Archiv der Kategorie: Trends

Schreiben für UX: Microcopy

Niaw de Leon aus Manila (Philippinen) ist die Autorin des Buches „Microcopy“. Unter den Begriff Microcopy fallen einzelne Worte und kurze Sätze, die in User Interfaces zu finden sind (z. B. Labels, Überschriften, Hinweise, …). Ich habe mit ihr über ihr Buch und typische Fallstricke bei Texten in User Interfaces gesprochen (Video, 4 Minuten): Weiterlesen

Chatbots – Ein Erfahrungsbericht mit Fails und Good Practices

Nicht selten werden Conversational User Interfaces eine glorreiche Zukunft vorausgesagt. Dazu gehören neben Sprachassistenten mit ihrem entsprechenden Voice User Interface auch Chatbots. Tipps zur Konzeption von Sprachassistenten finden Sie beispielsweise in dem Artikel von Lorena Meyer, oder in diesem Artikel von Jens Jacobsen.
In diesem Artikel wird es um Chatbots gehen. Ich habe diverse Chatbots ausprobiert. Welche Erfahrungen ich dabei gemacht habe, über welche Fails ich mich ärgerte und über welche Good Pracitices ich mich freute, können Sie im Folgenden lesen. Weiterlesen

Warum Virtual Reality nur mit guter UX zu mehr Verbreitung gelangt

Mathias Wochnig (VR-ON) im Interview über die Chancen und Hemmnisse von VR

Mathias Wochnig ist Diplom-Ingenieur für Medientechnologie und arbeitet bereits seit mehr als zehn Jahren im Bereich Virtual und Augmented Reality. Bevor er die vr-on GmbH gründete, war er in diversen internationalen Management Positionen bei der Dassault Systemes 3DEXCITE GmbH und der A.R.T. GmbH tätig. Das Unternehmen vr-on entwickelt eine Software Plattform für kollaboratives Arbeiten in Virtual Reality (VR). Die Kunden der vr-on stammen aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt, Maschinenbau und (Innen-)Architektur. Im Interview sprechen wir über die Anfänge von Virtual Reality, Hürden, Potenziale und Chancen für den Einsatz von VR jetzt und in Zukunft. Weiterlesen

Prototyping von Voice User Interfaces (VUI)

Prototyping_VUI_Sprachassistenten

Copyright: fotolia.de/Vectorvstocker


Wir haben schon häufig über Prototyping-Tools für grafische User Interfaces berichtet. Dass sich auch simple Prototypen für Voice User Interfaces (VUI) wie z. B. Siri oder Amazon Echo mit überschaubarem Aufwand erstellen lassen ist noch nicht sehr bekannt.
In folgendem Video zeigen wir an einem einfachen Beispiel, wie mittels des frei zugänglichen Tools api.ai von Google solche Prototypen erstellen lassen: Weiterlesen

Prototyping Talk #1 – Gute UX beginnt beim Marketing (Gast: Louis Grenier)

Wenn UXler über Prototyping sprechen, geht es meistens um Tools und Technik. Ich möchte über Vorgehensweisen und Mindsets sprechen. Was wird geprototyped? Wie wir geprototyped? Wann im Projekt wird geprototyped? (Ich behandle aber nicht die Frage, ob „geprototyped“ überhaupt richtig geschriebeben ist). Für die heutige Folge habe ich mit Louis Grenier, dem Gründer des Podcasts Everyone Hates Marketers gesprochen. Französischer Akzent auf der einen Seite, Deutscher Akzent auf der anderen. Das muss gut werden. Viel Spaß! Weiterlesen

Einsatzbereiche und Grenzen von VR in der Marktforschung: Zwischenstand und Ausblick

© HTC

Virtual Reality (VR) wurde zu Beginn vor allem für Spiele und zur Unterhaltung eingesetzt und hier wurde der Technik auch großes Potenzial zugesprochen. Inzwischen haben sich einige Marktforschungsinstitute, die Industrie und die Software-Branche jedoch intensiver mit dem Potenzial von virtuellen Realitäten beschäftigt.

Aus Sicht einer UX-Agentur stellen sich in diesem Zusammenhang zwei wichtige Fragen: Wie gut ist eigentlich die Usability der Anwendungen und wie können wir sie in VR sinnvoll testen?

Dazu schauen wir uns im Folgenden auch an, wozu VR heute schon eingesetzt wird und wohin die Entwicklung gehen könnte. Weiterlesen

Case Study: First-Click-Testing mit Douglas

Nutzerfeedback ist im Entwicklungsprozess ein entscheidender Faktor für den späteren Erfolg eines Produktes. Um UX-Research in die komplexen Prozesse der Produktentwicklung zu integrieren, suchen viele Unternehmen nach einer effizienten Möglichkeit, ihre Produkte schnell und mit einer validen Stichprobe zu testen. Eine Methode, die sich dieser Herausforderung stellt, ist das sogenannte Remote Usability-Testing. Bei dieser Methode nehmen die Probanden von ihrem eigenen Rechner zu Hause oder am Arbeitsplatz aus am Test teil, befinden sich also in ihrer gewohnten Umgebung. Weiterlesen

Ohne Auto raus aufs Land – Verschiedene Mobilitätsportale im Test

Dass weniger Autos bzw. weniger Autofahren insbesondere in den Städten sinnvoll wäre, dürfte angesichts des dichten Verkehrs und dem Mangel an Parkplätzen klar sein. Innerhalb der größeren Städte und in der gewohnten Umgebung kommt man tatsächlich meist mit S- und U-Bahn, zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut zurecht. Schwieriger wird es, wenn man sein gewohntes Umfeld verlässt und womöglich sogar „aufs Land“ fahren möchte: Kommt man da ohne Auto überhaupt hin? Ist das nicht viel zu kompliziert? Wie lange dauert die Fahrt insgesamt und welches ist die günstigste Verbindung? Das sind Fragen, die sich wohl viele Stellen, wenn sie für solche Strecken auf das (eigene) Auto verzichten möchten.
Mittlerweile gibt es einige Mobilitätsportale und Suchmöglichkeiten, die dafür gemacht sind, genau bei diesen Fragen weiterzuhelfen. Doch wie geeignet sind sie tatsächlich für Fahrten aus der Stadt ins Umland? Anhand des Beispiels von Hamburg, Elbchaussee 13 (eresult Büro) nach Jork (im „Alten Land“, südlich von Hamburg) wurden die Portale Moovel und Qixxt sowie Google Maps für diesen Anwendungsfall unter die Lupe genommen. Um mögliche Probleme aufzudecken, wurde dabei absichtlich ein Ziel gewählt, welches nicht optimal an den Hamburger Nahverkehr angebunden ist. Weiterlesen

Empathy Map: die Persona-Alternative für agile Projekte

Ein gutes Beispiel für eine Empathy Map

So gut können Empathy Maps aussehen! (Quelle: Paul Boag unter https://boagworld.com/usability/adapting-empathy-maps-for-ux-design/)

Über Personas wurde in den letzten Beiträgen ausführlich berichtet. Sie eignen sich hervorragend, um Kunden und Nutzer besser zu verstehen und einzuordnen. Personas haben nur einen Nachteil, wenn man diesen als solchen benennen möchte: Personas zu kreieren dauert lange. Quantitative Befragungen, qualitative Befragungen – all dies ist notwendig für fundierte Personas und kann bei einer längeren Feldzeit auch mehrere Monate dauern. Wie passt das mit agilen Projekten zusammen und Designsprints, die nur auf eine oder zwei Wochen angelegt sind? Hier kommen die Empathy Maps ins Spiel. Sie verfolgen ein ähnliches Ziel wie Personas, sind aber deutlicher schneller zu erstellen. Weiterlesen