Kategorie-Archiv: Methoden & Verfahren

Erfahrungen mit A/B Testing im Bereich Main Visual bei Online Plattform für IT-Support

Mit unserem Geschäftsmodell stehen wir, das Münchner Startup Expertiger, vor der Herausforderung, dass die Zielgruppe zu gewissen Teilen aus Personen besteht, für die das Surfen im Internet schon generell mit Stress verbunden ist. Dazu kommt, dass bei der angewandten Methode der Fernwartung ein überdurchschnittlich großes Vertrauen zum Anbieter bestehen muss, da unsere Experten sich direkt auf den Rechner des Kunden schalten und diesen steuern. Deshalb ist die Usability auf den Home- und Landing Pages ein entscheidender Faktor. Um das Verhalten unserer Besucher genauer zu analysieren, haben wir vor dem Redesign unserer Webseite neben individuellen User-Tests, vor allem intensiv mit A/B Tests gearbeitet – mit teilweise verblüffenden Ergebnissen. Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Markus Fuchshofen, Leiter E-Commerce bei bonprix Markus Fuchshofen, Leiter E-Commerce bei bonprix

“Im internationalen Vergleich wachsen Nutzerzahlen und Umsatzentwicklung im E-Commerce zwar durchgängig, die Reifegrade aber variieren stark. Weit entwickelte Online-Märkte wie die USA aber auch die Niederlande und Schweden stehen Märkten wie Brasilien und Kasachstan gegenüber, die den E- und M-Commerce erst entdecken. Auch wenn wir grundsätzlich versuchen, unser Geschäftsmodell international zu übertragen, berücksichtigen wir diese Länderspezifika natürlich in der Umsetzung und stellen uns auf das Konsumentenverhalten in den jeweiligen Ländern ein.”

Diese Aussage traf Markus Fuchshofen (bonprix, Leiter E-Commerce) – Unternehmer in einem Unternehmen mit mehr als 1.2 Milliarden Euro Umsatz (2013) – im Interview auf etailment (Was Markus Fuchshofen an Asos reizt). Markus Fuchshofen verdeutlicht damit, dass sich erfolgreiche Shop-Betreiber viele Gedanken darüber machen, wie sie ihre Kunden in unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen zufriedenstellen können. Nicht zuletzt auch mit Hilfe von nationalen und internationalen Personas. Es reicht einfach nicht aus zu glauben, dass Internationalisierung bedeutet die Shop-Texten (mal eben) zu übersetzen.

Erfahren Sie im Interview mit Markus Fuchshofen weitere, spannende Erkenntnisse zu den Erfolgsfaktoren von Online-Shops: Emotionalisierung, Personalisierung, mobile Shopping Optimierung und datengesteuerte Shop-Gestaltung.

Meine heutigen Lesetipps setzen daran an und liefern Ihnen u.a. Erkenntnisse zu den Wünschen und Anforderungen von mobile Online-Shoppern, zur Gestaltung nützlicher Icons und bieten schließlich auch inspirierende Eindrücke von ungewöhnlich schicken Online-Shops.

Viel Spaß beim „Dazulernen“.

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Navigationsprobleme verstehen durch eine Kombination von IA- und UI-fokussierten Testmethoden

Probleme mit der Auffindbarkeit und Entdeckbarkeit von Inhalten oder Produkten auf Ihrer Website können zwei mögliche Ursachen haben: Die Informationsarchitektur oder das Navigationsdesign. Um solche Probleme zu beheben, müssen Sie zunächst identifizieren, an welcher dieser beiden Aspekte Ihre Nutzer scheitern.

Da die verschiedenen Methoden von Nutzertests jeweils einen unterschiedlichen Fokus legen – auf die Informationsarchitektur oder das Navigationsdesign – eignet sich zur Ergründung der Probleme eine Methodenkombination. Basierend auf einem englischsprachigen Artikel von Jennifer Cardello werde ich Ihnen diese Vorgehensweise vorstellen. Weiterlesen

Mit Mental Models Zielgruppen kennenlernen und verstehen

Das Kaufverhalten der Menschen ist von unterschiedlichen Motivationen geprägt. So agieren zum Beispiel Nutzer auf einer Website ganz verschieden – je nachdem was die gegenwärtige Intention ist. Doch welche Motivationen Nutzer haben, ist durch klassische Interviews, accompanied Shoppings oder Blickverlaufsmessungen nur schwer zu erfassen. Am Beispiel einer Studie zum Online-Einkauf von schnellverbrauchbaren Konsumgütern (FMCG), wie Lebensmitteln, Tiernahrung oder Kosmetika, sollen die konkreten Bedürfnisse und Handlungen Schritt für Schritt offengelegt werden. Wie gehen die Nutzer vom ersten Gedanken an den Einkauf bis hin zur Lieferung an die Haustür vor? Dies zu beantworten, ist die Grundlage eines erfolgreichen Online-Shops. Die Forschungsmethode Mental Models liefert hierfür eine fundierte Basis und ist zugleich eine zu Unrecht wenig genutzte Methode, um die gesamte Customer Journey in ihren Einzelschritten zu verstehen und die motivationalen Aspekte des Handelns offen zu legen– offline und online. Weiterlesen

Second Screen Studie – Teil 3: Wie sieht die TV-App der Zukunft aus?

Ganz nach dem Motto „Ich bau mir `ne App, wie sie mir gefällt…“ haben 20 Digital Natives und Early Adopter Anregungen und Wünsche an eine Second Screen-App geäußert.
Meine Fragen waren:
– Welche Funktionen sollten innerhalb einer TV-App aus/in der Zukunft zur Verfügung stehen?
– Welche Wünsche und Anregungen werden bezüglich einer TV-App der Zukunft geäußert?

Hierzu haben 20 Teilnehmer – die sehr intensiv parallel zum Fernsehen ihr Smartphone/Tablet nutzen – in unserem „Digital Living“ Zielgruppenblog sehr interessante Wünsche und Vorstellungen geäußert. Auch spannend finde ich die Aussagen zu den Ängsten bzw. Bedenken bezüglich einer innovativen TV-App, mit der das aktuell laufende Fernsehprogramm (TV-Sendung, Film, Serie etc.) parallel begleitet werden kann. Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

„Die digitale Generation tickt […] anders: In ihrer vernetzten Welt sind sie permanente Inspiration gewohnt. Online-Händler werden erst dann erfolgreich an diese Generation verkaufen können, wenn Sie den Lebensstil und das Kaufverhalten dieser Menschen verstehen und in ihrem Shop umsetzen.”

Diese Aussage traf Benjamin Otto (Otto Group, Projekt Collins) im Interview auf etailment auf die Frage: Wie werden sich Einkaufsverhalten und Kundenerwartungen in den kommenden Jahren verändern?

Benjamin Otto’s Aussage verdeutlicht sehr schön, dass sich Shop-Betreiber mehr Gedanken darüber machen sollten, wie sie verschiedene Zielgruppen (oder auch Personas) zufriedenstellen können. Es reicht einfach nicht aus zu glauben, dass Shop-Besucher immer genau wissen was sie wollen und nur beim Finden unterstützt werden wollen. Digital Natives, Frauen und auch Senioren, um nur einige Zielgruppen zu nehmen, erwarten mehr von Online-Shops. Und das zu Recht.

Meine heutigen Lesetipps liefern u.a. zahlreiche Erkenntnisse zur zielgruppengerechten Anwendungsgestaltung für Online-Shops, Geräte und mobile Anwendungen.

Viel Spaß beim „Dazulernen“.

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Wissen schaffen durch repräsentative Umfragen

young couple looking at laptopWelche Erfahrungen haben Nutzer mit E-Commerce in Deutschland gemacht? Was waren die Beweggründe im Internet einzukaufen? Wie wird sich das Einkaufsverhalten der Nutzer im Internet in den nächsten Jahren ändern? Um auf diese Fragen Antworten zu geben, ist eine repräsentative Befragung notwendig, die belastbare Daten als Entscheidungsgrundlage generiert.

Im Auftrag von JDA Software hat eResult durch eine Panelbefragung solche Erkenntnisse innerhalb kurzer Zeit geschaffen.
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Second Screen Studie – Teil 2: Welche Apps werden parallel zum Fernsehen verwendet?

AppsDiese Frage habe ich mit Digital Natives und Early Adopter in unserem „Digital Living“ Zielgruppenblog diskutiert. Doch es ergeben sich weitere Fragestellungen:
– Bei welchen TV-Sendungen werden welche Apps genutzt?
– Welche Informationen werden in den Apps aufgerufen? Warum wird die App überhaupt genutzt?
Auch hierzu haben die 20 Teilnehmer am Zielgruppenblog sehr interessante Beiträge abgegeben, welche ich nun zusammengefasst präsentieren möchte. Weiterlesen

User Centered Design zur Verbesserung der Nutzung von Geräten

UCD

Seit kurzem nutze ich ein Armband, das mir täglich rückmeldet, wie es um meinen Schlaf und meine Bewegung steht. Die Synchronisierung erfolgt über eine App, das Gerät selbst verfügt nur über einen einzigen Knopf, der Wechsel zwischen Tag- und Nachtmodus.

Um ein solches Gerät aus der Familie der Wearables zur Marktreife zu führen und den langfristigen Verkaufs- und Nutzungserfolg sicherzustellen, bedarf es einer guten Anforderungsanalyse sowie Konzeptions- und Testing-Phasen.

Folgende Methoden aus dem User Centered setzen wir sukzessive bei Geräte-Tests ein, um in verschiedenen Entwicklungsphasen die Zielgruppe einzubeziehen, wenn es denn einmal nicht um Websites oder Software geht, sondern um Hardware. Weiterlesen

Second Screen Studie: Das Fernsehen im Wandel

Was machen Sie parallel zum abendlichen Fernsehprogramm? Auch schon mal zum Smartphone oder Tablet gegriffen, um zusätzliche Informationen bezugnehmend zur laufenden TV-Sendung aufzurufen?

Um ehrlich zu sein, hat mein Smartphone bzw. Tablet schon einen festen Platz auf der Couch und kommt sehr häufig zum Einsatz. Für mich ein guter Grund dieses Verhalten, also das Thema „Second Screen“, genauer zu untersuchen. Die Ergebnisse aus einer sehr regen Diskussion in unserem Zielgruppenblog möchte ich nun vorstellen. Weiterlesen