Archiv der Kategorie: Software Usability

5 häufige Fehler bei agilem UX-Testing und wie sie vermieden werden können

Ineinandergreifende Zahnräder Agil ist „in“ – und das ist gar nicht abgedroschen gemeint. Wir beobachten, dass immer mehr Entwicklungsprozesse mit kürzeren Zyklen bzw. Sprints und unter Einbeziehung verschiedener Abteilungen und Zuständigkeiten durchgeführt werden. Zumindest gibt es den Wunsch, dies zu tun. Es funktioniert nicht immer nach dem gleichen Schema und manchmal ist es auch mehr Wunsch als Wirklichkeit. Aber immerhin wird im Zuge der Umstellung von Entwicklungsprozessen auch versucht, Usability und User Experience stärker in diese Prozesse zu integrieren. Nicht der eine große Test am Ende, sondern mehrere kleine, am besten in jeder Entwicklungsphase, sollen es sein. Doch auch hier gibt es neben zahlreichen Chancen auch einige Stolperfallen und Probleme. Weiterlesen

Validately – Die Alternative für synchrone Remote UX-Tests mobiler Systeme?

Aus unserem Forschungsbeitrag Usability-Testing nativer Apps – drei Erhebungsformen im empirischen Vergleich ging bereits hervor, dass für mobile Systeme besonders synchrone Remote UX-Tests eine vielversprechende Alternative zum klassischen UX-Testing im Labor darstellten. Einzig der hohe technische Aufwand für die Probanden und den Testleiter standen den durchaus positiven Ergebnissen dieser Evaluationsmethode kritisch gegenüber. Weiterhin gingen wir bereits im Artikel Mobile Remote-Usability-Tests – Eine kritische Beleuchtung der aktuellen UX-Tool-Landschaft näher auf die Herausforderungen der UX-Evaluation nativer Applikationen ein und bemängelten, dass bis dato keine Evaluationsmethode an die Standards des Desktop-Bereichs heranreicht. Ein neuartiges Tool namens Validately verspricht diesem Problem Abhilfe zu verschaffen und Remote-Testing besonders effektiv und effizient zu gestalten. Laut Aussage des Unternehmens ermöglicht Validately, neben dem Remote-Testing von Desktop-Websites, zusätzlich die Durchführung von synchronen uns asynchronen UX-Tests mobiler Systeme. Für uns war diese Argumentation ein Grund uns das Tool einmal näher anzusehen. Der folgende Beitrag spiegelt unsere Erfahrungen während der Implementierung und Durchführung eines synchronen Remote-Usability-Tests mit Validately wider. Weiterlesen

Mobile Remote-Usability-Tests – Eine kritische Beleuchtung der aktuellen UX-Tool-Landschaft

Frau mit Smartphone Die eigene Mobilität besitzt, durch den stetigen Zugriff auf Daten, Dienste und Anwendungen sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag eine stetig anwachsende Relevanz. Die Nutzung des mobilen Internets ist möglich, da sich heutige Smartphones nur noch vage mit den mobilen Endgeräten aus früheren Zeiten vergleichen lassen, denn durch neue Funktionen wurde aus einem einfachen Kommunikationsinstrument ein multifunktionales High-End-Gerät, welches über komplexe Benutzeroberflächen verfügt. Infolge dessen veränderte sich auch das Interaktionsverhalten der Nutzer und damit verbunden die Komplexität der Benutzungsschnittstellen. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften mobiler Endgeräte (zum Beispiel ein kleines Display oder eine fehlende Tastatur) sowie dem dynamischen Nutzungskontext, stellt die Usability-Evaluation im mobilen Kontext eine besondere Herausforderung dar. Der folgende Blogbeitrag stellt einige Tools vor, die sich dieser Herausforderungen stellen und beleuchtet synchrone und asynchrone Möglichkeiten. Weiterlesen

Neues aus dem UX Lab: mit den Interviewer-Skills steht und fällt die Usability-Studie

Interview_UX_Usability_eResultNach meinem Rundumschlag zum Thema „Neues aus dem UX-Lab: 101+ Dinge, an die man bei der Durchführung von Usability-Tests denken sollte“ (Teil 1 und Teil 2) nun zum wiederholten Male das Thema Interviewführung bzw. Moderation von Usability-Tests. Warum? Ich kann als Projektleiter noch ein so tolles Studiendesign erarbeiten, die Zielgruppe perfekt abbilden, die richtigen Dinge aus den Beobachtungen/Aussagen der Probanden interpretieren und über Metriken messen … WENN DER INTERVIEWER KEIN AUSGEWIESENER PROFI IST sowohl im Durchführen von Interviews noch im Bereich UX, DANN SIND DIE ERGEBNISSE ZWANGSLÄUFIG FÜR DIE KATZ ODER NUR HALB SO WERTVOLL!

Aus diesem Grund ein paar Tipps & Tricks, wie Sie ein besserer Interviewer werden können. Weiterlesen

Intranet-Trends 2015: Agiler, mobiler und komfortabler

Intranets wurden lange etwas stiefmütterlich behandelt. Während die Anwendungen für Endkunden oft modern und gut bedienbar anmuten und viel in die Optimierung investiert wird, wurde die Leidensfähigkeit der eigenen Mitarbeiter hier und da arg auf die Probe gestellt. Ob das firmeneigene Internet besonders hübsch daherkommt oder ob die gesuchten Informationen schnell zugänglich sind, war zweitrangig. Doch wer sich die jährlichen Intranet-Reports der Nielsen Norman Group anschaut, schöpft Hoffnung. Auch für dieses Jahr wurden wieder die besten 10 Intranets gekürt und spannende Erkenntnisse zu den Entwicklungen bei der Intranet-Konzeption festgehalten. Doch warum sind diese Intranets so gut? Was machen die Teams im Entwicklungsprozess anders? Weiterlesen

Auf der Suche nach der passenden Research-Software?

10 Tipps für die Auswahl der idealen Usability-Testing Lösung

Wer online-basierte Nutzerstudien erfolgreich durchführen möchte, benötigt eine passende Research-Lösung.

Obwohl viele Firmen die Wichtigkeit von Nutzerstudien für die Geschäftsstrategie erkannt haben, führen sie Website-Tests und kontinuierliche Nutzerbefragungen nur halbherzig durch.

Sei es, weil sie Schwierigkeiten haben, die Arbeit und Ziele verschiedener Teams miteinander zu verbinden oder weil sie mit verschiedenen Tools gleichzeitig arbeiten. So verlieren sie Zeit und wertvolles Research-Kapital. Dabei ermöglicht eine passende User Research-Software dem Team mehr Überblick und Kontrolle und sie entlastet das Budget.

Doch wie findet man die ideale User Research-Software für sein Unternehmen? Welche Lösung wird den eigenen Anforderung gerecht und welche Kriterien gilt es zu beachten? Weiterlesen

User Stories – weniger Schreiben, mehr Gestalten

Jeder, der schon einmal ein Projekt mit mehr als drei, vier Leuten umgesetzt hat, kennt das Dilemma: Entweder, man verbringt viel Zeit damit, Dinge aufzuschreiben, oder es entstehen immer wieder Missverständnisse, die Zeit und Nerven kosten.

Und dass Planung das ist, was erfolgreiche von gescheiterten Projekten unterscheidet, das hat sich mittlerweile herumgesprochen.

Bei jedem Web- und Software-Projekt entstehen ungezählte Dokumente: Angebote, Kalkulationen, Spezifikationen, Aufgabenbeschreibungen, Grobkonzepte, Feinkonzepte, Designkonzepte, Scribbles, Wireframes, Prototypen, Präsentationen, Testkonzepte, Testberichte, Reviews – und natürlich etliche Präsentationen und jede Menge E-Mails.

Der UX-Experte Jeff Gothelf geht sogar so weit zu sagen, wir seien im Dokumenten-Geschäft („deliverables business“). Und in der Tat werden wir immer noch von vielen Kunden, Chefs und Kollegen nach dem beurteilt, was wir abliefern: Überzeugende Dokumente, gelungene Präsentationen, ordentliche Dokumentation.

Das heißt, wir alle sind viel zu stark auf die Mittel zum Zweck fixiert. Denn nichts anderes sind all diese Dokumente. Steht am Ende ein erfolgreiches Produkt, interessieren niemanden mehr die ganzen Dokumente, für die wir so viel Zeit aufgewandt haben.

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Zielgruppenorientierte Forschung im mobilen Kontext

Bei der Durchführung von Usability oder User Experience-Tests mit Teilnehmern aus den Zielgruppen einer Website, Software oder App ist ein wichtiger Faktor das hohe Involvement der Testpersonen. Denn zum einen ist das persönliche Involvement wichtig, das sich durch die Rekrutierung sicher stellen lässt. Situativ. Nur wenn das stimmt, lassen sich realistische Kontakt-Situationen bei der Bearbeitung von Use Cases während des Interviews herbeiführen, so dass dann auch das situative Involvement hoch ist. Die Testperson sollte sich gut in die Rolle hineinversetzen können, z. B. eine Hausratversicherung abzuschließen, eine Reise zu buchen oder ein Auto zu kaufen. Der Untersuchungsgegenstand muss in jedem Fall von Interesse sein und ein effizienter Umgang bzw. fehlerfreie und schnelle Interagieren mit diesem. Weiterlesen

mHealth: Der Cue Gesundheitstracker

Was passiert gerade in der Welt der mobilen Gesundheit? Vor zwei Monaten hat Apple iOS8 und damit auch das HealthKit herausgegeben. Mobile Health ist in aller Munde; es passiert viel, aber doch wieder nicht so viel und so schnell wie ich erwartet hätte. Fest steht, dass mobile Health nicht aufzuhalten ist, dafür aber noch viel an der Basis gearbeitet werden muss. Die APIs stehen bereit (Apple Health, Google Fit und Microsoft Health), mit den ersten Kliniken wurden Konzepte erarbeitet und gemeinsame Apps entwickelt (z. B. Mayo Clinic) und es wird fleißig an der Hardware gebastelt, welche die Fitness und Gesundheit ihrer Nutzer tracken und interpretieren soll.

Ein sehr interessantes Beispiel dafür möchte ich euch hier vorstellen. Cue ist ein Startup aus San Diego in das gerade 7.5 Millionen Dollar investiert wurden. Weiterlesen

Sicherheitstechnik im Haus: Intelligente Systeme für mehr Sicherheit und Komfort

home symbolDie polizeiliche Kriminalstatistik registrierte für Deutschland letztes Jahr 149.500 Einbruchdiebstähle, das bedeutet alle 3,5 Minuten ein Einbruch. Ein Haus muss nicht zu 100 % sicher sein, sondern nur sicherer als das der Nachbarn. Diese zugegebenermaßen makabre Aussage hat einen wahren Kern, denn: Einbrecher wählen immer den Weg des geringsten Widerstands.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich durch Technik vor Einbrechern zu schützen? Die stetig wachsenden Angebote an digitalen Sicherheitssystemen versprechen Einbrecher vorzeitig abzuschrecken, zu vertreiben und Alarm zu schlagen. In einem kurzen Überblick stelle ich die Gegenwart der Zukunftsvision „Intelligentes & sicheres Zuhause“ vor.

Ein bewohnt wirkendes Haus ist der beste Schutz

Der beste Schutz vor Einbrechern ist Abschreckung. Weiterlesen