Archiv der Kategorie: Software Usability

mHealth: Der Cue Gesundheitstracker

Was passiert gerade in der Welt der mobilen Gesundheit? Vor zwei Monaten hat Apple iOS8 und damit auch das HealthKit herausgegeben. Mobile Health ist in aller Munde; es passiert viel, aber doch wieder nicht so viel und so schnell wie ich erwartet hätte. Fest steht, dass mobile Health nicht aufzuhalten ist, dafür aber noch viel an der Basis gearbeitet werden muss. Die APIs stehen bereit (Apple Health, Google Fit und Microsoft Health), mit den ersten Kliniken wurden Konzepte erarbeitet und gemeinsame Apps entwickelt (z. B. Mayo Clinic) und es wird fleißig an der Hardware gebastelt, welche die Fitness und Gesundheit ihrer Nutzer tracken und interpretieren soll.

Ein sehr interessantes Beispiel dafür möchte ich euch hier vorstellen. Cue ist ein Startup aus San Diego in das gerade 7.5 Millionen Dollar investiert wurden. Weiterlesen

Sicherheitstechnik im Haus: Intelligente Systeme für mehr Sicherheit und Komfort

home symbolDie polizeiliche Kriminalstatistik registrierte für Deutschland letztes Jahr 149.500 Einbruchdiebstähle, das bedeutet alle 3,5 Minuten ein Einbruch. Ein Haus muss nicht zu 100 % sicher sein, sondern nur sicherer als das der Nachbarn. Diese zugegebenermaßen makabre Aussage hat einen wahren Kern, denn: Einbrecher wählen immer den Weg des geringsten Widerstands.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich durch Technik vor Einbrechern zu schützen? Die stetig wachsenden Angebote an digitalen Sicherheitssystemen versprechen Einbrecher vorzeitig abzuschrecken, zu vertreiben und Alarm zu schlagen. In einem kurzen Überblick stelle ich die Gegenwart der Zukunftsvision „Intelligentes & sicheres Zuhause“ vor.

Ein bewohnt wirkendes Haus ist der beste Schutz

Der beste Schutz vor Einbrechern ist Abschreckung. Weiterlesen

Neuer BITKOM Fachausschuss UUX (Usability & User Experience)

Logo_BITKOMDer Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz: BITKOM) hat einen neuen Fachausschuss Usability & User Experience etabliert. Dieser ist im Geschäftsfeld Märkte und Technologien innerhalb des Kompetenzbereichs Software (Bereichsleiter: Manuel Fischer) angesiedelt und aus dem bisherigen Arbeitskreis hervorgegangen, bei dem sich interessierte Mitglieder in regelmäßigen Terminen zu dem Thema austauschen. Neue Gesichter und Vorträge aus der Praxis sind dabei immer herzlich willkommen. Weiterlesen

Ohne Qualität geht es nicht: Weshalb exzellente Usability mehr ist als ein verständliches User Interface

Als “Anwalt der Nutzer” könnte man meinen, in großartigen Zeiten zu leben: Usability wird heute weit verbreitet als zentrale Anforderung an interaktive Systeme verstanden. Unternehmen investieren Zeit und Geld in nutzerzentrierte Entwicklungsmethoden wie Prototyping und Usability-Tests. Im Ergebnis haben wir heute vielfach wesentlich gebrauchstauglichere Bedienschnittstellen als noch vor einer Dekade.

Dass ich mir dennoch Sorgen mache, liegt daran, dass ich regelmäßig mit Situationen konfrontiert werde, in denen Geräte und Dienste einfach nicht das tun, was sie sollen. Und damit meine ich nicht, dass die vorhandene Funktionalität nicht sinnvoll und nützlich ist. Gemeint ist vielmehr, dass diese Funktionalität nicht zuverlässig zur Verfügung steht: Anwendungen irritieren mit fehlerhaftem Verhalten, einige Geräte hängen sich gleich ganz auf.

Wenn eine Anwendung fehlerhaftes Verhalten zeigt oder gar nicht reagiert, kann selbst die intuitivste Bedienschnittstelle nicht helfen. Fehlerfreie Funktionsfähigkeit ist also das Fundament für gute Usability. Glücklicherweise gibt es Mittel und Wege, dieses Ziel effektiv zu verfolgen. Weiterlesen

mHealth Apps: Die Zukunft der Medizin? – Teil 2

In ein paar Wochen wird Apple iOS 8 mit dem neuen Entwickler-Framework HealthKit veröffentlichen. Noch ist nicht bis ins Detail bekannt, was HealthKit kann. Klar ist, dass es Daten sammeln und verwalten, und als Schnittstelle zwischen anderen Gesundheits-Apps, Wearables und der Apple-eigenen App Health dienen soll. Willigt der Nutzer ein, so kann jede App spezifische Informationen anderer Apps nutzen. Weiterlesen

Das Usability-Paradox in Intranet-Projekten (Teil 2)

Im ersten Teil dieses Gastbeitrags wurde der Status Quo der Usability in Intranets beleuchtet und Gründe dafür aufgeführt, warum diese meist nicht allzu hoch ist. Der zweite Teil knüpft daran an und widmet sich den Fragen, ob eine höhere Komplexität (wie sie mit der Ausweitung der meisten Intranets einhergeht) zwangsläufig zu einer (noch) schlechteren Bedienbarkeit dieser wichtigen Arbeitsinstrumente führen muss oder ob nicht andere, gravierendere Ursachen für grosse Herausforderungen in diesem Bereich sorgen. Weiterlesen

mHealth Apps: Die Zukunft der Medizin? – Teil 1

Abb. 1: Das MobiUS SP1 System von MobiSante Abb. 1: Das MobiUS SP1 System von MobiSante

Wie hoch war mein Blutdruck die letzten Tage?
Hab ich gut geschlafen?
Wie viele Kalorien hab ich in der letzten Woche zu mir genommen?
Wie hoch war mein Blutzucker diesen Morgen?

Antworten zu all diesen Fragen und vielen weiteren werden uns in den nächsten Monaten und Jahren zur Verfügung stehen – und das völlig unkompliziert. Mobile Health oder auch mHealth, also das zur Verfügung stellen von Gesundheitsdienstleistungen durch mobile Endgeräte wie z. B. Smartphones, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Momentan werden Gesundheitsdaten nur zu bestimmten Zeitpunkten gesammelt und dadurch oft nicht in Zusammenhang gebracht. Unser Körper macht aber jeden Tag viele unterschiedliche Dinge, kann also permanent Daten generieren, welche für die behandelnden Ärzte interessant sein könnten. Mobile Technologien begleiten einen, sie sind verbunden mit unserem Körper und eröffnen viele Möglichkeiten in der Patienten-Arzt-Kommunikation und –Beziehung. Weiterlesen

Bessere Interfaces dank Animation

Kann Bewegung Benutzeroberflächen verbessern? Durchaus! Gerade bei Touch- und Gestensteuerung lässt sich die Usability dank Animation deutlich steigern.

Bei der Konzeption arbeiten wir viel mit statischen Dokumenten wie Beschreibungen oder Wireframes, daher wird Bewegung oft stiefmütterlich behandelt und – wenn überhaupt – erst sehr spät im Designprozess bedacht. Das ist schade, denn Animation kann nicht nur die Usability verbessern, sondern vor allem auch die positive Wahrnehmung der Anwendung beim Benutzer (Joy of Use).

Wenn man ein Gerät nur mit dem Finger, seiner Stimme oder mit einer Handbewegung steuert, dann funktionieren Mouse-Rollover z.B. nicht. Diese liefern bei klassischen Interfaces Zusatzinformationen oder sie deuten die Funktionalität eines Elements an. In solchen Fällen kann eine Animation z.B. zeigen, welche Elemente aktiv sind und möglicherweise als Nächstes gebraucht werden. Oder die Animation kann vorführen, welche Bewegung/Geste man machen muss.

Und auch für klassische Webanwendungen bieten Animationen viele Möglichkeiten, die User Experience zu verbessern – aber auch nicht wenige Stolperfallen.

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Das Usability-Paradox in Intranet-Projekten (Teil 1)

Wie kommt es, dass in Intranet-Projekten immer lauthals nach Usability gerufen wird, in der ebenfalls immer erforderlichen Suche nach Kompromissen in der Umsetzung die Usability dann aber als Erstes geopfert wird? Und warum wird sich der Trend, dass die Usability von Intranets im Laufe der Zeit immer schlechter geworden ist, voraussichtlich auch in der Zukunft fortsetzen?
Fragen, auf die dieser Gastbeitrag von Stephan Schillerwein, Intranet-Experte und Geschäftsführer der Schillerwein Net Consulting, Antworten gibt. Weiterlesen

Neu und exklusiv: pentotype 30 Tage kostenlos testen

Ich freue mich, in diesem Gastbeitrag unsere neue Wireframing-Software vorstellen zu dürfen. In den vergangenen Jahren sind zahlreiche neue Tools auf dem Markt erschienen, mit denen sich Wireframes für mobile Geräte erstellen lassen. Diese können meist neben der reinen Anordnung von Steuerelementen auch Interaktionen wie Screenwechsel abbilden und sind somit ein sehr hilfreiches Werkzeug, um Benutzeroberflächen bereits vor der Entwicklung zu simulieren. Dennoch ist das Zeichnen mit Papier und Bleistift nach wie vor sehr beliebt, vor allem wenn es um das schnelle Festhalten von Ideen geht. Denn insbesondere Interfaces, die Nicht-Standardsteuerelemente erfordern, lassen sich meistens wesentlich schneller hinzeichnen als mit einem Wireframing-Programm zusammenklicken. Weiterlesen