Themen, die uns jeden Tag beschäftigen, auf den Punkt gebracht: Studie zu Erfolgsfaktoren im E-Commerce mit Praxistipps, A/B-Tests durchführen und richtig interpretieren und ein Fundstück aus dem Alltag.
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Alle Beiträge der Kategorie: 'Usability von Online-Shops'
Wie geht es Ihnen heute?
Eine übliche, vertraute Frage. Sie schafft eine Basis für den Start in eine Kommunikation. Sie ist akzeptiert und der Fragende wird in der Regel nicht abgewiesen.
Warum aber interessieren sich nur so wenig Online-Shops dafür, wie es ihren Kunden und Besuchern geht?
Online-Shops wissen doch sonst sehr viel von ihren Kunden
(und wollen immer mehr von ihnen erfahren):
- Sie messen woher sie kommen (zuvor besuchte Seiten),
- kennen Adresse, Geschlecht, oft auch das Alter,
- wissen was die bevorzugten Zahlungsformen sind,
- kennen die Bestellungen der Vergangenheit
- …
Nur wenig Online-Shops wissen, wie es ihren Kunden im Moment der Shop-Nutzung geht:
Sind die Kunden gut gelaunt, „mies drauf“, leicht reizbar?
Dabei wäre das doch eine hilfreiche Information, die zumal recht einfach zu erheben ist. Sie bietet die Chance mit dem Besucher schnell eine Beziehung aufzubauen, die Kommunikation zu starten und je nach Antwort zur reagieren.
Was anfangen mit der Antwort auf die
„Wie geht’s Frage“?
Jeder Online-Shop bietet seinen Kunden eine Kategorie, in der preisreduzierte Waren gelistet werden.
Im Rahmen von Usability-Tests kam von Kundenseite schön häufig die Frage:
» Wie sollte eine solche Kategorie benannt werden?
Die Antwort:
Es gibt keine allgemeingültige Musterlösung. Sondern hängt stark von der Zielgruppe ab.
Dies verdeutlicht auch das Ergebnis der Wordingstudie. Typische deutsche Internetnutzer wurde nach ihrer Präferenz bzgl. der Benennung einer solchen Kategorie befragt.
Ältere Zielgruppen favorisieren “Schnäppchen” und “Sonderangebote”
Neulich war ich für ein paar Stunden zum Einkaufen in Brasilien. Naja, zumindest virtuell. Ich habe mir einige brasilianische Online-Shops genauer angeschaut und bin dabei auf einige interessante Features gestoßen, die sicher auch für die Online-Shops hierzulande interessant wären. Diese möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten.
Submarino: Artikel per Drag-an-Drop in den Warenkorb legen
Im Shop Submarino bin ich direkt auf ein besonderes Features gestoßen, das ich bei deutschen Shops bisher noch nie gesehen habe: Hier können die Nutzer Produkte von überall im Shop aus in den Warenkorb ziehen: Bei Mouse-Over über den Artikel erscheint ein entsprechender Hinweis „Arraste para o carrinho“ (also: “Artikel in den Warenkorb ziehen”).

Bei Mouse-Over über das Produkt wird der Nutzer darauf hingewiesen, dass er das Produkt in den Warenkorb ziehen kann.
Der Hinweis könnte meiner Meinung nach noch ein wenig auffälliger gestaltet sein, damit möglichst viele Nutzer die Funktion auch entdecken. Besser gestaltet ist da schon die Anleitung, die bei Mouse-Over über den Warenkorb oben rechts erscheint:
Vielen Dank für Ihr Interesse.
Bei Ihre Fragen und Wünsche bzgl. der Werbeschaltung werden Sie sich einfach an Herrn Wilhelm.
Daten zu den Nutzer des Blogs finden Sie in den aktuellen Nutzerstrukturdaten.
Auf einer so genannten Produktübersichtsseite bzw. Mehrbildansicht werden dem Nutzer alle Produkte einer bestimmten Kategorie oder alle Treffer zu einem bestimmten Suchbegriff angezeigt. Meist wird er von hier aus auf eine Detailseite geleitet, um sich ausführlicher über ein Produkt zu informieren. In einigen Fällen, je nach Sortiment, wird jedoch direkt auf der Produktübersichtsseite ein Button „In den Warenkorb“ angeboten, um dem Nutzer einen Umweg zu ersparen. Dies ist häufig bei Produkten zu beobachten, die weder besonders erklärungswürdig noch hochpreisig sind (z. B. Duschbad). Im folgenden Beitrag geht es jedoch um die Fälle, in denen auf der Produktübersichtsseite eine Schnellansicht angeboten wird, bei der man die aktuelle Seite nicht verlässt, jedoch im besten Fall alle Varianten des Produktes sieht und es bequem in den Warenkorb legen kann.
Wenn ich in einem Online-Shop für Mode einkaufe, weiß ich meistens nicht, was ich will. Schon der Begriff Mode ist nicht konkret. Wie soll ich da ein konkretes Ziel haben? Noch schlimmer – ich weiß oft noch nicht mal ob ich was kaufen will… außer mir gefällt etwas. Ich will mich inspirieren lassen, wie vielen andere Nutzer, die nicht zielgerichtet suchen, sondern stöbern wollen. Wie können diese Nutzer am besten unterstützt werden? Welche Kaufinspirationen gelingen gut? Diesen Fragen bin ich nachgegangen. Ich bin bewusst ziellos auf Online-Shops für Mode gesurft und nur Halt gemacht, wenn mir etwas gefallen hat. Was mich inspiriert hat und warum, finden Sie in diesem Beitrag kurz beschrieben.






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