Kategorie-Archiv: Methoden & Verfahren

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

„Die digitale Generation tickt […] anders: In ihrer vernetzten Welt sind sie permanente Inspiration gewohnt. Online-Händler werden erst dann erfolgreich an diese Generation verkaufen können, wenn Sie den Lebensstil und das Kaufverhalten dieser Menschen verstehen und in ihrem Shop umsetzen.”

Diese Aussage traf Benjamin Otto (Otto Group, Projekt Collins) im Interview auf etailment auf die Frage: Wie werden sich Einkaufsverhalten und Kundenerwartungen in den kommenden Jahren verändern?

Benjamin Otto’s Aussage verdeutlicht sehr schön, dass sich Shop-Betreiber mehr Gedanken darüber machen sollten, wie sie verschiedene Zielgruppen (oder auch Personas) zufriedenstellen können. Es reicht einfach nicht aus zu glauben, dass Shop-Besucher immer genau wissen was sie wollen und nur beim Finden unterstützt werden wollen. Digital Natives, Frauen und auch Senioren, um nur einige Zielgruppen zu nehmen, erwarten mehr von Online-Shops. Und das zu Recht.

Meine heutigen Lesetipps liefern u.a. zahlreiche Erkenntnisse zur zielgruppengerechten Anwendungsgestaltung für Online-Shops, Geräte und mobile Anwendungen.

Viel Spaß beim „Dazulernen“.

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Wissen schaffen durch repräsentative Umfragen

young couple looking at laptopWelche Erfahrungen haben Nutzer mit E-Commerce in Deutschland gemacht? Was waren die Beweggründe im Internet einzukaufen? Wie wird sich das Einkaufsverhalten der Nutzer im Internet in den nächsten Jahren ändern? Um auf diese Fragen Antworten zu geben, ist eine repräsentative Befragung notwendig, die belastbare Daten als Entscheidungsgrundlage generiert.

Im Auftrag von JDA Software hat eResult durch eine Panelbefragung solche Erkenntnisse innerhalb kurzer Zeit geschaffen.
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Second Screen Studie – Teil 2: Welche Apps werden parallel zum Fernsehen verwendet?

AppsDiese Frage habe ich mit Digital Natives und Early Adopter in unserem „Digital Living“ Zielgruppenblog diskutiert. Doch es ergeben sich weitere Fragestellungen:
– Bei welchen TV-Sendungen werden welche Apps genutzt?
– Welche Informationen werden in den Apps aufgerufen? Warum wird die App überhaupt genutzt?
Auch hierzu haben die 20 Teilnehmer am Zielgruppenblog sehr interessante Beiträge abgegeben, welche ich nun zusammengefasst präsentieren möchte. Weiterlesen

User Centered Design zur Verbesserung der Nutzung von Geräten

UCD

Seit kurzem nutze ich ein Armband, das mir täglich rückmeldet, wie es um meinen Schlaf und meine Bewegung steht. Die Synchronisierung erfolgt über eine App, das Gerät selbst verfügt nur über einen einzigen Knopf, der Wechsel zwischen Tag- und Nachtmodus.

Um ein solches Gerät aus der Familie der Wearables zur Marktreife zu führen und den langfristigen Verkaufs- und Nutzungserfolg sicherzustellen, bedarf es einer guten Anforderungsanalyse sowie Konzeptions- und Testing-Phasen.

Folgende Methoden aus dem User Centered setzen wir sukzessive bei Geräte-Tests ein, um in verschiedenen Entwicklungsphasen die Zielgruppe einzubeziehen, wenn es denn einmal nicht um Websites oder Software geht, sondern um Hardware. Weiterlesen

Second Screen Studie: Das Fernsehen im Wandel

Was machen Sie parallel zum abendlichen Fernsehprogramm? Auch schon mal zum Smartphone oder Tablet gegriffen, um zusätzliche Informationen bezugnehmend zur laufenden TV-Sendung aufzurufen?

Um ehrlich zu sein, hat mein Smartphone bzw. Tablet schon einen festen Platz auf der Couch und kommt sehr häufig zum Einsatz. Für mich ein guter Grund dieses Verhalten, also das Thema „Second Screen“, genauer zu untersuchen. Die Ergebnisse aus einer sehr regen Diskussion in unserem Zielgruppenblog möchte ich nun vorstellen. Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Über 1.150 Fans in Facebook, 250 verzeichnete Experten und eine stetig wachsende Anzahl an Mitgliedern – das sind nur einige Daten & Fakten zum Berufsverband der deutschen Usability und User Experience Professionals und seiner hervorragenden Arbeit für die Usability-Szene in Deutschland.

Damit sich vor allem die Mitglieder untereinander (noch) besser kennenlernen und vernetzen können, gibt es seit Juni 2014 eine neue Artikelserie auf dem Blog des Berufsverbandes: Mitglied der Halbwoche!

Dahinter verbergen sich Interviews mit motivierten und engagierten G-UPA Mitgliedern.
Spannend zu lesen, die bisherigen Interviews mit Thomas Geis, Tim Bosenick und Andreas Lehmann. Mitlesen und sich auch selbst den Fragen stellen lohnt sich. Letzteres ist jedem G-UPA Mitglied möglich.

Viel Spaß beim untereinander besser Kennenlernen!

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Mental Maps 2014: Wo erwarten Nutzer die Suche in Onlineshops?

Schon über Jahre wird die Position der Suchfunktion auf Onlineshops heiß diskutiert. Klar; oberhalb des Contents muss sie auf jeden Fall platziert sein. Aber eher im linken, zentralen oder rechten Seitenbereich? In unserer aktuellen Studie „Mental Maps 2014“ haben jeweils 600 deutsche als auch britische Internetnutzer hierauf eine Antwort gegeben. Weiterlesen

Position und Relevanz von 14 zentralen Onlineshop-Elementen: (Kaum) Unterschiede zwischen Deutschen und Briten

In unseren aktuellen Studie „Mental Maps 2014“ haben wir 600 deutsche als auch britische Nutzer von Onlineshops befragt, wo sie die einzelnen Onlineshop-Elemente auf einer Webseite positionieren würden und wie wichtig ihnen diese Funktion überhaupt ist. Das Ergebnis: Fast alle untersuchten Elemente (z. B. Warenkorb, Suchfunktion, Hauptnavigation etc.) werden an der jeweils gleichen Stelle auf einem Onlineshop erwartet. Größere Unterschiede gibt es aber in der Relevanz einzelner Onlineshop-Funktionen. Weiterlesen

Fallbeispiel Website-Konzeption: Von der Idee bis zum fertigen Design

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Die Entwicklung digitaler Anwendungen muss nicht nach Schema F erfolgen. Individuelle Anforderungen und Gegebenheiten müssen mit einer individuellen Vorgehensweise bedient werden. Aus der Vielzahl von UX-Methoden sollten daher genau diejenigen ausgewählt werden, die das jeweilige Vorhaben zielführend unterstützen.

Im Folgenden möchte ich anhand eines Fallbeispiels verdeutlichen, wie ein sehr schlanker Konzeptionsprozess aussehen kann und welche Schritte und Fallstricke es hierbei gibt. Aber auch, wie und in welchen Phasen die Bedürfnisse der späteren Nutzer einfließen.

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Kreativität bei der Logo-Platzierung in Onlineshops? Bitte nicht!

Es ist ein häufig diskutiertes Thema und auch schon mehrfach Fokus unserer Untersuchungen und Beiträge gewesen: Kann man das Logo auch rechts oder mittig platzieren? Können: ja, sollen: nein. Das zeigen auch die aktuellen Ergebnisse der Mental Maps-Studie von eResult. Weiterlesen