Kategorie-Archiv: Mobile Usability

Content First und modulare Wireframes für eresult.de – User-Centered Design Reality-Check Teil 2

In der Fortsetzung meines letzten Beitrags zum Redesign unserer Website eresult.de soll es diesmal um das Thema Konzeption gehen. Da wir von Beginn an mit einem responsive Design planten, sollte der Entwurf der Layouts so unabhängig von bestimmten Auflösungen sein wie möglich – wir folgten deshalb dem Ansatz „Content First“ und einem modularen Design. Die Anordnung der Contentmodule bei unterschiedlichen Seitenbreiten sowie die grobe Ausgestaltung der einzelnen Module definierten wir im Anschluss in Form von Wireframes. Wie dieser Prozess genau ablief und die dabei entstandenen Deliverables möchte ich heute zeigen.

Das Projekt: Relaunch von eresult.de

Unsere alte Website bestand in ihrer grundsätzlichen Form bereits seit 2009 – und das sah man ihr auch sicherlich an. Abgesehen vom altehrwürdigen Design war vor allem die mangelnde Darstellung auf mobilen Endgeräten nicht mehr akzeptabel. Und auch im Hintergrund waren einige Änderungen nötig, denn es war bisher noch kein CMS im Einsatz. Weiterlesen

Magento EE 1.14 hilft Mobile auf die Füße: Mit Responsive Webdesign mobilefähige Onlineshops wirtschaftlich umsetzen

Mobile-fähige E-Commerce-Angebote werden nicht nur im Endkundengeschäft immer wichtiger – insbesondere in serviceorientierten B2B-Branchen entwickelt sich die Möglichkeit, über ein mobiles Gerät auf eine E-Commerce-Plattform zugreifen zu können, zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Magento trägt dieser Entwicklung mit der neuen Enterprise Edition 1.14 Rechnung: Responsive Design, HTML 5, CSS3 und viele weitere sinnvolle Features machen die Entwicklung von mobiloptimierten E-Commerce-Plattformen wesentlich einfacher. Weiterlesen

Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Click & Collect – Online bestellen und im Laden abholen. Klingt nach schlechter Usability: Umständlich, wenig nützlich und auch nicht einfach.

Fans schätzen die Ersparnis bei den Versandkosten, Flexibilität, die Möglichkeit die Ware vor dem Kauf zu begutachten und die einfache Rückabwicklung – falls nötig. Dennoch: Erst 9 % haben diese Option schon mal genutzt (Konzept & Markt Studie: Black-Box Online-Shopping). Also wenig Potenzial?

Es kommt wohl drauf an: Auf das Produkt und die Zielgruppe(n). eBay hat jedenfalls schon mal reagiert und bietet diese Lieferoption nun auch (seinen Händlern) an. Die nutzen das auch, vor allem in Großbritannien. Hier können eBay-Händler Click & Collect selbst dann anbieten, wenn sie selbst gar keine Läden haben. Möglich macht’s eine Kooperation mit dem britischen Multichannel-Händlers Argos (eBay Collection Points).

Grund genug das näher zu erforschen – ich hoffe wir sehen bald die ersten Anforderungsanalysen in diesem Bereich und vielleicht ja auch „Lieferoptionen-Personas“, so dass Händler die für ihre Kundschaft passenden Liefervarianten anbieten können. Oder gibt’s dazu schon Forschung, nur ich kenn sie nicht? Hinweise willkommen.

Meine heutigen Lesetipps setzen daran an, gehen auf ME-Commerce (Personalisierung im Online-Shopping) ein, unterstützen Sie beim Entwickeln von Innovationen und zeigen Ihnen anschaulich, wie Zalando sich mit der Zeit gewandelt hat. Natürlich gibt’s auch Verweise auf die Top-Artikel auf Usabilityblog.de im Oktober (Fließtextformulare, Hotelwebsites, UX Lab News).

Viel Spaß beim „Dazulernen“.

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Top-Themen der UX-Welt in den letzten 30 Tagen

Die Logistikbranche bietet uns nun schon seit vielen Wochen stetig neue Themen und Produktideen. Ein toller Markt, der sich eindeutig zum Käufermarkt entwickelt: Die Wünsche und Anforderungen von Online-Shoppern treiben die Unternehmen dieser Branche zu immer neuen Lösungen.

Paketbutler Der PaketButler: Nie mehr ein Paket verpassen (Quelle: neuhandeln.de).

Nicht zuletzt die DHL Paket wagt derzeit viel Neues, um Online-Shoppern das Empfangen von Paketen so einfach wie möglich (=hohe Usability) zu machen und dabei einen zusätzlichen Nutzen aus Kundensicht zu bieten. Eines der neuesten Ideen: Der PaketButler .

Eine faltbare Box die nicht zerschneidbar ist und über einen an der Wohnungstür befestigten Metallriemen vor „mitnahmefreudigen Nachbarn“ gesichert wird. Zudem wird der PaketButler mit einem Metallband verschlossen, welches nur vom Kunde und Zusteller geöffnet werden kann (Chip-gesteuert).

Klingt aufwändig – ist ist es wohl auch, soll die Box und der entsprechende Service um die 100 EUR kosten. Bleibt also die Frage, ob es einen Markt mit zahlungswilligen Kunden gibt und wie gut bedienbar das System ist. Wir als UXler dürfen uns aber schon einmal über ein weiteres, neues Testobjekt freuen und gespannt ersten UX Studien darüber entgegensehen.

Meine heutigen Lesetipps setzen daran an und liefern Ihnen u.a. Erkenntnisse zu den Wünschen und Anforderungen an Paketdiensten, zur Gestaltung nützlicher Produkttexte auf Online-Shops und den Einsatz von Eye-Trackern zur Optimierung von Formularen.

Viel Spaß beim „Dazulernen“.

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Welches Tablet passt zu mir?

Der Tablet Markt in Deutschland boomt – und das zurecht. Allein im diesem Jahr, so prognostiziert die BITKOM, werden in Deutschland mehr als 9 Millionen flache Computer verkauft werden. Hauptgründe für die stetig wachsende Beliebtheit der Tablets ist nicht nur der sinkende Preis, sondern auch die große Auswahl. Von Android bis iOS, vom 7 bis zum 12 Zoll Display – die verschiedenen Modelle auf dem Tablet Markt lassen keine Wünsche mehr übrig.

Doch gerade dies scheint vielen potentiellen Käufern zu schaffen zu machen, denn wer die Wahl hat, hat auch die Qual. Das unabhängige Preisvergleichsportal www.schlaubi.de hat die verschiedenen Tablet Modelle verglichen und zeigt, welches Tablet am besten zu welchem Käufer-Typ passt. Weiterlesen

Mobile Webseite – ist weniger wirklich mehr?

Mobil im Internet unterwegs sein, ist eine tägliche Übung für mich. Leider eine, die oft ziemlich frustrierend ist. Mobile Versionen von oft guten Webseiten sind häufig ein Graus. Gerade das, was man damit machen möchte, wurde für die mobile Version gestrichen.

Die Reduzierung macht für ein Smartphone ja vielleicht noch Sinn, aber bei meinem 12“ Tablet verstehe ich das überhaupt nicht. Gut ist es dann wieder, wenn man einen Link findet, mit dem man zur Desktop-Version wechseln kann. Das bieten aber leider nur wenige Webseiten dann an. Wenn es doch angeboten wird, muss man es häufig suchen. Weiterlesen

Ohne Qualität geht es nicht: Weshalb exzellente Usability mehr ist als ein verständliches User Interface

Als “Anwalt der Nutzer” könnte man meinen, in großartigen Zeiten zu leben: Usability wird heute weit verbreitet als zentrale Anforderung an interaktive Systeme verstanden. Unternehmen investieren Zeit und Geld in nutzerzentrierte Entwicklungsmethoden wie Prototyping und Usability-Tests. Im Ergebnis haben wir heute vielfach wesentlich gebrauchstauglichere Bedienschnittstellen als noch vor einer Dekade.

Dass ich mir dennoch Sorgen mache, liegt daran, dass ich regelmäßig mit Situationen konfrontiert werde, in denen Geräte und Dienste einfach nicht das tun, was sie sollen. Und damit meine ich nicht, dass die vorhandene Funktionalität nicht sinnvoll und nützlich ist. Gemeint ist vielmehr, dass diese Funktionalität nicht zuverlässig zur Verfügung steht: Anwendungen irritieren mit fehlerhaftem Verhalten, einige Geräte hängen sich gleich ganz auf.

Wenn eine Anwendung fehlerhaftes Verhalten zeigt oder gar nicht reagiert, kann selbst die intuitivste Bedienschnittstelle nicht helfen. Fehlerfreie Funktionsfähigkeit ist also das Fundament für gute Usability. Glücklicherweise gibt es Mittel und Wege, dieses Ziel effektiv zu verfolgen. Weiterlesen

Second Screen Studie – Teil 3: Wie sieht die TV-App der Zukunft aus?

Ganz nach dem Motto „Ich bau mir `ne App, wie sie mir gefällt…“ haben 20 Digital Natives und Early Adopter Anregungen und Wünsche an eine Second Screen-App geäußert.
Meine Fragen waren:
– Welche Funktionen sollten innerhalb einer TV-App aus/in der Zukunft zur Verfügung stehen?
– Welche Wünsche und Anregungen werden bezüglich einer TV-App der Zukunft geäußert?

Hierzu haben 20 Teilnehmer – die sehr intensiv parallel zum Fernsehen ihr Smartphone/Tablet nutzen – in unserem „Digital Living“ Zielgruppenblog sehr interessante Wünsche und Vorstellungen geäußert. Auch spannend finde ich die Aussagen zu den Ängsten bzw. Bedenken bezüglich einer innovativen TV-App, mit der das aktuell laufende Fernsehprogramm (TV-Sendung, Film, Serie etc.) parallel begleitet werden kann. Weiterlesen

Webseiten mobilfähig machen

Mobile Endgeräte kann heute kein Webseitenbetreiber ignorieren. „Mobile first“ ist dabei die Devise, wenn man ein Projekt auf der grünen Wiese startet. Ein richtiger Ansatz, wenn man sich um keine Altlasten kümmern muss. Wie geht man aber vor, wenn die Webseite schon steht und die Inhalte recht aktuell sind?

Evaluation der vorhandenen Webseiten

Vielfach sind Inhalte, die für eine Desktop-Version erstellt wurden, nicht für die Nutzung durch mobile Endgeräte geeignet. Häufig müsste man sogar alles auf den Prüfstand stellen und vieles überarbeiten. Die Ressourcen dafür zu erhalten ist jedoch oft nicht durchzusetzen. Es muss ja auch alles in einem vertretbaren Rahmen bleiben und zu Beginn braucht auch nicht alles perfekt sein. Man beginnt sozusagen eine Reise, die auch zu besseren Inhalten für die Desktop-Version führt. Weiterlesen

Second Screen Studie – Teil 2: Welche Apps werden parallel zum Fernsehen verwendet?

AppsDiese Frage habe ich mit Digital Natives und Early Adopter in unserem „Digital Living“ Zielgruppenblog diskutiert. Doch es ergeben sich weitere Fragestellungen:
– Bei welchen TV-Sendungen werden welche Apps genutzt?
– Welche Informationen werden in den Apps aufgerufen? Warum wird die App überhaupt genutzt?
Auch hierzu haben die 20 Teilnehmer am Zielgruppenblog sehr interessante Beiträge abgegeben, welche ich nun zusammengefasst präsentieren möchte. Weiterlesen