Um die Meinung von Nutzern bei der (Weiter-)Entwicklung von Websites mit einzubeziehen im Sinne eines User-Centered-Design Prozesses, wie ihn auch Martin Beschnitt hier kürzlich diskutiert hat, sind Zielgruppen-Befragungen gerade zu Beginn sehr aufschlussreich. Daher möchte ich an dieser Stelle einmal Online-Panel mit Fokus auf Deutschland vorstellen und deren Besonderheiten nennen. Vorteile einer Online-Erhebung gegenüber Telefon- oder Face-to-Face-Interviews sind insbesondere die Schnelligkeit und die kostengünstige Erhebung.
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Kundenblogs sind Weblogs, die gezielt zu Marktforschungszwecken eingesetzt werden. Vor inzwischen schon drei Jahren wurde bei eResult der erste Kundenblog ins Leben gerufen – Grund zum Feiern und für einen Rückblick auf die Entwicklung dieses im Vergleich zu anderen Methoden immer noch relativ „jungen“ Instruments.
Wie also fing der Einsatz von Kundenblogs an?
Vorläufer der Kundenblogs waren Kundenpanels, in denen die Teilnehmer im Sinne eines Mystery Shopping Ansatzes Testkäufe durchführten und diese über einen Fragebogen bewerteten.
Mit der Zeit kam dann der Wunsch auf, den Panelteilnehmern eine flexiblere Diskussionsplattform zu bieten, auf der sie jederzeit über ihre Erfahrungen und Ideen berichten konnten, unabhängig von vorgegebenen Testkäufen.
Erst kürzlich haben wir uns bei eResult intern die Frage gestellt: was ist eigentlich user centered design für uns?
In der Theorie ist es ein iteratives Vorgehen unter Einbeziehung von Nutzern, das mehrere Phasen durchläuft: 1. Analyse des Nutzungskontextes, 2. Definition der Anforderungen, 3. Konzeption und Entwurf/Prototyping, 4. Evaluation (siehe z. B. DIN EN ISO 9241-210).
In der Praxis läuft es jedoch meist aufgrund verschiedener Rahmenbedingungen (Zeit, Budget, mindset, Workflows, Zuständigkeiten,…) nicht immer mustergültig ab….
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Ich war mehr als positiv überrascht, als ich Ende 2011 auf dem UX Stammtisch Franken erfuhr welchen Stellenwert das Thema „User Experience“ bei der DATEV eG hat.
Begeistert von der Motivation stets den Anwender in den Mittelpunkt aller Entwicklungen zu stellen, und von der systematischen Integration von Usability-Standards in den Entwicklungs- und Qualitätssicherungsprozess.
Die Relevanz des Themas Usability bei der DATEV eG zeigt sich nicht zuletzt an der Anzahl an Mitarbeitern/-innen der User Experience Abteilung: Mehr als ein Dutzend Mitarbeiter/-innen widmen sich in der DATEV der nutzergerechten Anwendungskonzeption, Evaluation und stetigen Optimierung.
Grund genug mit Ulf Schubert, Teamleiter der UX Design und Standards, über die organisatorische Verankerung seiner Abteilung, die „User Centered Design“ Philosophie der DATEV eG und das Thema Produktinnovationen zu sprechen.
Zudem widmen wir uns im folgenden Interview der Frage: Wann lohnt sich für Unternehmen ein eigenes (Inhouse betriebenes) Usability-Lab?
Egal ob Website, App oder Software – jede erfolgreiche Anwendung fängt doch damit an, seine Entwickler erst mal alle Funktionalitäten und Features umzusetzen, von denen man glaubt, der Nutzer könne sie irgendwann mal gebrauchen. Reduzieren kann man ja immer noch. Und Geld für die Umsetzung sinnloser Funktionen inklusive Anpassungen ist ja meist auch genug da. Oder wie sehen Sie das?
Das ist zumindest doch weniger absurd als in 3 Tagen alle wesentlichen Anforderungen zu erheben, diese in weiteren 3 Tagen umzusetzen und erst dann neue Anforderungen hinzuzunehmen. Oder?
Vielleicht ist letzteres aber auch einfach… agil! Und effizient obendrein. Und machbar sowieso! Wenn man agiles Projektmanagement geschickt mit Usability-Methoden kombiniert.
Starten wir zum Jahresanfang mit einem Rückblick und Ausblick zugleich: „Web Analytics 2011 & 2012 – eine Abrechnung und ein Zukunftsszenario“. Ralf Haberich trifft einige spannende Vorhersagen für 2012. Für mich persönlich ist vor allem die Entwicklung im Markt der Beratungsagenturen interessant.
Um beim Thema Web Analyse zu bleiben, direkt noch ein umfangreicher Artikel von Avinash Kaushik: „Best Web Metrics / KPIs for a Small, Medium or Large Sized Business“. Kaushik nennt die wichtigsten Metriken zur Messung und Optimierung Ihrer digitalen Marketing-Kampagnen und Website.
Wie viele Probanden sind für aussagekräftige Ergebnisse bei einem Usability-Test nötig? Dieser Frage ging zuletzt meine Kollegin Elske Ludewig nach: „Stichprobengröße bei Nutzertests im Labor: Wie viele Testpersonen sind wirklich nötig?“. Mary Brodie steuert mit Ihrem jüngsten Artikel „Usability Testing Includes Users as Stakeholders“ einige weitere Gedankengänge zu diesem Thema bei. Letztendlich plädiert sie für kleinere iterative Testreihen – in Hinblick auf Budget- und Zeitrestriktionen.
Zuguterletzt noch ein allseits beliebter Albtraum bei allen Shopbetreibern: Liegengelassene Warenkörbe! Linda Bustos wartet mit “8 Tips for Recovering Abandoned Shopping Carts” auf. Wundervolle Ergänzung zu unserer eigenen Studie Erfolgsfaktor Bestellprozess: Standards, Statistiken und Good Practices für die wir 100 Online-Shops unter die Lupe genommen haben.
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Trocken ist jede Theorie, was zählt sind Daten.
Daten die eine aufgestellte These entweder stützen oder verwerfen.
Meine These war – Sie erinnern sich sicherlich:
Unscharf dargestellte Elemente auf Webseiten ziehen die Aufmerksamkeit von Nutzern schnell auf sich!
Hält die These einer Prüfung stand?
Angeregt von der Diskussion hier im Blog, führten wir eine Studie durch. 20 Personen, Erstnutzer des Mirapodo Online-Shops, betrachteten 10 Sekunden lang die Startseite mit dem unscharf dargestellten Seitenelement. Während der Seitenexploration wurde der Blickverlauf mit Hilfe eines Eyetrackers im Usability-Lab gemessen.
Und siehe da …
Warum erwartungskonforme Gestaltung auch im Bestellprozess relevant ist, wurde kürzlich im Beitrag Erfolgsfaktor Warenkorb beschrieben. Als Fortsetzung dazu sollen heute Standards und Entwicklungen zum Thema Lieferoptionen beschrieben werden.
Was wird diesbezüglich heute vom Nutzer erwartet?
Wie stehen die Nutzer dem Angebot einer Lieferung an Packstationen oder Paketshops gegenüber?
Wie können die Services umgesetzt werden?
Zur Beantwortung dieser Fragen werden aktuelle Studienergebnisse vorgestellt. Diese stammen aus einer umfangreichen Inhaltsanalyse von 100 Bestellprozessen und einer Befragung unter 600 Internetnutzern.
Weihnachtszeit = Lesezeit. Eine gute Gelegenheit, Ihnen meine drei Lieblingsbücher der letzten Wochen vorzustellen. Lassen Sie sich inspirieren …
Hidden Needs: Versteckte Kundenbedürfnisse entdecken und in Produkte umsetzen
- Autoren: Keith Goffin & Ursula Koners
- Darum geht’s: Bedürfnisse erkennen, bevor sie bewusst werden!
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Produkte entwickeln, die Kunden wirklich brauchen. Wie kommt man dahin?
Kunden fragen? Nein, das reicht nicht, kann nur ein Anfang sein.
Hidden Needs – diese gilt es zu erkennen, sollen neue Produkte entstehen die auch erfolgreich sind. So die These. Die beiden Autoren erläutern ihre These und zeigen Ansätze und Verfahren der Psychologie und Anthropologie auf, mit denen die „Hidden Needs“ gefunden werden können.
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Alle reden von agiler Usability, von agilem User Centered Design oder von agilen Designprozessen. Warum ist das eigentlich so? Und noch viel wichtiger: Was ist eigentlich „agile Usability“? Und: Gibt es ein Gegenteil von agiler Usability?
Grund genug, sich dieser Thematik einmal in einer Beitragreihe zu widmen. In diesem ersten Teil geht es dabei zunächst darum, was agile Usabiltiy-Methoden eigentlich ausmacht und warum man „agile Usability“ nicht definieren kann.








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