Mit Liebe zum Detail zu dauerhaftem Erfolg – Ulrich Kaleta bietet Einblicke in die Erfolgsstory von notebooksbilliger.de

Seit Arnd von Wedemeyer und Sascha Crocoll notebooksbilliger.de 2002 gründeten, ist viel passiert. Die angebotenen Notebooks sind weiterhin billiger, inzwischen bietet das Unternehmen aber auch PCs und Smartphones, TVs, Beamer und vieles mehr.

Auf die klassische Marktforschung wurde in all den Jahren wenig Wert gelegt.

Wachstum und Erfolg stellten sich ein durch „Learning by Doing“, „Fehler kein zweites Mal machen“ und enorm hohes Engagement auf Seiten des Managements und aller Mitarbeiter.

Grund genug einmal ins Detail zu gehen und mehr über das Erfolgsgeheimnis von Notebooksbilliger.de zu erfahren.


Ulrich Kaltea

Ich freue mich daher sehr, Ihnen heute unser Interview mit Ulrich Kaleta – Direktor Marketing – Kommunikation der notebooksbilliger AG – hier auf Usabilityblog.de anbieten zu können. Ulrich Kaleta ist seit 2008 maßgeblich am Erfolg des Unternehmens beteiligt und zeigt uns anschaulich auf, wie wichtig eine 100 %ige Orientierung an den Anforderungen von Nutzern, Kunden und Herstellern für einen dauerhaften Geschäftserfolg ist.


Zum zweiten Mal in Folge hat notebooksbilliger.de in der Kategorie Computer & Unterhaltungselektronik beim Deutschen Online-Handels-Award die Auszeichnung zum beliebtesten Online-Shop erhalten.

Die befragten Nutzer fühlen sich bei Ihnen besonders wohl, kommen gern wieder und schätzen das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Worauf führen Sie diesen Erfolg zurück? Worin besteht Ihr Erfolgsgeheimnis?

Wir betrachten unseren Shop mit den Augen der Kunden und wir sind die kritischsten Kunden, die man sich vorstellen kann. Wir werfen dann schon gerne bestehendes um und versuchen alle Kaufprozesse zu verschlanken und auch Details systematisch zu verbessern.

Ich bin mir sicher, dass man nur so die Zufriedenheit nachhaltig verbessern kann. Ein Ausruhen auf dem Bestehenden oder auch die Angst vor Veränderung dürfte der schleichende Tod für einen Shop sein.


Auch in Bezug auf die User Experience bekommen Sie immer wieder gute Noten. Ein schönes Ergebnis, das sicherlich nur durch umfangreiche Tests zustande kommt.

Welche Verfahren und Methoden zur Optimierung der Usability des Online-Shops notebooksbilliger.de setzen Sie ein?

Wir haben in den vergangenen Jahren viel ausprobiert und dabei vom Labor bis zur Webanalyse einiges dabei gehabt. Wir haben ja den großen Vorteil, dass wir auf der www.notebooksbilliger.de ein sehr hohes Traffic-Aufkommen haben und auch bei kleinen Änderungen in real time sehr schnell Veränderungen sehen und dementsprechend reagieren können.

Welche Shop-Bereiche testen Sie besonders intensiv?

Auf neue Kategorien und Produktgruppen, die besonders nachgefragt sind, haben wir ein besonderes Augenmerk.

Eine Fokus-Kategorie sind die Handys und Smartphones. Hier haben wir im Kopfbereich der Seite immer wieder mit unterschiedlichen Inhalten und Darstellungen gearbeitet, um ein temporär perfektes Angebot zu haben.

Bei den Smartphones wechseln die Modelle und Angebote ja extrem schnell, so dass wir hier immer „im Fluss sind“. Man merkt aber selbst bei kleinen Änderungen sehr deutlich die Effekte.


Mir fiel beim Besuch des Online-Shops auf, dass Sie viel Wert auf Beratung legen. Dazu bieten Sie dem Nutzer verschiedene, interaktive Beratungstools an.

So etwas wie Themenwelten, also redaktionelle Bereiche in denen Informationen und Tipps zu ausgewählten Produktkategorien geboten werden, findet man auf notebooksbilliger.de dagegen nicht.

Haben Sie hiermit keine guten Erfahrungen gemacht?

Themenwelten sind ein redaktionell aufwändiges Produkt, das beim Launch schon fast wieder überarbeitet werden muss, da die vorgestellten Artikel in Preis und Verfügbarkeit nicht mehr passen oder es bessere Empfehlungen gäbe.

Ich finde sie für einen Kunden schon hilfreich, so dass wir sie inzwischen einfach etwas kleiner denken – ein aktuelles Beispiel sieht man im Bereich NAS/Storage (Was ist NAS?).


Wie hoch ist eigentlich der Anteil an Frauen unter den Nutzern und Kunden von notebooksbilliger.de? Ich könnte mir vorstellen, dass dieser kontinuierlich steigt und Sie hierauf wohl auch mit konzeptionellen Anpassungen an der Site reagieren müssen.

Wir machen bei einigen unserer Kunden z. B. die Erfahrung, dass Frauen im Vergleich zu Männern mehr Wert auf eine gute Beschreibung von Produkten und auch auf Bewertungen anderer Kunden legen. Können Sie diese Beobachtung bestätigen?

Ich bin ja kein großer Verfechter vom She-Commerce… Im Elektronik-Bereich sind ausgeprägte Produktbeschreibungen, gute Bilder und Kundenbewertungen einfach essentiell – da sind sich Frau und Mann auch mal einig.

Die Farbsuche wird bei Produkten für eine Frau vielleicht häufiger genutzt, beim Preis und der Verfügbarkeit sind da aber kaum Unterschiede feststellbar. www.notebooksbilliger.de ist einfach der beste Elektronik-Shop für Männer und Frauen 😉


Abschließend die Frage nach den Trends in den kommenden 1-2 Jahren. Was wird uns in Zukunft mehr beschäftigen? Ist es das Thema Multichannel und die optimale Verzahnung der Kanäle oder Personalisierung oder müssen wir in Zukunft „online“ mehr Services und Beratung bieten?

Es muss einfach weiter mit Hochdruck daran gearbeitet werden, die Kanäle zusammenzubekommen – für den Kunden gibt es nur ein notebooksbilliger.de. Ihm ist es egal, ob es für uns schwierig ist, den Store mit Mobile, Online oder Hotline zu verzahnen.

Wir sind damit schon sehr weit, in unseren Mobile Apps sehe ich das gleiche Kundenkonto wie online oder der Berater in der Hotline. Aber nun möchte ich dem Kunden auch noch die passenden Empfehlungen auf seinem Device zeigen können, um ihn optimal zu beraten.

Vielen Dank für ein tolles Interview.

Ich bin mir sicher, dass Sie vielen unserer Leser wertvolle Anregungen mit auf den Weg geben konnten – und zugleich auch Werbung für die notebooksbilliger.de als attraktiven Arbeitgeber für Online-Marketer und Usability-Professionals machen konnten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns als Blog-Leser und auch Autor weiterhin treu bleiben.


Meilensteine der notebooksbilliger.de AG (Stand 2013):

  • 1989 – Gründung von C&P Network Consulting vom damals 17 – jährigen Geschäftsführer Arnd von Wedemeyer mit einer Sondergenehmigung des Amtsgerichts als Einzelunternehmen.
  • 1996 – Überführung des Einzelunternehmens in eine GmbH.
  • 2000 – Gründung der zweiten Niederlassung in Karlsruhe.
  • 2002 – Mit dem Start von notebooksbilliger.de werden im Endkundengeschäft neue Wege beschritten.
  • 2003 – Gründung der bis 2011 größten Niederlassung in Potsdam.
  • 2007 – Mit notebooksbilliger.at startet die Internationalisierung.
  • 2008 – Weiterer Ausbau des Produktangebots von notebooksbilliger.de, Umfirmierung in die notebooksbilliger.de AG.
  • 2009 – Chip/Xonio “Shop des Jahres 2009” für Notebooks, PCs & TFT Displays.
  • 2010 – notebooksbilliger.de geht offline: Ladengeschäfte in München und Sarstedt eröffnen.
  • 2011 – Gründung der Hauptstadtniederlassung, starke TV Präsenz.
  • 2012 – Start des nullprozentshop.de und des Angebots von Weißer Ware.

4 Gedanken zu „Mit Liebe zum Detail zu dauerhaftem Erfolg – Ulrich Kaleta bietet Einblicke in die Erfolgsstory von notebooksbilliger.de

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