Alle Beiträge der Kategorie: 'Programme & Tools'

Web Analytics 2012 – ein Blick in die Glaskugel, die wichtigsten Web Metriken, die perfekte Stichprobengröße bei Usability-Tests und liegengelassene Warenkörbe – Linktipps von Martin Beschnitt

Starten wir zum Jahresanfang mit einem Rückblick und Ausblick zugleich: „Web Analytics 2011 & 2012 – eine Abrechnung und ein Zukunftsszenario“. Ralf Haberich trifft einige spannende Vorhersagen für 2012. Für mich persönlich ist vor allem die Entwicklung im Markt der Beratungsagenturen interessant.

Um beim Thema Web Analyse zu bleiben, direkt noch ein umfangreicher Artikel von Avinash Kaushik: „Best Web Metrics / KPIs for a Small, Medium or Large Sized Business“. Kaushik nennt die wichtigsten Metriken zur Messung und Optimierung Ihrer digitalen Marketing-Kampagnen und Website.

Wie viele Probanden sind für aussagekräftige Ergebnisse bei einem Usability-Test nötig? Dieser Frage ging zuletzt meine Kollegin Elske Ludewig nach: „Stichprobengröße bei Nutzertests im Labor: Wie viele Testpersonen sind wirklich nötig?“. Mary Brodie steuert mit Ihrem jüngsten Artikel „Usability Testing Includes Users as Stakeholders“ einige weitere Gedankengänge zu diesem Thema bei. Letztendlich plädiert sie für kleinere iterative Testreihen – in Hinblick auf Budget- und Zeitrestriktionen.

Zuguterletzt noch ein allseits beliebter Albtraum bei allen Shopbetreibern: Liegengelassene Warenkörbe! Linda Bustos wartet mit “8 Tips for Recovering Abandoned Shopping Carts” auf. Wundervolle Ergänzung zu unserer eigenen Studie Erfolgsfaktor Bestellprozess: Standards, Statistiken und Good Practices für die wir 100 Online-Shops unter die Lupe genommen haben.

Mobile Usability Guidelines, Erfolgsfaktoren im Checkout und Web Performance Optimierung – Linktipps von Martin Beschnitt

Erst vergangene Woche habe ich in meinem Vortrag auf dem Usability-Kongress in Frankfurt ausführlich zum Thema Mobile Usability Guidelines referiert. Shanshan Ma von uxmatters erläutert ebenfalls anschaulich anhand von mobile Airline-Websites “The Design and Display of Simple Interactions on Mobile Devices” und zeigt 4 einleuchtende und relative einfach umzusetzende Guidelines auf, die nicht nur für Flug-Websites gelten.

So können Sie sich einige AB- bzw. multivariante Tests sparen! Die Studie meiner Kollegin Elske Ludewig „Erfolgsfaktor Warenkorb: Standards aus der Analyse von 100 Bestellprozessen“ zeigt sehr anschaulich, welche Standards sich innerhalb deutscher Online-Shops beim Checkout etabliert haben. Lernen Sie an welche typischen Elemente, Darstellungsweisen und Services sich der Online-Shopper also „gewöhnt“ hat und optimieren Sie dadurch Ihren Erfolg. Im genannten Artikel geht Frau Ludewig auf die Gestaltung des Warenkorbes ein (Abbildungen, Lieferbarkeit, Gütesiegel, …).

Einmal WPO bitte….? Wie, Sie wissen nicht, was Web Performance Optimierung (kurz: WPO) ist? Dann aufgepasst: Martin Kliehm erläutert in seinen Folien sehr schön mögliche Auswirkungen einer „schlechten“ Performance von Websites. Glaubt man den Zahlen, so hat die Verzögerung von 100ms bei Amazon einem signifikanten Effekt auf den Umsatz (-1%). Selbstverständlich werden auch konkrete Tipps & Tricks zur Optimierung der Ladegeschwindigkeit von Websites genannt. Definitiv ein immer wichtiger werdendes Thema. Wir merken selbst im Rahmen unserer Usability-Tests wie die Akzeptanz für langsam ladende Websites immer stärker abnimmt.

Beobachten, Befragen, Messen – Pascal Mangold bietet Tipps und Anregungen für ganzheitliche Analysen im Usability-Lab

Ich bin mehr als stolz, dass ich Pascal Mangold von Mangold International für Usabilityblog.de zu einem Interview gewinnen konnte.

Pascal kenne ich nun schon seit mehr als 10 Jahren. Kennengelernt habe ich ihn, als ich am Institut für Marketing & Handel das Use-Lab einrichten bzw. ausbauen durfte. Das war 1998.

Mangold International ist inzwischen Marktführer für Software und Systemlösungen im Bereich qualitative und quantitative Forschung und Analyse.
Wenn es darum geht Verhalten zu beobachten und fundiert zu analysieren, dann geht kein Weg an den Lösungen aus dem Hause Mangold vorbei. Diese sollte, ja muss man sich einfach anschauen.

Pacal Mangold betreut Kunden aus Forschung & Praxis:
Psychologie-Institute an Hochschulen ebenso, wie Luft und Raumfahrt Unternehmen, Automobil-Hersteller, Sicherungstechnik-Anbieter und natürlich Usability-Agenturen sowie Usability-/UX- Abteilungen in Unternehmen.

Im Interview mit Pascal konnte ich erfahren, was gute von schlechten Usability-Labs unterscheidet und welche aktuellen Entwicklungen sich rund ums „Beobachten, Messen und Befragungen“ in Use-Labs abzeichnen.

Auf geht’s …
Sie dürfen sich auf 8 Fragen und 8 gehaltvolle, inspirierende Antworten freuen.
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Selbstorganisation für Usability-Professionals – Linktipps zusammengestellt von Thorsten Wilhelm

Usability-Professionals sind Dienstleister – Dienstleister am Kunden oder intern gegenüber anderen Abteilungen. Sie arbeiten oft in mehreren Projekten gleichzeitig, nehmen verschiedene Rollen ein (Führungskraft, Teamplayer) und müssen zudem das „Tagesgeschäft“ bewältigen.

Da kommt „Mann“ und „Frau“ schnell ins Organisationschaos. Das zeigt sich dann an oft schmerzlichen Ereignissen: Termine werden nicht ausreichend vorbereitet, auf Nachbereitungen wird komplett verzichtet, E-Mails gehen unter, Kunden, Kollegen und Vorgesetzte werden unzufrieden.

Die Organisation, das Unternehmen kann mit sinnvollen Prozessen und Abläufen viel dazu beitragen, dass solche negativen Erlebnisse ausbleiben.
Aber auch jeder selbst muss an seiner Selbstorganisation arbeiten – immer wieder. Daher heute mal Linktipps zum Thema „Selbstorganisation“ und „Selbstmanagement“. Darunter auch ein Buchtipp – gut geeignet als Geschenk und Lektüre an langen Winterabenden.

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Erfolgsoptimierung mittels Web Analyse-Daten: Einblick in einen exemplarischen Ergebnisband

Im Anschluss zu meinem reinen Methodenbeitrag „Web Analytics und Expert Review – wie trägt diese Methodenkombination zur Erfolgsoptimierung Ihrer Website bei?“ folgt nun ein exemplarischer Ergebnisband zur Veranschaulichung dessen.

Anhand von 5 Beispielen bzw. Themen wird das Zusammenspiel erläutert: Es erfolgt eine Darstellung der wichtigsten „schlechten“ Kennzahlen bzw. identifizierten Problembereiche aus dem Web Analytics-Tool (hohe Bounce Rate, niedrige Conversion Rate, etc.); inklusive der dafür verantwortlichen Ursachen auf der Website (aus Expertensicht).
Dies wird ergänzt durch zusätzlich aufgestellten Hypothesen (potentielle Schwachstellen im Frontend) im Sinne des Expert Reviews, die sich mithilfe der Web Analyse-Daten bestätigt haben.
Das Ergebnis bilden konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Website: abgeleitet bzw. validiert durch die tatsächlichen Nutzungsdaten aus dem Web Analyse-Tool.

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10 Web Analytics-Mythen, Remote Usability-Testing mit mobilen Endgeräten, Customer Journey – Linktipps von Martin Beschnitt

Kostenfreie Tools sind genauso gut wie High-End Analytics Lösungen! Gary Przyklenk (Senior Web Analyst bei der TD Bank Financial Group) räumt in seinem Artikel „Top 10 Web Analytics Myths… Dispelled“ mit einigen Binsenweisheiten rund um das Thema Web Analytics auf. Definitiv lesenswert und mit hohem Unterhaltungsfaktor.

Jenn Downs präsentiert in Ihrem Artikel “Remote Usability Testing on Mobile Devices” einen interessanten Erhebungsansatz für Usability-Tests mit mobilen Endgeräten. Hierzu kommt die Kamera des Notebooks oder iPad der Probanden zum Einsatz. Es ergeben sich somit interessante Möglichkeiten für synchrone Usability-Tests oder aber automatisierte Testsessions (siehe hierzu auch: Low-Budget Remote Usability-Plattformen – Potentiale und Grenzen. Jedoch setzt dieser Testansatz natürlich voraus, dass die jeweiligen Probanden über die nötige technische Ausstattung verfügen.

Customer Journey – Wo gehts lang? Studien belegen, dass nicht mal 1% der User, die einen Online-Shop zum ersten Mal besuchen auch direkt kaufen. Die dmc verdeutlicht in Ihrem Blogartikel anschaulich, dass bis zum Kauf eines Produktes mehrere Phasen durchschritten werden: Bedarfsweckung, Interesse, Wunsch, Kaufanstoß, Kauf. Diese Tatsache erfordert natürlich auch andere Forschungsansätze in der Markt-/User Experience-Forschung; wie beispielsweise Nutzertagebücher oder Kundenpanels/-blogs, um den Verlauf über alle Phasen analysieren zu können und somit die richtigen Erkenntnisse ableiten zu können.

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Apps frühzeitig mit Anwendern testen – so einfach geht’s

User Centered Design (UCD) ist bei der Konzeption von Websites nicht mehr wegzudenken. Frühzeitig werden künftige Nutzer in die Entwicklung einbezogen.
Auf Basis der in Prototypentests gewonnenen Erkenntnisse wird die Website weiter optimiert. Das übergeordnete Ziel ist: Eine möglichst nutzerorientierte Website, die verständlich und leicht zu bedienen ist.

Bei der Entwicklung von Apps kommt der bewährte UCD-Gedanke bisher allerdings kaum zum Tragen. Mobile Anwendungen werden entwickelt, auf den Markt gebracht und erst im Livebetrieb erfolgt eine Evaluation durch den Nutzer. Aus meiner Sicht viel zu spät!
Das muss nicht sein.

Auch Apps können bereits frühzeitig mit zukünftigen Nutzern getestet werden, noch bevor überhaupt eine Zeile Code geschrieben wurde.
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Usability-Metriken – Was hat es damit auf sich und welchen Nutzen haben sie?

Stoppuhr

Usability-Tests werden hauptsächlich eingesetzt um Schwachstellen und Optimierungspotentiale einer Anwendung zu identifizieren. Z.B. im Sinne einer Status-quo-Analyse vor einem anstehenden Redesign oder am Anfang des nachfolgenden Entwicklungsprozesses, wo zwingend notwendige Änderungen an der neuen Anwendung noch kostengünstig zu realisieren sind. Diese qualitativen Studien dienen vor allem der Gewinnung von detaillierten Einsichten in die Nutzung bzw. den Umgang der Nutzer mit der Anwendung.

Meist handelt es sich dabei um punktuelle Studien, die in dieser Form nicht mehr wiederholt werden.

Eigentlich schade, denn durch das zusätzliche Erheben von formalen Usability-Metriken (auch Performanzwerte genannt) ergibt sich die Möglichkeit, die Ergebnisse von qualitativen Usability-Tests messbar und somit vergleichbar zu machen!

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Mobile Checkout-Optimierung, Tipps für Marktforscher/Interviewer und Web Metriken – Linktipps von Martin Beschnitt

Wie gestalten Sie den Checkout Ihres mobilen Webshops optimal? Linda Bustos gibt Antwort in ihrem aktuellen Artikel “Tips for Tweaking and Testing Your Mobile Checkout”. Interessant in diesem Zusammenhang ist ebenfalls ihr Artikel von 2009 „Mobile Commerce Usability: Forms and Checkout“. Nur schade, dass das Anschauungsobjekt immer Amazon ist. Es gibt doch heute auch schon eine Menge weiterer best practices..

Marktforscher bzw. Interviewer aufgepasst: Die kurzweiligen Artikel „Research Guidelines You Won’t Find in a Textbook“ und „Three Questions You Shouldn’t Ask During User Research” haben bei mir sowohl ein Kopfnicken als auch Schmunzeln bewirkt. Die Tipps wirken Wunder, wenn man schon lange kein Interview mehr geführt hat.

Zuguterletzt noch ein Artikel vom Web Analytics-Papst zum Thema: „Your Web Metrics: Super Lame or Super Awesome?“ Er lässt sich dort aus über gute und schlechte Metriken, Segmentierungen etc. Spannender Artikel – besonders für all die, die Optimierungsprofis werden wollen oder bereits sind :-)

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Web Analytics und Expert Review – wie trägt diese Methodenkombination zur Erfolgsoptimierung Ihrer Website bei?

Graph witch

Häufig erlebe ich, dass Website-Betreiber zwar ein Web Analytics-Tool implementiert haben, eine Erfolgsoptimierung auf Basis der damit erhobenen Kennzahlen aber nicht möglich ist. Grund: Es fehlt an Personal/Knowhow, um

a) tiefgreifende Analysen zu fahren und/oder
b) die richtigen Handlungsempfehlungen daraus abzuleiten.

So dümpeln kostenlose Lizenzen oder gar teuer konfigurierte Systeme mit ihrem ungenutzten Potential für die Erfolgsoptimierung vor sich hin – oder werden gar nach einigen Monaten / Jahren wieder abgeschafft. Das muss nicht sein…
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