Ja – da bin ich mir ganz sicher.
Gibt es doch fast überall, typische Blickpfade, wieso nicht auch im Web? - z. B. auf den Webseiten von Online-Shops.
Schauen wir uns zunächst mal erfolgreiche Beispiele aus anderen Bereichen an: Fast-Food Ketten - und hier im Besonderen die Gestaltung der Kassenrückseite.
Was tun Sie, wenn Sie bei McDonalds, Burger King & Co. anstehen? Sie schauen sich in der Regel die Tafeln mit den Angeboten und Menüs an. Wägen ab, überlegen was Sie essen möchten bzw. essen dürfen und schauen was andere so bestellen.
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Wenn ich einen Online-Shop betreiben würde, dann würde ich dies tun – und auf diese Weise die Shop-Umsätze steigern.
Das klappt? Ich bin mir fast sicher, ja.
Schauen wir uns dazu mal einen erfolgreichen Buchändler an, bei dem ich immer wieder gerne einkaufe. Dieser verändert seine im Schaufenster ausgelegten Bücher bis zu vier Mal am Tag.
Warum betreibt er diesen Aufwand?
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Was lässt uns als User und Konsumenten Produkte schön finden? Und wie kann man die wahrgenommene Attraktivität messen?
Marc Hassenzahl und seine Forschungskollegen haben als Antwort auf diese Fragen zwei ganz unterschiedliche Aspekte ausfindig gemacht, an Hand derer wir Produkte beurteilen, die pragmatische und die hedonische Qualität. Ein Produkt besitzt pragmatische Qualität, wenn es die Aufgabenerledigung effektiv und effizient unterstützt. Pragmatische Attribute beziehen sich damit auf Usability im eigentlichen Sinne. Die Aspekte der hedonischen Qualität gehen über die reine Nützlichkeit hinaus und sollen dem Nutzer Freude und Spaß bereiten, z.B. indem ein Produkt besonders stimulierend wirkt oder durch sein Design ein bestimmtes Image kommuniziert.
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(c) nagnag @ pixelio.de
Man kennt sie unter so verschiedenen Namen wie Avatare, virtuelle Berater oder auch anthropomorphe Interfaceagenten. Von der unterschiedlichen Begrifflichkeit einmal abgesehen eint diese virtuellen Charaktere ihre Funktion als „lebendiges“ Element einer Webseite. Sie können, eine gute Umsetzung voraussgesetzt, einerseits die emotionale Bindung des Nutzers an die sich präsentierende Seite vereinfachen und andererseits die Usability merklich steigern.
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Aus den Forschungsarbeiten von Paco Underhill wissen wir:
Fast alle Besucher eines Ladengeschäfts laufen linksherum. Das ist gelernt, teilweise sogar biologisch bedingt: das linke Bein ist bei vielen Menschen etwas kürzer als das rechte.
Der stationäre Einzelnhandel weiß um diese Erkenntnisse und hat die Anordnung von Regalen, deren Bestückung und auch die Gestaltung von Werbeflächen entsprechend angepasst.
Unter Rückgriff auf diese Erkenntnisse möchte ich zusammen mit Ihnen Antworten auf die Frage:
Gibt es auch beim Surfen auf Online-Shops typische Laufwege? finden.
Und im Rahmen eines Diskussionsprozesses auch einige Erkenntnisse zur nutzer- und kundenfreundlichen Gestaltung von Online-Shops ableiten.
Ich persönlich bin der Meinung, dass es in Online-Shops „typische Lauf- und Bewegungsrichtungen“ gibt.
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In einer sehr umfassenden Studie beschäftigt sich Nielsen mit der Problematik ein Intranet-Portal einzuführen bzw. einen Relaunch durchzuführen. Der Titel der Studie lautet „Usability of Intranet-Portals - a Report From the Trenches“. Diese Studie habe ich zum Anlass genommen, für eine dreiteilige Serie zum Thema Intranet-Relaunch.
Dieser erste Teil beginnt mit einigen grundsätzlichen Überlegungen, die jedes Unternehmen betreffen, das einen Intranet-Relaunch plant. Beitrag weiterlesen…
© hofschlaeger / PIXELIO
Kindern und Jugendlichen stehen laut Kids Verbraucheranalyse 2008 jährlich 2,6 Milliarden Euro allein aus Taschengeld und Geldgeschenken zur Verfügung. Die 14-24jährigen stellen damit eine starke und einflussreiche Konsumentengruppe dar.
Laut der Jugendstudie 2009 schwankt die Höhe des monatlichen Taschengeldes zwischen 30 und über 50€. Hinzu kommen Einkünfte aus Ferienjobs oder Ausbildungseinkommen.
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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte… Diesen Satz hat man wahrscheinlich schon oft gehört. Dennoch sind Bilder tatsächlich das Mittel der Wahl, um dem Nutzer etwas zu vermitteln, was allein mit geschriebenem Wort nur schwer möglich ist: Emotionen.
In fast allen Branchen bzw. bei fast allen Kaufentscheidungen spielen Emotionen eine wichtige Rolle. Nicht ohne Grund wird heute im stationären Handel oft versucht, mit Hilfe von bestimmten Licht, Musik oder Farben eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Eine geeigente Ladengestaltung soll Emotionen auslösen, die das Verhalten und die Entscheidungen des Kunden positiv beeinflussen.
Bei Online-Käufen oder Buchungen stehen dem Händler jedoch begrenzte Mittel zur Verfügung, um derartige Emotionen zu wecken. Beitrag weiterlesen…
Machen Sie das auch ab und zu: Andere Menschen beobachten - im Café, beim Bummeln in der Innenstadt, auf Veranstaltungen oder beim Einkaufen?
Ich mache das eigentlich ganz gerne mal. Für mich als (neugieriger) Forscher eine Quelle für Anregungen, Ideen und neues Wissen über das Verhalten von Menschen.
Haben Sie schon mal zugeschaut wir Ihre Kunden und Besucher sich auf Ihrer Website bewegen, wo sie hinschauen und worüber sie sich ärgern?
Einige von Ihnen werden die Frage mit “Ja” beantworten, nehmen Usability-Test im Lab doch stetig zu. Aber auch für Sie lohnt es sich weiterzulesen, denn sogenannte “Inhouse Usability-Tests” haben andere Vorzüge und Einsatzbereiche als klassische Nutzertests in einem Usability-Labor.
Mit “Inhouse Usability-Tests” werden zwei Ziele erreicht:
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Bildschirmnutzer haben ein völlig anderes Leseverhalten als Personen, die gedruckte Texte lesen. So werden Texte nach Informationen “gescannt” und nur flüchtig gelesen, unabhängig davon wie gut und wertvoll Ihre Texte geschrieben sind. Verschiedene Eyetracking Studien belegen solch ein Leseverhalten. Webnutzer sind ungeduldig und wollen schnell Informationen erhalten. Deshalb ist es wichtig Texte “grafisch zu schreiben“, so dass sie Aufmerksamkeit erzeugen [1, 2]. Einige Erkenntnisse dazu soll dieser Beitrag zusammenfassen.
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Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Internetnutzer Texte am Bildschirm lesen. Deshalb ist es von hoher Relevanz zu untersuchen, wie ein Nutzer Texte einer Website betrachtet. Wie kann er beim Erfassen der Informationen optimal unterstützt werden, damit die wesentlichen Inhalte erfasst werden? Können dazu die Richtlinien zur Printgestaltung 1:1 übertragen werden?
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Das Blickverhalten von Internetnutzern ist nicht nur abhängig von der Gestaltung einer Website, sondern auch von der Intention mit der ein Nutzer auf eine Website zugreift, die sogenannte Surfmotivation. Hierbei werden zwei Nutzergruppen unterschieden: die „Browser“ und die „Seeker“. Ein Browser oder auch Surfer hat kein konkretes Ziel beim Aufruf einer Website. Er lässt sich „treiben“ und verschafft sich einen Überblick auf einer Seite. Im Gegensatz dazu geht ein Seeker zielorientiert vor und sucht systematisch nach Informationen. Welchen Einfluss haben diese beiden Nutzungsintentionen auf das Blickverhalten?
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Viele Websites bieten auf ihren Startseiten alternative Einstiege an und strukturieren diese nach Themen oder Zielgruppen. Nicht immer ist dafür genügend Platz vorhanden und so werden diese kleiner oder in Bereichen positioniert, in denen sie von den Nutzern nicht erwartet werden. Das führt dazu, dass sie von Erstnutzern oder unentschlossenen Nutzern weniger wahrgenommen werden. Wie auch mit wenig Platz ein alternativer Einstieg gesehen wird, zeigen Daten einer Eyetracking-Studie.
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Nehmen wir an, Google kauft einen “großen”, am Markt etablierten Händler.
Dieser verfügt über ein breites Sortiment (Vollsortimentler) und nutzt unterschiedliche Vertriebskanäle: Online-Shop, mehrere Printkataloge und einige Läden im stationären Einzelhandel.
Im ersten Schritt widmet sich Google einer Optimierung des Online-Shops.
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Eine von vielen spannenden Fragen, mit der wir uns im Rahmen der Analyse von Blickdaten einer groß angelegten Eye-Tracking Studie in den letzten Monaten befasst haben. Eine erste Erkenntnis aus dieser Studie möchte ich Ihnen in diesem Beitrag vorstellen.
Zunächst ein paar Eckdaten zur Grundlagenstudie: Über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen (Juli bis August 2009) wurde mit 30 Probanden im Alter von 14 bis 75 Jahren eine Eye-Tracking Studie durchgeführt. Ziel der explorativen Studie war es, die Probanden in einer möglichst natürlichen Nutzungssituation zu erreichen und sie „einfach mal“ im Internet surfen zu lassen und dabei den Blickverlauf zu messen.
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