M-Commerce Trends und Praxistipps

M-Commerce Trends

Die stärkste Tendenz im Jahr 2013 im Onlinehandel ist das Wachstum des M-Commerce Marktes. Wie Google Statistiken zeigen (think with google), ist die Anzahl der mobilen Suchanfragen im letzten Jahr um das vierfache gestiegen.
Immer mehr wird über Smartphones und Tablets gekauft: im November und Dezember 2012 betrug der mobile Anteil am gesamten E-Commerce Umsatz über 5% (im Vergleich mit 2% im Dez. 2011) (Quelle: ibusiness).
Mit 250% Wachstum (Quelle: zanox) kann M-Commerce bis zu 15% vom Online-Umsatz erzeugen.
Noch höher ist die Anzahl der potenziellen Käufer, die sich über lokales Produktangebot mit Ihres Handy informieren. 59% davon besuchen danach den Laden, den sie über ihr mobiles Geräte gefunden haben (Quelle: think with google).
Für lokale Händler und Onlinehändler heißt dies, dass eine Präsenz auf dem M-Commerce Markt viele neue potenziellen Kunden abdecken wird.

Anbei einmal 3 Wege / Möglichkeiten, wie Sie Ihr Online Angebot für den mobilen Handel vorbereiten und optimieren können:

1. Localisation-Based Plattformen

Sie können Ihre Firma auf den so genannten Localisation-Based Plattformen eintragen. Das sind die standortspezifischen Branchenbücher, die zeigen, welche Bars, Restaurants oder Läden es in der Nähe gibt. In Deutschland nutzt man öfter Plattformen, wie yelp, qype, Foursquare, Plazaa, Shoutify, Urbany, KaufDa, Google+ lokal. Das sind alles Native-Apps, die für die populärsten Betriebssysteme entwickelt worden sind und ein großes Publikum abdecken. Für die Google-Suche über mobile Browser ist Google Places wichtig. Für passende Suchanfragen wird Ihr Unternehmen (mit Adresse und Telefonnummer) in einer gut lesbaren Karte dargestellt. Weitere beliebte localisation-based Plattformen sind Deals-Portale wie: DailyDeal, Groupon und myDealZ. Sie sind in den letzte Jahren besonderes populär, da 67% der mobilen Shopper großes Interesse an Rabatten und Angeboten haben, um so Geld zu sparen.

mobile-Shoppers

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2. Responsive Onlineshop/Webseite

Für Händler die Bekleidung, Sportwaren oder z.B. Haushaltswaren verkaufen ist es essentiell, die Preise und Ihr Sortiment auch auf mobilen Endgeräten zu präsentieren.
In den USA informieren sich bereits ca. 46% der Retail-Käufer über Preise mit Hilfe von mobilen Endgeräten. 42% kontrollieren die Verfügbarkeit der Produkte bevor sie einkaufen gehen. Sicherlich wird Deutschland dieser Tendenz folgen. Wenn Ihr eigener Webshop für Smartphones und Tablets optimiert ist, können Sie alle wichtigen Informationen rechtzeitig liefern: Produktssortiment, Preis, Farben, Größen, Verfügbarkeit und vieles mehr. Mit der Technologie “Responsive Webdesign” wird Ihr Online Shop auf allen mobilen Geräten optimiert dargestellt und bietet auch, im Gegensatz zu nativen Lösungen oder Webapps, einen kostengünstigeren Ansatz.

3. Native mobile App

Ein dritter Weg, Ihre Kunden auf mobilen Geräten zu gewinnen, ist eine eigene mobile Anwendung zu entwickeln. Native Apps sind ein sehr gutes Mittel, wiederkehrende Kunden zu generieren und langfristig an Ihr Unternehmen zu binden. Diese Lösung passt aber nur für größeren Unternehmen, da sie viele Entwicklungsressourcen benötigt. Außerdem wird Ihre mobile App nur dann benutzt, wenn die Marke schon bekannt ist: nur 21% von Smartphone-Benutzer laden sich Apps von unbekannten Marken herunter.

App Zara

Ein Gedanke zu „M-Commerce Trends und Praxistipps

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