Kategorie-Archiv: Studien

Reisebuchungen 2.0: Wo wird gesucht, wo wird gebucht? Vernetzung im Multichannel-Vertrieb der Tourismusbranche

Wenn es um die Themen Reisen und Urlaubsplanung geht, hat das Internet Reisebüros und Kataloge schon lange abgehängt. Heute wird das angedachte Reiseziel häufig erstmal online erkundet, verschiedene Angebote werden im Internet ermittelt und miteinander verglichen. Die Informationskanäle zum Thema Reisen sind vielfältig – offline im Reisebüro oder per Katalog, online mit Laptop, PC oder auch Tablet und ebenso mobil per Smartphone. Nach ausgiebiger Recherche, wenn sich der Kunde für ein Angebot oder einzelne Bausteine seines Urlaubs entschieden hat, geht es auf zur Buchung. Auch dafür stehen ihm verschiedene Wege zur Verfügung.

Um mehr über die präferierten Informations- und Buchungskanäle zum Thema Reisen und vor allem die Wechselwirkungen zwischen den Kanälen zu erfahren, haben wir mehr als 200 Internetnutzer befragt, die in den letzten 3 Monaten eine Reise gebucht haben. Gleichzeitig haben wir bei der Interpretation der Ergebnisse Nutzungsszenarien der verschiedenen Endgeräte berücksichtigt, die uns häufig in unseren Untersuchungen zur Internetnutzung begegnen.

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Schlechte Conversion bei Online-Abschlüssen von Versicherungsprodukten auf Tablets – Ursachen & Abhilfe

Tablets erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Laut aktueller BITKOM-Umfrage nutzt jeder vierte Deutsche über 14 Jahren einen der flachen Rechner mit Touch-Steuerung. Das entspricht über 18 Millionen Menschen. Vor einem Jahr war es erst jeder Achte.

Parallel zur zunehmenden Konvergenz der Endgeräte zeichnet sich jedoch eine Spezialisierung ab. Je nach Nutzungsabsicht und Nutzungssituation kommen unterschiedliche mobile Geräte auf Nutzerseite zum Einsatz (siehe ARD/ZDF-Onlinestudie 2013).

Wie bereits im April 2013 in meinem Artikel „Die Zeit für Couch-Commerce ist (über)reif – mehr Umsatz und Conversion durch Tablet-optimierte Webshops“ beschrieben, erfreuen sich beispielsweise die Versandhandels- und Tourismusbranche über höhere Conversionrates und Warenkörbe per Tablet als über den guten, alten Desktop.

Jedoch nicht alle Arten von Produkten bzw. Dienstleistungen lassen sich gut oder sogar besser mobil online einkaufen bzw. verkaufen; vor allem Versicherungsprodukte!
Produktmanagern und Online-Marketing-Verantwortlichen aus Versicherungsunternehmen treiben die geringen Conversionrates und hohe Abbruchzahlen auf dem Tablet im Vergleich zum Desktop Tränen in die Augen.
Dabei liegen die Ursache und Gründe dafür doch auf der Hand…

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Wir stellen vor: Anwendungen die öfters mobil als stationär genutzt werden!

„Gibt es Webseiten oder Anwendungen, die Sie früher oft über PC oder Notebook genutzt haben, nun aber (fast) nur noch über Smartphone bzw. Tablet nutzen?”

Diese Frage stellten wir 600 Personen aus unserem Online-Access Panel Bonopolis.de. Befragt wurden Personen die hinsichtlich den Merkmalen Geschlecht, Alter und Bildung repräsentativ für deutsche Webnutzer/-innen sind.

Aus dieser Stichprobe bildeten wir eine Substichprobe mit 153 Personen, die regelmäßig sowohl über Desktop-PC, Tablet als auch Smartphone das Web nutzen. Ich bezeichne sie mal als „Digital Livings“, also Personen die mit mobilen Endgeräten leben (oder anders formuliert: ohne sie schlechter leben).
Und genau diesen 153 Personen stellten wir obige Frage:

„Gibt es Webseiten oder Anwendungen, die Sie früher oft über PC oder Notebook genutzt haben, nun aber (fast) nur noch über Smartphone bzw. Tablet nutzen?”

36,6 % (56 Personen) gaben die Antwort:
Ja. Und: Welche Anwendungen sind das?

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im Februar am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Jens Jacobsen

    Storytelling – mit Geschichten zu besserer User Experience
    Autor: Jens Jacobsen (Content Crew GmbH)

    Woran denken Sie beim Begriff „Storytelling“ im Usability-Kontext?
    Vielleicht geht es Ihnen wie mir: Da kommt richtig viel in den Sinn. Und nur weniges davon hat einen direkten Usability-Bezug.

    Jens Jacobsen geht es ähnlich. Daher zeigt er auch zunächst alle Einsatzbereiche des Storytelling auf: In der Werbung, beim Verfassen von Mails, der Gestaltung von Videos und eben auch in Bezug auf die Gestaltung von richtig guten Websites.

    Sein interessanter Beitrag endet mit konkreten Tipps zur Optimierung von Websites mit Hilfe des Instruments „Storytelling“. Probieren Sie diese unbedingt mal aus.

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  2. Jan Pohlmann

    Design im Wandel – Porsche und Audi jetzt flat und responsive
    Autor: Jan Pohlmann (eResult GmbH)

    Ab und zu mal auf Automobile-Sites vorbeizuschauen – das lohnt sich für jeden UX Berater und Designer. Diese Sites bzw. deren Betreiber setzen Trends. Und das schon seit Jahren.

    2013 ging es dort aber mal so richtig rund: Flat Design und das Prinzip der Geräteunabhängigkeit durch Responsive Design kamen bei nahezu allen Automobile-Sites zum Einsatz. Audi und Porsche gelang es besonders gut, diese Entwicklungen aufzunehmen und nutzerfreundliche Websites umzusetzen.

    Jan Pohlmann hat sich die Entwicklung der Sites von Automobilmarken im Detail angesehen und Gestaltungsanregungen herausgearbeitet, die auch für andere Websites hilfreich sind.

    Viel Freude beim Lesen dieses bild- und farbenfrohen Artikels.

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  3. Ole Kleinert

    Mobile Shopping auf dem Vormarsch: Warum immer mehr Deutsche mit dem Smartphone einkaufen
    Autor: Ole Kleinert (eResult GmbH)

    Schauen Sie jeden Tag in der Amazon App nach welche neuen Kaufempfehlungen unterbreitet werden? Und wenn da was Passenden bei ist, dann aber schnell auf den Wunschzettel!

    Und dann? Wann erfolgt der Kauf, und warum gerade über ein mobiles Endgerät?

    Ole Kleinert – UX Berater und Forscher im Hamburger eResult Büro – ist dieser Frage nachgegangen und hat die zentralen Gründe für’s Einkaufen über mobile Endgeräte ermittelt. Ganz oben steht dabei der „Impulskauf“, also der spontane Einkauf.

    Weitere Vorzüge mobiler Endgeräte: Einkaufen von jedem Ort aus, beispielsweise am Abend vor dem Fernseher – schlank gehaltene Web-Shops und auf das Wesentliche fokussierte Shopping-Apps vorausgesetzt.

    Und wie schaut es in 2-3 Jahren aus, wird dann immer mehr „mobil eingekauft“? Auch hierzu hat Ole Kleinert ganz frische Daten, ermittelt in einer Nutzerumfrage unter mehr als 400 Mobile Shoppern.

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Vorhandenes Interesse ausnutzen durch optimale Platzierung von verkaufsfördernden Tools

Nutzer besuchen Online-Shops für schnellverbrauchbare Konsumgüter (FMCG), um ein Bedürfnis zu befriedigen: Die Nutzer suchen folglich gezielt nach einem Produkt und kaufen dieses ohne weitere Betrachtung anderer Produkte ein. Dennoch gibt es zahlreiche Ansätze für Shopbetreiber, den Verkaufsort (POS: Point of Sale) attraktiv zu gestalten und den Nutzer auf Angebote und Neuheiten im Sortiment zu stoßen. Denn: In einer Grundlagenstudie haben wir herausgefunden, dass die Nutzer zwar einen schnellen Einkauf bevorzugen, wenn es um Lebensmittel, Kosmetika oder Tiernahrung geht, jedoch sind sie auch offen für Neues. Dies insbesondere, weil die Nutzer so lange Einkaufen, bis der Betrag zum versandkostenfreien Einkauf erreicht wird. Das bietet vor allem auf der Produktübersichtsseite Chancen für nachhaltige POS-Aktivitäten. Weiterlesen

Das wollen Smartphone-Nutzer: 18 Guidelines für Ihren mobilen Onlineshop (Teil 1)

Das Einkaufen mit dem Smartphone wird weltweit und auch bei den Deutschen immer beliebter. Doch was erwarten die Nutzer von einem mobilen Onlineshop? Wie sieht eine gute mobile User Experience aus? Mit diesen Fragen im Kopf gingen wir in unser Usability-Labor und befragten 10 Smartphone-Shopper zu dem Thema. Zudem kam der mobile Eyetracker zum Einsatz, um die Blickbewegungen auf dem Display zu messen.

Das Ergebnis: Viele Erkenntnisse, Good Practices und vor allem: 18 allgemeine Guidelines, die das mobile Shoppen für Ihre Nutzer zu einem Vergnügen machen. In Teil 1 von 2 möchten wir Ihnen einige der Erkenntnisse zu den Erwartungen & Anforderungen, der Startseite sowie der Navigation vorstellen und wir zeigen einen Blickverlauf von unserem Eyetracker.

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Wording auf mobilen Websites: Nutzer bevorzugen „Web-Version“ als Bezeichnung für den Link zur nicht-mobilen Version

Viele Websites werden mittlerweise auf kleinen Bildschirmen in einer extra optimierten Version ausgeliefert. Und dies auch aus gutem Grund, wie wir in einer vergangenen Befragung herausfanden: Jeder vierte Internetnutzer schließt eine Seite, die für den mobilen Zugriff nicht optimiert ist – also weder responsive ist, noch in einer mobilen Version angezeigt wird.

Die mobile Version einer Website ist jedoch oft mit reduziertem Funktionsumfang ausgestattet, um die Darstellung übersichtlich zu halten und sich auf das Wichtigste zu beschränken. Für den Fall, dass ein Nutzer doch lieber die „normale“ Website auf seinem mobilen Endgerät nutzen möchte (weil ihm vielleicht genau die Funktion fehlt, die er gerade braucht), wird häufig ein Link zum Wechseln der Ansicht angeboten. Und genau dieser Link ist sehr unterschiedlich benannt. Wir wollten wissen, welche Bezeichnung aus Nutzersicht die beste ist und haben bei Smartphone-Besitzern nachgefragt.

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Top-Themen der letzten 30 Tage

Diese Beiträge wurden im Januar am häufigsten aufgerufen und gelesen:

  1. Martin Beschnitt

    UX Trends 2014: Mobile, Responsive, Flat
    Autor: Martin Beschnitt (eResult GmbH)

    Nun also auch auf Usabilityblog.de:

    - Ein Trend-Artikel.

    - Ein Ausblick auf 2014.

    - Einer von vielen?

    Nein, ein spezieller, geschrieben von einem erfahrenen Trend-Autor, der mit seinen Vorhersagen 2012 für 2013 „Gold-richtig“ lag. Einer von vielen Gründen den Trend-Artikel von Martin Beschnitt genau zu lesen. Viel Freude dabei.

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  2. Thorsten Wilhelm

    Couch-Commerce = Erlebnis pur?
    Autor: Thorsten Wilhelm (eResult GmbH)

    Ja, es stimmt: Wir nutzen Tablets besonders gern zum Ende der Woche und damit wohl in einer eher lockeren, entspannten Situation.

    Aber: Dieser Nutzungskontext garantiert nicht, dass das Shoppen übers‘ Tablet besonders viel Freude bereitet.

    Woran liegt das? Thorsten Wilhelm ist genau dieser Frage nachgegangen und hat dazu Digital Natives befragt.

    Die Ergebnisse seiner Studie sind nachvollziehbar, aufschlussreich, auf andere Zielgruppen übertragbar und liefern nützliche Tipps zur Tablet-optimierten Webshop-Gestaltung. Dass das nötig ist, das zeigen die Ergebnisse der Studie ebenso eindrucksvoll.

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  3. Jens Jacobsen

    Der Tod der Sitemap
    Autor: Jens Jacobsen (Content Crew GmbH)

    Wow, was für ein Titel: „Der Tod der Sitemap!“.

    Mann war ich stolz, als es mir gelang für meine erste, eigene Website – eine einfache Linkliste, erstellt an einem Rechner im Rechenzentrum der Universität Göttingen im Jahr 1996 – eine Sitemap anzulegen: 6 Rubriken mit jeweils 3-4 Unterrubriken und darin dann viele hundert kommentierte Links.

    Schade eigentlich, dass dieses Navigationsinstrument nun verstorben ist. Unterliegt also auch dem Trend Navigationselementen weniger Bedeutung und Aufmerksamkeit zu geben und dafür die Inhalte in den Mittelpunkt zu stellen.

    Oder doch nicht? Alles anders gemeint, nur ein provokanter Titel?
    Schauen Sie selbst nach, es lohnt sich.

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Mobile Shopping auf dem Vormarsch: Warum immer mehr Deutsche mit dem Smartphone einkaufen

Das Einkaufen per Smartphone, das mobile Shopping, ist auf dem Vormarsch. In einer kürzlich durchgeführten Vorbefragung der eResult GmbH geben 58 % der deutschen Smartphone-Besitzer an, in den letzten 12 Monaten mit Ihrem Smartphone auf Einkaufstour gegangen zu sein. Aber warum?

 

Spontan überall und jederzeit shoppen

In der kürzlich durchgeführten internen Vorbefragung zur kommenden Grundlagenstudie “Mobile Shopping” widmete sich die eResult GmbH dem Thema mobile Shopping und befragte 452 Smartphone-Besitzer (davon 263 Smartphone-Shopper) zu Ihrem mobilen Nutzungsverhalten. Dabei wurde auch nach den Gründen gefragt: Wozu eigentlich mit dem Smartphone shoppen, wenn es sich doch bereits sehr bequem mit dem Laptop oder Tablet einkaufen lässt? Ein Nutzer fasst es schön zusammen: „…wenn ich unterwegs bin und daran denke, dass ich noch etwas bestellen muss, dann bestelle ich es lieber gleich, damit ich es später nicht vergesse. Oder man hat mal keinen PC zur Hand, beispielsweise im Urlaub… es gibt 10000 Gründe mobil online zu shoppen.“

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Werden Sie Lieblingsshop Ihrer Nutzer & Kunden – 10 Anregungen & Tipps

„Der Kunde will das für ihn optimale Produkt zum besten Preis, schnellstmöglich mit dem bestmöglichen Service und der höchsten Sicherheit geliefert bekommen. Das ist Erlebnis genug!
(Quelle: 2009, Dr. Hudetz, Geschäftsführer, IFH Institut für Handelsforschung GmbH (Köln), auf die Frage nach der Bedeutung von Erlebnissen beim Online-Shopping)

Vielleicht galt das im Jahr 2009; ganz sicher war es im Jahr 2000 so.
Nun ist das aber nicht mehr genug:
Online-Shopper wollen sich beim Einkaufen wohl und glücklich fühlen – und das nicht nur während ihren Einkaufstouren auf dem Tablet vom heimischen Sofa aus.

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