Lange galt die Annahme, dass die Massenmedien zur „vierten Macht“ im Staat avancierten. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit wirkte bedrohlich, dass die Medien nicht nur Themen auf die Agenda stellen, sondern auch Timing und Relevanz kontrollieren und somit aktiv die Meinungsbildung beeinflussen könnten. In den letzten Jahren musste sich allerdings auch die vermeintlich übermächtige Print-Medienmaschinerie einem Wandel unterziehen und sich den Bedürfnissen der Menschen im Zeitalter des Internets anpassen. Wie wir alle wissen, werden seither Informationen nicht mehr nur aufgenommen, sondern durch die heutigen Möglichkeiten der Online-Interaktion bewertet, diskutiert und munter kritisiert.
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Alle Beiträge der Kategorie: 'Usability von Online-Shops'
Vor einigen Jahren war das Thema Online-Shopping in 3D-Umgebungen das Zukunftsthema schlechthin. Aber was ist daraus geworden?
Dieser Frage bin ich etwas genauer nachgegangen.
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Ja – da bin ich mir ganz sicher.
Gibt es doch fast überall, typische Blickpfade, wieso nicht auch im Web? - z. B. auf den Webseiten von Online-Shops.
Schauen wir uns zunächst mal erfolgreiche Beispiele aus anderen Bereichen an: Fast-Food Ketten - und hier im Besonderen die Gestaltung der Kassenrückseite.
Was tun Sie, wenn Sie bei McDonalds, Burger King & Co. anstehen? Sie schauen sich in der Regel die Tafeln mit den Angeboten und Menüs an. Wägen ab, überlegen was Sie essen möchten bzw. essen dürfen und schauen was andere so bestellen.
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Wenn ich einen Online-Shop betreiben würde, dann würde ich dies tun – und auf diese Weise die Shop-Umsätze steigern.
Das klappt? Ich bin mir fast sicher, ja.
Schauen wir uns dazu mal einen erfolgreichen Buchändler an, bei dem ich immer wieder gerne einkaufe. Dieser verändert seine im Schaufenster ausgelegten Bücher bis zu vier Mal am Tag.
Warum betreibt er diesen Aufwand?
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Aus einem früheren Blogbeitrag von Thorsten Wilhelm “Schaufenster und Kasse stehen bei Online-Händlern im Fokus” wissen wir, dass der Bestellprozess eine der Top-Prioritäten bei der Shopoptimierung für die Betreiber darstellt. Dessen Gestaltung entscheidet maßgeblich über die erreichten Konversionsraten. Hält der Kunde den Shop für unsicher oder empfindet ihn als kompliziert und schlecht bedienbar, besteht die Gefahr des vorzeitigen Abbruchs. Ein bedeutsamer Teil des Einkaufserlebnisses online fällt dabei auf den Warenkorb.
Rechtzeitig zum Wochenende noch ein paar Lesetipps.
Case-Studys sind selten leicht zu bekommen, daher hier ein weiterer Hinweis auf eine spannende aktuelle Serie auf Get Elastic zu einem Online-Shop, an dem fleißig getestet wird.Wie steht es mit dem M-Commerce in Deutschland? Dieser Thematik widmet sich der zweite Beitrag. Und zu guter Letzt ein Vergleich TV und Web - was ist ähnlich, was hat man sich abgeschaut, was kann man noch lernen?
Bisher werden visuelle Suchen hauptsächlich im Bereich Mode eingesetzt, um ähnliche Kleidungsstücke oder Accessoires anzuzeigen. Aber auch in weiteren Produktkategorien sollten visuelle Suchen angeboten werden. Dies belegen die Ergebnisse einer zu diesem Thema durchgeführten Befragung.
Immer häufiger entdeckt man im Web visuelle Suchen – meist bei Onlineshops und Affiliates. Visuelle Suchen analysieren Bilder hinsichtlich Farbe und Form der enthaltenen Motive. Dadurch ist es möglich ähnliche Motive zu identifizieren, ohne auf weitere Metadaten zurückgreifen zu müssen.
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Aus den Forschungsarbeiten von Paco Underhill wissen wir:
Fast alle Besucher eines Ladengeschäfts laufen linksherum. Das ist gelernt, teilweise sogar biologisch bedingt: das linke Bein ist bei vielen Menschen etwas kürzer als das rechte.
Der stationäre Einzelnhandel weiß um diese Erkenntnisse und hat die Anordnung von Regalen, deren Bestückung und auch die Gestaltung von Werbeflächen entsprechend angepasst.
Unter Rückgriff auf diese Erkenntnisse möchte ich zusammen mit Ihnen Antworten auf die Frage:
Gibt es auch beim Surfen auf Online-Shops typische Laufwege? finden.
Und im Rahmen eines Diskussionsprozesses auch einige Erkenntnisse zur nutzer- und kundenfreundlichen Gestaltung von Online-Shops ableiten.
Ich persönlich bin der Meinung, dass es in Online-Shops „typische Lauf- und Bewegungsrichtungen“ gibt.
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Kindern und Jugendlichen stehen laut Kids Verbraucheranalyse 2008 jährlich 2,6 Milliarden Euro allein aus Taschengeld und Geldgeschenken zur Verfügung. Die 14-24jährigen stellen damit eine starke und einflussreiche Konsumentengruppe dar.
Laut der Jugendstudie 2009 schwankt die Höhe des monatlichen Taschengeldes zwischen 30 und über 50€. Hinzu kommen Einkünfte aus Ferienjobs oder Ausbildungseinkommen.
Vier Fundstücke, vier unterschiedliche Bereiche – Viel Spaß beim Lesen…
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Für viele Deutsche ist die Suche nach einer neuen Wohnung ein aktuelles Thema. Laut einer Marktstudie der Umzug AG unter 1000 Befragten zu ihrem Umzugsverhalten wechseln jährlich 12,1 % aller Bundesbürger wenigstens einmal ihren Wohnort.
Der erste Schritt zur neuen Bleibe, noch bevor das erste Buch im Umzugskarton landet, ist natürlich das finden der passenden Wohnung. Hierzu gibt es verschiedene Informationsmöglichkeiten. Besonders häufig werden Informationen von den Wohnungssuchenden über das private Umfeld eingeholt, gefolgt von Zeitungsanzeigen. Doch mit 35 % bereits an dritter Stelle stehen Internetangebote. Verständlich, denn gerade onlinebasierte Serviceangeboten können eine Vielzahl an Angeboten schnell und vor allem direkt vergleichbar darstellen. Beitrag weiterlesen…
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte… Diesen Satz hat man wahrscheinlich schon oft gehört. Dennoch sind Bilder tatsächlich das Mittel der Wahl, um dem Nutzer etwas zu vermitteln, was allein mit geschriebenem Wort nur schwer möglich ist: Emotionen.
In fast allen Branchen bzw. bei fast allen Kaufentscheidungen spielen Emotionen eine wichtige Rolle. Nicht ohne Grund wird heute im stationären Handel oft versucht, mit Hilfe von bestimmten Licht, Musik oder Farben eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Eine geeigente Ladengestaltung soll Emotionen auslösen, die das Verhalten und die Entscheidungen des Kunden positiv beeinflussen.
Bei Online-Käufen oder Buchungen stehen dem Händler jedoch begrenzte Mittel zur Verfügung, um derartige Emotionen zu wecken. Beitrag weiterlesen…
Wie schon häufiger im vergangenen Jahr haben wir wieder Teilnehmer des Online-Access Panels der eResult GmbH um Einsendungen gebeten. Dieses Mal ging es um die Aufgabe „Schicken Sie uns ein Bild von etwas, was Sie als unpraktisch empfinden, egal ob Gegenstand oder Software.“
Entsprechend fanden sich unter den Einsendungen die „Gegenspieler“ der im Beitrag „Benutzerfreundlich: Die kleinen Helfer im Alltag“ vorgestellten Gegenstände oder Applikationen.
Neben einigen Gegenständen, die nur wenig nützlich sind, wie z.B. Hemdenfalter oder Nagellack für Hunde finden sich Weboberflächen, die sich durch eine umständliche Nutzerführung auszeichnen. Beitrag weiterlesen…




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