Kategorie-Archiv: Methoden & Verfahren

Erfolgsfaktoren im E-Commerce, erfolgreich A/B Tests durchführen und entspannt Fahrstuhl fahren – Fundstücke von Anja Weitemeyer

Themen, die uns jeden Tag beschäftigen, auf den Punkt gebracht: Studie zu Erfolgsfaktoren im E-Commerce mit Praxistipps, A/B-Tests durchführen und richtig interpretieren und ein Fundstück aus dem Alltag.
Viel Spaß beim Lesen!

Erfolgsfaktoren im E-Commerce

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Die „Wie geht‘s?“ Frage …

Wie geht es Ihnen heute?

Eine übliche, vertraute Frage. Sie schafft eine Basis für den Start in eine Kommunikation. Sie ist akzeptiert und der Fragende wird in der Regel nicht abgewiesen.

Warum aber interessieren sich nur so wenig Online-Shops dafür, wie es ihren Kunden und Besuchern geht?

Online-Shops wissen doch sonst sehr viel von ihren Kunden
(und wollen immer mehr von ihnen erfahren):

  • Sie messen woher sie kommen (zuvor besuchte Seiten),
  • kennen Adresse, Geschlecht, oft auch das Alter,
  • wissen was die bevorzugten Zahlungsformen sind,
  • kennen die Bestellungen der Vergangenheit

Nur wenig Online-Shops wissen, wie es ihren Kunden im Moment der Shop-Nutzung geht:
Sind die Kunden gut gelaunt, „mies drauf“, leicht reizbar?

Dabei wäre das doch eine hilfreiche Information, die zumal recht einfach zu erheben ist. Sie bietet die Chance mit dem Besucher schnell eine Beziehung aufzubauen, die Kommunikation zu starten und je nach Antwort zur reagieren.

Was anfangen mit der Antwort auf die
„Wie geht’s Frage“?

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Der Weg ist das Ziel – auch für die Untersuchung des Blickverhaltens auf Websites

Heatmap vs. Sequenzanalyse beispielhaft

Die Website ist ein Kommunikationsmittel – mit ihrer Hilfe soll dem Nutzer eine bestimmte Information vermittelt werden. Eine der Methoden die Website auf ihre Funktion als Informationsträger zu überprüfen, ist Eyetracking – Blickerfassung. Denn nur gesehene Information kann auch verarbeitet werden. Das Ergebnis der Auswertung ist in den meisten Fällen eine so genannte Heatmap, die die Verteilung der Blicke auf der Website abbildet. Aber ist für eine gelungene Kommunikation nur die richtige Verteilung der Aufmerksamkeit relevant? Die Wahrnehmung ist schließlich ein Prozess – die Reihenfolge, in der die Website betrachtet wird, ist daher eine wichtige Komponente. In der Heatmap wird die Reihenfolge nicht berücksichtigt. Sie kann jedoch mit Hilfe der Sequenzanalyse und der Übergangswahrscheinlichkeiten untersucht werden. Diese beiden vertiefenden Methoden möchte ich in diesem Beitrag vorstellen und mich auch noch mal mit der Heatmap als Auswertungsmethode auseinandersetzen.

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Facebook, Kundenblog oder Feedbackformular? So bleiben Sie am besten im Gespräch mit Ihren Kunden

Mit seinen Nutzern und Kunden im Gespräch zu bleiben ist immer gut – sei es, um positives wie negatives Feedback aufzunehmen, Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten zu bekommen oder zu hören, wie neue Ideen und Konzepte bei den Kunden ankommen.
Die Frage ist nur: Welchen Kanal sollte man für diesen Austausch wählen? Inzwischen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sind online auszutauschen, beispielsweise Facebook, Feedbackformular oder Kundenblogs. Jeder der Kanäle hat seine Vor- und Nachteile, so dass die Wahl nicht immer leicht fällt. Was ist zu beachten?

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Versetzen Sie sich in ihre Nutzer hinein… Aber in wen überhaupt? Lernen Sie die Besucher mit einer Nutzerstrukturanalyse besser kennen

Zu erfahren, wer die Nutzer einer Webseite bzw. eines Online-Shops ist, ist eines der zentralen Erkenntnisziele quantitativer Erhebungsmethoden, allem voran der Onsite-Befragung. Neben der Bewertung des Angebots und einer Stärken-/Schwächenanalyse ist es für die strategische Ausrichtung und die die nutzergerechte Weiterentwicklung von elementarer Bedeutung zu wissen, wer die Nutzer überhaupt sind. Der vorliegende Beitrag soll zeigen, dass sich die Erkenntnismöglichkeiten einer Nutzerstrukturanalyse nicht auf das einfache „Wer nutzt die Seite“ beschränken müssen. Vielmehr sind, auch mit recht einfachen statistischen Methoden, sehr differenzierte und plastische Beschreibungen möglich, die nicht zuletzt alternativ oder ergänzend bei der Beschreibung und Ausgestaltung von Personas von großem Nutzen sein können.

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Warum viele SEO-Besucher haben, wenn diese dank schlechter Usability nicht konvertieren? …

und „Warum gute Usability haben,wenn durch fehlendes SEO die Besucher fehlen? Dieser Kommentar aus dem Artikel zur Verlosung einer Freikarte für die SEMSEO 2012 verdeutlich am besten, warum die Verzahnung der beiden Professionen SEO und Usability so wichtig ist.

Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen auch nicht die Folien meines Vortrages „Kommen Sie schlechten KPIs auf die Spur – Usability-Heuristiken im Einsatz“ inkl. der beiden Videos aus einem Usability-Test vorenthalten.

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Lead-User Technik – Wagen Sie Neues!

Haben Sie Lead-User? Ganz sicher.
Sprechen Sie mit diesen und entwickeln Sie gemeinsam mit ihnen Ihre Anwendungen weiter? Vielleicht.

Lego, Datev, Nubert Speaker Factory, Baur und viele weitere Unternehmen setzen die Lead-User Technik in der Entwicklung ein.

Richtig eingesetzt, führt sie zu nützlichen Produkten und innovativen Anwendungen.

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Messen und verbessern von Reputation – erfahren Sie, was Nutzer wirklich denken

Zufriedene Kunden kommen wieder und empfehlen eine Website oder ein Produkt im besten Fall weiter. Der Wert von Kundenbefragungen besteht also unter anderem in dem unmittelbaren Feedback zu verschiedenen Aspekten rund um das Portfolio eines Unternehmens.

Doch haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt, was eigentlich die übrigen Internetnutzer über Sie denken? Haben Sie schon einmal daran gedacht, welchen Ruf Ihr Unternehmen eigentlich hat? Was erzählt man sich eigentlich so über Ihre Produkte, Ihre Mitarbeiter und Ihre Werbebotschaften?

Diese und ähnliche Fragen führen in vielen Fällen zunächst zum Thema Web Monitoring. Bald folgt jedoch die Ernüchterung: Ein hochwertiges Monitoring scheint zeitaufwändig, komplex und teuer. Gibt es keine einfachere Lösung, um den Ruf eines Unternehmens im Internet zu erheben? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und einen Fragebogen zur Messung von Reputation entwickelt.

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Kosten und Aufwände von internationalen Usability-Tests

Flag globe

Je internationaler Ihre Website ist bzw. je stärker Sie weltweit agieren, desto nötiger sind Usability-Tests mit Ihren Kundengruppen in denen für ihre kulturellen Unterschiede bekannten Kernmärkten.

Um länderübergreifenden Studien zu realisieren, bedarf es einem gewissen Mehraufwand: beispielsweise für einen Simultandolmetscher, zusätzliche Briefinggespräche, Übersetzungen. Diese belaufen sich nicht selten auf die Kosten, die bereits ein alleinstehender Test im Mutterland kostet.Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen und in welchen Ländern Usability-Tests ein Schnäppchen sind.

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Proto-Personas, qualitative & quantitative Nutzertests, International UX Research und 140 Websites, die dringend ein Analytics-Tool benötigen – Linktipps von Martin Beschnitt

Jeff Gothelf beschreibt in seinem Artikel „Using Proto-Personas for Executive Alignment“ einen herrlich praxisorientierten und gut beschriebenen Persona-Ansatz. Aber Achtung: es sind keine Personas, die auf tatsächlichen Marktforschungsdaten / Nutzerstudien basieren! Dennoch helfen sie den Teams intern, sich auf die Bedürfnisse der (vermeintlichen) Kunden zu fokussieren.

Sabina Idler widmet sich auf UX Magazine erneut dem Thema „Combining In-Person and Remote Research“. Je stärker die Preise für komplexe aRUT-Tools sinken bzw. neue, interessante Tools in diesem Bereich auftauchen, desto interessanter wird die Kombination mit klassischen Nutzerstudien im Labor. Abhängig von der Entwicklungsphase aber auch Fragestellung schlägt sie folgende, sinnvolle Kombinationen vor im Sinne eines maximalen Erkenntnisgewinns: „[...]

  1. Inspiration phase: Use in-person tests to gather and define features. Use remote tests to verify and generalize the concept based on your initial findings.
  2. Design phase: Use remote tests to collect early feedback and later to generalize and prioritize in-person tests findings. Use in-person tests to evaluate more detailed designs.
  3. Final evaluation: Use in-person tests to collect specific feedback and high quality quotes. Use remote tests to collect broad and representative feedback.”

In “6 Key Questions to Guide International UX Research” geht es nicht darum, welche kritischen Erfolgsfaktoren es bei der Durchführung von internationalen Studien zu berücksichtigen sind (siehe dazu: „New York, Rio, Tokyo,…International Usability Testing“; sondern um die Frage, ob es für Sie an der Zeit ist, sich mit diesem Thema grundsätzlich zu beschäftigen.

Kaum zu glauben: Laut IdealObserver haben 14% der 1.000 Top de-Domains kein Web Analytics-Tool implementiert. Auch wenn die letzten Zahlen aus 2011 stammen finde ich diese Zahl doch sehr besorgniserregend. Wie betreiben diese Unternehmen denn Website-Optimierung?