Kategorie-Archiv: Methoden & Verfahren

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Material Design: Setzt Google nun auch im Design einen neuen Standard?

Jordan Crone, Apple Fan, vertritt in einem nachvollziehbaren Beitrag auf UX-Magazine genau diese These:

Jordan Crone

„Between Google Search, Gmail, and Android, Google has one of the largest reaches of any tech company in the world. It’s only a matter of time before Material Design is the norm. It’s Google’s world, we’re just living in it.“ – Kann man so sehen, muss man aber nicht.

 
Materialdesign introduction

Auf jeden Fall sollten Sie die Entwicklungen in diesem Bereich beobachten. Eine gute Grundlage dazu bieten die umfangreichen und toll aufbereiteten Hintergrund-Infos zu Material Design von Google selbst.

Was gab’s sonst noch Spannendes für UX’ler?

Ich habe für Sie weitere 9 Link- bzw. Lesetipps zusammengestellt, u. a. zu den Themen:

  • Zielgruppenforschung:
    • UX-Tests mit Kindern durchführen
    • Gender-Forschung: Frauen & Männer beim Online-Shopping
  • UX-Tests mit Silverback aufzeichnen und analysieren
  • Mega Dropdown-Menüs nutzergerecht gestalten
  • Paywall-Optimierung: Tipps zum Steigern der Konversionsrate

Viel Freude und viele Anregungen mit meinen heutigen 9 Linktipps.

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Das Unsichtbare sichtbar machen – Entwicklung eines neuen Fragebogens zur Messung von Intuitivität

„Der Nutzer muss die Seite intuitiv bedienen können“, solche Aussagen werden häufig getroffen, wenn es um die Nutzerfreundlichkeit einer Webseite geht. Aber was bedeutet dieser Anspruch eigentlich? Welche Faktoren entscheiden darüber, ob eine Webseite jetzt intuitiv bedienbar ist oder nicht? Wir bei eResult haben uns darüber Gedanken gemacht, die Wissenschaft zu Rate gezogen und viel mit Nutzern diskutiert. Das Ergebnis ist ein neuer Fragebogen, der die Einflüsse von Intuitivität aufgreift und auf verschiedenen Dimensionen abfragt. So kann ermittelt werden, ob der Nutzer die Bedienung einer Webseite als intuitiv empfindet. Weiterlesen

9 Tipps für Usability-Messmethoden bei Kindern

Kinder erobern immer mehr den Markt. Jüngere Kinder kaufen zwar selbst noch keine Produkte, haben allerdings einen sehr großen Einfluss auf die Kaufentscheidung der Eltern. Für Produkthersteller ist dabei besonders interessant, warum sich Kinder für genau dieses Produkt und nicht für ein anderes entscheiden. Die spannende Herausforderung liegt darin herauszufinden, wie bestimmte Produkte auf Kinder wirken.

Aber was muss beachtet werden, wenn Wirkungen von Produkten auf Kinder überprüft werden? Gibt es denn überhaupt „pauschale“ Kriterien für Messmethoden bei Kindern?

Kinder

Ein Blick in die entwicklungspsychologische Forschung verrät: verschiedene Altersgruppen, erfordern spezifisch angepasste Messmethoden. Ein 3-Jähriger, der noch nicht lesen und nicht besonders lange zuhören kann, muss natürlich anders befragt werden, als ein 8-Jähriger, der bereits gut lesen kann.

Dabei gibt es sowohl bei der Testung an sich (vgl. Al Issawi, 2015 10 Tipps fürs Usability Testing mit Kleinkindern: Herausforderung – aber ein Riesenspaß!), als auch bei der Entwicklung entsprechender Messinstrumente einiges zu beachten. Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Immer mehr Unternehmen holen sich UX-Wissen und Methoden-Kompetenz ins eigene Haus. Inhouse UX’ler sind als Botschafter für eine nutzergerechte Gestaltung von Produkten und Prozessen zuständig. Sie koordinieren intern (Produktmanager, Anwendungsmanagement, Entwickler/IT), nehmen Konzepte und Entwicklungen ab (z. B. Abnahmetests von Prototypen per heuristischer Evaluation, Tests von Beta-Versionen im Use-Lab) und beauftragen externe Dienstleister, um ihre Leistungen auszuweiten und den kritischen Blick von außen zu wahren.

Mischa Korn

Mischa Korn, Leiter UX-Abteilung bei Sheego/Schwab, vertritt die Meinung, dass sie unbedingt nötig sind und keinesfalls durch externe Berater zu ersetzen sind. Spannend. Und sicherlich diskutabel.

Wie man Produktmanager wird und wie abwechslungsreich die Aufgaben von Produktmanagern sind, das verdeutlicht der Blog produktbezogen.de im März.

Petra Wille interviewte drei Produktmanager, die ihren Job vor ziemlich genau einem Jahr antraten. Sie alle haben unterschiedliche Laufbahnen, studierten jeder ein anderes Fach (Soziologie, Philosophie, Informatik) und arbeiten auch alles andere, aber nicht nach Schema-F.

Das Interview stellt eine hervorragende Basis dar, sollten Sie sich für den Job eines Produktmanagers interessieren. UX-Agenturen und Inhouse-UX’ler hilft das Interview sich in Produktmanager hineinzuversetzen. Mein klarer Lieblingsbeitrag im März.

Was gab’s sonst noch Spannendes für UX’ler in den letzten 30 Tagen?

Ich habe für Sie weitere 9 Link- bzw. Lesetipps zusammengestellt, u. a. zu den Themen:

  • Live-Beobachtung von Use-Labs:
  • Einwegspiegel – Ja oder Nein?
  • Wer sollte bei Use-Labs im Beobachtungsraum sitzen?
  • Quo Vadis Reisebranche: Daten & Fakten aus Längsstudien zum Reise- und Buchungsverhalten.
  • Produkt-Abos nutzergerecht gestalten: Wie Verhaltensprinzipien dabei helfen, Produkt-Abonnements erfolgreich im Web anzubieten.

Viel Freude und viele Anregungen mit meinen heutigen 9 Linktipps.

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Usability im Fahrzeug? Unbedingt notwendig!

Links das Cockpit des Golf 3, rechts  das Cockpit des Golf 8: Man stelle sich eine Person vor, die einen solchen Generationswechsel ohne Zwischenschritte vollzieht

Links das Cockpit des Golf 3, rechts das Cockpit des Golf 8: Man stelle sich eine Person vor, die einen solchen Generationswechsel ohne Zwischenschritte vollzieht

Autofahren ist keine leichte Aufgabe: Das eigene Fahrzeug muss sowohl in der Spur als auch auf der gleichen Geschwindigkeit gehalten werden. Gleichzeitig muss der mitfahrende Verkehr und der Gegenverkehr im Auge behalten werden. In der Stadt kommen noch unzählige Fußgänger, Radfahrer, Kinder, Hunde etc. hinzu, die ebenfalls im Auge behalten werden müssen. Gefahren und Risiken sollten erkannt werden, bevor sie eintreten – damit dies verhindert wird. Fahrassistenzsysteme sollen uns dabei unterstützen, noch sicherer zu fahren. Die Einführung diverser Fahrassistenzsysteme geschieht zwar schrittweise und meist gibt es Erweiterungen dann für spezifische Streckenabschnitte (z. B. zuerst auf Autobahnen oder bis maximal 30 km/h), dennoch häufen sich mittlerweile die Anzahl und der Umfang dieser Systeme. Fahrer müssen nicht mehr nur entscheiden, welchen Radiosender sie hören und wie die Temperatur geregelt wird, sie steuern mehr denn je einen Computer: Einparkhilfen, Geschwindigkeits- und Abstandsregler, Spurassistenten, Stauassistenten, Müdigkeitssensoren, Sprachsteuerung und Multimediasysteme sind nur eine kleine Auswahl der für den Fahrer eventuell noch sichtbaren „Assistenten“. Weiterlesen

Fernbusse: Günstige Preise, aber auch eine gute Website-UX?

Intro

Seit der Liberalisierung des Fernbusmarktes im Jahr 2013 ist die Branche durch ein enormes Wachstum geprägt und wird von der Deutschen Bahn als ernstzunehmender Konkurrent wahrgenommen. Laut Schätzung des Branchenverbandes BDO wurden im Jahr 2014 ca. 21 Millionen Fahrkarten verkauft, was in etwa 15 % des gesamten Fernverkehrsvolumens der Deutschen Bahn entspricht.
Demnach der richtige Zeitpunkt die Websites der wichtigsten Player im Fernbusmarkt näher unter die User Experience-Lupe zu nehmen. Weiterlesen

Lehrgang zum zertifizierten Usability Engineer an der technischen Hochschule Deggendorf

Im Rahmen der Blogbeitrags-Serie zu Weiterbildungsangeboten aus den Bereichen Usability & User Experience möchte ich Ihnen den berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang zum „Usability Engineer“ an der Technischen Hochschule Deggendorf näher vorstellen.

Abb. 1: Logo der Technischen Hochschule Deggendorf

Abb. 1: Logo der Technischen Hochschule Deggendorf

Die Technische Hochschule Deggendorf bietet diesen seit einigen Jahren an. Der Lehrgang schließt – bei erfolgreichem Bestehen der mündlichen und schriftlichen Prüfungen sowie einer Projektarbeit – mit einem Hochschulzertifikat „Usability Engineer“ (25 ECTS-Punkte) ab. Die Weiterbildung dauert etwa 9 Monate und startet jährlich im Oktober. Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel jeweils freitags und samstags in Deggendorf statt. Weiterlesen

Tipps zum Dokumentieren von Wireframes & Expert Reviews

Wireframes und Usability-Reviews gehören zu den Dingen, die wir UX-Experten fast täglich erstellen. Und doch ist das noch immer überraschend kompliziert. Anders als für Präsentationen oder Textdokumente gibt es dafür keine Standardprogramme. Jedes Unternehmen hat hier eigene Standards, jeder Kollege seine eigenen Vorlieben.

Im Folgenden stelle ich einige Programme vor, zeige deren Vor- und Nachteile und beschreibe mögliche Arbeitsabläufe, die langfristig viel Zeit und Mühe sparen können.

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Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Diese Tage geht die iWatch in den Verkauf. Doch bereits jetzt fragen sich viele Experten:
Was kommt nach der iWatch?

iCar

Luca Caracciolo (Redaktionsleiter des t3n Magazin) hat dazu zahlreiche Quellen gesichtet, ausgewertet und interpretiert. Er setzt auf die iGlasses und In-Car Anwendungen.
Wie seht ihr das? Vielleicht doch eher iTV – in Kombination mit Smart Home Lösungen?

Es bleibt auf jeden Fall spannend zu beobachten, was Apple in 2015 tut. In diesem Jahr werden einige wichtige Weichen für Apple’s Zukunft gestellt.

Für alle, die sich nun erst einmal mit der iWatch beschäftigen wollen, sei der Artikel von Craig Grannell auf WAREABLE empfohlen. Dort stellt er 32 Anwendungen/Apps für die iWatch ausführlich vor. Unter anderem auch eine von BMW.

Was gab’s sonst noch Spannendes für UX’ler in den letzten 30 Tagen?

Richtig viel. Beispielsweise zu den Klassikern Ladezeiten & Barrierefreiheit, zu Lead-User & Personas, User Stories, UX Tests mit Kleinkindern, eBooks & Fitness-Trackern.

Viel Freude und viele Anregungen mit meinen heutigen 9 Linktipps.

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Akzeptanz = Nutzung? Warum viele Apps direkt wieder vergessen werden – und warum Längsschnittstudien aufschlussreich sind.

Year 2014 Two Thousand FourteenDie „Akzeptanz“ von neuen Produkten und technologischen Innovationen wird stets als das Must-have-Kriterium schlechthin gehandelt, gerade wenn es um mobile Trends, Anwendungen und neue Apps geht. Doch was ist Akzeptanz eigentlich? Und, (wie) kann ich diese eigentlich beeinflussen? Kann ich da einfach meine Nutzer befragen?

Um diese Fragen der Beeinflussung und der richtigen Analysemethode beantworten zu können, muss man sich das Problem – und somit die Basis der Forschungsfrage natürlich en detail ansehen… Weiterlesen