Alle Beiträge der Kategorie: 'Methoden & Verfahren'

15. Mai 2012 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Psychologische Aspekte, Trends

Usability-Tests im Lab: Nichts als Banalitäten und Probleme, die da aufgedeckt werden!

Eine Aussage, die nicht nur von Designern und Entwicklern (ab und zu) getroffen wird. Es gibt auch in anderen Berufsgruppen eine wachsende Anzahl an Menschen, die den Wert von Usability-Tests im Lab als gering ansehen.

Warum?

Weil …

  • die in den Tests gewonnenen Erkenntnisse oft vorab schon bekannt waren. Wozu dann noch der Testaufwand mit Eyetracking, Protokollen lauten Denkens und Interviews?
  • die Tests vor allem Probleme hervorbringen – die zudem als „Kleinigkeiten“ (Banalitäten) eingestuft werden.
  • klassisch durchgeführte Usability-Tests so gut wir keinerlei Stärken einer Anwendung aufdecken. Protokolle lauten Denkens während der Bearbeitung von Aufgaben bringen nun mal zu 90% negative Aussagen hervor!

Der letzte Punkt schreckt gerade Designer und Entwickler ab. Sie „fürchten“ ungerechtfertigte Kritik an der eigenen Arbeit und meiden daher Usability-Tests bzw. fördern deren Zustandekommen nicht sonderlich.

Ich kann die genannten Kritikpunkte durchaus nachvollziehen. Sie bedingen sich zum Teil gegenseitig, denn: Es werden überdurchschnittlich oft Anwendungen im Use-Lab getestet, bei denen die größten Usability-Schwächen bereits behoben sind. In dieser Situation können Tests nur noch „Kleinigkeiten“ an Problemen bzw. Optimierungen aufdecken.

Wir bei eResult haben auf die genannten Kritikpunkte reagiert, und uns Maßnahmen überlegt, mit deren Hilfe wir in unseren Use-Labs …

  1. die größten Usability-Schwächen identifizieren,
  2. Schwächen aufdecken, die als solche von vermeintlichen „Experten“ nicht gesehen werden
  3. und – ganz wichtig! – neben Schwächen auch eine Vielzahl an Stärken der getesteten Anwendung aufzeigen.

Der Schlüssel zu diesem Erfolg und zur Weiterentwicklung klassischer Use-Labs: Hautleitwiderstandsmessungen während der Anwendungsnutzung!

Dafür verzichten wir immer mehr auf klassische Protokolle lauten Denkens während der Anwendungsnutzung und Aufgabenbearbeitung.

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9. Mai 2012 | Martin Beschnitt Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Mobile Usability, Trends, Usability von Online-Shops, Web Usability

Bessere iPad-Apps, Checkout Optimierung, Video-Shopping und Dokumentationsmöglichkeiten von User Research – Linktipps von Martin Beschnitt

Ken Yarmosh zeigt in seinem Artikel wie es geht: 5 Ways to Create Better iPad Applications. Kurzweiliger Artikel mit anschaulichen Beispielen. Am Interessantesten finde ich die derzeitige Entwicklung des sog. split screens.

Auch wenn Sie derzeit mit Artikel, Slides Co. in Sachen Checkout Optimierung online nahezu bombardiert werden: ich möchte Ihnen Präsentation von Linda Bustos („Ecommerce Checkout Optimization“) auf den Affiliate Management Days in San Francisco nicht vorenthalten. 77 Slides voll mit spannenden Überlegungen und Beispielen unserer Kollegen aus den USA.

Vielen Dank auch an Thomas Lang für das super Beispiel In-Video Shopping der nächsten Generation“ Bin mir sicher, dass da in Zukunft noch einiges auf uns zukommen wird.

In seinem Artikel „Capturing User Research” zeigt Jim Ross die Möglichkeiten zur Dokumentation von qualitativer Marktforschung im UX-Bereich auf. Wie so oft: es kommt darauf an, was der Kunden als Ergebnis benötigt, wie die räumlichen Bedingungen sind, wie das Studiendesign ist etc. Auch für erfahrene User Experience-Consultants ist der Artikel definitiv lesenswert und führt des Öfteren zum unbewussten Kopfnicken.

8. Mai 2012 | Johanna Möller Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Programme & Tools

Wie ein Inspirationspool in Kreativworkshops neue Ideen bringt

Im letzten Beitrag zum Thema Inspirationspool ging es darum, wie ein Inspirationspool für die zielgerichtete Suche nach Beispielen und Good Practices eingesetzt werden kann. Nun soll es um die Einsatzmöglichkeiten in Kreativworkshops gehen.

Als Unterstützung bei der Durchführung von Kreativitätstechniken geht es nicht darum, ein konkretes Beispiel zu finden, welches die jeweilige Problemstellung löst. Vielmehr wird der Inspirationspool im Workshop als Reizanker benutzt.
Welche Möglichkeiten gibt es nun für diesen Einsatzbereich?

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27. April 2012 | Florian Thirolf Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Psychologische Aspekte, Trends, Web Usability

„Dos and don´ts“ in Online-Fragebögen. Einige Beispiele aus der Praxis

Auch wenn unser Bild des realen Menschen nicht das eines homo oeconomicus ist, der ausschließlich auf Basis reiner Kosten-Nutzen-Kalkulationen entscheidet, so spielen rationale Entscheidungskriterien hoch eine wichtige Rolle. Zu kostbar und beschränkt sind die Ressourcen Zeit, Aufmerksamkeit und kognitive Energie, als dass sie für Aufgaben aufgewendet werden können, von denen kein Mehrwert zu erwarten ist.

Aber warum diese ausschweifende thematische Klammer zu Beginn eines Artikels, dessen Titel einen Bezug zum Thema „Online-Befragungen“ verspricht?

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23. April 2012 | Sven Hoffmann Drucken
Kategorien: Fundstücke, Interviews mit Experten, Methoden & Verfahren, Usability von Geräten

Navigation am Fernsehgerät – Usability und HbbTV

Ich weiß noch genau, wie ich mich 2009 zum ersten Mal mit diesem Thema beschäftigt habe. Ich saß mit der Fernbedienung vor einem LCD-Fernseher der (damals) neuesten Generation und wollte mir einen Überblick über bereits existierende HbbTV-Applikationen verschaffen. Das Ergebnis war eher ernüchternd. Nach etwa einer halben Stunde hatte ich keine Lust mehr, da mich die Bedienung und Navigation ziemlich frustrierte.

Dennoch (oder vielleicht gerade deshalb) hat mich die Thematik anschließend nicht mehr in Ruhe gelassen. Ich fragte mich, warum die Navigation so umständlich war und was man besser machen könnte. Zudem war ich in meiner Rolle als Softwareentwickler in den letzten Jahren mehrfach an der Konzeptionierung und Erstellung von HbbTV-Anwendungen beteiligt und konnte so ein wenig Erfahrung in dem Bereich sammeln.

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20. April 2012 | Sascha Kuechler Drucken
Kategorien: Interviews mit Experten, Methoden & Verfahren, Programme & Tools, Trends, Usability von Online-Shops, Web Usability

Benjamin Uebel im Experteninterview – Neues Verfahren für automatisierte Tests

Derzeit arbeite ich bei eResult an einer Grundlagenstudie. In dieser wird der klassische Usability-Test im Labor mit dem toolbasierten asynchronen Remote-Usability-Test und einem neuen Angebot von Remote-Tests verglichen. Es erfolgt dort ein ungelenkter qualitativer Test, bei dem der Bildschirm der Probanden und deren lautes Denken während des Tests aufgezeichnet werden. Das Material wird im Anschluss in Echtzeit ausgewertet.

Benjamin Uebel


Die Studie wird die spezifische Eignung der einzelnen Verfahren dokumentieren und den idealen Einsatzbereich der jeweiligen Verfahren aufzeigen.
Ein Anbieter dieses neuen Verfahrens ist die Firma Userlutions in Berlin, die wir für eine Kooperation gewinnen konnten. Als Auftakt der Zusammenarbeit stand uns Geschäftsführer Benjamin Uebel Rede und Antwort und erklärte das Produkt, das unter dem Produktnamen RapidUsertests firmiert.

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17. April 2012 | Andrea Struckmeier Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Web Usability, Zielgruppen

Was würde Walter tun? – Wie Sie Entscheidungsprozesse Ihrer Personas erforschen können

Personas sind ein wichtiges Mittel im User-Centered-Design Prozess – sie helfen dabei, die Nutzer bei der (Weiter-)Entwicklung von Anwendungen im Auge zu behalten. Persona-Beschreibungen liefern ein sehr konkretes und lebendiges Bild von Merkmalen, Eigenschaften und Einstellungen der typischen Nutzer Ihrer Anwendung. Doch wie können Sie noch mehr über konkrete Vorgehensweisen der Personas bei z. B. der Nutzung Ihrer Website oder der generellen Informationssuche erfahren?

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11. April 2012 | Florian Thirolf Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Trends, Web Usability

Teuer! Verschwenderisch! Unwiderstehlich… Wie Autobauer irrationale Fahrzeuge über emotionale Erlebniswelten präsentieren

Beim Online-Einkauf stehen dem Verkäufer im Vergleich zum klassischen Point-of-Sale-Shopping naturgemäß deutlich weniger Kanäle zur Verfügung, den (potentiellen) Käufer von seinem Produkt zu überzeugen. Das Anfassen, Fühlen oder Riechen sind Trümpfe, die sich jeder gute Verkäufer zu Nutze macht. Insbesondere bei Produkten, deren Anschaffung weniger rationalen als hedonistischen Motiven dient, gilt es den Käufer von Kosten-Nutzen-Abwägungen wegzuleiten und den Fokus auf die weichen Faktoren der Nutzung zu lenken. Am Beispiel von Super-Sportwagen soll gezeigt werden, wie die Hersteller trotz der erschwerter Bedingungen versuchen, solche emotionalen Erlebniswelten aufzubauen.

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10. April 2012 | Florian Thirolf Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Trends, Zielgruppen

Drei Mythen über Onsite-Befragungen… und warum sie nicht zutreffen!

In Gesprächen mit (potentiellen) Kunden sehen wir uns immer wieder mit ähnlichen Bedenken und in Bezug auf den Einsatz von Onsite-Befragungen konfrontiert. Glücklicherweise gelingt es in der Regel, diese Bedenken auszuräumen und die Interessenten von dieser mächtigen und vielseitigen Methode zu überzeugen. Daher scheint es höchste Zeit, einmal mit einigen gängigen Mythen rund um die Onsite-Befragung aufzuräumen und zu zeigen, dass die Methode für weit mehr Online-Angebote und Fragestellungen einsetzbar ist als häufig vermutet.

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5. April 2012 | Martin Beschnitt Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Mobile Usability, Software Usability, Web Usability, Zielgruppen

New York, Rio, Tokyo,…International Usability Testing

An das One-Hit-Wunder von Trio musste ich vor kurzem denken, als mehrere Mitarbeiter von uns parallel Usability-Tests im Ausland begleitet haben.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich zeitgleich „nur“ in unserem Hamburger Büro saß und nicht in New York, Mailand oder Shanghai verweilen durfte: wenn es um die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung internationaler Studien geht, gilt es einige Hürden zu meistern, die bei lokalen Tests nicht auftreten.

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