Kategorie-Archiv: Studien

Den Online-Shopper am Point of Sale verstehen und zum Kauf aktivieren

Wie kauft der Kunde ein und warum wählt er ein bestimmtes Produkt und kein anderes? Das wird im stationären Handel bereits durch vielfältige Marktforschungsmethoden fortlaufend untersucht und interpretiert. Insbesondere bei schnell verbrauchbaren Konsumgütern (FMCG: Fast Moving Consumer Goods) gibt es valide Daten, die über den Einfluss von Point-of-Sale-Tools (POS) aufklären und nachweisen, welche Aktivitäten den Entscheidungsprozess des Käufers stark und weniger stark beeinflussen.

Nicht so im Online-Handel: Was sind die Motive, Bedürfnisse und Gewohnheiten beim Einkauf in FMCG Online-Shops?
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Couch-Commerce = Erlebnis pur?

Nein!

Es ist einfach falsch dieses These zu vertreten:
Gehen Online-Shopper mit einem Tablet auf Tour,
dann sind sie grundsätzlich besser gelaunt als beim Shoppen über Desktop-PC.

Dieses Vorurteil basiert wohl auf der Annahme, dass Tablet-Shopper eher am Abend auf Einkaufstour gehen oder überwiegend am Wochenende über ihr Tablet shoppen. Zudem trägt wohl auch die typische, entspannte „lean-back“ Haltung eines Tablets dazu bei, dass man vermeintlich offener ist für Inspiration und Unterhaltung.

Sicherlich sind diese Annahmen nicht falsch. Die vermuteten Effekte sind ebenso sicher vorhanden, jedoch einfach noch nicht besonders stark ausgeprägt.

Woher wir das wissen?

Zum einen aus zahlreichen qualitativen Nutzertests im Use-Lab, zum anderen fragen wir auch gezielt nach, bei Digital Natives im Alter von 18-25 Jahren.
Also bei Personen, die über ihr Tablet, Smartphone und ihren Desktop-PC bereits auf Shopping-Tour waren und dabei auch etwas einkauften.

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KANO-Analyse auf Produktdetailseiten –kaufentscheidende Elemente und Features sind die Zoomfunktion und Kundenbewertungen

Intro

Die Entscheidung für oder gegen einen Artikel wird auf der Produktdetailseite getroffen. Demnach eine der wichtigsten Seiten eines Online-Shops. Die Optimierung dieser Seiten ist ein wichtiger Schlüssel, um mehr Produkte in den Warenkorb und folglich mehr Umsatz zu generieren. Doch schnell steht der Online-Shop-Verantwortliche wieder vor den üblichen Hürden: Begrenzte Ressourcen, Zeitdruck oder ein knappes Budget.

Somit stellen sich automatisch die folgenden Fragen:

  • Welcher Bereich oder welche Funktion soll als Erstes bearbeitet werden?
  • Was ist meinen Kunden überhaupt wichtig?
  • Was hilft insbesondere meiner Zielgruppe weiter? Wie kann ich meine Kunden begeistern?
  • Wo gibt es ggf. noch Quick Wins, also einfach umzusetzende Maßnahmen mit großem Effekt?

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im November am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Johanna Möller

    Firmenauftritt bei Facebook: Diese Inhalte interessieren Ihre Fans
    Autor: Johanna Möller (eResult GmbH)

    Was mach ich mit meinen Fans? Wie spreche ich sie an? Was interessiert sie? Wie motiviere ich zum Kommentieren und Teilen?

    Diesen Fragen ist Johanna Möller am Beispiel von Mode-Shops und Reiseportalen nachgegangen, zusammen mit 600 Personen welche sie befragt hat. Dabei kam viel Neues und Interessantes heraus.

    Schauen Sie selbst.

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  2. Jan Pohlmann

    Die 4 Faktoren für perfekte Fehlermeldungen in Formularen – so steigern Sie Usability und Conversion Rate
    Autor: Jan Pohlmann (eResult GmbH)

    Ach ja, die liebe, gute, alte Inline-Validierung: Ist sie wirklich immer der Schlüssel zum Erfolg? Kommt es bei deren Einsatz zu weniger Abbrüchen in Formularstrecken?

    Ja! – aber nur dann, wenn man es richtig gut macht. Wie?
    Das verrät Jan Pohlmann in seinem Beitrag. Projekterfahrung und viele gute Beispiele bieten die Basis.

    Fragestellungen rund um die Position und Gestaltung von Fehlerhinweisen werden ebenso behandelt, wie die Themen Wortwahl/Inhalt und „positives Feedback“.

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  3. Katja Brand-Sassen

    Online- und Offline-Händler: Wie verknüpfe ich beide Absatzkanäle aus Kundensicht?
    Autor: Katja Brand-Sassen (eResult GmbH)

    Verfügbarkeitsanzeigen, Reservierungsmöglichkeiten und die Abholung der bestellten Ware im Ladengeschäft – es gibt tolle Möglichkeiten den Online-Handel mit dem stationären Handel zu verzahnen.

    Bisher werden diese Möglichkeiten noch viel zu wenig ausgeschöpft, so das Fazit von Katja Brand-Sassen. Ihr gelang es dennoch viele „gute Beispiele“ zu finden, beispielsweise von expert, Esprit, Intersport und Conrad.

    In ihrem Beitrag stellt sie diese in Wort und Bild vor. Hervorragende Anregungen für Multi-Kanal-Händler (und solche die es werden wollen).

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eResult bietet: Beratung gegen Daten!

Seit einem Jahr forschen wir intensiv zu den Themen: Inspiration und Einkaufserlebnisse beim Online-Shopping.

Dabei konnten wir einen Prüf- bzw. Kriterienkatalog zur Bewertung des Inspirationscharakters von Online-Shops entwickeln. Mit Hilfe von 25 Kriterien kann jeder Online-Shop damit hinsichtlich seiner Fähigkeit zum Anregen von Impulskäufen eingestuft werden.

Unsere These:
Online-Shops die inspirierend sind, erzielen …

  • eine größere Anzahl an Artikeln je Warenkorb.
  • bessere Konversionsraten.
  • eine höhere Wiederkehrrate bzw. Wiedernutzungsabsicht.
  • mehr zufriedene Nutzer und Kunden.

Um diese These zu überprüfen, benötigen wir von möglichst vielen Online-Shops Daten zu diesen Erfolgsgrößen.

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Firmenauftritt bei Facebook: Nachrichtenfrequenz, Ansprache und was Ihre Fans sonst noch erwarten

Vor kurzem habe ich vorgestellt, welche Themen für einen Firmenauftritt auf Facebook interessant sind. Dabei wurden 600 Internetnutzer über den eResult Omnibus befragt. Mit der gleichen Methode bin ich jetzt weiteren Fragen nachgegangen, die man sich bei der Pflege eines Firmenauftritts zwangsläufig stellen muss: Wie spricht man die Fans am besten an? Wie häufig möchten diese neue Nachrichten lesen? Was ist Facebook-Nutzern sonst noch wichtig bei einem Firmenauftritt? Herausgekommen sind einige interessante Antworten:

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Nutzen Sie ‚Kulturdimensionen‘ zur erfolgreichen Internationalisierung und Lokalisation

Kultur_UsabilitDer Erfolg internationaler Websites hängt maßgeblich davon ab, wie gut das Interface auf die länderspezifischen Anforderungen und Erwartungen ausgerichtet ist. Es gilt stets, die jeweiligen Märkte, Zielgruppen und lokalen Wettbewerber genauestens zu analysieren, um seine Website zu internationalisieren bzw. multiplizieren (Schritt 1) und dann erfolgreich lokalisieren (Schritt 2) zu können.

Hierbei helfen Ihnen die sogenannten ‚Kulturdimensionen‘ nach Hofstede, Hall/Hall und Trompenaars.

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im Oktober am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Jens Jacobsen

    Fat Footer – den Fußteil der Seite effektiv nutzen
    Autor: Jens Jacobsen (Content Crew GmbH)

    Fat Footer = deutlich mehr als eine Sitemap!
    Mit einem gelungenen Footer können Sie viel erreichen.

    Denn: Sie treffen am Ende einer Seite Nutzer an, die Ihre Inhalte aufmerksam betrachtet haben. Es handelt sich also um interessierte, inhaltlich involvierte Nutzer, die nun „mehr wollen“.

    Jens Jacobsen zeigt in seinen Beitrag auf, welche Inhalte, Elemente und Funktionen in einen Fat Footer gehören. Wie immer gilt dabei: Selbst nachdenken, sich in seine Nutzer hineinversetzen und überlegen, was die sich am Ende einer Seite wünschen. Dann ausprobieren, testen und optimieren. Viel Freude damit. Jens Jacobsen bringt Sie sicher auf Ideen.
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  2. Anja Weitemeyer

    Rechtzeitig an das Weihnachtsgeschäft denken im E-Commerce Jahr 2013
    Autor: Anja Weitemeyer (eResult GmbH)

    Auch 2013 steht zum Ende des Jahres Weihnachten an – nicht jeder denkt da rechtzeitig dran.

    Ihr Supermarkt „um die Ecke“ sicherlich schon; viele bieten bereits Lebkuchen, Spekulatius und Stollen (bei 18 Grad und Sonne nicht unbedingt mit Erfolg). Mit den Vorbereitungen jetzt zu starten, das lohnt sich aber auf jeden Fall.

    Anja Weitemeyer liefert in ihrem Beitrag Daten & Fakten rund ums Weihnachtsgeschäft. Sie verweist zudem auf Tipps und Checklisten für Shop-Betreiber, und beschreibt welche Produkte 2013 wohl unter dem Weihnachtsbaum liegen werden.

    Sie haben noch keine Geschenke? Na, dann unbedingt lesen.
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  3. Andrea Struckmeier

    User Centered Design am Beispiel jena.de – Methoden richtig kombinieren
    Autor: Andrea Struckmeier (eResult GmbH)

    „Relaunch jena.de – eResult steigert die Nutzerzufriedenheit deutlich und reduziert die Absprungrate um 38%!“ So lautete der Titel einer eResult-Pressemeldung zum Relaunch von Jena.de.

    Die Grundlage für diesen Erfolg: Ein systematischer User Centered Design Ansatz mit Anforderungsanalysen, Use-Labs und fundierter Erfolgssicherung – und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Internet-Team der Stadt Jena.

    Bei der Neukonzeption des Städteportals wurde von Anfang an darauf geachtet die Nutzer einzubeziehen. Wie genau, das beschreibt Andrea Struckmeier ihn ihrem Blog-Beitrag.

    Zielsetzung zu 100 % erreicht: Jena.de macht Laune und ist gut bedienbar.
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Jobsuche 2.0 – was mobile Jobportale bieten (oder auch nicht)

Fach- und Führungskräftemangel und der Kampf um junge Talente sind die Dauerthemen, die aus der deutschen Unternehmenswelt zu hören sind. Auf der anderen Seite bringen uns Markt- und Medienforscher bei, dass nicht mehr nur die Digital Natives permanent mit dem Handy ins Internet gehen, sondern zwischenzeitlich auch rund jeder Zweite Ü-30 dem neuen Lebensmotto „always-on“ verfallen ist.[1] Doch wie passen diese beiden Trends zusammen? Die Antwort scheint offensichtlich: Unternehmen legen zunehmend Wert auf ein „Mobile Recruiting“, sprich eine Bewerberansprache, die auch der Nutzung via Smartphone und Co. gerecht wird. So achten beispielsweise 64 % der Unternehmen bei der Auswahl von Online-Jobbörsen darauf, dass diese auch mobil zugänglich sind.[2] Doch was bedeutet hier denn „mobil zugänglich“?
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