Mode-Shops setzen auf Produktinszenierung!

Ist das so? War es in der Vergangenheit anders?

Ein Weg diese These zu prüfen, besteht in der Analyse der Shop-Startseitengestaltung aus verschiedenen Jahren. Beispielsweise durch einen Vergleich der Jahre 2007 und 2012.

Wie sahen Startseiten von Mode-Shops vor 5 Jahren, wie 2012 aus?
Lassen Sie uns diese Analyse gemeinsam vornehmen.

Beispielsweise für den Heine Online-Shop:
Zwei Startseiten, eine aus dem Jahr 2007, die andere aus 2012:


Welche Abbildung stellt die Heine Startseite aus dem Jahr 2012 dar, A oder B? Merken Sie sich bitte den richten Buchstaben.

Weiter geht’s: Bonaparte – auch hier 2007 vs. 2012:


Linke (A) oder rechte (B) Abbildung – welche zeigt die Startseite aus dem Jahr 2012?

Ich hab noch zwei Beispiele, und dann sind Sie dran! Merken Sie sich auch hier jeweils den richtigen Buchstaben, A oder B …

Esprit Online-Shop – welche Startseite ist die aus dem Jahr 2012?


Und abschließend der Online-Shop von S‘Oliver – auch hier jeweils die Startseiten aus den beiden Jahren 2007 und 2012.

A oder B: Welcher Buchstabe ist der Startseite aus dem Jahr 2012 zugeordnet?


Nun Ihr Part:

  • Welche Buchstabenkombination aus A‘s und B’s ergibt sich, wenn Sie jeweils die Startseiten aus den Jahren 2012 auswählen?
  • Und welche Erkenntnis zum Wandel in der Startseitengestaltung nehmen Sie mit?

Ich freue mich auf Ihr Antworten (Lösung) und Überlegungen zum Shop-Design im Wandel.

Zum Projekt „Design im Wandel“:
eResult verfolgt bereits seit mehreren Jahren die Entwicklung des Webdesigns von 50 verschiedenen Branchen, unter anderem auch von 20 Online-Shops für Bekleidung. Die dokumentierten Screenshots werden regelmäßig ausgewertet und Erkenntnisse hier im Usabilityblogvorgestellt – oder gemeinsam mit den Lesern erarbeitet.

10 Gedanken zu „Mode-Shops setzen auf Produktinszenierung!

  1. Q

    Hallo.
    Ick war nie so ein fan von der band. Naja, andere Zeit und andere Mode;)

    Kurz zum strategiewandel…(5jahre, in den oben genannten beispielen) klare helle farbumgebungen.stärkeren bezug auf emotionale produktverkörprung (ich kaufe nicht das kleid, ich kaufe das lebensgefühl), deutliche bildsprache, klarheit durch reduzierung und struktur.

    Grüße und weiter so.

    Antworten
  2. Thorsten Wilhelm Beitragsautor

    Vielen Dank für Ihre Anregungen. Konnten Sie bei den Beispielen erkennen, welcher Screen (A oder B) bei den jeweiligen Shops die Startseite aus dem Jahr 2012 zeigt?

    Bonaparte: A oder B
    Heine: A oder B
    Esprit: A oder B
    und schließlich
    S’Olver: A oder B

    Bin gespannt auf Ihre Einschätzung.

    Antworten
  3. Q

    Naja, ich würde auf ABBA tippen;)
    Wäre für mich logisch… auch wenn es für mich bei S’Oliver nicht wirklich einfach einzuschätzen ist…

    viele Grüße!

    Antworten
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  5. Thorsten Wilhelm

    ABBB – wie angekündigt die Auflösung.
    Gibt`s da einen Trend draus abzulesen?
    Ich find es nach wie vor schwierig. Vielleicht am ehesten den, dass die rein funktionalen Elemente im sichtbaren Seitenbereich (wie Navigation, Suche, Warenkorb etc.) immer mehr in den Hintergrund rücken – dafür Produkte und „werbliche Hinweise“ (Aktionen, Neuheiten, Trends) in den Vordergrund treten, betreffend die belegte Fläche und aufmerksamkeitsstarke Gestaltung.
    Was meinen Sie?

    Antworten
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  7. Dieter

    Puh, dass ist wirklich nicht sehr einfach aber ich denke auch, dass das Produkt im Vordergrund stehen sollte und alles andere eher in den Hintergrund rücken muß wie bei einer Landingpage. Der User soll von nichts abgelenkt werden. Da User verschiedene Suchmechanismen verwenden wie z. B. nach Informationen zu suchen, nach einem konkreten Produkt oder nach einem Brand müssen diese auch beachtet werden durch Tipps & Tricks, Ratgeber, Beliebteste Produkte, Blog, Video etc. Oftmals wissen User gar nicht was Sie kaufen sollen, sie wollen einfach nur stöbern wie im Einzelhandel. Wenn man Sie dann an die Hand nimmt und Ihnen gezielt weitere Infos bzw. Videos zeigt kaufen Sie oder kommen ggf. wieder. Gerade bei Videos kann man sehr schön Emotionen transportieren und die User überzeugen.

    Gruß

    Dieter

    Antworten
  8. Q

    Ja, das stimmt … die Navigation scheint nicht mehr der Hauptfokus zu sein. Vielleicht weil wir davon ausgehen, dass dem Nutzer die Handhabung von Webseiten bekannt sein dürfte. Dennoch finde ich es schwierig so viel wie nur möglich anzuzeigen (siehe Seite von sOliver). Denn ich bedenke eine Reizüberflutung von Informationen, könnte dem Nutzer verwirren.
    WebSiten können effektiv und effizient Trends setzen. Diese werden natürlich durch Emotionen gefördert (großflöchige Situationsbilder, Motions, usw.).
    Schon interessant, wie sich die Informationsgestaltuing für Mediaprozesse mit der Zeit verändern. Sie werden immer weiter an die kognitiven Modelle der Nutzer angepasst. Bin gespannt, wie sich die Informationsstruktur und Darbietung in 5 Jahren verhält.

    Wir dürfen uns freuen;)

    Beste Grüße,
    Q

    Antworten
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