
Kaufentscheidungen werden heute zu einem beachtlichen Anteil im Internet gefällt. Für gut die Hälfte aller Bundesbürger ist das Web eine wichtige Quelle bei der Information über Preise und Produkteigenschaften. 37% aller Internetnutzer informieren sich sogar ausschließlich über das Netz. Immer wichtiger werden auch Meinungen anderer Nutzer: Entscheidungsrelevante Informationen werden auch auf Verbraucherportalen, in Foren und Blogs eingeholt, so eine Studie der Bitkom.
Daneben ist bekannt, dass Informationen von anderen Verbrauchern wesentlich mehr Vertrauen genießen als Werbung oder Herstellerangaben. Kurzum: Eine enorme Anzahl von Menschen schreibt oder liest Informationen und Bewertungen im Internet. Damit die Meinung und die Aussagen dieser Menschen einem Unternehmen nicht verborgen bleiben, ist es nötig, hier einzutauchen und genau hinzuhören. Denn nur wer den Kunden und seine Bedürfnisse versteht, kann Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die sich auf dem Markt behaupten.
Aber wie kann die Vielzahl von Informationen, die über ein Produkt oder ein Unternehmen im Netz ausgetauscht werden, greifbar gemacht werden? Verschiedene Ansätze und Verfahren werden unter dem Begriff „Web Monitoring“ zusammengefasst, zu welchem dieser Beitrag einen ersten Überblick geben soll.
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