Kategorie-Archiv: Methoden & Verfahren

Am 30. gehen wir ins Lab – jeden Monat!

Na, wie kommt das bei Ihnen an:

  • Terminierte, regelmäßige Tage für Tests mit Nutzern – z. B. immer am 30. eines Monats.
  • Tests in einem Usability-Lab.
  • Tests von Prototypen.

Komisch? Ungewöhnlich?

Okay. Wie klingt das …

Kurz vorm Live-Gang einer optimierten Anwendung wird ein Usability-Test im Labor ausgeschrieben.

  • Untersuchungsgegenstand ist eine zu 90 % funktionale Anwendung.
  • Eckdaten sind: Usability-Tests im Labor, 12 Testpersonen, 75 Minuten Testdauer, Datenanalyse und Berichtslegung, inkl. Management-Präsentation und Highlight-Videos.
  • Budgetrahmen: 10-12.000 EUR.

Klingt irgendwie vertraut. Gewöhnlich, oder? Weiterlesen

UX-Testing von innovativen Devices – live erleben auf der eResult User Experience Area

1_ux-congressNeue Devices erfordern veränderte Testmethoden. Ein mobiles Device, welches Anwendungen für situationsabhängige Informationen und Interaktionen bereitstellt, ist nur sehr eingeschränkt für einen Test im Usability-Labor geeignet. Andere Devices funktionieren losgelöst von klassischen Screens. Auch hier sind die üblichen Bilschirmaufnahmen und Interviewsituationen kaum mehr möglich. Daher beschäftigen wir uns schon heute mit der Entwicklung von Testmethoden für neuartige Geräte wie Wearables, VR-Brillen oder Gestensteuerungs-Tools.
Im Moment beobachten wir jedoch, dass oft noch ein zaghaftes Annähern an solche Devices vorhanden ist. Fragen wie „Was kann man eigentlich damit machen?“ oder „Was bringt mir das?“ stehen im Vordergrund. Daher geben wir interessierten Besuchern auf dem diesjährigen ux-congress und der Research & Results die Möglichkeit, solche Devices einmal auszuprobieren.
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Eindrücke vom World Usability Congress 2015

Vortrag: Projection of Usability Test Results&Statistics, Mustafa Dalc? | Sketchnote: Fabienne Stein

Am 7. und 8. Oktober fand in Graz der diesjährige World Usability Congress statt. Internationale Speaker aus den Branchen Automotive, E-Commerce & Multichannel, E-Health und IT & Smartfactor waren eingeladen, um ihr Wissen im Bereich Usabilty, User Experience und Customer Experience weiterzugeben. Gesprochen wurde über Trends und Erfahrungen und der eine oder andere Vortrag war eine gute Gelegenheit um einen Blick „Hinter die Kulissen“ zu werfen. Zudem boten sich auch am Rande der Vorträge ausreichend Möglichkeiten zum Austausch mit Teilnehmern und Speakern.

Ich habe viel Input und Inspiration mitgenommen, hier eine kurze Auswahl einiger Vorträge, die mir gefallen haben: Weiterlesen

Agile UX: Die Zusammenarbeit von UX-Agentur und Kunde muss sich ändern

Das letzte halbe Jahr hat mich zum Nachdenken gebracht – zum einen durch bestimmte Projekte, zum anderen durch Talks auf der UXLX-Konferenz und vor kurzem der MobX in Berlin. Ich würde von meinen Kollegen und mir behaupten, dass wir einen guten Job machen, in Projekten immer unser Bestes geben und dass auch die Ergebnisse stimmen. Aber leider hat unsere Arbeit als UX-Agentur am Ende häufig nicht den erhofften Einfluss auf das Endprodukt, sondern die Erkenntnisse und Empfehlungen bleiben irgendwo auf der Strecke.

Die Gründe dafür liegen hauptsächlich in den organisatorischen Silos, die leider viele Unternehmen prägen. Die Art, wie UX-Agenturen meistens mit Kunden arbeiten, kreiert ein noch viel abgeschotteteres Silo und ist deshalb ineffektiv und ineffizient. Punktuelle, exakt definierte Projekte mit genauen Deliverables sind ein überholtes Modell. Ich glaube es ist Zeit für eine neue Form der Zusammenarbeit von UX-Agentur und Kunden – eine partnerschaftliche und agile UX.

Der Status Quo: Ein Wasserfall von Silo zu Silo

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Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

In einer Mensch und Computer Woche gibt es jede Menge Themen für UX’ler. Und das ist gut so!

Alle UX-Professionals, die in dieser Woche projekt- oder urlaubsbedingt leider nicht in Stuttgart „live“ dabei sein konnten, möchte ich auf den Blog meines Kollegen Ulf Schubert hinweisen. Er hat es geschafft, während der Mensch und Computer 2015 (#muc15) ein Dutzend gehaltvolle Beiträge zu spannenden Ereignissen und Vorträgen zu schreiben, u.a. zu diesen Themen:

  • Anticipatory Experiences
  • Mentale Model Diagramms
  • Usability-Testing in agilen Entwicklungsprojekten
  • Agrarwirtschaft meets Mobile UX
  • UI-Architektur für Multiscreen-Projekte
  • Usability und Smart Home
  • German UPA Branchenreport, Mitgliederversammlung
  • Weiterbildung der UX Professionals

MUC

Wenn Ulf ähnliches nächstes Jahr wieder liefern sollte, dann lohnt es sich (fast) nicht mehr selbst vor Ort zu sein (Scherz :), besser ist: Vormerken! 2016 macht die MUC Station in Aachen, vom 4.-7. September 2016). Für alle „Daheim-gebliebenen“ hat Ulf aber wieder Mal Nützliches auf seinem Blog geschaffen.

Und für alle, die durch die Mensch und Computer Lust an noch mehr Weiter- und Ausbildung in den Bereichen Usability & UX bekommen haben, sei die Karriereberatung auf UXmatters empfohlen. Sie bietet Antworten auf die Frage: Soll ich mich als UX Professional spezialisieren oder besser breit aufstellen?

Was gab’s sonst noch Spannendes für UX’ler in den letzten 30 Tagen?

Ich habe für euch weitere 9 Link- bzw. Lesetipps zusammengestellt, u.a. zu den Themen:

  • Lean-UX
  • Prototyping und Axure RP 8 Beta
  • Gestaltung von Karussells, Bühnen und Headlines
  • DIY-Usabilitytests („Betriebsblindheit“)
  • Alternativen zum Hamburger Menü

Viel Freude und viele Anregungen mit meinen heutigen 9 Linktipps.

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Wir sind Mitglied von ESOMAR World Research!

ESOMAR

Seit Gründung der eResult GmbH im Jahre 2000 bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Beratungs- und Forschungsdienstleistungen in den Bereichen Usability, User Experience und Online-Marktforschung an – und das seit 2004 auch international in mehr als 25 Ländern auf sechs Kontinenten.

Die Mitgliedschaft bei ESOMAR ermöglicht es uns nun, uns im ständigen Dialog mit den 4900 Mitgliedern aus 130 Ländern professionell weiterzuentwickeln. Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Sommer = Ferienzeit? Nicht beim German UPA. Da bedeutet Sommer = Ausbildungszeit. So auch in diesem Jahr: Am 10. und 11. August fand die 5. UPA Summer School der German UPA statt.

16 Studierende, 5 erfahrene Referenten aus der Praxis und 2 Tage im Kloster Bronnbach – das verspricht spannende Themen, Impulse, Wissen und viel Spaß. Und so war es auch in diesem Jahr!

Dozenten aus Wissenschaft & Praxis – mehr als 100 Jahre UX Erfahrung

Dozenten aus Wissenschaft & Praxis – mehr als 100 Jahre UX Erfahrung

Nach einführenden Vorträgen arbeiteten die Teilnehmer in Gruppen mit Methoden des User Centered Designs an einer Gestaltungsaufgabe, bei der sie das neu gelernte Wissen praktisch anwenden konnten.

Seminarinhalte sind u. a. Usability Fachwissen, Prototyping, Paper Mock-ups, Prototyping Tools und Usability Testing. Ergänzt wird das Seminar mit Diskussionsrunden u.a. zu Arbeitsmöglichkeiten und Jobsuche.

Gruppenarbeit beim Konzipieren und Testen

In diesem Jahr mit dabei: Jan Pohlmann, eResulter am Standort Köln und Autor hier bei uns im Blog. Seine Themen waren User Research, Testing und Konzeption. Er berichtete aus der Praxis eines UX Professionals bei einem führenden UX Dienstleister Deutschlands.

2016 gibt es wieder eine Summer School – und bis dahin viele weitere Gelegenheiten sich über den German UPA und weitere Anbieter aus- und stetig weiterzubilden.

Was gab’s sonst noch Spannendes für UX’ler in den letzten 30 Tagen?

Ich habe für euch weitere 9 Link- bzw. Lesetipps zusammengestellt, u.a. zu den Themen:

  • Multi-Device User Experience
  • Gestaltung von mehrsprachigen Websites
  • Gestaltung von Filtern bei mobilen Anwendungen
  • Durchführung von Expert Reviews
  • Innovationen in der Finanzbranche

Viel Freude und viele Anregungen mit meinen heutigen 9 Linktipps.

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Lean UX: 8 schlanke Grundsätze, um die User Experience zu verbessern

Wenn Ideen aus dem „Lean Manufacturing“ und nutzerzentriertes Design aufeinandertreffen, sind schlanke und effektive UX-Prozesse die Folge. Hochmotivierte Teams liefern sich einen Wettstreit der besten Ideen. Probleme werden in regelmäßigen UX-Tests mit echten Nutzern frühzeitig gefunden.
Verschwendung von Zeit und Budgets wird vermieden. Ist das nur Wunschdenken? – Wir denken nein. Folgende 8 Grundsätze können helfen, einen Prozess nach Lean UX zu leben. Weiterlesen

Qualitatives und quantitatives Testing – das User Centered Design-Traumpaar

Die Frage nach dem richtigen Test ist eine Frage die sowohl Agenturen als auch Unternehmen beschäftigt. Die Auswahl ist quasi unendlich.

Stöbert man im allwissenden Internet nach „User Centered Design Methoden“ oder „User Experience Methoden“ erhält man tausende von Ergebnissen – verwendet man dann noch die englischen Suchbegriffe, schießen die Suchergebnisse schnell in den Millionen-Bereich.

Die Frage nach der richtigen Methode für Ihre Fragestellung lässt sich ohne eine genaue Analyse natürlich nicht beantworten. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, muss korrekt eingesetzt und analysiert werden.

Es gibt jedoch zwei sehr wichtige Merkmale im Methoden-Dschungel. Die Testmethoden unterscheiden sich in qualitative und quantitative Methoden (natürlich könnten wir hier auch auf empirische und heuristische Verfahren eingehen, das soll aber nicht das Thema dieses Artikels sein).
Auch mit diesen Merkmalen lässt sich die Frage nach der richtigen Methode nicht direkt beantworten. Lassen Sie mich schon so viel verraten – erst durch die Kombination können die Methoden ihr wahres Potential ausspielen. Weiterlesen

UX-Design im Multi-Device-Zeitalter

Multi-Device-UX

Die Device-Landschaft wird unübersichtlicher, und damit meine ich schon längst nicht mehr nur Tablets, Smartphones und alle Bildschirmgrößen dazwischen. Bald werden uns ganz neue Interfaces wie Amazon Echo beschäftigen und mit dem Internet of Things wird jeder Gegenstand Teil des neuen Multi-Device-Ökosystems.

Gleichzeitig werden die Anwendungen komplexer. Je weiter wird uns von einer 08/15-Website entfernen, desto unmöglicher wird es, einfach alle Inhalte auf allen Devices bereitzustellen. Eine neue Herangehensweise ist gefragt – eine, die die unterschiedlichen Nutzungskontexte der Geräte und ihre besonderen Eigenschaften in Betracht zieht.

Mehrere Geräte können auf viele verschiedene Weisen zusammenspielen. Ein hilfreiches Werkzeug für die Analyse und die Konzeption von Multi-Device Experiences ist das 3Cs-Framework von Michal Levin (Google), welches ich heute kurz vorstellen möchte. Schlussendlich kommt es immer darauf an, sich nicht von all den neuen Spielzeugen blenden zu lassen und eine Anwendung für ein Device zu entwickeln, nur weil es gerade im Trend liegt. Besinnen wir uns auf die Grundprämisse des User Centered Design: Der Nutzer steht im Mittelpunkt, nicht die Technologie. Weiterlesen