Alle Beiträge der Kategorie: 'Psychologische Aspekte'

Eyetracking Studien zeigen: Im Internet sollten Zahlen als Ziffern geschrieben werden

Die Methode des Eyetracking ermöglicht es die Reihenfolge sowie die Intensität der Blickbewegungen eines Probanden quantitativ zu messen und daraus objektive Rückschlüsse zu Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- und Informationsverarbeitungsprozessen zu ziehen.

Jakob Nielsen hat seine Erkenntnisse aus diversen Eyetracking Studien zusammengefasst und gibt Hinweise zum Schreiben von Zahlen für das Web.
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Die Positionierung eines Navigationsmenüs hat keinen Einfluss darauf, wo Nutzer mit ihrer Informationssuche beginnen – Ergebnisse einer Eyetracking Studie

Eine interessante Eyetracking Studie der amerikanischen Wissenschaftlerin Lynne Cooke aus dem Jahr 2008 untersuchte mit 41 Probanden, wie diese nach spezifischen Informationen auf einer Website suchen, die mehrere Navigationsmenüs anbietet.

Als Untersuchungsgegenstand wurden Websites ausgewählt, die einen starken Informationscharakter, mindestens zwei unterschiedliche Navigationsmenüs (links, oben, mittig) sowie Zielgruppen- und Themeneinstiege aufweisen. Unter den 5 untersuchten Websites befanden sich zum Beispiel die National Aeronautics and Space Administration (NASA) oder das National Institutes of Health (NIH).

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Konversion passiert im Kopf des Konsumenten – Hirnforschung, Usability und multivariates Testing

Wer heute im E-Commerce erfolgreich sein will, der kommt an der Web-Analyse nicht vorbei. Die meisten Versandhändler ersticken fast in ihren Zahlen. Sie versuchen, aus einer riesigen Datenflut Rückschlüsse auf Schwachstellen zu ziehen. Je mehr Daten gesammelt werden, desto mehr erinnert das Ganze an Kaffeesatz-Leserei. Multivariates Testing erleichtert dabei den Kaffeesatz-Lese-Aufwand und liefert mehr Erkenntnisse in kürzerer Zeit.

Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Ansatz sicher nicht verkehrt ist.
Mathematiker und Statistiker erfreuen sich an den entstandenen Herausforderungen, z.B. wie man mit Hilfe von Schwarmintelligenz aus geringen Datenmengen dennoch valide Erkenntnisse ableiten kann.

Aber ist es der beste Ansatz?
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Ästhetik und Usability – immer noch gilt, dass ästhetische Designs benutzerfreundlicher empfunden werden!

Ästhetik?

Es gibt zahlreiche Studien und Analysen, die diesen positiven Zusammenhang belegen – wobei wir hier mal davon ausgehen, dass die beiden Konstrukte “Usability” und “Ästhetik” in den Studien richtig gemessen wurden.

“Schön empfundene” Websites führen dazu, dass den Nutzern quasi eine rosarote Brille aufgesetzt wird, und das bereits beim ersten Eindruck.
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Vergleichende Blickverlaufsanalyse zeigt interessante Wahrnehmungsmuster der Zielgruppe 50+

Eine Seniorengerechte Website-Gestaltung hilft eine Internetseite einer größeren Zielgruppe zugänglich zu machen und erhöht zusätzlich die Usability einer Website, so die Ergebnisse der Eyetrackingstudie „Older Adults and the Web“ (vgl. Tullis 2007: 1030-1039).
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Wie aufmerksam betrachten wir Web Videos?

Regelmäßig sind auch Web Videos Bestandteil des Untersuchungsobjektes in unseren Usabilty-Tests.  In Ergänzung zu den Empfehlungen zum Einsatz von Produktvideos in Elskes Beitrag, möchte ich euch ein paar erste Erkenntnisse aus einer Eyetracking Studie von Jakob Nielsen vorstellen.

In der Studie wurden amerikanische Websites untersucht, die Videos anbieten, die insbesondere für das Fernsehen produziert wurden. Also z. B. Nachrichtenseiten, die ihre Berichterstattung auch Online zur Verfügung stellen, ähnlich wie die Mediatheken. Beim Besuch der Seiten wurde der Blickverlauf gemessen.

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Haben Google AdWords eine hohe Relevanz bei den Nutzern?

google vis

Die Interpretation der Ergebnisse einer von Google Germany in Auftrag gegebenen Eyetracking-Studie zum Betrachtungsverlauf einer Search Engine Results Page (SERP) sagt aus, dass die Menge an bezahlten Suchergebnissen (Top-Links oberhalb der organischen Ergebnisse) dem Nutzer eine hohe Relevanz der AdWords (Anzeigen auf der rechten Seite) suggeriert.

In einer experimentellen Laboruntersuchung wurde mittel Eyetracking-Verfahren untersucht, welchen Einfluss die Anzahl der Textanzeigen über den natürlichen/organischen Google-Suchergebnissen auf die Betrachtungsweise der SERP hat. Beitrag weiterlesen…

E-Mail Newsletter: Können Sie auch bei “geblockten Bildern” Aufmerksamkeit erzielen?

Die Antwort ist: Ja!

BuchvorstellungE-Mails die eine gute Textformatierung und Tabellenstruktur nach best practises aufweisen, können durchaus auch bei blockierten Bildern im E-Mail Postfach ähnlich viel Aufmerksamkeit erzielen wie die gleiche E-Mail mit integrierten Bildern.

Im aktuellen Email Marketing Benchmark Guide (Tomquist, Stefan (2008): 2009 Email Marketing Benchmark Guide. Warren: MarketingSherpa LLC) wird eine interessante Eyetracking Studie vorgestellt, die unterschiedliche E-Mail Newsletter Typen analysiert.
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Hat die Standardsortierung von Produkten einen Einfluss auf das Kaufverhalten von Nutzern?

Die Antwort ist: Selbstverständlich!

Interessant ist natürlich eher, mit welcher standardmäßigen Sortierung, die ich meinem Nutzer auf einer Trefferliste oder Artikelübersichtsseite anbiete, erziele ich den Umsatz? Im Endeffekt natürlich durch den Verkauf des “teuersten” oder des qualitativ “hochwertigsten” Produktes:-)

Cai und Xu zeigen in ihrem Artikel “Designing Product Lists for E-commerce: The Effects of Sorting on Consumer Decision Making, Intl. Journal of Human-Computer Interaction, 24(7), 700-721, 2008“ interessante Erkenntnisse auf. Beitrag weiterlesen…

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Antwortet ihr eigentlich schnell genug auf eingehende E-Mails?

Ich denke nein… – so lassen jedenfalls die Ergebnisse einer aktuellen eResult Studie zum Kommunikationsverhalten im Beruf erwarten.

Kurz zum Studienhintergrund: eine kleine Hinführung:
Sicherlich habt ihr das auch schon mal erlebt…
Ein Kunde, Partner, Lieferant, der Vorgesetzt etc. sendet gegen 10h eine E-Mail an euch, um 12h ruft er/sie dann an, und fragt wieso ihr noch nicht auf seine/ihre E-Mail geantwortet habt? Sicherlich nicht die Regel, aber es kommt schon mal vor, oder?

Mich interessierte daher wie die Erwartungen in Bezug auf Reaktionszeiten bei der beruflichen Kommunikation sind.
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