Kategorie-Archiv: Methoden & Verfahren

Zielgruppenorientierte Forschung im mobilen Kontext

Bei der Durchführung von Usability oder User Experience-Tests mit Teilnehmern aus den Zielgruppen einer Website, Software oder App ist ein wichtiger Faktor das hohe Involvement der Testpersonen. Denn zum einen ist das persönliche Involvement wichtig, das sich durch die Rekrutierung sicher stellen lässt. Situativ. Nur wenn das stimmt, lassen sich realistische Kontakt-Situationen bei der Bearbeitung von Use Cases während des Interviews herbeiführen, so dass dann auch das situative Involvement hoch ist. Die Testperson sollte sich gut in die Rolle hineinversetzen können, z. B. eine Hausratversicherung abzuschließen, eine Reise zu buchen oder ein Auto zu kaufen. Der Untersuchungsgegenstand muss in jedem Fall von Interesse sein und ein effizienter Umgang bzw. fehlerfreie und schnelle Interagieren mit diesem. Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Weihnachtszeit = Uhrenzeit. Ich persönlich finde klassische Uhren sehr schön (und hab schon oft über eine Taschenuhr nachgedacht) – und kann mich daher überhaupt nicht mit einer Smartwatch anfreunden.

Wearables

Konnte das aber auch nicht mit den so genannten „Pocket-PCs“ (PDA) – und heute nehme ich „mein“ Smartphone nahezu überall (!) mit hin. Also in 5 Jahren dann nichts mit einer Glashütte-Uhr, stattdessen eine Smartwatch am Handgelenk? Wahrscheinlich.

Als UXler hat das ja auch Vorteile: Ein neues spannendes Forschungs- und Gestaltungsfeld. Und Anlass sich damit frühzeitig zu beschäftigen. Wie stellen wir Inhalte auf einer Smartwatch dar, wie gestalten wir einen Bestellprozess? Jede Menge Fragen. Antworten darauf gibt’s sicherlich 2015. Und darauf freue ich mich schon jetzt.

Für alle die schon einmal „in die Tiefe“ der Konzeption und Umsetzung von Smartwatch-Anwendungen einsteigen wollen empfehle ich den Linktipp von Jens Jacobsen: A Day with iWatch.

Neben der iWatch gab’s weitere spannende UX Themen in den letzten Tagen. Meine heutigen Lesetipps bieten Fundstücke zu: Persona-spezifischen Analysen von Tracking-Daten, zeigen Daten zum E-Commerce und zur Webnutzung in 56 Ländern auf (Online-Consumer Barometer) und bieten euch viele Argumente gegen Parallax Scrolling. Und natürlich auch einen Trendartikel für 2015.

Viel Spaß beim „Dazulernen“.

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Angebot von Zubehör: Wie relevant auf dem Desktop oder im mobilen Shop?

Im heutigen Blogbeitrag möchte ich Ihnen gerne ein Ergebnis der Kano-Studie für Online-Shops aus dem Elektroniksegment näher bringen. Konkret geht es um die unterschiedliche Beurteilung von Funktionen bzw. Inhalten bei der Nutzung auf stationären (z. B. Desktop-PC) oder mobilen Endgeräten (z. B. Smartphone). Weiterlesen

Der UX Chefkoch empfiehlt: UX Monitoring Programm

Dieses Rezept ist besonders empfehlenswert für Unternehmen, die UX geschäftsstrategisch begreifen. Ein UX Monitoring Programm misst kontinuierlich quantitative UX Werte und stellt den Bezug dieser UX Werte zu Unternehmenszielen her.
Es sättigt das Unternehmen als UX Hauptgang im Zusammenspiel mit Web Analytics (Entrée) und Business Intelligence (Dessert) uns liefert alle wichtigen Nährstoffe für ein gesundes Wachstum.

Man nehme: Weiterlesen

Content First und modulare Wireframes für eresult.de – User-Centered Design Reality-Check Teil 2

In der Fortsetzung meines letzten Beitrags zum Redesign unserer Website eresult.de soll es diesmal um das Thema Konzeption gehen. Da wir von Beginn an mit einem responsive Design planten, sollte der Entwurf der Layouts so unabhängig von bestimmten Auflösungen sein wie möglich – wir folgten deshalb dem Ansatz „Content First“ und einem modularen Design. Die Anordnung der Contentmodule bei unterschiedlichen Seitenbreiten sowie die grobe Ausgestaltung der einzelnen Module definierten wir im Anschluss in Form von Wireframes. Wie dieser Prozess genau ablief und die dabei entstandenen Deliverables möchte ich heute zeigen.

Das Projekt: Relaunch von eresult.de

Unsere alte Website bestand in ihrer grundsätzlichen Form bereits seit 2009 – und das sah man ihr auch sicherlich an. Abgesehen vom altehrwürdigen Design war vor allem die mangelnde Darstellung auf mobilen Endgeräten nicht mehr akzeptabel. Und auch im Hintergrund waren einige Änderungen nötig, denn es war bisher noch kein CMS im Einsatz. Weiterlesen

Recap UX-Congress 2014 – UX-Tools, Methodenvergleich, Smarthome und Ausblick in die Zukunft

ux-congressIn dieser Woche fand der diesjährige ux congress (#uxcongress) in Frankfurt am Main statt. In der Frankfurt School of Finance & Management trafen sich mehr als 150 Personen aus dem Bereich der User Experience Forschung und Praxis.

Das abwechslungsreiche Vortragsprogramm kam bei den Besuchern sehr gut an! Auch zwei Workshops wurden in diesem Jahr angeboten – unter anderen suchte der „eResult Tool-Scout und Axure Fu-Master“ Jan Pohlmann den Austausch und die Diskussion zu Software von unmoderierten Remote Usability Tests, Unterstützung bei klassischen Usability-Tests und auch rund um das Testing der Informationsarchitektur. Weiterlesen

Onlineforschung: Antworttendenzen, Durchklicker und Kontrollfragen

Nachdem im Rahmen des qualitativen Produktmanagements bei eResult seit August auch wieder regelmäßig über methodische (Lab-) Highlights gebloggt wird, zieht das quantitative Produktmanagement natürlich nach und wird – ebenfalls alle 2 Monate – Neues und Wissenswertes zu quantitativen Methoden veröffentlichen.
Antworttendenzen_Bild1Wie auch in der Praxis wird der Fokus hierbei auf Online-umfragen liegen und mit diesem Thema möchte ich heute auch direkt starten: Nämlich mit der Beantwortung von Onlineumfragen, auftretenden Antworttendenzen, „Durchklickern“ und was man dagegen tun kann. Weiterlesen

Weitere Erkenntnisse zur Steigerung der Nutzerzufriedenheit auf Hotelwebsites

Im einem der letzten usabilityblog.de Artikel wurde beschrieben, dass Zahlungsmodalitäten für Hotelbucher eine absolute Pflichtinformation darstellen und zwingend auf Hotelwebsites vorausgesetzt werden.

In dem heutigen Blog wird auf ein weiteres Seitenelement aus der im Juli 2014 durchgeführten Hotelstudie detaillierter eingegangen. Der Einsatz von Social-Media-Aktivitäten und Inhalten stößt bei den Hotelbuchern auf ein sehr geteiltes Echo. Während Kundenbewertungen für Zufriedenheit und eine positive Wahrnehmung der eigenen Hotel-Website führen, werden Social-Media-Inhalte (wie z. B. Facebook oder Twitter) aber auch andere interaktive Elementen sehr neutral eingestuft. Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Click & Collect – Online bestellen und im Laden abholen. Klingt nach schlechter Usability: Umständlich, wenig nützlich und auch nicht einfach.

Fans schätzen die Ersparnis bei den Versandkosten, Flexibilität, die Möglichkeit die Ware vor dem Kauf zu begutachten und die einfache Rückabwicklung – falls nötig. Dennoch: Erst 9 % haben diese Option schon mal genutzt (Konzept & Markt Studie: Black-Box Online-Shopping). Also wenig Potenzial?

Es kommt wohl drauf an: Auf das Produkt und die Zielgruppe(n). eBay hat jedenfalls schon mal reagiert und bietet diese Lieferoption nun auch (seinen Händlern) an. Die nutzen das auch, vor allem in Großbritannien. Hier können eBay-Händler Click & Collect selbst dann anbieten, wenn sie selbst gar keine Läden haben. Möglich macht’s eine Kooperation mit dem britischen Multichannel-Händlers Argos (eBay Collection Points).

Grund genug das näher zu erforschen – ich hoffe wir sehen bald die ersten Anforderungsanalysen in diesem Bereich und vielleicht ja auch „Lieferoptionen-Personas“, so dass Händler die für ihre Kundschaft passenden Liefervarianten anbieten können. Oder gibt’s dazu schon Forschung, nur ich kenn sie nicht? Hinweise willkommen.

Meine heutigen Lesetipps setzen daran an, gehen auf ME-Commerce (Personalisierung im Online-Shopping) ein, unterstützen Sie beim Entwickeln von Innovationen und zeigen Ihnen anschaulich, wie Zalando sich mit der Zeit gewandelt hat. Natürlich gibt’s auch Verweise auf die Top-Artikel auf Usabilityblog.de im Oktober (Fließtextformulare, Hotelwebsites, UX Lab News).

Viel Spaß beim „Dazulernen“.

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