Alle Beiträge der Kategorie: 'Studien'

1. August 2012 | Anna Metzger Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Programme & Tools, Studien, Web Usability

Der Weg ist das Ziel – auch für die Untersuchung des Blickverhaltens auf Websites

Heatmap vs. Sequenzanalyse beispielhaft

Die Website ist ein Kommunikationsmittel – mit ihrer Hilfe soll dem Nutzer eine bestimmte Information vermittelt werden. Eine der Methoden die Website auf ihre Funktion als Informationsträger zu überprüfen, ist Eyetracking – Blickerfassung. Denn nur gesehene Information kann auch verarbeitet werden. Das Ergebnis der Auswertung ist in den meisten Fällen eine so genannte Heatmap, die die Verteilung der Blicke auf der Website abbildet. Aber ist für eine gelungene Kommunikation nur die richtige Verteilung der Aufmerksamkeit relevant? Die Wahrnehmung ist schließlich ein Prozess – die Reihenfolge, in der die Website betrachtet wird, ist daher eine wichtige Komponente. In der Heatmap wird die Reihenfolge nicht berücksichtigt. Sie kann jedoch mit Hilfe der Sequenzanalyse und der Übergangswahrscheinlichkeiten untersucht werden. Diese beiden vertiefenden Methoden möchte ich in diesem Beitrag vorstellen und mich auch noch mal mit der Heatmap als Auswertungsmethode auseinandersetzen.

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31. Juli 2012 | Katja Brand-Sassen Drucken
Kategorien: Mobile Usability, Studien

Der Verzehr dieses Fisches ist vertretbar: Worauf Sie bei der Konzeption von Spezial-Apps achten sollten

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Das Smartphone als ständiger Begleiter kann so viel mehr leisten, als damit SMS zu schreiben, auf Facebook zuzugreifen oder zu shoppen. Apps bieten die Möglichkeit, Menschen sehr konkret über spezielle Themen zu informieren. Ein solches Spezialthema sind Berater beim Fischeinkauf. Die Weltmeere sind immer mehr überfischt und die Umweltverbände mühen sich darum, dass bei den Verbrauchern das Bewusstsein wächst, welcher Fisch bedenkenlos gekauft werden kann und von welchem man besser die Finger lassen sollte. Greenpeace und der WWF bieten dem Nutzer hierfür Hilfestellung.

Im Folgenden stelle ich dar, wie benutzerfreundlich und hilfreich diese Apps sind bzw. welche Anforderungen sich generell für solche Spezial-Apps ergeben.

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24. Juli 2012 | Steffen Heim Drucken
Kategorien: Studien, Usability von Online-Shops, Web Usability, Zielgruppen

Kategoriebenennung “reduzierte Waren”: Deutschsprachige Begriffe bevorzugt

Tagcloud: Wie sollte die Kategorie für "Reduzierte Waren" benannt werden?

Jeder Online-Shop bietet seinen Kunden eine Kategorie, in der preisreduzierte Waren gelistet werden.
Im Rahmen von Usability-Tests kam von Kundenseite schön häufig die Frage:
» Wie sollte eine solche Kategorie benannt werden?

Die Antwort:
Es gibt keine allgemeingültige Musterlösung. Sondern hängt stark von der Zielgruppe ab.

Dies verdeutlicht auch das Ergebnis der Wordingstudie. Typische deutsche Internetnutzer wurde nach ihrer Präferenz bzgl. der Benennung einer solchen Kategorie befragt.

Ältere Zielgruppen favorisieren “Schnäppchen” und “Sonderangebote”

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19. Juli 2012 | Elske Ludewig Drucken
Kategorien: Mobile Usability, Studien, Zielgruppen

Surfen mit mobilen Endgeräten: So reagieren Nutzer auf Websites, die dafür noch nicht optimiert sind

Smartphone

Im Zuge der raschen Verbreitung internetfähiger Handys müssen sich zunehmend mehr Website-Betreiber die Frage stellen, wie gut ihre Website über so genannte Smartphones bedienbar sind. Vielleicht haben Sie sich selbst schon einmal die Frage gestellt, ob Sie Ihre Website oder Ihren Online-Shops für den mobilen Zugriff optimieren sollten. Haben Sie schon einmal überlegt, was ein Nutzer tut, wenn er beim Aufruf Ihrer Website merkt, dass diese der normalen Desktop-Version entspricht, also nicht der mobilen Nutzung angepasst ist? Sind Sie vielleicht in der glücklichen Lage, erste Tracking-Daten dazu zuhaben? Was aber tut ein Nutzer, der eine nicht optimierte Website schließt? Wir haben nachgefragt – das Ergebnis:

  • Insgesamt reagiert jeder Vierte Internetnutzer mit dem Schließen der Seite.
  • Knapp 14% schließen die Seite und rufen sie später am PC wieder auf.
  • Fast 9% schließen die Seite und suchen nach einer App von dem Anbieter.
  • 2,5% sind enttäuscht und nutzen die Seite nie wieder.

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13. Juli 2012 | Katja Brand-Sassen Drucken
Kategorien: Mobile Usability, Studien

Rezept für einen mobilen Büchershop: Mischen Sie eine gute Suchfunktion mit Inspirationsquellen

Mobile Büchershops sind nicht nur fürs Image gut – unter dem Motto „wir sind dabei“ (ähnlich den Anfangszeiten des Internet), sondern weisen ein hohes Umsatzpotential auf. Nur 31% der Smartphone-Besitzer lehnen es ab, über ihr mobiles Endgerät Bücher zu bestellen und sogar 24% haben dies bereits getan – wie eine repräsentative Umfrage der eResult GmbH zeigt. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Vorgehensweise bei der Bücherauswahl in einem mobilen Büchershop …

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9. Juli 2012 | Steffen Heim Drucken
Kategorien: Studien, Zielgruppen

QR-Code: Das unbekannte Muster

QR-Code-Scanner

QR-Codes kommen heutzutage fast überall zum Einsatz, egal ob auf Websites, in Printmedien, auf Produktverpackungen oder Plakaten. Die mit einem Smartphone scannbaren Codes sind weitverbreitet und werden als eine crossmediale Marketingwunderwaffe gehandelt. Schade nur, dass 69,4% (!) der Teilnehmer der Wordingstudie den Begriff QR-Code überhaupt nicht kennen bzw. dessen Bedeutung nicht klar ist.

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6. Juni 2012 | Martin Beschnitt Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Studien, Trends, Usability von Online-Shops, Web Usability

Proto-Personas, qualitative & quantitative Nutzertests, International UX Research und 140 Websites, die dringend ein Analytics-Tool benötigen – Linktipps von Martin Beschnitt

Jeff Gothelf beschreibt in seinem Artikel „Using Proto-Personas for Executive Alignment“ einen herrlich praxisorientierten und gut beschriebenen Persona-Ansatz. Aber Achtung: es sind keine Personas, die auf tatsächlichen Marktforschungsdaten / Nutzerstudien basieren! Dennoch helfen sie den Teams intern, sich auf die Bedürfnisse der (vermeintlichen) Kunden zu fokussieren.

Sabina Idler widmet sich auf UX Magazine erneut dem Thema „Combining In-Person and Remote Research“. Je stärker die Preise für komplexe aRUT-Tools sinken bzw. neue, interessante Tools in diesem Bereich auftauchen, desto interessanter wird die Kombination mit klassischen Nutzerstudien im Labor. Abhängig von der Entwicklungsphase aber auch Fragestellung schlägt sie folgende, sinnvolle Kombinationen vor im Sinne eines maximalen Erkenntnisgewinns: „[...]

  1. Inspiration phase: Use in-person tests to gather and define features. Use remote tests to verify and generalize the concept based on your initial findings.
  2. Design phase: Use remote tests to collect early feedback and later to generalize and prioritize in-person tests findings. Use in-person tests to evaluate more detailed designs.
  3. Final evaluation: Use in-person tests to collect specific feedback and high quality quotes. Use remote tests to collect broad and representative feedback.”

In “6 Key Questions to Guide International UX Research” geht es nicht darum, welche kritischen Erfolgsfaktoren es bei der Durchführung von internationalen Studien zu berücksichtigen sind (siehe dazu: „New York, Rio, Tokyo,…International Usability Testing“; sondern um die Frage, ob es für Sie an der Zeit ist, sich mit diesem Thema grundsätzlich zu beschäftigen.

Kaum zu glauben: Laut IdealObserver haben 14% der 1.000 Top de-Domains kein Web Analytics-Tool implementiert. Auch wenn die letzten Zahlen aus 2011 stammen finde ich diese Zahl doch sehr besorgniserregend. Wie betreiben diese Unternehmen denn Website-Optimierung?

31. Mai 2012 | Elske Ludewig Drucken
Kategorien: Methoden & Verfahren, Studien

Vom Weg abgekommen: Warum unsere Augen manchmal keine Punktlandung machen

Einstieg

Die Erhebung von Blickdaten über moderne Eyetracking-Systeme ist je nach Fragestellung ein sehr effektives Verfahren, um die Wahrnehmung von Websites oder mobilen Applikationen zu messen. Der Reiz besteht darin, dass es sich nicht um Selbstaussagen von Probanden handelt, sondern um beobachtbares Verhalten, das der Mensch nur bedingt steuern kann. Blickdaten können also nicht „lügen“. Richtig erhoben und interpretiert sind für bestimmte Fragestellungen unerlässlich und sehr wertvoll.

Damit die Interpretation nicht zum „Kaffeesatzlesen“ wird, müssen jedoch grundlegende Kenntnisse zur Wahrnehmung und Hintergründe für das Zustandekommen der aufgezeichneten Blickbewegungen vorhanden sein. Ein konkretes Beispiel soll im folgenden Beitrag herausgegriffen werden: Jeder, der schon einmal Blickdaten betrachtet hat, wird sich an Fixationen erinnern, die ins Leere gingen. Der Proband hat scheinbar den Hintergrund betrachtet oder irgendeine Fläche ohne Inhalt. Oder wurde falsch gemessen? Derartige zweifelhafte Beobachtungen können jedoch auch einen erklärbaren Hintergrund haben. Möglichweise handelt es sich um das im wissenschaftlichen Kontext als „global effect“ bezeichnete Phänomen. Was versteht man darunter und wie kommt dieser Effekt zustande?

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29. März 2012 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Psychologische Aspekte, Studien, Trends, Usability von Online-Shops

Bitte: „Machen Sie Ihre Kunden beim Online-Einkauf glücklich“ – 10 Tipps und Anregungen dazu!

„E-Commerce macht das Leben leichter und steigert die Lebensqualität“ – so können die Erkenntnisse der Studie Einkaufen 4.0 der Deutschen Post DHL auf den Punkt gebracht werden.

44% der Online-Shopper bewerten das Angebot von Online-Shops bzw. die Möglichkeit des Online-Einkaufs als Beitrag zur Verbesserung ihrer Lebensqualität. Sie begründen dies mit mehr Spaß beim Einkaufen (41 Prozent), weniger Stress (63%) und einem besseren Zeitmanagement (81%).

Der Einkauf im Internet wird als emotionales Erlebnis wahrgenommen – mit den emotionalen Höhepunkten: „Vorfreude auf das Paket“ und der Übergabe des Pakets an der Haus-/Wohnungstür.
50% vergleichen die Paketübergabe mit dem Erhalt eines Geschenks.

Also: Da geht doch was.
Online-Shopping schafft Erlebnisse!

Wie können Sie, als Shop-Betreiber, positive Erlebnisse wie Freude, Begeisterung, Glück und Zufriedenheit auch während des Shop-Besuchs schaffen?

Gerne möchte ich Ihnen dazu einige Anregungen bieten.

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21. März 2012 | Thorsten Wilhelm Drucken
Kategorien: Interviews mit Experten, Studien, Usability von Online-Shops

Wissen für Shopbetreiber: Lebensmittel über‘s Web verkaufen, Konversionsoptimierung betreiben, Kundenwert steigern

Heute möchte ich Ihnen drei Beiträge des Online-Magazins Shopbetreiber-Blog.de vorstellen – in der Hoffnung, dass meine Top Beiträge der letzten Wochen auch die Ihren sind.

Studie zeigt: Lebensmittelhandel im Internet ist nur eine Marginalie

  • Autor: Olaf Groß
  • Inhalt: Diese recht düstere Aussage begründet sich auf den Ergebnissen einer Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Herr Groß stellt die wesentlichen Erkenntnisse dieser Studie in seinem Beitrag vor:
  • 0,2% des gesamten Lebensmittelumsatzes in 2011 wurden über das Internet abgewickelt. Das sind umgerechnet 2.- Euro pro Verbraucher.
    Zum Vergleich: In Großbritannien geben Verbraucher im Mittel 86.- Euro für „online“ eingekaufte Lebensmittel aus.
  • 3 von 4 Verbrauchern halten den Online-Einkauf von Lebensmitteln schlicht weg für überflüssig.
  • Das Frische-Sortiment bereitet sowohl Händlern als auch Konsumenten die größte Sorge: Logistisch extrem aufwändig abzuwickeln; zugleich ist der Verbraucher der Ansicht, dass frische Produkt nur im (stationären) Laden gekauft werden können (Produkt ansehen, berühren können).
  • Schlussfolgerung: Online-Handel von Lebensmittel hat nur in Nischen eine Chance – z.B. bezogen auf Sortimentsnischen und/oder regionale Nischen.

CRO: “Konversionsraten im deutschen e-Commerce sind erbärmlich”

  • Autoren: Joachim Graf & Martin Groß-Albenhausen
  • Inhalt: Olaf Groß interviewt zwei „Urgesteine“ des deutschen Online-Handels: Joachim Graf und Martin Groß-Albenhausen [Urgesteine - im positiven Sinne gemeint: Personen mit einer großen Erfahrung].
    Es geht um die Themen Konversionsrate, CRO-Berater, Customer Journey, Kundenservice, die Rolle von Einkäufern und CRO-Trends.
    Ein Zitat spiegelt den Grundtenor des Interviews recht gut wider:„Der Verdienst liegt im Einkauf“ (Joachim Graf).
    Unbedingt lesen – es lohnt sich!

Wissen Sie, wie wertvoll Ihre Kunden sind?

  • Autor: Olaf Groß
  • Inhalt: In diesem Beitrag werden verschiedene Methoden und Ansätze zur Bewertung von Kunden vorgestellt – insofern besteht eine Beziehung zum zuvor vorgestellten Interview mit Herrn Graf und Herrn Groß-Albenhausen.
    Ziel aller Methoden der Kundenbewertung: Kunden segmentieren und diejenigen Kunden pflegen und entwickeln, mit denen überdurchschnittlich viel Gewinn erzielt werden kann.
    Die beiden Ansätze „Cost per Order“ und „Customer Lifetime Value“ werden anschaulich beschrieben und eingeordnet. Herr Groß gibt zudem Anregungen und Tipps zur Messung der nötigen Daten.

Viel Spaß beim Stöbern auf Shopbetreiber-Blog.de!