdings insbesondere für Sie in Frage kommt, dazu sind Ihre Kunden der Schlüssel zum Erfolg.

Mitglieder von Shopping Clubs zeichnen sich dadurch aus, dass sie überdurchschnittlich gut über Trends und Neuheiten informiert sind, sowie öfter als andere spontan kaufen. So eine Studie von W3B. Also genau die Art von Personen, die man durch Inspiration zum Kaufen bewegen möchte und kann. Warum also nicht diese Zielgruppe auf die eigene Seite holen bzw. binden?

Was ist also so anziehend an den Shopping Clubs?

  • Exklusivität: Nur registrierte Mitglieder werden über Aktionen informiert, teilweise ist eine Registrierung sogar nur per Einladung möglich. Je größer die (gefühlte) Barriere, desto größer der Wunsch, dazuzugehören und Mitglied zu werden.
    Übertragung: Bieten Sie Ihren Newsletter-Abonnenten echte Vorteile. Diese wertvolle Dialogchance mit Ihren Kunden bzw. Interessenten sollte nicht für leere Versprechungen herhalten. Wenn ich so mein Postfach betrachte (wo viele Newsletter in einen dafür angelegten „Spam-Ordner“ fließen), dann häufen sich Worte wie „Gratis“, „geschenkt“, „Versandkostenfrei“ u.ä. Das reißt mich wahrlich nicht vom Hocker und motiviert nicht, den Newsletter oder gar den Shop zu öffnen.
    Etablieren Sie doch vielleicht einen Newsletter für Premium-Kunden (ab einer Umsatzgrenze von X Euro), mit einem i-Tüpfelchen wie Blicke hinter die Kulissen oder Vorkaufsrecht von neuen Artikeln ein paar Tage vor allen anderen.
  • Rabatte: Wo kann man am meisten sparen, wo gibt es Designerkleidung besonders günstig? Es sind ja meist keine neuen Kollektionen, die da stak rabattiert werden, teilweise handelt es nicht sicher auch um Reste wie in den Outlet-Villages, die zu Dumping-Preisen verhökert werden. Aber es zieht.
    Übertragung: Hab ich schon lange nicht mehr gesehen: Shopping-Happy-Hours. Zu Zeiten mit geringer Auslastung lassen sich Nutzer so auf die Seite ziehen und mit Rabatten verwöhnen. Echte Highlights müssen es dann gar nicht sein, die hier angeboten werden, der Kunde geht aufgrund der Schnäppchenerfahrung glücklich in den weiteren Tag.
  • Personalisierung: „Masse statt Klasse“ denke ich so oft, wenn mich Newsletter mit wahllos zusammengestellten Inhalten erreichen. Ich schweife hier etwas ab zu den Couponing-Diensten, aber zum Teufel: ich möchte keine Reisen, Sprachkurse und IPL-Haarentfernung. Lasst mich doch selbst auswählen, was ich lesen respektive kaufen möchte.
    Übertragung: Es kann doch so einfach sein: Bei der Registrierung direkt nach den Präferenzen des Nutzers fragen (bzw. bestenfalls erst im zweiten Schritt. Bei der Registrierung nur die zwingend notwendigen Felder anbieten, um keine Abbrüche zu provozieren). Eine einfache Abfrage mittels Checkboxen und schon bekommt der Nutzer Post, die ihn glücklich macht. Da kommt doch kein automatisches Targeting mit.

Lernen Sie Ihre Kunden kennen und handeln Sie kundenorientiert

Was letztendlich für Sie in Frage kommt und machbar ist, hängt natürlich auch ab von Strategie und Ressourcen. Aber keinesfalls verkehrt wäre es, auf Ihre aktuellen Kunden zu hören, die ja auch als Botschafter im Social Web unterwegs sind und sicher begeistert wären, wenn „ihr Shop“ auf sie als Kunden hört und Veränderungen in Angriff nimmt.

Wann haben Sie das letzte Mal mit Ihren Kunden gesprochen? Nicht nur per Facebook-Fanpage, wo jeder Kommentar auf die einzelne Person zurückverfolgt werden kann, sondern im Rahmen einer anonymen Kundenbefragung. Es lohnt sich, besonders der Gegencheck der internen Annahmen durch die echten Nutzer.
Gibt es ein Konzept, das Sie überzeugt hat? Eine Aktion, die Sie zum echten Fan gemacht hat? Ich bin gespannt auf neue Anregungen und Beispiele.

2 Gedanken zu „Erfolgsfaktoren von Shoppingclubs für die eigene Website nutzen: Exklusivität, Rabatte, Personalisierung

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