Archiv der Kategorie: Methoden & Verfahren

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Sommer = Ferienzeit? Nicht beim German UPA. Da bedeutet Sommer = Ausbildungszeit. So auch in diesem Jahr: Am 10. und 11. August fand die 5. UPA Summer School der German UPA statt.

16 Studierende, 5 erfahrene Referenten aus der Praxis und 2 Tage im Kloster Bronnbach – das verspricht spannende Themen, Impulse, Wissen und viel Spaß. Und so war es auch in diesem Jahr!

Dozenten aus Wissenschaft & Praxis – mehr als 100 Jahre UX Erfahrung

Dozenten aus Wissenschaft & Praxis – mehr als 100 Jahre UX Erfahrung

Nach einführenden Vorträgen arbeiteten die Teilnehmer in Gruppen mit Methoden des User Centered Designs an einer Gestaltungsaufgabe, bei der sie das neu gelernte Wissen praktisch anwenden konnten.

Seminarinhalte sind u. a. Usability Fachwissen, Prototyping, Paper Mock-ups, Prototyping Tools und Usability Testing. Ergänzt wird das Seminar mit Diskussionsrunden u.a. zu Arbeitsmöglichkeiten und Jobsuche.

Gruppenarbeit beim Konzipieren und Testen

In diesem Jahr mit dabei: Jan Pohlmann, eResulter am Standort Köln und Autor hier bei uns im Blog. Seine Themen waren User Research, Testing und Konzeption. Er berichtete aus der Praxis eines UX Professionals bei einem führenden UX Dienstleister Deutschlands.

2016 gibt es wieder eine Summer School – und bis dahin viele weitere Gelegenheiten sich über den German UPA und weitere Anbieter aus- und stetig weiterzubilden.

Was gab’s sonst noch Spannendes für UX’ler in den letzten 30 Tagen?

Ich habe für euch weitere 9 Link- bzw. Lesetipps zusammengestellt, u.a. zu den Themen:

  • Multi-Device User Experience
  • Gestaltung von mehrsprachigen Websites
  • Gestaltung von Filtern bei mobilen Anwendungen
  • Durchführung von Expert Reviews
  • Innovationen in der Finanzbranche

Viel Freude und viele Anregungen mit meinen heutigen 9 Linktipps.

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Lean UX: 8 schlanke Grundsätze, um die User Experience zu verbessern

Wenn Ideen aus dem „Lean Manufacturing“ und nutzerzentriertes Design aufeinandertreffen, sind schlanke und effektive UX-Prozesse die Folge. Hochmotivierte Teams liefern sich einen Wettstreit der besten Ideen. Probleme werden in regelmäßigen UX-Tests mit echten Nutzern frühzeitig gefunden.
Verschwendung von Zeit und Budgets wird vermieden. Ist das nur Wunschdenken? – Wir denken nein. Folgende 8 Grundsätze können helfen, einen Prozess nach Lean UX zu leben. Weiterlesen

Qualitatives und quantitatives Testing – das User Centered Design-Traumpaar

Die Frage nach dem richtigen Test ist eine Frage die sowohl Agenturen als auch Unternehmen beschäftigt. Die Auswahl ist quasi unendlich.

Stöbert man im allwissenden Internet nach „User Centered Design Methoden“ oder „User Experience Methoden“ erhält man tausende von Ergebnissen – verwendet man dann noch die englischen Suchbegriffe, schießen die Suchergebnisse schnell in den Millionen-Bereich.

Die Frage nach der richtigen Methode für Ihre Fragestellung lässt sich ohne eine genaue Analyse natürlich nicht beantworten. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, muss korrekt eingesetzt und analysiert werden.

Es gibt jedoch zwei sehr wichtige Merkmale im Methoden-Dschungel. Die Testmethoden unterscheiden sich in qualitative und quantitative Methoden (natürlich könnten wir hier auch auf empirische und heuristische Verfahren eingehen, das soll aber nicht das Thema dieses Artikels sein).
Auch mit diesen Merkmalen lässt sich die Frage nach der richtigen Methode nicht direkt beantworten. Lassen Sie mich schon so viel verraten – erst durch die Kombination können die Methoden ihr wahres Potential ausspielen. Weiterlesen

UX-Design im Multi-Device-Zeitalter

Multi-Device-UX

Die Device-Landschaft wird unübersichtlicher, und damit meine ich schon längst nicht mehr nur Tablets, Smartphones und alle Bildschirmgrößen dazwischen. Bald werden uns ganz neue Interfaces wie Amazon Echo beschäftigen und mit dem Internet of Things wird jeder Gegenstand Teil des neuen Multi-Device-Ökosystems.

Gleichzeitig werden die Anwendungen komplexer. Je weiter wird uns von einer 08/15-Website entfernen, desto unmöglicher wird es, einfach alle Inhalte auf allen Devices bereitzustellen. Eine neue Herangehensweise ist gefragt – eine, die die unterschiedlichen Nutzungskontexte der Geräte und ihre besonderen Eigenschaften in Betracht zieht.

Mehrere Geräte können auf viele verschiedene Weisen zusammenspielen. Ein hilfreiches Werkzeug für die Analyse und die Konzeption von Multi-Device Experiences ist das 3Cs-Framework von Michal Levin (Google), welches ich heute kurz vorstellen möchte. Schlussendlich kommt es immer darauf an, sich nicht von all den neuen Spielzeugen blenden zu lassen und eine Anwendung für ein Device zu entwickeln, nur weil es gerade im Trend liegt. Besinnen wir uns auf die Grundprämisse des User Centered Design: Der Nutzer steht im Mittelpunkt, nicht die Technologie. Weiterlesen

Work Load – Frust und Überforderung im Kontext der Usability-Evaluation messen

Unbenannt Usability-Optimierung hat zum Ziel, frustrierende und negative Erfahrungen während der Interaktion zu vermeiden. Einfache und intuitive Bedienbarkeit führt zu Zufriedenheit und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Wiederbesuch und Kundenbindung. Diese empfundene Einfachheit steht in engem Zusammenhang mit dem kognitiven und emotionalen Aufwand, der eingesetzt werden muss, um das beabsichtigte Ziel der Interaktion zu erreichen. Da Usability zunehmend als Erfolgsfaktor vor allem auch im eCommerce berücksichtigt wird und einfache Bedienung dadurch selbstverständlich wird, sinkt die Schwelle der akzeptierten Anstrengung. Aufwand, Anstrengung, Frustration: diese Aspekte lassen sich unter dem Faktor Work Load oder Arbeitsbelastung zusammenfassen und messen. Weiterlesen

Im Interview: Julia Pilz zu den Herausforderungen und Möglichkeiten der Konversionsoptimierung im Abo-Verkauf

Julia Pilz – Conversion Architect bei der Web Arts AG – bietet in unserem heutigen Experteninterview Einblicke in die erfolgreiche Gestaltung von Abo-Verkäufen auf den Websites von Zeitungen und Zeitschriften.

Sie erfahren, wie ein gelungene Präsentation von Abo-Produkten erfolgt, welchen Mix an Analyse- und Optimierungsverfahren für mehr Erfolg im Web eingesetzt werden sollten, welche Best Practices es im Abo-Verkauf derzeit gibt und warum Psychologen die besten Konversionsoptimierer sind.
Spannend, lesenswert, überzeugend! Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Das Internet der Dinge wird uns die kommenden Jahre ganz sicher herausfordern. Nicht nur die Anwendungen werden dabei immer komplexer, auch und gerade die Nutzungskontexte, sozialen Interaktionen und die technische Komplexität, die es zu verstehen und beherrschen gilt.

Google-Car Claire Rowland bietet auf UXMagazine eine gelungen Darstellung der Einsatzbereiche und Themen für UX’ler im Kontext der Internet der Dinge. Jede Menge zu tun – und das nicht nur beim Thema selbstfahrendes Auto. Bereits beim Steuern einer Haus- oder Wohnungstür können die Anforderungen an UI Designs und deren Abstimmung über verschiedene Endgeräte komplex werden. Spannend. Packen wir’s an, die neuen Herausforderungen und Einsatzmöglichkeiten für UX’ler.

Apropos selbstfahrendes Auto: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Angst vorm Fliegen und dem Interesse am Nutzen eines selbstfahrenden Autos? Den gibt es, ja; untersucht und interpretiert von meinem Kollegen Sebastian Syperek.

Was gab’s sonst noch Spannendes für UX’ler?

Ich habe für euch weitere 9 Link- bzw. Lesetipps zusammengestellt, u.a. zu den Themen:

  • VR-Brillen & Smartwatches – Studien belegen viel Potenzial und viele Themen für UX‘ler
  • „Konzept-Zeichnungen“ (Sketching): Ein Trend etabliert sich!
  • User Feedback Days – schnelle Use-Labs für schnelle Teams.
  • Website-Performance und Formulargestaltung für mobile Anwendungen: Richtlinien für eine besserer User Experience.

Viel Freude und viele Anregungen mit meinen heutigen 9 Linktipps.

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Testen in natürlicher Umgebung: Tipps für die Optimierung der User Experience mit ethnografischen Studien

man reading label on the bottle in supermarket

So lange wir überwiegend fürs Web optimierten und auch relativ genau wussten, mit welchen Geräten und Bildschirmen die Nutzer eine Website aufriefen, war das Usability-Labor eine hervorragende Testumgebung. Und auch heute noch hat es sicher viele Vorteile, in dieser neutralen, einheitlichen und störungsfreien Situation zu beobachten, zu messen und zu forschen. Mit der zunehmenden Verbreitung internetfähiger Mobilgeräte wurde es schon schwieriger, den Nutzungskontext hervorzusagen und alle eventuellen Einflussfaktoren zu berücksichtigen. In Zeiten von „Connected Everything“ ist es nahezu unmöglich, ausschließlich in einem geschlossenen Raum zu testen. Auto, Häuser, Ärzte und so weiter befinden sich nun einmal in ganz speziellen Umgebungen – der so genannte Nutzungskontext ist extrem unterschiedlich, aber nur in diesem können verlässliche Analysen durchgeführt werden. Warum und was beachtet werden sollte, zeigt der folgende Beitrag. Weiterlesen

Lab meets Data – quantitative Daten für und in Usability-Tests

Intro

Das Ergebnis einer klassischen quantitativen (Online-)Forschung spiegelt in der Regel das Gesamtbild der Zufriedenheit und/oder Usability eines Produkts, einer Website, Software oder App wider. Wie genau die spezifischen Problembereiche, deren Ursachen oder sogar nutzerorientierte Lösungen aussehen könnten, ist dann eher Ergebnis eines Usability-Lab-Tests. Dieser liefert diesbezüglich zwar durchaus nützliche Erkenntnisse, eine zeitliche oder produkt-/websitebezogene Vergleichbarkeit ist jedoch nur begrenzt möglich. Ebenso stellt es sich meist als recht schwierig heraus, die Geschäftsleitung mit einem zwar plakativen, aber doch eben individuellen und somit sehr subjektiven 30-sekündigem Highlight-Video zu einem mehrstelligen Invest zu überreden. Ein möglicher Lösungsansatz …. Weiterlesen

Neues aus dem UX Lab: 101 Dinge, an die man bei der Durchführung von Usability-Tests denken sollte – Teil 2/2

Nach den bereits im ersten Teil der Artikelserie thematisierten Projektphasen: Kickoff und initiale Projektorganisation, Studienkonzeption inkl. Pretest sowie Erhebung folgen nun die Phasen Auswertung und Präsentation der Ergebnisse eines Usability-Tests.
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