Den Leitsatz “Seien Sie Problemlöser und nicht Problemverursacher” sollten sich insbesondere die Betreiber von Informationsportalen verinnerlichen. Meist besuchen Nutzer solche Portale nur, wenn sie Informationen zu einem bestimmten Thema benötigen und dies sollte möglichst schnell gehen.
Die Zufriedenheit der Nutzer mit einem Informationsportal hängt daher sehr stark von der schnellen und einfachen Auffindbarkeit der gesuchten Informationen ab.
Alle Beiträge der Kategorie: 'Usability von Intranets'
Das ist die zentrale Erkenntnis mehrerer Metaanalysen von Jakob Nielsen:
Werden 10% der Konzeptions- und Entwicklungskosten eines Re-Designprojektes in Usability-Analysen und Beratung investiert, dann steigt die Erfolgsquote der Anwendung um durchschnittlich 83%.
66 Fallstudien zu den Wirkungen von Usability-Analysen und mehrere hundert Projekte zu den Kosten von Usability-Analysen stellten die Datengrundlage für die Metaanalysen von Jacob Nielsen dar.
Wie wurden die Wirkungen (=Erfolge) gemessen?
Welche Erfolgsindikatoren angesetzt?
- Conversion Rates – Wandlungsrate von Besuchern zu Kunden
- Traffic numbers – Anzahl an Besuchern (Visits) und aufgerufene Seiten (Page Impressions)
- User performance – Gemessen z.B. über die Anzahl an Klicks und die benötigte Zeit für die erfolgreiche Bedienung einer Funktion (z.B. Anlegen eines Kundenkontos)
- Target feature usage – Anzahl an Personen, die einen wichtigen Link oder Button angeklickt haben
Usability ROI nimmt ab –
befindet sich aber immer noch auf hohem Niveau
Digital Natives im Vergleich zu Senioren – gibt es Unterschiede im Verhalten, den Anforderungen und Erwartungen an Websites? Ja klar gibt es die.
Leider gibt es in Bezug auf die Zielgruppe der „Silver-Surfer“ aber auch viele Vorurteile, die es immer wieder gilt zu entkräften. Matthias Henrici widmet sich dieser Aufgabe in seinem Beitrag:
6 faustdicke Vorurteile über Silversurfer die Sie getrost vergessen können.
Vielen Dank für Ihr Interesse.
Bei Ihre Fragen und Wünsche bzgl. der Werbeschaltung werden Sie sich einfach an Herrn Wilhelm.
Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.
… das muss doch Ziel sein, oder nicht? Sie kennen doch sicherlich Anwendungen (Shops, Landingpages, Registrierungsprozesse) bei denen das gelungen ist?
Ich bin mir nicht ganz sicher, wage aber die These, dass es solche „extrem erfolgreichen“ Anwendungen gibt.
In der Konzeptions- und Entwicklungsphase einer neuen Intranet-Startseite stellt sich unter anderem folgende zentrale Frage: Was soll da alles drauf? Dies trifft natürlich auch ganz allgemein auf die Startseite einer Website zu. Ähnlich einem Warenhaus, in dem möglichst viel im Erdgeschoss und gut zugänglich präsentiert werden soll, kann oder „muss“ man viele Themen direkt auf der Startseite präsentieren. Andererseits ist bekannt, dass die Startseite die Nutzer nicht erschlagen darf, sie muss übersichtlich sein. Wie aber kommt man zu einer Startseite, die die Nutzer möglichst gut unterstützt und die Informationen gut zugänglich macht?
Ja klar!
Voraussetzung ist jedoch, dass die „guten Gründe“ aus „empirisch gesicherten Erkenntnissen“ abgeleitet werden. Erkenntnisse aus Wissenschaftsbereichen die etablierter und älter sind als die Usability-Forschung.
Beispielsweise Erkenntnisse der Psychologie, einem Wissenschaftszweig, der sich zeitlich weit vor der Usability-Forschung mit dem Verhalten von Menschen beschäftigt hat und dies auch noch heute sehr erfolgreich tut.
Wie kaum ein anderer Wissenschaftsbereich hat die Psychologie stets den Anspruch „gute Theorien“ zu entwickeln, aufgestellt auf Basis von empirischen Studien, vorhandenem Wissen und stetiger, empirischer Überprüfung. Auf diese Weise entsteht gesichertes Wissen!
Eine derart verstandene „gute Theorie“ ist die so genannte Scanpath-Theory von 1970 (!) – entwickelt von David Noton in Zusammenarbeit mit Lawrence Stark.
Hallo? Was will der denn jetzt mit einer Theorie die 40 Jahre alt ist?
Zunächst Interesse für gute Theorien der Psychologie wecken – und Ihnen natürlich auch Anregungen für die Gestaltung von Anwendungen vermitteln.
Kommen Sie mit auf einen kurzen Ausflug in die anwendungsorientierte Grundlagenforschung.
Scanpath-Theory: Ein guter Grund die Regeln der Konsistenz und Erwartungskonformität (manchmal) zu verletzten!
„Usability ist zu teuer, das können wir uns nicht leisten“,
„Jetzt noch einen Usability-Test, nein, das bekommen wir im Projektplan nicht mehr unter!“.
Vielleicht haben Sie solche oder ähnliche Aussagen auch schon einmal gehört.
Bernd Lohmeyer jedenfalls kennt diese (Vor-)Urteile aus seiner täglichen Arbeit und hat sie zum Anlass genommen, sich kritisch mit diesen Aussagen (Missverständnissen, Vor-Urteilen) auseinanderzusetzen. Interessanter Diskussionsbeitrag und jede Menge Anregungen. Prädikat: Pflichtlektüre für Usability-Professionals.
Anregungen finden Usability-Professionals, E-Commerce Manager und Intranet-Verantwortliche auch in meinen zwei weiteren Linktipps. Dort verweise ich auf Beiträge zu aufkommenden Einsatz- und Anwendungsfeldern für Usability-Analysen und Beratung: Micropayment, Social Payment und Mobile Intranet (Lösungen).
Viel Spaß beim Lesen und Weiterbilden.

Mit diesem Beitrag möchte ich Sie gerne auf einen Arbeitskreis der German UPA (Berufsverband der in der Usability-Branche tätigen Mitarbeiter/-innen von Unternehmen und Freiberufler) hinweisen, den AK Intranets/Mitarbeiterportale, die Ziele und Hintergründe dieses Arbeitskreises darlegen, auf Mitgestaltungsformen und -möglichkeiten verweisen und anstehende Projekte darstellen.
Ziele und Zielgruppen des Arbeitskreises
Vielen Dank für Ihr Interesse.
Bei Ihre Fragen und Wünsche bzgl. der Werbeschaltung werden Sie sich einfach an Herrn Wilhelm.
Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.
Ist die Überarbeitung einer Informationsarchitektur geplant – egal ob für einen Shop oder sonstige Internet-/Intranet-Auftritte, dann hat sich die Methode des Card Sorting bewährt.
Mit Hilfe des Card Sorting wird die aus Nutzersicht optimale Strukturierung der Inhalte ermittelt. Dabei ordnen und gruppieren die Teilnehmer Kärtchen mit den Begriffen so an, wie diese Begriffe aus ihrer Sicht zusammengehören. Die Teilnehmer bestehen aus tatsächlichen Nutzer und/oder der Zielgruppe entsprechenden Personen.





Letzte Kommentare