Alle Beiträge der Kategorie: 'Methoden & Verfahren'

Mobile Remote Testing, The Strategic Marketing Optimization Manifesto, optimale Benennung von Verlinkungen, Conversion-Optimierung mit Pinterest – Linktipps von Martin Beschnitt

Mobile Usability Tests sind mühsam(er); der Versuchsaufbau erfordert mehr Technik und Fingerspitzengefühl, damit die Interaktion mit dem Device bzw. der letztlich zu testenden App oder mobilen Website auch im Beobachtungsraum / auf dem Video sichtbar wird. Auf remoteresear.ch zeigt ein neuer kurzer Post ein interessante Neuerung: „Mobile Remote Testing with Reflection“. Mithilfe der Reflection App kann man den Bildschirminhalt nun relativ einfach spiegeln bzw. auf ein anderes Gerät übertragen. Es macht eine zusätzliche Kamera (Dokumentenkamera) jedoch leider noch immer nicht obsolet, denn die Interaktion (Gesten) geschieht ja per Hand und nicht wie am PC per Mouse, die sonst mit übertragen wird.

The Strategic Marketing Optimization Manifesto:
“We listen to our gut, then test what it says.
We gather marketing research, then test it.
We create best practices, then test them.
We listen to opinions, then test them.
We hear the advice of experts, then test it….“
Jawoll, ab nun bitte nur noch so denken und auch handeln! Wichtig ist mir vor allem folgender Punkt: zuerst nachdenken / Thesen entwickeln, und dann: testen.

ux•zentrisch erörtert in Ihrem Artikel „Tipps für das Texten von Verlinkungen“ die optimale Benennung von Linkbezeichnungen am Beispiel einer Wegbeschreibung bzw. Autobahnen im Ruhrgebiet. Vielen Dank für das anschauliche Beispiel!

Sherice Jacob von unbounce zeigt in Ihrem Artikel “4 Steps to Increase Click-Throughs & Conversions with Pinterest” wie nützlich das neue Tool ist, um Kunden zu gewinnen. Interessanter Ansatz. Bin mir sicher, dass wir noch einiges rund um das Tool hören werden.

Durch die Spiegelwand: Testsettings für die Durchführung von Gruppendiskussionen

Meeting

Der so genannte „Einwegspiegel“ ist aus der Marktforschung nicht mehr wegzudenken. Vor allem bei Gruppendiskussionen ist dies die beste Möglichkeit, die Erhebung live und doch unbemerkt zu beobachten. Während sich bei Einzelinterviews (z. B. in Usability-Tests) eine reine Video- und Audioübertragung bewährt hat, sprechen bei Gruppendiskussionen einige Aspekte für die Spiegelwand:

  • Mimik und Gestik der einzelnen Probanden sind durch eine Spiegelwand besser zu erkennen, als bei einer Videoübertragung, die die gesamte Gruppe erfassen muss.
  • Es ist keine (auffällige) Kamerainstallation nötig.
  • Es sind mehrere Beobachter möglich, die die Gruppe nicht beeinflussen oder stören können.

Da die Spiegelwand jedoch nur eine der vier Seiten des Raumes ausfüllt, kann nur aus einer Richtung beobachtet werden. Es muss also genau überlegt werden, wie Moderator, Probanden und Materialen positioniert werden, damit die Beobachter das Geschehen möglichst vollständig verfolgen können.

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User Centered Innovation – Mit System zu innovativer User Experience

The creative man

Viele Unternehmen setzen gezielt auf Ideen und Feedback von Nutzern, um ihr Angebot und Ihre Produkte bzw. Ihr Sortiment zu optimieren und Innovation zu schaffen. Der Begriff „User Centered Innovation“ taucht immer häufiger auf. Aber wie lassen sich Usability und User Experience von Anwendungen auf diese Weise optimieren? Oder anders gefragt: Wie können Sie für Ihre Anwendung (z. B. Ihren Online-Shop) innovative Neuerungen auf Basis von Nutzerfeedback und –ideen generieren? Können Nutzer überhaupt „Innovation“? – Aber klar! Wenn Sie deren Potenzial systematisch „anzapfen“.

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Wie ein Inspirationspool in der Konzeption gezielt zu neuen Erkenntnissen führt

In einem Inspirationspool werden diverse Fundstücke gesammelt, die in irgendeiner Form für die Arbeit eines Konzepters, Designers oder UX-Consultants interessant sein könnten. Das können beispielsweise Screenshots von Good Practices aus dem Webdesign sein, Fotos von Gegenständen mit außergewöhnlicher User Experience oder Screens von gut gemachten Apps.
Alle Fundstücke werden sorgfältig verschlagwortet und sind so für verschiedene Anwendungsfälle wieder auffindbar.

eResult füllt gemeinsam einen solchen Inspirationspool seit fast drei Jahren und hat entsprechend schon über 1500 Beispiele zusammengetragen. In einem Beitrag von Thorsten Wilhelm wurde dieser Inspirationspool bereits einmal vorgestellt.

Jetzt geht es darum, welche Möglichkeiten ein solcher Inspirationspool bieten sollte, damit er in der täglichen Arbeit effektiv und zielgerichtet für konkrete Fragestellungen eingesetzt werden kann.

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Das eCommerce Trendbook 2012, Steve Jobs Customer Centered Design, das Landingpage Optimization Game, Tipps & Tricks für Usability-Test von Online-Games und ein besseres Verständnis von User Experience Design – Linktipps von Martin Beschnitt

Im „Trendbook eCommerce 2012″ präsentiert Hamburg@work gemeinsam mit TrendONE, OTTO und T-Systems Multimedia Solutions insgesamt 100 Micro-Trends für den Einkauf der Zukunft . Es werden Themen wie Influencal Marketing, Curated Commerce und Mobile Commerce angesprochen, sowie weitere Felder darüber hinaus diskutiert. Das sehr gehaltvolle Dokument steht unter http://www.e-commerce-hamburg.de/trendbook2012/ zum kostenlosen Download bereit.

Ein sehr unterhaltsames Fundstück unserer Kollegen von uxzentrisch.de ist das Videos von Steve Jobs auf einer Apple Konferenz im Jahre 1997. Steve Jobs spricht hier von spricht Steve von Customer Experience und von „Customer Centered Design“. Ja, letztendlich dreht sich alles um den Kunden (und nicht bloß den Anwender) und den Profit den ich mit ihm mache(n möchte).

Play the Landing Page Optimization Case Study Game! Testen Sie Expertenwissen in Sachen Landingpage Optimierung im Online Game von WiderFunnel: http://www.conversionskills.com/ Leider erhalten Sie die Auflösung und weitere Informationen (Case Study) nur bei Angabe Ihrer Emailadresse.

Usability-Test von Online Games: der britische Dienstleister Webcredible hat hierzu interessante Tipps & Tipps in Sachen methodische Vorgehensweise besonders bei Social Online Games zusammengestellt. Leider ist deren Website recht buggy (oder liegts an meinem Mozilla?) Hier ist dennoch der Link zum Artikel: Top methods for social game usability testing.

In meinem letzten Artikel habe ich mich mit „Nutzerorientierte Gestaltungsprozesse (UCD) – Beispiele aus der Praxis“ beschäftigt. Im aktuellen Post von Andrew Meyer auf uxbooth.com werden acht mehr oder weniger bekannte Diagramme vorgestellt, die das wesentliche Verständnis von User Experience Design fördern sollen. Recht nett anzuschauen die einzelnen Grafiken; wer technische Definitionen a la DIN EN ISO XY erwartet: bitte nicht klicken! 8 Must-see UX Diagrams.

Viel Spaß beim Schmökern.

Gewöhnungseffekte der Augen: Wie sich Blickbewegungen über die Betrachtungsdauer einer Website verändern

Mit Hilfe von Eyetracking können heute wichtige Fragen zur Wahrnehmung von Seitenbereichen und Elementen auf Websites beantwortet werden. Die Messung von Blickbewegungen kann zudem Erkenntnisse in Bezug auf Eyecatcher und bestimmte Blickpfade liefern, z. B.: Welche „Wege“ legt das Auge auf einer bestimmten Site zurück?

Meist sind die Fragestellungen auf einen konkreten Ausschnitt einer Website bezogen. Doch wie sieht eigentlich der Blickverlauf im Verlauf des Surfens auf einer Website aus? Genauer gesagt: Verändert sich der Blickverlauf, wenn Nutzer von der Startseite aus tiefer in das Angebot einsteigen und bestimmte Elemente wie z. B. die Navigation immer am selben Platz bleiben? Gewöhnt sich das Auge also an den Aufbau? Diesen Fragen sind Kaspar et al. (Universität Osnabrück) nachgegangen und haben interessante Entdeckungen gemacht.

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10 Nutzer, 2 Testschleifen, 3 Tage: (Wie) Agiles Testing funktioniert!

Viele Unternehmen entwickeln Ihre Anwendungen mittlerweile agil, um möglichst schnell auf Anforderungen Ihrer Kunden (bzw. Nutzer) reagieren zu können. Oftmals geht es darum, neue Anwendungen oder einzelne Funktionalitäten möglichst schnell zu implementieren und somit für die Nutzer verfügbar zu machen. Gezielte Nutzertests bleiben dabei oft auf der Strecke.

Die Folge: Die Nutzer müssen sich mit z. T. wenig ausgereiften Funktionen herumschlagen und die Entwickler müssen diese Probleme aufwendig beheben.

Die Lösung: Kombinieren Sie agile Entwicklung mit User Experience-Beratung und evaluieren Sie einen Prototyp Ihrer Anwendung bereits innerhalb von 3 Tagen. Egal in welcher Entwicklungsphase Sie sich befinden.

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Überblick Online-Panel in Deutschland

IhreMeinung Tastatur

Um die Meinung von Nutzern bei der (Weiter-)Entwicklung von Websites mit einzubeziehen im Sinne eines User-Centered-Design Prozesses, wie ihn auch Martin Beschnitt hier kürzlich diskutiert hat, sind Zielgruppen-Befragungen gerade zu Beginn sehr aufschlussreich. Daher möchte ich an dieser Stelle einmal Online-Panel mit Fokus auf Deutschland vorstellen und deren Besonderheiten nennen. Vorteile einer Online-Erhebung gegenüber Telefon- oder Face-to-Face-Interviews sind insbesondere die Schnelligkeit und die kostengünstige Erhebung.

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3 Jahre Kundenblogs – Über die Entstehung und Weiterentwicklung eines neuen Marktforschungsinstruments

Kundenblogs sind Weblogs, die gezielt zu Marktforschungszwecken eingesetzt werden. Vor inzwischen schon drei Jahren wurde bei eResult der erste Kundenblog ins Leben gerufen – Grund zum Feiern und für einen Rückblick auf die Entwicklung dieses im Vergleich zu anderen Methoden immer noch relativ „jungen“ Instruments.

Wie also fing der Einsatz von Kundenblogs an?

Vorläufer der Kundenblogs waren Kundenpanels, in denen die Teilnehmer im Sinne eines Mystery Shopping Ansatzes Testkäufe durchführten und diese über einen Fragebogen bewerteten.
Mit der Zeit kam dann der Wunsch auf, den Panelteilnehmern eine flexiblere Diskussionsplattform zu bieten, auf der sie jederzeit über ihre Erfahrungen und Ideen berichten konnten, unabhängig von vorgegebenen Testkäufen.
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Nutzerorientierte Gestaltungsprozesse (UCD) – Beispiele aus der Praxis

Erst kürzlich haben wir uns bei eResult intern die Frage gestellt: was ist eigentlich user centered design für uns?
In der Theorie ist es ein iteratives Vorgehen unter Einbeziehung von Nutzern, das mehrere Phasen durchläuft: 1. Analyse des Nutzungskontextes, 2. Definition der Anforderungen, 3. Konzeption und Entwurf/Prototyping, 4. Evaluation (siehe z. B. DIN EN ISO 9241-210).

In der Praxis läuft es jedoch meist aufgrund verschiedener Rahmenbedingungen (Zeit, Budget, mindset, Workflows, Zuständigkeiten,…) nicht immer mustergültig ab….

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