Kategorie-Archiv: Methoden & Verfahren

Der UX Chefkoch empfiehlt: UX Monitoring Programm

Dieses Rezept ist besonders empfehlenswert für Unternehmen, die UX geschäftsstrategisch begreifen. Ein UX Monitoring Programm misst kontinuierlich quantitative UX Werte und stellt den Bezug dieser UX Werte zu Unternehmenszielen her.
Es sättigt das Unternehmen als UX Hauptgang im Zusammenspiel mit Web Analytics (Entrée) und Business Intelligence (Dessert) uns liefert alle wichtigen Nährstoffe für ein gesundes Wachstum.

Man nehme: Weiterlesen

Content First und modulare Wireframes für eresult.de – User-Centered Design Reality-Check Teil 2

In der Fortsetzung meines letzten Beitrags zum Redesign unserer Website eresult.de soll es diesmal um das Thema Konzeption gehen. Da wir von Beginn an mit einem responsive Design planten, sollte der Entwurf der Layouts so unabhängig von bestimmten Auflösungen sein wie möglich – wir folgten deshalb dem Ansatz “Content First” und einem modularen Design. Die Anordnung der Contentmodule bei unterschiedlichen Seitenbreiten sowie die grobe Ausgestaltung der einzelnen Module definierten wir im Anschluss in Form von Wireframes. Wie dieser Prozess genau ablief und die dabei entstandenen Deliverables möchte ich heute zeigen.

Das Projekt: Relaunch von eresult.de

Unsere alte Website bestand in ihrer grundsätzlichen Form bereits seit 2009 – und das sah man ihr auch sicherlich an. Abgesehen vom altehrwürdigen Design war vor allem die mangelnde Darstellung auf mobilen Endgeräten nicht mehr akzeptabel. Und auch im Hintergrund waren einige Änderungen nötig, denn es war bisher noch kein CMS im Einsatz. Weiterlesen

Recap UX-Congress 2014 – UX-Tools, Methodenvergleich, Smarthome und Ausblick in die Zukunft

ux-congressIn dieser Woche fand der diesjährige ux congress (#uxcongress) in Frankfurt am Main statt. In der Frankfurt School of Finance & Management trafen sich mehr als 150 Personen aus dem Bereich der User Experience Forschung und Praxis.

Das abwechslungsreiche Vortragsprogramm kam bei den Besuchern sehr gut an! Auch zwei Workshops wurden in diesem Jahr angeboten – unter anderen suchte der „eResult Tool-Scout und Axure Fu-Master“ Jan Pohlmann den Austausch und die Diskussion zu Software von unmoderierten Remote Usability Tests, Unterstützung bei klassischen Usability-Tests und auch rund um das Testing der Informationsarchitektur. Weiterlesen

Onlineforschung: Antworttendenzen, Durchklicker und Kontrollfragen

Nachdem im Rahmen des qualitativen Produktmanagements bei eResult seit August auch wieder regelmäßig über methodische (Lab-) Highlights gebloggt wird, zieht das quantitative Produktmanagement natürlich nach und wird – ebenfalls alle 2 Monate – Neues und Wissenswertes zu quantitativen Methoden veröffentlichen.
Antworttendenzen_Bild1Wie auch in der Praxis wird der Fokus hierbei auf Online-umfragen liegen und mit diesem Thema möchte ich heute auch direkt starten: Nämlich mit der Beantwortung von Onlineumfragen, auftretenden Antworttendenzen, „Durchklickern“ und was man dagegen tun kann. Weiterlesen

Weitere Erkenntnisse zur Steigerung der Nutzerzufriedenheit auf Hotelwebsites

Im einem der letzten usabilityblog.de Artikel wurde beschrieben, dass Zahlungsmodalitäten für Hotelbucher eine absolute Pflichtinformation darstellen und zwingend auf Hotelwebsites vorausgesetzt werden.

In dem heutigen Blog wird auf ein weiteres Seitenelement aus der im Juli 2014 durchgeführten Hotelstudie detaillierter eingegangen. Der Einsatz von Social-Media-Aktivitäten und Inhalten stößt bei den Hotelbuchern auf ein sehr geteiltes Echo. Während Kundenbewertungen für Zufriedenheit und eine positive Wahrnehmung der eigenen Hotel-Website führen, werden Social-Media-Inhalte (wie z. B. Facebook oder Twitter) aber auch andere interaktive Elementen sehr neutral eingestuft. Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Click & Collect – Online bestellen und im Laden abholen. Klingt nach schlechter Usability: Umständlich, wenig nützlich und auch nicht einfach.

Fans schätzen die Ersparnis bei den Versandkosten, Flexibilität, die Möglichkeit die Ware vor dem Kauf zu begutachten und die einfache Rückabwicklung – falls nötig. Dennoch: Erst 9 % haben diese Option schon mal genutzt (Konzept & Markt Studie: Black-Box Online-Shopping). Also wenig Potenzial?

Es kommt wohl drauf an: Auf das Produkt und die Zielgruppe(n). eBay hat jedenfalls schon mal reagiert und bietet diese Lieferoption nun auch (seinen Händlern) an. Die nutzen das auch, vor allem in Großbritannien. Hier können eBay-Händler Click & Collect selbst dann anbieten, wenn sie selbst gar keine Läden haben. Möglich macht’s eine Kooperation mit dem britischen Multichannel-Händlers Argos (eBay Collection Points).

Grund genug das näher zu erforschen – ich hoffe wir sehen bald die ersten Anforderungsanalysen in diesem Bereich und vielleicht ja auch „Lieferoptionen-Personas“, so dass Händler die für ihre Kundschaft passenden Liefervarianten anbieten können. Oder gibt’s dazu schon Forschung, nur ich kenn sie nicht? Hinweise willkommen.

Meine heutigen Lesetipps setzen daran an, gehen auf ME-Commerce (Personalisierung im Online-Shopping) ein, unterstützen Sie beim Entwickeln von Innovationen und zeigen Ihnen anschaulich, wie Zalando sich mit der Zeit gewandelt hat. Natürlich gibt’s auch Verweise auf die Top-Artikel auf Usabilityblog.de im Oktober (Fließtextformulare, Hotelwebsites, UX Lab News).

Viel Spaß beim „Dazulernen“.

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Neues aus dem UX Lab: Morae, Desirability & Interviewer-Tipps

UX_Lab_eResult_kleinSeit August 2014 verantworte ich das Produktmanagement qualitative Analysen bei eResult. Grund genug ab sofort alle 2 Monate über methodische Highlights aus dem UX Lab von Kollegen rund um den Globus als auch von eigenen Verbesserungen & Learnings zu berichten.

Starten möchte ich heute mit einer charmanten Alternative zu Morae, einem spannenden Toolkit von Susan Mercer die „Begehrtheit“ eines Produktes neben der reinen Usability zu erfragen, sowie 3 hands-on Tipps zur Verbesserung Ihrer Interviewer-Fähigkeiten aus dem Hause der Nielsen Norman Group. Weiterlesen

Erkenntnisse zur Steigerung der Nutzerzufriedenheit auf Hotelwebsites

Hotelbuchungsportale wie z.B. HRS haben in den vergangenen Jahren den Such- und Rechercheprozess nach Hotelangeboten deutlich vereinfacht und beschleunigt. Um den hoteleigenen Internetauftritt stärker auf die Bedürfnisse der Besucher anzupassen, wird es für Hotelbetreiber immer wichtiger, sich auf die relevanten Informationen und Funktionen zu fokussieren.

Zu diesem Zweck wurden über 800 Hotelbucher in einer internetrepräsentativen Umfrage (nach AGOF) dazu befragt, welche Seitenelemente sie auf einer Hotelwebseite für zwingend notwendig halten, welche sogar Begeisterung auslösen können und welche Elemente als unnötig angesehen werden. Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Die Logistikbranche bietet uns nun schon seit vielen Wochen stetig neue Themen und Produktideen. Ein toller Markt, der sich eindeutig zum Käufermarkt entwickelt: Die Wünsche und Anforderungen von Online-Shoppern treiben die Unternehmen dieser Branche zu immer neuen Lösungen.

Paketbutler Der PaketButler: Nie mehr ein Paket verpassen (Quelle: neuhandeln.de).

Nicht zuletzt die DHL Paket wagt derzeit viel Neues, um Online-Shoppern das Empfangen von Paketen so einfach wie möglich (=hohe Usability) zu machen und dabei einen zusätzlichen Nutzen aus Kundensicht zu bieten. Eines der neuesten Ideen: Der PaketButler .

Eine faltbare Box die nicht zerschneidbar ist und über einen an der Wohnungstür befestigten Metallriemen vor „mitnahmefreudigen Nachbarn“ gesichert wird. Zudem wird der PaketButler mit einem Metallband verschlossen, welches nur vom Kunde und Zusteller geöffnet werden kann (Chip-gesteuert).

Klingt aufwändig – ist ist es wohl auch, soll die Box und der entsprechende Service um die 100 EUR kosten. Bleibt also die Frage, ob es einen Markt mit zahlungswilligen Kunden gibt und wie gut bedienbar das System ist. Wir als UXler dürfen uns aber schon einmal über ein weiteres, neues Testobjekt freuen und gespannt ersten UX Studien darüber entgegensehen.

Meine heutigen Lesetipps setzen daran an und liefern Ihnen u.a. Erkenntnisse zu den Wünschen und Anforderungen an Paketdiensten, zur Gestaltung nützlicher Produkttexte auf Online-Shops und den Einsatz von Eye-Trackern zur Optimierung von Formularen.

Viel Spaß beim „Dazulernen“.

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