Welches Bild haben Sie spontan vor Augen, wenn Sie an „das Internet“ denken? Denken Sie auch an eine klassisch aufgebaute Webseite auf einem Flachbildschirm? Es gibt einen Header und die anderen, üblichen Webseiten-Strukturen sowie luftige 19 Zoll Platz. Es sei unterstellt, dass für viele von uns dieses traditionelle, stationäre Web immer noch „das Internet“ ist, wenn wir daran denken oder davon sprechen. Diese reflexartige Assoziation führt zu dem Gedanken von dem einen Internet. Aber ist das so?
Gibt es nur das eine Medium Internet, gleichgültig, ob man es stationär oder mobil nutzt?
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In Deutschland hat der Städtetourismus in den letzten Jahren stark zugenommen. Die großen Städte in Deutschland können deutliche Zuwächse bezüglich der Besucherzahlen verzeichnen.
Spitzenreiter ist die Hauptstadt: Im Jahre 2008 konnte sich Berlin mit über 17,7 Mio. Übernachtungen deutlich von den anderen Städten abheben. Auf Platz 2 liegt München (9,8 Mio.) gefolgt von Hamburg (7,7 Mio.) und Frankfurt (5,4 Mio.). (Quelle: http://www.berlin-tourist-information.de/deutsch/ueber-uns/d_uu_entwicklung.php)
Insbesondere das Internet und speziell die Informations- und Servicebereitstellung auf Internet-Angeboten der deutschen Großstädte sind mitverantwortlich für die stark ansteigenden Besucherzahlen der Städte.
Es ist zu beobachten, das die Internet-Angebote der deutschen Großstädte viele und auch sehr detaillierte Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und zu Themen wie Kultur und Politik anbieten.
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6 von 10 Webnutzern/-innen lesen Texte immer öfter am Bildschirm – so das zentrale Ergebnisse einer eResult Studie.
Ein überraschendes Ergebnis?
Befragt wurden 600 Webnutzer/-innen aus Deutschland (onlinerepräsentativ).
Frage war: “Wie hat sich Ihr Leseverhalten in den letzten Monaten verändert? Lesen Sie Texte zunehmend am Bildschirm oder drucken Sie Texte öfter aus?”
59% gaben auf diese Frage die Antwort: “Ich lese immer öfter Texte am Bildschirm (statt diese auszudrucken).”
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Die sog. erweiterte Realität (Augmented Reality, AR) entwickelt sich langsam zu einem der großen Trends in diesem Jahr. Nach und nach gibt es immer mehr Anwendungen für das iPhone & Co., die es mithilfe integrierter Kamera, GPS-Empfänger, Breitband-Internetverbindung und leistungsstarkem Chip schaffen, uns mehr Informationen als nur die reale Welt/Umgebung anzuzeigen. Die iPhone-App „Metro Paris Subway“ von Presselite überlagert beispielsweise die Kameravorschau des iPhone 3GS mit Informationen über die nächsten U-Bahn-Stationen in Paris: „Augmented Reality“ als sinnvolle Erweiterung von local based services(!). Beitrag weiterlesen…
Interview mit Wissenschaftlerin Dr. Marianna Obrist, HCI & Usability Unit, ICT&S Center der Universität Salzburg
Dr. Marianna Obrist ist Assistant Professor für Human-Computer Interaction & Usability an der Universität Salzburg, ICT&S Center – Center for Advanced Studies and Research in Information and Communication Technologies & Society.
Ihr Forschungsschwerpunkt sind User-Centered Design, Usability and User Experience Forschung, Design und Evaluierungsmethoden mit aktiver Einbeziehung der Nutzer in den Design- und Entwicklungsprozess von neuen Produkten und interaktiven Systemen.
- Was tun, wenn Nutzer einen Fragebogen als überflüssigen Zeitaufwand empfinden?
- Wie erfasst man User Experience, wenn Nutzer sich nicht mehr an ihre Erlebnisse erinnern?
An der Universität Salzburg setzt man auf Methoden wie das Experience Sampling.
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Senioren?
An was denken Sie bei dem Begriff „Senioren?“ Wohl eher an Filzpantoffeln, Haftcreme und Altenheime als an Mobilität, Kommunikation und Partizipation, richtig? Doch genau dieses defizitäre Bild des Alters passt nicht mehr auf heutige ältere Menschen. Senioren von heute denken und fühlen sich jünger denn je. Noch dazu werden sie aufgrund der weltweiten demographischen Entwicklung immer zahlreicher.
Dennoch stehen bei der Konzeption aktueller Mobiltelefone die jüngeren Generationen im Fokus, abgesehen von speziellen Seniorenhandys, die ihren Besitzer jedoch eher stigmatisieren als eine einfache Bedienung zu bieten. Viele ältere Menschen besitzen zwar bereits ein Mobiltelefon, nutzen es aufgrund mangelhafter Benutzerfreundlichkeit oder stigmatisierender Wirkung (insbesondere bei speziellen „Seniorenhandys“) aber nur geringfügig oder gar nicht – trotz hohem und steigendem Kommunikationsbedürfnis.
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Usability in Scrum – Glückliche Ehe oder garantierter Scheidungsfall?
Wie in meinen ersten Beitrag zum Thema „Agile + Usability“ besprochen, bietet die Hochzeit von Agilisten und Usability Spezialisten eine attraktive Perspektive bei der Entwicklung gebrauchstauglicher und erlebnisreicher Softwareprodukte.
Für die Integration der beiden Disziplinen ist es wichtig, dass nicht nur eine einfache Lösung effizient und effektiv entwickelt wird (Agile), sondern auch definierte Usability und User Experience Ziele erreicht werden. Beides lässt sich miteinander vereinen, wenn eine gemeinsame Produktvision vorhanden ist. Wenn die Vision eine hohe User Experience beschreibt, dann muss auch die einfachste funktionierende Lösung das Erreichen eines positiven Nutzerlebnisses ermöglichen. Mit der Vision einigen sich Agilisten und User Experience Spezialisten auf das Erreichen einer hohen Bedien- und Erlebnisqualität. Die Vision fungiert wie der Ehevertrag zwischen den Disziplinen. Der Erfolg des agilen Vorgehensmodells Scrum (Schwaber & Beedle 2001; Pichler 2008), das seinen Ursprung in der Produktentwicklung hat (Takeuchi & Nonaka 1986), basiert massgeblich auf der Definition von Visionen und Entwicklungszielen zu Beginn eines Projekts. Scrum bietet daher eine ideale Grundlage für eine glückliche Ehe zwischen Agilisten und Usability bzw. User Experience Experten. Einige ausgewählte Gründe für diese erfolgreiche Liaison möchte ich im Folgenden anhand des Entwicklungsprozess und der Rollen innerhalb des Scrum Teams näher erläutern.
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User Interface Usability unter Zeit- und Kostendruck.
Geht das überhaupt?
Bei der Entwicklung moderner interaktiver Softwaresysteme wachsen Form und Funktion immer weiter zusammen. Viele Softwareanwendungen werden heute daher nicht mehr nur benutzt, sie werden erlebt. In diesem Zusammenhang hat sich die User Experience als wichtiger Qualitätsfaktor etabliert. Gleichzeitig herrscht jedoch in vielen Projekten ein enormer Zeit- und Kostendruck vor, weshalb viele Organisationen sich agilen Vorgehensweisen bei der Produkt- und Softwareentwicklung zugewendet haben.
Beginnend mit diesem Beitrag möchte anhand einer Serie von Beiträgen am Beispiel des agilen Entwicklungsframeworks Scrum erläutern, wie gebrauchstaugliche interaktive Systeme durch den Brückenschlag zwischen Agile und Usability auch unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich entwickelt werden können.
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Bei der mobilen Internet-Nutzung dominieren nach wie vor Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsmotive.
Auch so genannte Geokoordinaten-Dienste (wie z. B. Web Map Services, Navigationsdienste) sind gefragt – sie werden von jedem Dritten „mobilen Internet-Nutzer“ zumindest gelegentlich genutzt.
Immerhin 28,8% greifen von unterwegs auch schon mal auf Online-Shops zu, nutzen die Inhalte & Services von Reiseportalen (31%) und schauen sich auf Ticketing-Portalen um (28,1%).
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