Archiv der Kategorie: Software Usability

Auf der Suche nach der passenden Research-Software?

10 Tipps für die Auswahl der idealen Usability-Testing Lösung

Wer online-basierte Nutzerstudien erfolgreich durchführen möchte, benötigt eine passende Research-Lösung.

Obwohl viele Firmen die Wichtigkeit von Nutzerstudien für die Geschäftsstrategie erkannt haben, führen sie Website-Tests und kontinuierliche Nutzerbefragungen nur halbherzig durch.

Sei es, weil sie Schwierigkeiten haben, die Arbeit und Ziele verschiedener Teams miteinander zu verbinden oder weil sie mit verschiedenen Tools gleichzeitig arbeiten. So verlieren sie Zeit und wertvolles Research-Kapital. Dabei ermöglicht eine passende User Research-Software dem Team mehr Überblick und Kontrolle und sie entlastet das Budget.

Doch wie findet man die ideale User Research-Software für sein Unternehmen? Welche Lösung wird den eigenen Anforderung gerecht und welche Kriterien gilt es zu beachten? Weiterlesen

User Stories – weniger Schreiben, mehr Gestalten

Jeder, der schon einmal ein Projekt mit mehr als drei, vier Leuten umgesetzt hat, kennt das Dilemma: Entweder, man verbringt viel Zeit damit, Dinge aufzuschreiben, oder es entstehen immer wieder Missverständnisse, die Zeit und Nerven kosten.

Und dass Planung das ist, was erfolgreiche von gescheiterten Projekten unterscheidet, das hat sich mittlerweile herumgesprochen.

Bei jedem Web- und Software-Projekt entstehen ungezählte Dokumente: Angebote, Kalkulationen, Spezifikationen, Aufgabenbeschreibungen, Grobkonzepte, Feinkonzepte, Designkonzepte, Scribbles, Wireframes, Prototypen, Präsentationen, Testkonzepte, Testberichte, Reviews – und natürlich etliche Präsentationen und jede Menge E-Mails.

Der UX-Experte Jeff Gothelf geht sogar so weit zu sagen, wir seien im Dokumenten-Geschäft („deliverables business“). Und in der Tat werden wir immer noch von vielen Kunden, Chefs und Kollegen nach dem beurteilt, was wir abliefern: Überzeugende Dokumente, gelungene Präsentationen, ordentliche Dokumentation.

Das heißt, wir alle sind viel zu stark auf die Mittel zum Zweck fixiert. Denn nichts anderes sind all diese Dokumente. Steht am Ende ein erfolgreiches Produkt, interessieren niemanden mehr die ganzen Dokumente, für die wir so viel Zeit aufgewandt haben.

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Zielgruppenorientierte Forschung im mobilen Kontext

Bei der Durchführung von Usability oder User Experience-Tests mit Teilnehmern aus den Zielgruppen einer Website, Software oder App ist ein wichtiger Faktor das hohe Involvement der Testpersonen. Denn zum einen ist das persönliche Involvement wichtig, das sich durch die Rekrutierung sicher stellen lässt. Situativ. Nur wenn das stimmt, lassen sich realistische Kontakt-Situationen bei der Bearbeitung von Use Cases während des Interviews herbeiführen, so dass dann auch das situative Involvement hoch ist. Die Testperson sollte sich gut in die Rolle hineinversetzen können, z. B. eine Hausratversicherung abzuschließen, eine Reise zu buchen oder ein Auto zu kaufen. Der Untersuchungsgegenstand muss in jedem Fall von Interesse sein und ein effizienter Umgang bzw. fehlerfreie und schnelle Interagieren mit diesem. Weiterlesen

mHealth: Der Cue Gesundheitstracker

Was passiert gerade in der Welt der mobilen Gesundheit? Vor zwei Monaten hat Apple iOS8 und damit auch das HealthKit herausgegeben. Mobile Health ist in aller Munde; es passiert viel, aber doch wieder nicht so viel und so schnell wie ich erwartet hätte. Fest steht, dass mobile Health nicht aufzuhalten ist, dafür aber noch viel an der Basis gearbeitet werden muss. Die APIs stehen bereit (Apple Health, Google Fit und Microsoft Health), mit den ersten Kliniken wurden Konzepte erarbeitet und gemeinsame Apps entwickelt (z. B. Mayo Clinic) und es wird fleißig an der Hardware gebastelt, welche die Fitness und Gesundheit ihrer Nutzer tracken und interpretieren soll.

Ein sehr interessantes Beispiel dafür möchte ich euch hier vorstellen. Cue ist ein Startup aus San Diego in das gerade 7.5 Millionen Dollar investiert wurden. Weiterlesen

Sicherheitstechnik im Haus: Intelligente Systeme für mehr Sicherheit und Komfort

home symbolDie polizeiliche Kriminalstatistik registrierte für Deutschland letztes Jahr 149.500 Einbruchdiebstähle, das bedeutet alle 3,5 Minuten ein Einbruch. Ein Haus muss nicht zu 100 % sicher sein, sondern nur sicherer als das der Nachbarn. Diese zugegebenermaßen makabre Aussage hat einen wahren Kern, denn: Einbrecher wählen immer den Weg des geringsten Widerstands.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich durch Technik vor Einbrechern zu schützen? Die stetig wachsenden Angebote an digitalen Sicherheitssystemen versprechen Einbrecher vorzeitig abzuschrecken, zu vertreiben und Alarm zu schlagen. In einem kurzen Überblick stelle ich die Gegenwart der Zukunftsvision „Intelligentes & sicheres Zuhause“ vor.

Ein bewohnt wirkendes Haus ist der beste Schutz

Der beste Schutz vor Einbrechern ist Abschreckung. Weiterlesen

Neuer BITKOM Fachausschuss UUX (Usability & User Experience)

Logo_BITKOMDer Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (kurz: BITKOM) hat einen neuen Fachausschuss Usability & User Experience etabliert. Dieser ist im Geschäftsfeld Märkte und Technologien innerhalb des Kompetenzbereichs Software (Bereichsleiter: Manuel Fischer) angesiedelt und aus dem bisherigen Arbeitskreis hervorgegangen, bei dem sich interessierte Mitglieder in regelmäßigen Terminen zu dem Thema austauschen. Neue Gesichter und Vorträge aus der Praxis sind dabei immer herzlich willkommen. Weiterlesen

Ohne Qualität geht es nicht: Weshalb exzellente Usability mehr ist als ein verständliches User Interface

Als “Anwalt der Nutzer” könnte man meinen, in großartigen Zeiten zu leben: Usability wird heute weit verbreitet als zentrale Anforderung an interaktive Systeme verstanden. Unternehmen investieren Zeit und Geld in nutzerzentrierte Entwicklungsmethoden wie Prototyping und Usability-Tests. Im Ergebnis haben wir heute vielfach wesentlich gebrauchstauglichere Bedienschnittstellen als noch vor einer Dekade.

Dass ich mir dennoch Sorgen mache, liegt daran, dass ich regelmäßig mit Situationen konfrontiert werde, in denen Geräte und Dienste einfach nicht das tun, was sie sollen. Und damit meine ich nicht, dass die vorhandene Funktionalität nicht sinnvoll und nützlich ist. Gemeint ist vielmehr, dass diese Funktionalität nicht zuverlässig zur Verfügung steht: Anwendungen irritieren mit fehlerhaftem Verhalten, einige Geräte hängen sich gleich ganz auf.

Wenn eine Anwendung fehlerhaftes Verhalten zeigt oder gar nicht reagiert, kann selbst die intuitivste Bedienschnittstelle nicht helfen. Fehlerfreie Funktionsfähigkeit ist also das Fundament für gute Usability. Glücklicherweise gibt es Mittel und Wege, dieses Ziel effektiv zu verfolgen. Weiterlesen

mHealth Apps: Die Zukunft der Medizin? – Teil 2

In ein paar Wochen wird Apple iOS 8 mit dem neuen Entwickler-Framework HealthKit veröffentlichen. Noch ist nicht bis ins Detail bekannt, was HealthKit kann. Klar ist, dass es Daten sammeln und verwalten, und als Schnittstelle zwischen anderen Gesundheits-Apps, Wearables und der Apple-eigenen App Health dienen soll. Willigt der Nutzer ein, so kann jede App spezifische Informationen anderer Apps nutzen. Weiterlesen

Das Usability-Paradox in Intranet-Projekten (Teil 2)

Im ersten Teil dieses Gastbeitrags wurde der Status Quo der Usability in Intranets beleuchtet und Gründe dafür aufgeführt, warum diese meist nicht allzu hoch ist. Der zweite Teil knüpft daran an und widmet sich den Fragen, ob eine höhere Komplexität (wie sie mit der Ausweitung der meisten Intranets einhergeht) zwangsläufig zu einer (noch) schlechteren Bedienbarkeit dieser wichtigen Arbeitsinstrumente führen muss oder ob nicht andere, gravierendere Ursachen für grosse Herausforderungen in diesem Bereich sorgen. Weiterlesen

mHealth Apps: Die Zukunft der Medizin? – Teil 1

Abb. 1: Das MobiUS SP1 System von MobiSante Abb. 1: Das MobiUS SP1 System von MobiSante

Wie hoch war mein Blutdruck die letzten Tage?
Hab ich gut geschlafen?
Wie viele Kalorien hab ich in der letzten Woche zu mir genommen?
Wie hoch war mein Blutzucker diesen Morgen?

Antworten zu all diesen Fragen und vielen weiteren werden uns in den nächsten Monaten und Jahren zur Verfügung stehen – und das völlig unkompliziert. Mobile Health oder auch mHealth, also das zur Verfügung stellen von Gesundheitsdienstleistungen durch mobile Endgeräte wie z. B. Smartphones, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Momentan werden Gesundheitsdaten nur zu bestimmten Zeitpunkten gesammelt und dadurch oft nicht in Zusammenhang gebracht. Unser Körper macht aber jeden Tag viele unterschiedliche Dinge, kann also permanent Daten generieren, welche für die behandelnden Ärzte interessant sein könnten. Mobile Technologien begleiten einen, sie sind verbunden mit unserem Körper und eröffnen viele Möglichkeiten in der Patienten-Arzt-Kommunikation und –Beziehung. Weiterlesen