Top Online-Shops aus Österreich/Schweiz, Handynutzung an ungewöhnlichen Orten und ein UX-Methodenüberblick

Ganz unterschiedliche Linktipps möchte ich heute teilen: Ein Blick in die deutschsprachigen Nachbarländer mit den bestbewerteten Online-Shops, eine Studie, wann und wo das Handy genutzt wird und eine übersichtliche Methodendarstellung für die User Experience Forschung samt Zuordnung zu Fragestellungen.

Online-Shopping in Österreich und der Schweiz am besten bei Esprit, bonprix und Heine

Der ECC-Handel hat eine Befragung unter Online-Käufern durchgeführt und den Online-Shop-Index ermittelt. Dabei spielen Kriterien wie Sortiment, Service, und Zahlungsmethoden eine Rolle, aber auch die Benutzerfreundlichkeit und Website-Gestaltung.

Positiv herausgestellt bei Esprit wird z. B. die Übersichtseite, die bereits eine schnelle Erfassung der Verfügbarkeit des Artikels ermöglicht. Außerdem überzeugt die Detailansicht mit Fotos und Video sowie ausführlich und übersichtlich aufbereiteter Produktdetails.

Auch meine Kollegin Elske Ludewig wagte schon den Blick über den Tellerrand und untersuchte mit dem Fokus auf den Bestellprozess internationale Online-Shops. Sie zeigt Unterschiede auf und stelle Best Practices vor.

Wann welche Methode?

Ein immer aktuelles Thema, dass jeden beschäftigt, der sich mit der User Experience beschäftigt. Sei es der Dienstleister, der berät oder der Kunde, der eine aktuelle Fragestellung sinnvoll klären möchte. Der Blogbeitrag von Jeff Sauro von Measuring Usability gibt einen sehr umfangreichen Überblick über die „Toolbox“, zu der auch Martin Beschnitt sich hier auf dem Blog schon Gedanken gemacht hat.

Von der Erfassung von Anforderungen und Erwartungen mittels quantitative Befragungen im Vorfeld über Prototyping, wenn es an erste Entwürfe und das Interaktionsdesign geht, bis hin zu Card-Sorting zur Ermittlung der Informationsarchitektur zählt er diverse geeignete Methoden auf.

Ist die Seite live, stehen weitere Optionen zur Verfügung, wie der klassische Usability-Test im Labor oder für Fragestellungen, die kleine Veränderungen oder Designs betreffen das A/B oder Multivariates Testing.

Handynutzung auch unter der Dusche und auf dem WC

Die Stiftung-Internetforschung hat Zahlen erhoben zur Nutzung von Handys (Annahme von Anrufen) und liefert den Beweis für die ständige Erreichbarkeit, die heutzutage von vielen erwartet und gelebt wird. Insbesondere die jüngeren Befragten bis 29 Jahre sind hier willig, an scheinbar absurden Orten wie der Toilette, unter der Dusche und im Kino ans Mobiltelefon zu gehen. Das in Bus und Bahn oder im Restaurant scheint sich schon fast durchgesetzt zu haben – auch beim Zusammensitzen mit Freunden ist ein Anruf eine Unterbrechung, der nachgekommen wird.

Erschreckend oder normal, was ist Ihre Meinung zum Thema 24h-Erreichbarkeit?

Da fiel mir auch folgendes Bild wieder ein, das sicherlich der ein oder andere nach der Papstwahl gesehen hat, die Allgegenwärtigkeit von Smartphones in unserem Alltag wird eindrucksvoll deutlich:


Papstwahl 2013

Digitale Revolution – Eindrücke vom Petersplatz während der Verkündigung des neuen Papstes


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