Kategorie-Archiv: Methoden & Verfahren

Really Rapid Prototyping – Erfolgsfaktoren für 4 Iterationen in 2 Tagen

Intro

Rapid Prototyping ist eine sehr effiziente Methode, um User Research mit der Konzeption zu verzahnen. Durch das iterative Vorgehen mit abwechsenden Tests eines Klickdummies und dem Durchführen von Anpassungen kann das Design innerhalb kürzester Zeit Schritt für Schritt optimiert werden. Im Normalfall erstreckt sich solch ein Projekt über eine Reihe von Tagen, da sowohl für die Tests als auch für die Anpassungen je mindestens ein Tag eingeplant wird. Aber es geht auch schneller – mein Rekord in einem kürzlich durchgeführten Projekt liegt bei 4 Schleifen innerhalb von 2 Tagen. Damit das funktioniert bedarf es allerdings einiger Voraussetzungen: Dem richtigen Timing im Projekt, dem richtigen Team von Kunden- und Agenturseite, dem richtigen Prototyp und der richtigen Iterationensfrequenz.

Weiterlesen

Nutzen Sie ‚Kulturdimensionen‘ zur erfolgreichen Internationalisierung und Lokalisation

Kultur_UsabilitDer Erfolg internationaler Websites hängt maßgeblich davon ab, wie gut das Interface auf die länderspezifischen Anforderungen und Erwartungen ausgerichtet ist. Es gilt stets, die jeweiligen Märkte, Zielgruppen und lokalen Wettbewerber genauestens zu analysieren, um seine Website zu internationalisieren bzw. multiplizieren (Schritt 1) und dann erfolgreich lokalisieren (Schritt 2) zu können.

Hierbei helfen Ihnen die sogenannten ‚Kulturdimensionen‘ nach Hofstede, Hall/Hall und Trompenaars.

Weiterlesen

Eyetracking auf mobilen Endgeräten – mobile Websites und Anwendungen gezielt optimieren

Gazeplot Tablet

Das Surfen im Internet verlagert sich immer stärker auf mobile Endgeräte. Laut einer aktuellen Studie des BVDW ist der Anteil täglicher Smartphone-Nutzer seit 2011 um 41% angestiegen, während im gleichen Zeitraum die tägliche PC-Nutzung um 33% abgenommen hat. Um den Anschluss an die Zielgruppe nicht zu verlieren, muss man sich auch mobile positionieren. Eine 1 zu 1 Übersetzung der Website oder Anwendung auf den mobilen Kontext ist natürlich nicht möglich – neue Konzepte des Layouts und der Bedienung müssen realisiert werden, um den Bedürfnissen der mobile User gerecht zu werden. Diese sollten natürlich im Usability-Test mit den Nutzern getestet werden. Während zuvor auf mobilen Angeboten nur das Nutzerverhalten beobachtet werden konnte, ist nun auch der Einblick in das Blickverhalten mit Hilfe von Eyetracking mit dem X2 Eyetracker aus dem Hause Tobii und dem entsprechenden Mobile Device Stand möglich.

Auch die Übersetzung der Eyetracking-Methode von Websites auf mobile Endgeräte ist nicht 1 zu 1 möglich.

  • Wie das Eyetracking auf mobilen Endgeräten funktioniert,
  • was dabei anders ist als beim Eyetracking am Desktop,
  • für welche Fragestellungen und Einsatzgebiete es sich eignet
  • und was man alles bei der Planung eine entsprechenden Projekts beachten sollte,

erfahren Sie in diesem Artikel.
Weiterlesen

User Centered Design am Beispiel jena.de – Methoden richtig kombinieren

Jena Start

Wenn Sie einen Re-Launch oder ein Re-Design Ihrer Website oder Anwendung planen, sollten Sie bereits von Beginn an Ihre Nutzer einbeziehen. Nur so erzielen Sie am Ende ein Ergebnis, mit dem nicht nur Sie, sondern auch die Nutzer Ihrer Seite zufrieden sind. Aber worauf kommt es dabei an? Welche Methoden können bei einem solchen Prozess zur Anwendung kommen oder wie kombiniert man diese richtig? In diesem Beitrag möchte ich anhand eines Fallbeispiels exemplarisch erläutern, wie Sie einen Re-Design im Sinne des User Centered Design angehen können.

Weiterlesen

Usability-Heuristiken und SUCCESS-Regeln: eine starke Kombination für erfolgreiche Business Intelligence-Systeme

Gerne bin ich der Einladung unseres Partners Selbach Information Systems gefolgt, auf der arc|twenty, anlässlich des 20jähriges Firmenjubiläums des BI-Lösungsanbieters arcplan, einen ‚fachfremden‘ Vortrag zum Thema Usability zu halten.

Kein leichtes Unterfangen, denn immerhin geht es bei Business Intelligence-Anwendungen um eine kleine, aber feine Anwendergruppe im Unternehmen – bis hin zum einflussreichsten N=1, dem CEO.

Die Vorbereitungen auf den Vortrag, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen BI-Lösungen haben mich dann dazu verleitet, den Vortragstitel „In 30 Minuten zum Usability-Experten“ zu taufen. Denn das zustimmende Feedback im Nachgang an den Vortrag (voller Saal mit ca. 40 Zuhörern) hat mir noch einmal bestätigt, dass Usability ein wichtiger Erfolgsfaktor für Business Intelligence Systemen ist.

Jedoch liegt der Schwerpunkt bei der Konzeption und Optimierung von Informationssystemen eher im Integrieren und Darstellen der zahlreichen Unternehmenskennzahlen.

Meine Erkenntnis: Was dem Usability-Consultant seine Heuristiken nach Nielsen, sind dem Business-Intelligence-Experten die SUCCESS-Regeln nach Prof. Hichert. Die Kombination dieser Guidelines unterschiedlicher ist nötig für eine höchst nutzerfreundliche und erfolgreiche BI-Anwendung.

Weiterlesen

Wir sind Full-Service! United E-Commerce – Ein starkes Netzwerk für E-Commerce

Logo

Seit Gründung der eResult GmbH im Jahre 2000 bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Beratungs- und Forschungsdienstleistungen in den Bereichen Usability, User Experience und Online-Marktforschung an.

Erfahren Sie, warum nicht nur das Orange der United E-Commerce Polo-Shirts so hervorragend zu eResult passt, sondern auch das Leistungsspektrum der anderen 10 gleichberechtigten Partner…

Weiterlesen

Rekrutierung von Testpersonen für internationale Usability-Studien

International education concept

Bei einem Usability-Test oder einer Fokusgruppe im Ausland gilt es im Vorfeld einiges zu beachten. Zum Beispiel bei der Auswahl der Länder, in denen getestet werden oder in Bezug auf die Einweisung der Partner im jeweiligen Land. Ein besonders entscheidender Punkt ist aber auch die Auswahl und Rekrutierung der Testpersonen für die Studie – hier gibt es im internationalen Kontext ebenfalls einige „Stolpersteine“ und zwar sowohl organisatorisch als auch methodisch.

Weiterlesen

Customer Journey, User Experience, Maps und der umfassende Blick auf den Nutzer

Teaserbild Customer Journey Maps

Jede erfolgreiche Site dreht sich ganz um den Nutzer. Daher haben wir UX-Experten eine ganze Werkzeugkiste voller Methoden, die Nutzer besser kennenzulernen. Eine, von der man in letzter Zeit immer wieder liest, ist die Customer Journey Map.

Aber warum kommt diese so selten zum Einsatz? Und was bringt sie überhaupt?

Im Folgenden stelle ich Ihnen kurz vor, was Customer Journey Maps eigentlich sind, welche Vor- und Nachteile sie haben und wie man sie sinnvoll im Projekt einsetzt.

Weiterlesen

Erfolgsoptimierung für Ihre transaktionsorientierte Website leicht gemacht

Balkendiagramm erstellen

Lediglich SEO und SEM zu betreiben reicht nicht mehr aus, um die Wertschöpfung transaktionsorientierter Internetportale zu erhöhen. Es gilt mithilfe von Conversion Optimierung die Besucher zu Käufern zu machen und somit Ihren Ertrag und ROI zu steigern.

Natürlich ist dies wie bei nahezu allem leichter gesagt als getan; und es braucht Zeit, Vorbereitung und Erfahrung. Dennoch möchte ich Ihnen den bei eResult etablierten Analyse-, Konzeptions- und Testing-Ansatz zur Erfolgsoptimierung von transaktionsorientierte Websites vorstellen. Mit dem Ziel, dass Sie etwas daraus für Ihre tägliche Arbeit mitnehmen können.

Weiterlesen

Navigationsprobleme im Ansatz vermeiden durch Reverse Card Sorting

Intro

Das offene Card Sorting ist eine bewährte Methode, um die Entwicklung oder Optimierung einer Informationsarchitektur zu unterstützen. Es hilft, das mentale Modell der Nutzer zu verstehen und so die Inhalte besser zu gruppieren und zu benennen. Die Entwicklung der Informationsarchitektur findet meist früh im Projekt statt, da sie die Basis für weitere Entwicklungsschritte wie die Navigation bildet. Somit ist es sinnvoll, sie auch so früh wie möglich mit echten Nutzern zu testen und Probleme im Ansatz zu erkennen und zu korrigieren.

Aber wie testet man eine Informationsarchitektur? Häufig wird ein geschlossenes Card Sorting empfohlen, doch ist das wirklich die richtige Vorgehensweise? – Nein, denn mit dem so genannten Reverse Card Sorting gibt es eine wesentlich besser geeignete Methode. In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen, wie diese funktioniert und was Sie beachten sollten.

Weiterlesen