Alle Beiträge der Kategorie: 'Psychologische Aspekte'

7. August 2012 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Psychologische Aspekte, Usability von Online-Shops

Die „Wie geht‘s?“ Frage …

Wie geht es Ihnen heute?

Eine übliche, vertraute Frage. Sie schafft eine Basis für den Start in eine Kommunikation. Sie ist akzeptiert und der Fragende wird in der Regel nicht abgewiesen.

Warum aber interessieren sich nur so wenig Online-Shops dafür, wie es ihren Kunden und Besuchern geht?

Online-Shops wissen doch sonst sehr viel von ihren Kunden
(und wollen immer mehr von ihnen erfahren):

  • Sie messen woher sie kommen (zuvor besuchte Seiten),
  • kennen Adresse, Geschlecht, oft auch das Alter,
  • wissen was die bevorzugten Zahlungsformen sind,
  • kennen die Bestellungen der Vergangenheit
  • …

Nur wenig Online-Shops wissen, wie es ihren Kunden im Moment der Shop-Nutzung geht:
Sind die Kunden gut gelaunt, „mies drauf“, leicht reizbar?

Dabei wäre das doch eine hilfreiche Information, die zumal recht einfach zu erheben ist. Sie bietet die Chance mit dem Besucher schnell eine Beziehung aufzubauen, die Kommunikation zu starten und je nach Antwort zur reagieren.

Was anfangen mit der Antwort auf die
„Wie geht’s Frage“?

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3. Juli 2012 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Psychologische Aspekte, Zielgruppen

Lead-User Technik – Wagen Sie Neues!

Haben Sie Lead-User? Ganz sicher.
Sprechen Sie mit diesen und entwickeln Sie gemeinsam mit ihnen Ihre Anwendungen weiter? Vielleicht.

Lego, Datev, Nubert Speaker Factory, Baur und viele weitere Unternehmen setzen die Lead-User Technik in der Entwicklung ein.

Richtig eingesetzt, führt sie zu nützlichen Produkten und innovativen Anwendungen.

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5. Juni 2012 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Psychologische Aspekte, Trends, Zielgruppen

Sind Ihre Nutzer leicht zu begeistern? Nein – dann suchen Sie sich doch andere!

Nutzer oder Kunden zu begeistern, das ist harte Arbeit.

Es gelingt z. B. durch eine intuitiv zu bedienende Anwendung, eine hervorragende Inszenierung von Produkten oder einen schnellen und zuverlässigen Kundenservice.

Sie sind da gefordert …

  • müssen ihre Zielgruppe(n) klar definieren und beschreiben (u.a. mit Hilfe des Personas-Ansatzes),
  • sollten deren Anforderungen und Wünsche kennen und weitestgehend realisieren.
  • Zudem müssen Sie immer mal wieder nachfragen, Meinungen und Beurteilungen einholen, sowie mit Ihren Nutzern im Gespräch bleiben.

Das sind zentrale Voraussetzungen um Kunden begeistern zu können. Wie immer steckt dabei der Teufel im Detail und es ist richtig viel Arbeit!

Ich möchte Sie in diesem Kontext daher auf einen neuen Gedanken bringen, und Sie dazu ganz direkt fragen:
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht
sich einfach andere Nutzer zu suchen?

Nutzer die einfacher zu begeistern sind!

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15. Mai 2012 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Psychologische Aspekte, Trends

Usability-Tests im Lab: Nichts als Banalitäten und Probleme, die da aufgedeckt werden!

Eine Aussage, die nicht nur von Designern und Entwicklern (ab und zu) getroffen wird. Es gibt auch in anderen Berufsgruppen eine wachsende Anzahl an Menschen, die den Wert von Usability-Tests im Lab als gering ansehen.

Warum?

Weil …

  • die in den Tests gewonnenen Erkenntnisse oft vorab schon bekannt waren. Wozu dann noch der Testaufwand mit Eyetracking, Protokollen lauten Denkens und Interviews?
  • die Tests vor allem Probleme hervorbringen – die zudem als „Kleinigkeiten“ (Banalitäten) eingestuft werden.
  • klassisch durchgeführte Usability-Tests so gut wir keinerlei Stärken einer Anwendung aufdecken. Protokolle lauten Denkens während der Bearbeitung von Aufgaben bringen nun mal zu 90% negative Aussagen hervor!

Der letzte Punkt schreckt gerade Designer und Entwickler ab. Sie „fürchten“ ungerechtfertigte Kritik an der eigenen Arbeit und meiden daher Usability-Tests bzw. fördern deren Zustandekommen nicht sonderlich.

Ich kann die genannten Kritikpunkte durchaus nachvollziehen. Sie bedingen sich zum Teil gegenseitig, denn: Es werden überdurchschnittlich oft Anwendungen im Use-Lab getestet, bei denen die größten Usability-Schwächen bereits behoben sind. In dieser Situation können Tests nur noch „Kleinigkeiten“ an Problemen bzw. Optimierungen aufdecken.

Wir bei eResult haben auf die genannten Kritikpunkte reagiert, und uns Maßnahmen überlegt, mit deren Hilfe wir in unseren Use-Labs …

  1. die größten Usability-Schwächen identifizieren,
  2. Schwächen aufdecken, die als solche von vermeintlichen „Experten“ nicht gesehen werden
  3. und – ganz wichtig! – neben Schwächen auch eine Vielzahl an Stärken der getesteten Anwendung aufzeigen.

Der Schlüssel zu diesem Erfolg und zur Weiterentwicklung klassischer Use-Labs: Hautleitwiderstandsmessungen während der Anwendungsnutzung!

Dafür verzichten wir immer mehr auf klassische Protokolle lauten Denkens während der Anwendungsnutzung und Aufgabenbearbeitung.

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27. April 2012 | Florian Thirolf Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Psychologische Aspekte, Trends, Web Usability

„Dos and don´ts“ in Online-Fragebögen. Einige Beispiele aus der Praxis

Auch wenn unser Bild des realen Menschen nicht das eines homo oeconomicus ist, der ausschließlich auf Basis reiner Kosten-Nutzen-Kalkulationen entscheidet, so spielen rationale Entscheidungskriterien hoch eine wichtige Rolle. Zu kostbar und beschränkt sind die Ressourcen Zeit, Aufmerksamkeit und kognitive Energie, als dass sie für Aufgaben aufgewendet werden können, von denen kein Mehrwert zu erwarten ist.

Aber warum diese ausschweifende thematische Klammer zu Beginn eines Artikels, dessen Titel einen Bezug zum Thema „Online-Befragungen“ verspricht?

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29. März 2012 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Psychologische Aspekte, Studien, Trends, Usability von Online-Shops

Bitte: „Machen Sie Ihre Kunden beim Online-Einkauf glücklich“ – 10 Tipps und Anregungen dazu!

„E-Commerce macht das Leben leichter und steigert die Lebensqualität“ – so können die Erkenntnisse der Studie Einkaufen 4.0 der Deutschen Post DHL auf den Punkt gebracht werden.

44% der Online-Shopper bewerten das Angebot von Online-Shops bzw. die Möglichkeit des Online-Einkaufs als Beitrag zur Verbesserung ihrer Lebensqualität. Sie begründen dies mit mehr Spaß beim Einkaufen (41 Prozent), weniger Stress (63%) und einem besseren Zeitmanagement (81%).

Der Einkauf im Internet wird als emotionales Erlebnis wahrgenommen – mit den emotionalen Höhepunkten: „Vorfreude auf das Paket“ und der Übergabe des Pakets an der Haus-/Wohnungstür.
50% vergleichen die Paketübergabe mit dem Erhalt eines Geschenks.

Also: Da geht doch was.
Online-Shopping schafft Erlebnisse!

Wie können Sie, als Shop-Betreiber, positive Erlebnisse wie Freude, Begeisterung, Glück und Zufriedenheit auch während des Shop-Besuchs schaffen?

Gerne möchte ich Ihnen dazu einige Anregungen bieten.

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15. März 2012 | Anja Weitemeyer Drucken
Kategorien: Psychologische Aspekte, Trends, Usability von Online-Shops

Kundenbindung in Online-Shops – zieht die Versandkostenflatrate?

amazon.de Prime

Mit Amazon Prime hat der Online-Shop ein Instrument zur Kundenbindung geschaffen. Wie eine Umfrage der Internet World Business über den eResult Omnibus Anfang dieses Jahres zeigte, stößt dieses Angebot bei 10% der Online-Shopper auf reges Interesse (siehe Ausgabe 3/12). Sie nutzen diese Versandkostenflatrate mit Premiumversand (bedeutet: Lieferung am nächsten Tag, sowie Vergünstigungen bei Morning Express etc.) für 29 Euro im Jahr.

Was in der Studie das Hauptinteresse war:

Beeinflusst die vorhandene Flatrate das Online-Shopping-Verhalten?

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2. Februar 2012 | Sascha Kuechler Drucken
Kategorien: Psychologische Aspekte, Studien, Usability von Online-Shops, Web Usability

Mehr Erfolg mit Kaufempfehlungen – Einflussfaktoren abseits von Art und Benennung

Dass der Erfolg von Kaufempfehlungen durch eine bessere Ausrichtung am Sortiment und passende Benennungen gesteigert werden kann, dürfte für unsere treuen Blogleser nichts Neues sein.

Daher wollen wir nun noch einen umfassenderen Blick auf die Thematik werfen. Bei den Empfehlungen kann das Potenzial zwar ausgeschöpft und gesteigert werden. Weitere Faktoren sollten dennoch außerdem bedacht werden. Hierfür hat Heiko Schäfer ein Framework entwickelt, das wir Ihnen näher bringen möchten. Sonst ärgern Sie sich selbst bei den besten Empfehlungen wegen vermeintlich schlechter Resonanz.

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26. Januar 2012 | Sascha Kuechler Drucken
Kategorien: Psychologische Aspekte, Studien, Usability von Online-Shops, Web Usability

Die optimale Platzierung, Benennung und Art von Kaufempfehlungen bei Technikprodukten – Erkenntnisse aus dem Usability-Labor

Es gibt etliche verschiedene Umsetzungen von Kaufempfehlungen in Online-Shops. Wie es um deren Resonanz beim Nutzer bestellt ist, darüber kann von Außenstehenden meist nur spekuliert werden. Um Licht in dieses Dunkel zu bringen haben wir in einer Laboruntersuchung eine konkrete Umsetzung gezielt getestet. Die Resultate möchten wir hier mit Ihnen teilen.

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18. Januar 2012 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Fundstücke, Psychologische Aspekte, Trends, Usability von Online-Shops

Ruhm und Ehre: 2012 bietet attraktive Awards für Marktforscher, Agenturen und Shop-Betreiber – mitmachen lohnt sich!

Diesmal möchte ich Ihnen ganz spezielle Linktipps unterbreiten; keine Wissensquellen im engeren Sinne, dafür aber Hinweise auf drei attraktive Awards für Marktforscher, Website-/ Shop-Betreiber, Betreiber von mobilen Anwendungen, E-Commerce Agenturen und „Jedermann“:

  • Shop Award 2012
  • Grimme Online Award
  • Innovationspreis der deutschen Marktforschung

Erfahren Sie wer bei welchem Award mitmachen kann, welche Fristen einzuhalten sind und welche Leistungen prämiert werden.

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