An das One-Hit-Wunder von Trio musste ich vor kurzem denken, als mehrere Mitarbeiter von uns parallel Usability-Tests im Ausland begleitet haben.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich zeitgleich „nur“ in unserem Hamburger Büro saß und nicht in New York, Mailand oder Shanghai verweilen durfte: wenn es um die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung internationaler Studien geht, gilt es einige Hürden zu meistern, die bei lokalen Tests nicht auftreten.
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Vor gut 2,5 Jahren habe ich einen dreiteiligen Artikel zum Thema Usability-Guidelines geschrieben in dem ich u.a. auf bestehende Guideline-Sets verwiesen habe. Die Berücksichtigung bzw. Anwendung dieser allgemeinen Guidelines trägt zu einer nutzerfreundlichen Gestaltung von Anwendungen verschiedenster Art bei.Jedoch bedarf immer es einer Interpretation der Guideline, um den Bedürfnissen einer Organisation oder einer speziellen Designangelegenheit zu genügen(!)
Sog. User Interface Patterns schlagen eine andere Richtung ein, um mehrere isolierte Guidelines in einem verständlichen und anwendbaren Design-Regelwerk zusammenzufassen. Sie bieten eine umfassende Lösung für eine ganze Reihe von gleichartigen Designproblemen. Im Gegensatz zu den Guidelines haben Pattern den Vorteil stets in einem Nutzungskontext genannt zu werden.
Seit 2009 hat sich hinsichtlich der frei verfügbaren Quellen einiges getan, was ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.
Anbei einmal die aus meiner Sicht 9wichtigsten und interessantesten Pattern-Datenbanken im WWW, die Ihnen bei der Gestaltung Ihrer Anwendung äußerst hilfreich sein können:
Die Bertelsmann Stiftung sucht für das Spin-off Weisse Liste gemeinnützige GmbH am Standort Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Technischen Projektmanager (m/w).
Die Bertelsmann Stiftung ist eine der größten operativen Stiftungen in Europa. Sie ist eine gemeinnützige Organisation, die sich in der Tradition ihres Gründers Reinhard Mohn für eine zukunftsfähige Gesellschaft engagiert. Ziel unserer Programme ist eine chancengerechte Gesellschaft.
Im Programm “Versorgung verbessern – Patienten informieren” setzt sich die Bertelsmann Stiftung für ein bürgerorientiertes Gesundheitssystem ein. Ziel des Projekts “Weisse Liste” ist es, Patienten vergleichende Informationen über das Leistungsspektrum und die Qualität von Anbietern im Gesundheitswesen zur Verfügung zu stellen. Im Mittelpunkt steht das Portal www.weisse-liste.de. Weit entwickelte Module, wie z.B. die Krankenhaussuche, werden nun schrittweise in eine eigene Organisation ausgelagert.
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Ich war mehr als positiv überrascht, als ich Ende 2011 auf dem UX Stammtisch Franken erfuhr welchen Stellenwert das Thema „User Experience“ bei der DATEV eG hat.
Begeistert von der Motivation stets den Anwender in den Mittelpunkt aller Entwicklungen zu stellen, und von der systematischen Integration von Usability-Standards in den Entwicklungs- und Qualitätssicherungsprozess.
Die Relevanz des Themas Usability bei der DATEV eG zeigt sich nicht zuletzt an der Anzahl an Mitarbeitern/-innen der User Experience Abteilung: Mehr als ein Dutzend Mitarbeiter/-innen widmen sich in der DATEV der nutzergerechten Anwendungskonzeption, Evaluation und stetigen Optimierung.
Grund genug mit Ulf Schubert, Teamleiter der UX Design und Standards, über die organisatorische Verankerung seiner Abteilung, die „User Centered Design“ Philosophie der DATEV eG und das Thema Produktinnovationen zu sprechen.
Zudem widmen wir uns im folgenden Interview der Frage: Wann lohnt sich für Unternehmen ein eigenes (Inhouse betriebenes) Usability-Lab?
Sicher haben einige von Ihnen schon bemerkt, dass Usabilityblog.de nun auch einen Stellenmarkt anbietet. Der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter wird sich in Zukunft noch weiter verschärfen, vor allem wenn man Experten aus o.g. Bereichen sucht. Viele Unternehmen bzw. unsere Blogbesucher, suchen händeringend nach passenden Mitarbeitern oder auch selbst nach einem neuen Job.
Wer neue Mitarbeiter oder einen neuen Job sucht, schaut meistens bei einschlägigen Jobportalen (wie z.B. Jobware, Stepstone), in Tageszeitungen und Wochenmagazinen (wie z.B. FAZ, Zeit) und im Web, z.B. auf Blogs, XING, in Facebook usw.
Damit Sie gleich am richtigen Ort suchen, bieten wir nun für ausschreibende Unternehmen als auch für Jobsuchende eine effiziente Alternative.
Egal ob Website, App oder Software – jede erfolgreiche Anwendung fängt doch damit an, seine Entwickler erst mal alle Funktionalitäten und Features umzusetzen, von denen man glaubt, der Nutzer könne sie irgendwann mal gebrauchen. Reduzieren kann man ja immer noch. Und Geld für die Umsetzung sinnloser Funktionen inklusive Anpassungen ist ja meist auch genug da. Oder wie sehen Sie das?
Das ist zumindest doch weniger absurd als in 3 Tagen alle wesentlichen Anforderungen zu erheben, diese in weiteren 3 Tagen umzusetzen und erst dann neue Anforderungen hinzuzunehmen. Oder?
Vielleicht ist letzteres aber auch einfach… agil! Und effizient obendrein. Und machbar sowieso! Wenn man agiles Projektmanagement geschickt mit Usability-Methoden kombiniert.
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Alle reden von agiler Usability, von agilem User Centered Design oder von agilen Designprozessen. Warum ist das eigentlich so? Und noch viel wichtiger: Was ist eigentlich „agile Usability“? Und: Gibt es ein Gegenteil von agiler Usability?
Grund genug, sich dieser Thematik einmal in einer Beitragreihe zu widmen. In diesem ersten Teil geht es dabei zunächst darum, was agile Usabiltiy-Methoden eigentlich ausmacht und warum man „agile Usability“ nicht definieren kann.
SAP entwickelt bereits Anwendungen für den Alltag, die auf Gamification setzen.[1] Die britische Tageszeitung The Guardian hat das Prinzip erfolgreich angewendet.[2] Neben Experten wie Bing Gordon und J. P. Rangaswami, sprechen auch Persönlichkeiten wie Al Gore von der Macht der Gamification. Diese Beispiele zeigen ansatzweise die Vielfalt der Anwendungsgebiete und zugleich die Bedeutung des Themas.
Das Ziel und der Nutzen von Gamification aus Sicht eines Unternehmens:
Der Kunde soll sich stärker mit einem Angebot beschäftigen, daran teilhaben, interagieren. Kurz: Kundenbindung!







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