Archiv der Kategorie: Studien

Alexa – wie wird das Wetter morgen? Nutzungskontext von Sprachassistenten (1/2)

Amazon Echo beziehungsweise der entsprechende Assistent Alexa kann uns diese Frage beantworten – und einige weitere auch. Das haben wir mit einem Echo Dot im Büro ausprobiert.

Aber wie eignet sich die Nutzung eines Assistenten für den alltäglichen Gebrauch? Welche Funktionen sind überhaupt hilfreich im Alltag? Und in welcher Art und Weise, wann, und von wo aus wird der Assistent angesprochen? Diese Fragen untersuchten wir mit einer ethnografischen Kontextanalyse. Weiterlesen

Basiswissen Remote-Testing – Alles was Sie wissen müssen

Ein Usability-Test zur Überprüfung der User Experience eines Produkts gehört zum Kern des User Centered Designs. Dabei ist das Nutzerfeedback im Entwicklungsprozess ein entscheidender Faktor für den späteren Erfolg eines Produkts. Um UX-Testing schnell und mit einer möglichst großen Stichprobe in die komplexen Prozesse der Produktentwicklung zu integrieren, suchten viele Unternehmen nach einer effizienten Möglichkeit ihre Produkte zu testen. Folglich wurde der Online durchführbare Remote-Usability-Test geboren. Die Besonderheit dieser Methode ist, dass die Probanden von ihrem eigenen Rechner zu Hause oder am Arbeitsplatz am Test teilnehmen und sich demzufolge in ihrem natürlichen Umfeld befinden. Dadurch ist der Ablauf eines Remote-Tests deutlich schneller als der Ablauf eines klassischen Usability-Tests im Labor und passt daher besonders gut in die meist eng terminierten Prozessschritte der agilen Produktentwicklung.

Ist der Remote Usability-Test demnach das perfekte Werkzeug für die Usability-Analyse? Im Themendossier „Basiswissen Remote-Testing“ helfe ich Ihnen diese Frage zu beantworten und erkläre Schritt für Schritt wie ein Remote Usability-Test durchgeführt wird. Weiterlesen

Mit dem Notizblock im Labor: Interviewer = Protokollant – funktioniert das?

Interviewerin und Protokollant in Doppelrolle

Quelle: Fotolia.com/master1305

Die Idee entstand wie so viele gute Ideen: bei einem Feierabendbier mit Kollegen. Wir sprachen über vergangene Projekte und interessante Tests, die wir erlebt hatten. Irgendwann kam auch das Thema Protokollieren zur Sprache. Ich trat dabei auf als Verfechterin einer klaren Trennung der einzelnen Rollen: der Interviewer soll sich rein auf die Testaufgaben und Antworten des Probanden konzentrieren können und daher keine weiteren Aufgaben wie das Protokollieren übernehmen. Meine Kollegen hielten dagegen. In vergangene Projekten hatten sie zwangsläufig beide Rollen gleichzeitig innegehabt, beispielsweise weil das Budget stark limitiert war oder im Testgegenstand im Automobilbereich einfach kein Platz für eine zweite Person und keine Übertragungsmöglichkeit bestand. Sie berichteten davon die Tests in dieser Doppelrolle durchaus geschätzt zu haben und fokussiertere Interviews geführt zu haben. Ich hatte aber auch schon Stimmen von anderen Kollegen gehört, die von chaotischen Tests und Problemen im Anschluss an den Test bei der Auswertung sprachen. Anlass für die Forscherin in mir, das mal zu untersuchen. Weiterlesen

Studienergebnisse: Smarthome-Potenzial durch fehlende Unterstützung von Multiplikatoren gehemmt

hebel umlegen

Die Verbreitung von Smarthome-Lösungen blieb lange Zeit hinter den Erwartungen zurück und hat noch immer nicht so richtig Fahrt aufgenommen. Verschiedene Untersuchungen zeigten bereits, was den Endverbraucher noch daran hindert, in derartige Technik zu investieren. Ein zentrales Thema ist dabei stets eine gewisse Unübersichtlichkeit des Marktes: Welche Lösung brauche ich für meine Zwecke? Welche passt du meinem Bedarf/Umfeld? Welche ist mit anderen kompatibel? Diese und andere sind Fragen, die nicht immer ausreichend gut beantwortet werden. Doch warum wird die Verantwortung eigentlich auf den Verbraucher abgewälzt? Sollten nicht vielmehr Architekten, Elektroinstallateure, Energieberater und ähnliche Berufsgruppen hier einen Wissensvorsprung haben und zielgerichtet beraten können? Sollten sie ihren Kunden nicht die passende Lösung bieten, den Marktüberblick haben und sich um die Einrichtung kümmern? Wären sie am Ende nicht die perfekten „Beschleuniger“ der Smarthome-Bewegung? Wir haben nachgefragt und herausgefunden, dass diese „Multiplikatoren“ durchaus bereit wären, den Hebel umzulegen und in den nächsten Gang zu schalten. Weiterlesen

Leserbefragung des Blogs 2016 – Wir bleiben weiter am Ball

Auch die diesjährige Befragung unserer Blog-Leserschaft brachte spannende Erkenntnisse. Gerne möchten wir Ihnen einen Auszug der interessantesten Ergebnisse im Folgenden vorstellen:

  • Die Mehrheit der Blog-Leser ist berufstätig (87 %) und liest die Beiträge aus beruflichem Interesse.
  • Mehr als 40 % der Leser sind auf der Suche nach einem neuen Job, davon planen gut 80 % einen Jobwechsel und verfügen dementsprechend bereits über Berufserfahrung. Ihre hier platzierten Stellenangebote erreichen somit die Richtigen!
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User Centered Design von Remote-Apps für das Auto (Teil 2: Konzeptentwicklung und -Evaluation)

Seit Anfang dieses Jahres beschäftigen wir uns bei eResult mit der Usability von Remote-Apps für das Automobil. Im April lieferte unsere Forschung erste Ergebnisse. Wir berichteten von vier potentiellen Nutzergruppen und ihren Anforderungen an Car Remote-Apps.

Im zweiten Teil der Studie stellt sich die Frage: Wie kann man den unterschiedlichen Anforderungen der Nutzergruppen an den Funktionsumfang einer Remote-App begegnen? Wir entwickelten eine Idee – und prüften diese im Usability-Lab auf ihre Tauglichkeit und Optimierungspotential. Weiterlesen

Usabilityblog-Nutzerbefragung 2016 – gestalten Sie die Zukunft mit

Liebe usabilityblog.de-Nutzer,

wir haben unsere jährliche Nutzerbefragung gestartet!

Mit Ihrer Hilfe möchten wir usabilityblog.de stetig weiter verbessern und an Ihre Bedürfnisse und Wünsche anpassen. Daher bitten wir Sie, an unserer kurzen Befragung (ca. 5 Minuten) teilzunehmen.

Sind Sie gerade unterwegs und haben nur Ihr Smartphone parat? Kein Problem: Die Umfrage ist responsive. Sie können unsere Befragung auf jedem mobilen Gerät ausfüllen. Weiterlesen

Chancen & Hindernisse für Smart Home Anbieter: Das positive Benutzererlebnis muss auf der Homepage beginnen

Von der Couch aus im Wohnzimmer die Heizung höher drehen, aus dem Zug kontrollieren, ob Kaffeemaschine und Licht auch wirklich ausgeschaltet wurden oder sich mal genauer anschauen, welche Geräte zu welcher Tageszeit eigentlich wie viel Strom verbrauchen. Möglich macht es moderne Smart Home Technologie, mit der Geräte im Haushalt ferngesteuert und automatisiert werden können. Die User Experience von Smart Home Systemen beginnt bereits vor der eigentlichen Nutzung, ja sogar vor dem Kauf: Die Anbieter legen v.A. auf ihren Webseiten den wesentlichen Grundstein dafür, welches Gefühl sie mit ihren Systemen zusammen verkaufen und für wie hochwertig und kompliziert diese empfunden werden. Aus Kundensicht ist, neben Geschäften in denen die Technik ausprobiert werden kann, die Online-Recherche ein essentieller Weg die Möglichkeiten eines Smarthomes näher kennenzulernen. Einer der ersten wichtigen Schritte der Customer-Journey von Smart Home Systemen ist die Recherche nach dem passenden Anbieter bzw. nach dem passenden System.

Phasen Customer Journey

Phasen der Customer Journey bei Smart Home Systemen
Quelle: © Richard Bretschneider / eResult GmbH

Wie holen die Anbieter ihre potentiellen Kunden ab? Auf welche typischen Probleme stößt man bei der Recherche nach dem persönlich passendsten Smart Home System? Wir sind diesen Fragen genauer nachgegangen. Weiterlesen

User Centered Design von Remote-Apps für das Auto (Teil 1: Anforderungsanalyse)

Die Digitalisierung und zunehmende Vernetzung schreitet voran. „Connected Cars“ sind im Kommen und ermöglichen unter anderem die drahtlose Kommunikation zwischen Smartphone und Automobil. Über sogenannte Remote-Apps ist es für den Nutzer möglich, Funktionen des Autos mit dem Smartphone fernzusteuern.

Bei eResult haben wir uns mit der Usability von Remote-Apps beschäftigt. Die Herausforderung bei einer benutzerfreundlichen Gestaltung einer Remote-App liegt darin, dass die gesteuerte Funktion, also z.B. die Klimatisierung des Autos oder die Verriegelung der Türen, bisher über andere Mensch-Maschine-Schnittstellen bedient wurde: über das Anzeige-Bedien-Konzept im Interieur des Fahrzeugs, das bereits etabliert und weit entwickelt ist, oder auch den Fahrzeugschlüssel.

Wie kann man für die neue Interaktionsmöglichkeit mit dem Auto über ein mobiles Endgerät, bei dem teilweise andere Interaktionsprinzipien greifen als bei den oben genannten Interfaces, eine angenehme Nutzungserfahrung ermöglichen? Weiterlesen

Mobile Remote-Usability-Tests – Eine kritische Beleuchtung der aktuellen UX-Tool-Landschaft

Frau mit Smartphone Die eigene Mobilität besitzt, durch den stetigen Zugriff auf Daten, Dienste und Anwendungen sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag eine stetig anwachsende Relevanz. Die Nutzung des mobilen Internets ist möglich, da sich heutige Smartphones nur noch vage mit den mobilen Endgeräten aus früheren Zeiten vergleichen lassen, denn durch neue Funktionen wurde aus einem einfachen Kommunikationsinstrument ein multifunktionales High-End-Gerät, welches über komplexe Benutzeroberflächen verfügt. Infolge dessen veränderte sich auch das Interaktionsverhalten der Nutzer und damit verbunden die Komplexität der Benutzungsschnittstellen. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften mobiler Endgeräte (zum Beispiel ein kleines Display oder eine fehlende Tastatur) sowie dem dynamischen Nutzungskontext, stellt die Usability-Evaluation im mobilen Kontext eine besondere Herausforderung dar. Der folgende Blogbeitrag stellt einige Tools vor, die sich dieser Herausforderungen stellen und beleuchtet synchrone und asynchrone Möglichkeiten. Weiterlesen